Hallo!
Mich würde mal eure Meinung bzw. Erfahrung interessieren, wieviel Geld man wirklich zum Leben braucht!
Ich möchte hier mal alle Fixkosten (Miete, Auto, Telefon, Versicherung, etc.) ausklammern, sondern rein nach Dingen wie
- Lebensmittel
- Drogerie & Apotheke
- Kleidung
- Freizeit
fragen.
Hilfreich wären Antworten von Alleinerziehenden mit 1 Kind im Kindergartenalter.
Warum mich das interessiert? Ich überlege einen beruflichen Neustart als Logopädin zu machen (den Ausbildungsplatz an der Schule habe ich schon - jippieh!), muss jetzt aber wirklich mal durchrechnen, wie ich das finanziell drei Jahre lang schaffen kann.
Danke schon mal für eure Antworten!
LG
Tanja
Wieviel Geld braucht man wirklich zum Leben?
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Beitrag von schnupsi06 - 16.12.10 - 22:14 Uhr
Beitrag von cherry19.. - 16.12.10 - 22:34 Uhr
Wenn ich alleinerziehend wäre und ein Kind hätte, dürfte ich mit monatlich 400 Eur hinkommen.
Beitrag von bruchetta - 16.12.10 - 22:35 Uhr
Wenn ich mit meiner Tochter allein leben würde und knapp kalkulieren müßte,
bräuchte ich minimum:
Lebensmittel und Drogerieartikel pro Woche € 70,--
Apothe ist von Fall zu Fall verschieden, manche gehen nie in die Apotheke, ich bin aufgrund einer Krankheit Stammgast da, bin aber von Zuzahlungen befreit, in beiden Fällen keine Kosten.
Kleidung auf den Monat umgerechnet vielleicht € 20,--
Freizeit, wenn man knapp kalkuliert, NICHTS.
Im Winter rodelt man, baut einen Schneemann, spielt drinnen gemütlich Spiele.
Und im Sommer Badesee, Spielplatz usw.
Beitrag von butler - 16.12.10 - 23:28 Uhr
der Badesee kostet bei uns Eintritt oder weiter weg nur mit Auto erreichbar. Pro Person: 1,50 Kinder ab 4 Jahren 1,-
Wenn man wirklich keine Ansprüche stellt (3 Jahre lang kaum möglich)
sollten wöchentlich 80,- für Lebensmittel und Drogerie reichen.
Für Kitawandertag, Geburtstag, Schulmaterialien,Gruppenkasse Bastelsachen......monatl.15,- .
Kleidung: monatl. 25,-
Notgroschen für unvorhergesehenes( zb. Waschmaschine/ Herd/ Fahrradschlauch defekt monatl.10,-
LG
Beitrag von marion2 - 16.12.10 - 22:46 Uhr
Hallo,
was machst du in der Apotheke?
Wofür gibst du da Geld aus?
Gruß Marion
Beitrag von cherry19.. - 16.12.10 - 22:55 Uhr
Was n das für ne Frage??? 
Es soll Leute geben, die sind auf bestimmte Arzneimittel angewiesen. Des Weiteren können mal Erkrankungen auftreten und man brauch ein Rezept. Ebenso die Antibabypille..
Beitrag von marion2 - 16.12.10 - 23:09 Uhr
Wenn sie wissen will, was man so monatlich in der Apotheke lässt, muss man ja auch wissen, wofür...
Ich kauf da höchstens Traubenzuckerlollis. Alles andere gibts auf Rezept ohne Zuzahlung. Ich werd ja nicht krank
Beitrag von litalia - 17.12.10 - 08:36 Uhr
ein kassenpatient ohne irgendwelche befreiuungen bekommt nischt auf rezept, bzw muss da ja auch immer was zuzahlen.... also KOSTENLOS bekomme ich nischt
... auch nich mit rezept
Beitrag von marion2 - 17.12.10 - 12:20 Uhr
das was ich in der apotheke hole, ist wenn dann für die Kinder - also kostenlos und ohne zuzahlung
Beitrag von cherry19.. - 17.12.10 - 21:23 Uhr
Wirst du nie oder darfst du nie?
Beitrag von schnupsi06 - 17.12.10 - 11:59 Uhr
Nun ja, man wird ja doch auch mal selbst krank - da fällt dann erst mal die Praxisgebühr an und evtl. Zuzahlungen für Medikamente.
Klar, für's Kind fällt da nichts an, aber für einen selbst ja schon - es sei denn, man ist SUPERWOMAN
Beitrag von 280869 - 17.12.10 - 05:05 Uhr
Ich finde die Fragen immer lustig(ist nicht böse gemeint) aber so richtig kann dir das keiner beantworten.
Du kannst mit 5,00 Euro die Woche hinkommen, und nur Wasser und Brot zu dir nehmen oder 500,00 Euro die Woche verprassen.
Ich würde mir den Hartz4 Regelsatz vornehmen und mich danach richten.Es ist dann immer beruhigend wenn da noch was überbleibt.
Viel Gück und Erolg für dein Vorhaben
LG 280869
Beitrag von derhimmelmusswarten - 17.12.10 - 06:16 Uhr
Kommt auf deine Ansprüche an. Ich kaufe nur im Discounter, weil ich es lachhaft finde, wie viel Geld man anderswo mehr bezahlen muss. Sprich: Aldi, Lidl, Penny, Norma. Dort bekommt man fast alles. Was man nicht kriegt, kann man bei DM, Rossmann oder Schlecker holen. Ich würde mal sagen, dass 50 Euro für Lebensmittel DICKE reichen. In die Apotheke gehe ich nur, wenn ich krank bin und wirklich was brauche. So oft kommt das ja nun auch nicht vor. Kleidung fürs Kind kann man prima auf Basaren und in Secondhandläden kaufen. Ich kaufe für mich selten mal teure Sachen. Nur, wenn es um Schuhe, Stiefel oder Jacken geht. Hosen und Pullis kann ich auch beim "Klamotteninder" kaufen. Zu Freizeit kann man wenig sagen, weil man nicht weiß, was euch interessiert.
Ich würde mal 400 Euro veranschlagen. 200 für Lebensmittel und 200 für evtl. Medikamente, Klamotten, Freizeit.
Beitrag von dackel05 - 17.12.10 - 08:21 Uhr
es hängt davon ab, was du dir immer kaufst. muss es ständig etwas neues zum anziehen sein, oder kaufst du nur neu, wenn etwas kaputt ist. kleidest du dein kind mit second-hand-kleidung? was willst du in der freizeit unternehmen? schminkst du dich? usw.
Beitrag von schnupsi06 - 17.12.10 - 12:09 Uhr
Hi,
was Klamotten angeht - es muss nicht ständig was neues sein. Allerdings bin ich kein Fan von Billigklamotten, weil die wirklich auch nicht lange halten.
Ich kaufe daher eher seltener und nur was ich wirklich brauche und dafür etwas, wovon ich auch länger was habe.
Allerdings kann das auch mal gebraucht sein (Ebay).
Bei Schuhen komme ich überhaupt nicht mit billigen Produkten klar. Da müssen es Markenschuhe sein, allerdings setze ich mir da auch ein Limit.
Was mein Kind angeht: Schuhe müssen Qualität sein. Kleidung gerne auch gebraucht, C&A, etc.
Freizeit: Vielleicht einmal im Monat ausgehen (Kino, Party, etc.) ansonsten nicht viel. Mit meinem Sohn bei schlechtem Wetter mal zum Indoor-Spielplatz. Ansonsten auch eher ohne Geld ausgeben zu müssen...
Schminken tu ich mich nicht (oder nur ganz selten), aber da ich kurze Haare habe, muss ich schon alle 6-7 Wochen zum Frisör gehen.
LG
Tanja
Beitrag von tinar81 - 17.12.10 - 08:30 Uhr
Wäre ich allein mit Kiga-Kind, dann würde ich mit max. 300-400 Eur auskommen. Wenn man auf Angebote kuckt, und genau plant was man die Woche über kochen will, dann kommst du mit 50-60 Eur pro Woche locker hin. da bleibt für den Rest noch genug Geld über.
Ich würde eher bedenken haben wegen den 3 Jahren. Da kommt ja dein Kind dann zwischenzeitlich in die Schule, oder? Da denke ich werden dann die Kosten schon höher ausfallen, da du dann ja wahrscheinlich zusätzliche Betreuung brauchst, da deine Schule ja bestimmt länger als 4-5 Stunden geht, oder?
LG Martina
Beitrag von schnupsi06 - 17.12.10 - 11:55 Uhr
Ja, mein letztes Schuljahr wäre das erste Schuljahr meines Sohnes.
Allerdings rechne ich nicht mit Mehrausgaben (mal abgesehen von Schulausstattung etc., die sein Papa und ich aber gemeinsam tragen werden), weil die zwei Grundschulen hier in unserer Nähe den offenen Ganztag haben. Der geht bis 16.00 - genauso wie jetzt der Kiga.
An manchen Tagen kann ich ihn selbst abholen (hinbringen sowieso kein Problem), an den anderen Tagen würde meine Mutter das machen und ggf. auch meine Noch-Schwiegereltern.
Da ich auch nur wochenweise alleinerziehend bin (der Kleine ist eine Woche bei mir, dann wieder eine Woche beim Papa), dürfte das kein großes Problem geben.
Danke für deine Antwort!
Tanja
Beitrag von litalia - 17.12.10 - 08:38 Uhr
also allein mit kind würde ich wohl mit 300 euro hinkommen.
aber das kommt eben auch drauf an wo man wohnt, in münchen würde das geld wohl nicht reichen, hier in ner thüringer kleinstadt schon.
Beitrag von lisasimpson - 17.12.10 - 09:19 Uhr
hallo!
Die dinge, die du hier benennst kann man wirklich sehr flexibel gestalten, glaub ich.
Was mich aber interessiert- warum die fixkosten ausklammern?
und: was ist mit anderen kosten für Neuanschaffungen und reparaturen?
Wir sind gerade von einer Pechsträhne verfolgt und hatte in den letzten 2 Monaten neuanschaffungen (handy, ein pc, ein macbook, eine Mikrowelle)
und innerhalb von 3 jahren (je nach alter deiner gerätschaften) mußte du evtl. mit autoreparaturen, waschmaschine defekt usw.. rechnen.
ich würde diese dinge in meine berechnung mit einbeziehen
lisasimpson
Beitrag von schnupsi06 - 17.12.10 - 12:15 Uhr
Hi,
die Fixkosten will ich jetzt erst mal ausklammern, weil ich die erst mal nicht verändern kann - wegen Vertragslaufzeiten etc.
Was Versicherungen angeht (Kfz, PHV, Hausrat) habe ich eh schon nach meiner Trennung das Günstigste genommen.
Mein (zu großes und zu teures) Auto bin ich sowieso dabei zu verkaufen und mir ein sparsameres kleines zuzulegen.
Der größte Posten ist sicherlich die Miete und die Nebenkosten.
Wenn ich feststelle, dass mir das übrig bleibende Geld zum leben nicht reicht, müsste ich eben eine kleinere und billigere nehmen. Wenn es sicher aber irgendwie verhindern läßt, möchte ich meinem Sohn und mir einen nochmaligen Umzug eben ersparen.
Rücklagen für Reparaturen etc. muss ich noch einkalkulieren, da hast du recht.
Vielen Dank für deine Antwort!
Tanja
Beitrag von manavgat - 17.12.10 - 10:17 Uhr
Das kommt darauf an, wie Du
"brauchen" definierst.
Freizeit? was macht das in dieser Aufstellung? Spielplatz, Stadtbibliothek, Ausleihe von Freunden.
Miete, Umlagen, Strom. Notwendige Reparaturen (ohne Kühlschrank z. B. wäre schlecht).
Lebensmittel (eventuell Tafel?)
Drogerie (Haarshampoo, Zahnpasta, Seife, Klopapier - das billigste und nur das notwendige, d. h. keine dekorative Kosmetik)
kein Friseur, selber machen.
Verhütungsmittel?
Gesundheitskosten - Kind kostet ja noch nix.
Fahrtkosten (Fahrrad, Öffis, Auto?)
Kleidung (secondhand oder geschenkt oder Kleiderkammer/Sozialkaufhaus)
Man kann eine begrenzte Zeit mit sehr, sehr wenig auskommen. Aber das kostet Kraft und Phantasie.
Kuck mal hier:
http://www.derknauserer.at
Alles Gute und viel Erfolg in der Ausbildung.
Manavgat
Beitrag von nele27 - 17.12.10 - 11:48 Uhr
Hi,
eine der entscheidenden Fragen ist, wie lange Du mit wenig auskommen musst. Je länger, desto schwieriger wird es. Für eine kurze Zeit denke ich kann man locker mit dem Hartz4-Regelsatz auskommen - jahrelang so wie Du es planst, sollte man schon etwas mehr einplanen. Warum? Man kann am Anfang alles auf Sparflamme machen - keine Anschaffungen, Improvisieren, Auto zusammenflicken statt ordentlich reparieren, vom vorherigen "Reichtum" zehren (Klamotten auftragen etc.)
Aber irgendwann kommt die Zeit, da sind Anschaffungen fällig und da merkt man, wie ätzend das ist, wenn man von der Hand in den Mund lebt.
Bei uns war das nach etwa einem Jahr der Fall. Wir mussten 1,5 Jahre von meinem Gehalt leben (Mann hat Weiterbildung gemacht). Ich verdiene ganz ordentlich, daher war es nicht soooo knapp. Aber wir wollten unsere ALtersvorsorge und Sparrate in voller Höhe beihehalten, daher den Gürtel auch sehr eng geschnallt.
Nach ca. 1 Jahr drückten dann doch die Investitionen: Kühlschrank muckelte, Auto schrie nach mal was anderem als nur Flickwerk, mein Mann brauchte unbedingt Kleidung, der Rechner gab den Geist auf. Und DA wurde es dann wirklich doof. Zum Glück hatten wir Geldreserven und es waren nur noch 6 Monate zu überleben
Inzwischen haben wir ein Vollzeitgehalt mehr und das Geld sitzt locker 
Daher würde ich an Deiner Stelle zum Leben den Hartz4-Satz als Grundlage nehmen (400-500 Euro) PLUS einen angemessenen Betrag für Investitionen zurücklegen (50-100 Euro) Wenn Du das realisieren kannst, denke ich, dass Du und Deine Tochter gut klarkommen werdet.
LG, Nele
Beitrag von christinaf - 17.12.10 - 12:31 Uhr
Hallo,
ich bin alleinerziehend würde mit 400€ nie hinkommen. Also freiwillig. Man kann sich mal einschränken aber 3 Jahre sind schon viel.
Ich bräuchte mind. 500€ Alles andere wäre für so eine Zeit für mich utopisch.
Wie viel würdest du denn haben? Was steht dir denn zur Verfügung?
lg
Christina
