Heiligabend arbeiten bis 15Uhr*vorgesetzter macht Stress*

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Beitrag von katharina-83 - 17.12.10 - 21:08 Uhr

Hallo Zusammen,

wollte hier mal meinen Ärger freien lauf lassen...
"Erlebe" jetzt mein 3tes Weihnachten in meiner jetztigen Firma,ich arbeite als eine von 3Buchhaltungskräften bei einer GmbH..unsere Firma ist englisch/amerikanisch..mein Vorgesetzter hat heute zu mir gesagt, ich solle mich darauf einstellen, das ich am Heiligenabend sowie 1. und 2ten Weihanchtstag arbeiten müsste und am Heiligenabend mindestens bis 15Uhr...ich habe gesagt, er kann sagen was er will, ich werde um 12:30Uhr nach Hause gehen, denn nicht er, sondern nur mein Geschäftsführer könnten Mehrarbeit anordnen...die Sache ist die...alle andern Abteilungen sind max. bis 12.30Uhr am 24.12 im Büro oder bekommen obwohl sie ganz frei haben nur einen halben Tag Urlaub abgezogen...ich habe gesagt ich arbeite vor oder nach..auch am 23. solange wie nötig oder komme am 27.12. eben um 5Uhr...für mich ist Weihnachten was besonderes und wir besuchen immer die Weihanchtsmesse..die letzten Jahre habe ich das verpasst oder bin immer zu spät gekommen...jetzt lasse ich mir das nicht mehr gefallen...wie seht ihr das?? Man muss sagen ich arbeite mindestens 43Std. die Woche, Überstunden werden weder bezahlt, noch durch Freizeitausgleich vergütet...nur weil mein Vorgeseter Weihnachten doof findet und mit 40 keinen Partner hat ist das doch nicht mein Problem...die beiden andern Buchhaltungskräfte bekomemn jeweils 1000!! Euro mehr, obwohl ich sogar Betriebswirtin bin...danke für eure Rückmeldungen & Kommentare,

Gruß,
Katha :-)

Beitrag von lockenlilly - 17.12.10 - 21:11 Uhr

Versteh dein Problem nicht.

Heiligabend und Silvester sind jeweils ein ganz normaler Werktag.

Und wenn die Arbeit angeordnet wird, dann mußt du sie eben machen.

Sei doch froh das du ne Arbeit hast, andere würden sich darüber freuen.

Beitrag von cherry19.. - 17.12.10 - 21:21 Uhr

Heut ist Freitag. Ich habe diese Woche schon 42 Stunden gearbeitet. Muss morgen mindestens 6 Stunden und Sonntag mindestens noch 6 Stunden arbeiten ;-)
Weihnachten ist ab 11 Uhr bis die letzten gehen, Feiertage brauch ich mir gar keinen Kopf machen, von meiner Familie etwas zu sehen.

Nur so am Rande ;-)

Verstehe deshalb irgendwo dein Problem nicht, dass du bist 15 Uhr arbeiten sollst.

Allerdings, wenn du doch Buchhaltungskraft bist, versteh ich gar nicht, warum du an einem Feiertag arbeiten sollst? Da würde ich mal meinen Vorgesetzten fragen. Besprich es doch erst einmal mit deinem Geschäftsführer.

Das mit dem Gehalt würde ich auf jeden Fall ansprechen. Wenn du gleiche Arbeit leistest, solltest du auch ebenso bezahlt werden. Von allein werden sie dir das sicher nicht anbieten. Da musst du wohl das Gespräch suchen.

Trotzdem frohes Fest :-)

Beitrag von ccino - 17.12.10 - 23:46 Uhr

http://www.urbia.de/forum/index.html?area=thread&bid=28&tid=2945150

Fällt dir was auf?

Beitrag von windsbraut69 - 18.12.10 - 09:49 Uhr

Ich dacht schon, ich wär die einzige, die innerlich schmunzelt :)

LG,

W

Beitrag von windsbraut69 - 18.12.10 - 09:48 Uhr

"Das mit dem Gehalt würde ich auf jeden Fall ansprechen. Wenn du gleiche Arbeit leistest, solltest du auch ebenso bezahlt werden. Von allein werden sie dir das sicher nicht anbieten. Da musst du wohl das Gespräch suchen. "

Ich denke, die anderen haben einfach besser verhandelt.

LG,

W

Beitrag von vwpassat - 18.12.10 - 09:56 Uhr

Du drehst Dich wie die FAhne im Wind.

Ich denke nicht, dass Dein Hiwijob mit dem der TE vergleichbar ist.

Eben hast Du ja auch noch ganz anders drüber geschrieben.

Beitrag von nightwitch - 17.12.10 - 21:45 Uhr

Hallo,

was soll ich denn da erst sagen? Höchstwahrscheinlich sitze ich an Heilig Abend mit meinen Kindern alleine zu Hause.

Mein Freund hat (zumindest lautet der Stand heute) am 24.12. ganz normalen Arbeitstag.

Ganz normaler Arbeitstag heißt momentan: 5 Uhr aus dem Haus und wer weiß wann wieder zu Hause.
Jetzt ist er immer noch nicht wieder da.

Gruß
Sandra

Beitrag von windsbraut69 - 18.12.10 - 09:50 Uhr

Sorry, aber Dein Freund hat es wirklich nicht anders verdient.
Warum läßt er sich als Azubi so ausbeuten?

Gruß,

W

Beitrag von vwpassat - 18.12.10 - 09:54 Uhr

Das hab ich auch schon mehrfach gedacht.

Wenn die Lehre vorbei ist - hat der Chef ne Mille mehr auf'm Konto und kann sich paar neue Laster kaufen.

Beitrag von nightwitch - 18.12.10 - 22:46 Uhr

Ein normaler Arbeitstag eines Berufskraftfahrers hat 13 Stunden SCHICHTZEIT (nicht zu verwechseln mit Lenkzeit) (3x die Woche sogar verlängert auf 15 Std)

Aufgrund der Witterungsverhältnissen braucht er für einen Arbeitsweg keine 40 Minuten, sondern schon mal das doppelte. Macht also mind. 15, wenn nciht sogar 16 Std.

Und wieso sollte er nicht fahren? Wäre es euch lieber, wenn er keine praktische Fahrpraxis mit einem erfahreren Fahrer erhält und dann direkt nach der Lehre mit nem 40Tonner unterwegs ist?

Nein, also Schnauze halten, wenn ihr keine Ahnung von nichts habt, aber immer schön rummault, weil euer Paket von Tante Trudi mal nicht nur 2 Tage, sondern oh Wunder auch mal 3 oder 4 unterwegs ist oder eure Lebensmittelladen keine Vorräte mehr hat.

Egal wie man es macht, es macht man immer verkehrt. Ich kann ihm ja auch sagen: du, zwei User aus dem Forum finden, du wirst ausgebeutet, weil du die normalen Arbeitsstunden eines Angestellten in deinem Berufszweig hast. Die beiden zahlen uns gerne wieder die 100% ALGII, weil du gekündigt wirst, weil du anfängst rumzumaulen, weil du als Berufskraftfahrer eingesetzt wirst...

Gruß

Beitrag von vwpassat - 18.12.10 - 22:52 Uhr

Nu reg Dich doch nicht auf.

Ein, zwei Winter.... und Du kommst auch dahinter.


Dein Freund wird nur verheizt.

Beitrag von nightwitch - 18.12.10 - 23:18 Uhr

Wieso wird er verheizt, wenn er die normalen Arbeitsstunden für diesen Berufszweig macht?

Schichtzeit ist nunmal 13 bzw 15 Stunden. Zum Berufszweig gehört nun mal dazu, dass er mit einem LKW unterwegs ist - zu jeder Jahreszeit.

Ihm macht es Spass und er ist entspannter als noch zu Zeiten, wo er in einem anderen Berufszweig unterwegs war. Das Arbeiten ist angenehmer und er macht es gerne. Klar, Familientechnisch ist ein Bürojob mit max. 45 Wochenstunden natürlich besser. Aber ich wage zu bezweifeln, dass ein Azubi im Büro das Geld mit nach Hause bringt, welches er momentan ungelernt heim bringt (da dürften sich sogar mittlerweile einige ausgelernte Kräfte noch drunter bewegen).

Und dieser Job ermöglicht es uns, dass wir weniger Geld vom Staat bekommen, ein anderer Job würde dies nicht können...

Was wirklich nervt sind diejenigen, die immer meinen alles besser zu wissen, aber selbst null Ahnung haben, die ersten sind, die LKWs am liebsten von den Straßen haben wollen, aber dann rumheulen, weil irgendwas nicht vorhanden ist (aktuelle Beispiele seiner letzten Lieferungen: Lidl und Aldi-Ware, DHL, Winterreifen).

Uns ist bewusst, dass LKW-Fahrer nicht sehr "alt" in ihren Berufen werden. Aber auf dem Bau siehts doch nicht besser aus.
Viele Berufskraftfahrer haben irgendwann Probleme mit den Bandscheiben, bei Bauarbeitern sind vielleicht die Knie usw...
und ein Büro-Azubi, der den ganzen Tag Akten sortieren muss, wird seine Erfüllung mit Sicherheit weniger finden, als mein Freund, der was bewegt und sogar Spass daran hat.

Gruß
Sandra

Beitrag von vwpassat - 19.12.10 - 00:21 Uhr

Ist doch gut...........


Wenn's das ist, was Ihr wollt und braucht.

Ich red ja nicht dagegen, irgendeiner muss auch diesen S...job machen. Aber jammert nicht nach der Lehre rum oder wenn's Punktekonto bis nach Dänemark reicht............

Schönen 4. Advent.

Beitrag von windsbraut69 - 20.12.10 - 13:30 Uhr

Werd doch nicht gleich ausfallend!
DU jaulst hier doch wegen seiner Arbeitsbedingungen rum, sonst wüßten wir das doch gar nicht.

Aber meinetwagen braucht er sich natürlich nicht mit seinem Chef anlegen, wenn es ihm nichts ausmacht, als AZUBI (darum geht es!) so ausgebeutet zu werden.

Wenn er mal ausgelernt hat, verdient er sich dafür aber bestimmt ne goldene Nase und hat nen tollen Job, das wird schon!

Beitrag von valeska1979 - 17.12.10 - 21:58 Uhr

Warum wir denn so auf der TE rumgehackt???

Habt ihr den Text richtig gelesen?? Die anderen aus der Abteilung gehen spätestens um 12.30h am 24.12.!

Und 1. und 2. sind schließlich FEIERTAGE. Wir reden hier von einem Bürojob. Das kann man nicht mit nem Busfahrer, Taxifahrer, Räumdienst, Krankenschwester, Kellnerin etc. vergleichen.

Und die Kolleginnen sind schließlich auch nicht da. Warum sollte SIE dann kommen?

Also, ja.....ich kann dich verstehen. Und ich würde da auf keinen Fall "mitspielen". Das ist ganz klar ausnutzen. Anscheinend konnte er es ja immer mit dir machen.

Lass dich nicht so ausnutzen. Ich sag das aus Erfahrung. Das habe ich bei meinem ersten Job nach dem Studium auch alles mit mir machen lassen. Bis ich dann einfach mal auf den Tisch gehauen habe.
Das macht nämlich auch mürbe, wenn man ständig nur ausgenutzt wird.

Viele Grüße

Beitrag von cherry19.. - 17.12.10 - 22:05 Uhr

Wer hackt denn hier rum?

Wenn du öfters hier unterwegs bist, müsstest du wissen, dass Rumhacken hier eindeutig anders aussieht ;-)

Ich meine ja auch, dass sie nochmals mit ihrem Chef reden soll, denn die Feiertage kann ich da auch nicht verstehen. Heiligabend allerdings finde ich jetzt nicht sooooo das Drama. Allerdings, wenn die anderen schon eher gehen dürfen, ists schon fraglich, zumal die beiden Buchhaltungskräfte 1000 EUR mehr bekommen. Dafür sollten diese wohl auch als erstes eingespannt werden. Allerdings kennt man hier keine Zusammenhänge.

Wenn jeder der Buchhaltungskräfte ihre Arbeit sonst auch mitmacht, also jeder das Gleiche, dann sollten alle gleichlang arbeiten. Aber vielleicht macht sie etwas ganz anderes und das ist dann eben noch wichtig zu machen...

Steckt man nicht drin. Wenns wirklich so ungerecht ist, wie sie schreibt und da keine Zusammenhänge aufstellbar sind, muss sie es ansprechen. Ganz klar.

Beitrag von lockenlilly - 17.12.10 - 22:07 Uhr

es hackt doch keiner auf ihr rum.

Wenn meine Chefin Mehrarbeit anordnet, dann muß ich die machen. Egal ob meine Kollegen schon zu Hause sind, ob Weihnachten ist oder 30 Grad im Schatten sind.

Beitrag von jabberwock - 18.12.10 - 00:14 Uhr

Sicher... auch wenn deine Kollegen besser bezahlt werden. Auch wenn deine Arbeit an sich in dem Moment gar nicht so eilig ist. Auch wenn du dafür deine Familie im Stich lässt. Hauptsache "DER CHEF" hat es angeordnet

Gute Nacht Deutschland, bei solchen Einstellungen.

Beitrag von windsbraut69 - 18.12.10 - 09:54 Uhr

Ob die Arbeit eilig ist oder nicht, weiß ja hier niemand und wenn Kollegen besser bezahlt werden, kann das daran liegen, dass sie besser verhandelt haben oder aber "in besseren" Zeiten eingestellt wurden.

Beitrag von windsbraut69 - 18.12.10 - 09:52 Uhr

Die Feiertage sind ein anderes Thema.
Die TE hat aber angekündigt, am 24.12. "vertragswidrig" eher Feierabend zu machen und das geht nicht.
Bei uns wird auch in Schichten gearbeitet, es gibt Teilzeitkräfte und je nach Abteilung und Aufgabengebiet unterschiedliche Arbeitszeiten und Anwesenheitspflichten bis hin zur Rufbereitschaft. Das kann durchaus völlig okay sein.

Gruß,

W

Beitrag von hexlein77 - 18.12.10 - 13:37 Uhr

"vertragswidrig"???? #kratz


>>...denn nicht er, sondern nur mein Geschäftsführer könnten Mehrarbeit anordnen...die Sache ist die...alle andern Abteilungen sind max. bis 12.30Uhr am 24.12 im Büro oder bekommen obwohl sie ganz frei haben nur einen halben Tag Urlaub abgezogen<<

Beitrag von windsbraut69 - 18.12.10 - 21:22 Uhr

Genau - vertragswidrig.
Sie arbeitet Vollzeit, also mit Sicherheit länger als bis 12:30 Uhr. Wenn es in anderen Abteilungen möglich ist, früher Feierabend zu machen, heißt das nicht, dass sie einen halben Tag blau machen kann.

Beitrag von jabberwock - 18.12.10 - 00:11 Uhr

Zieh das durch und geh um 12:30 Uhr! :-)

Wenn du im Kundenservice, Notdienst oder sonstwo tätig wärst, würde ich es noch ansatzweise verstehen - aber in der Buchhaltung kann ja wohl nichts so brennen, dass du (als einzige?!) noch bis nachmittags da sein musst. Vor allem nicht jedes Jahr.

Geh nach Hause und lass es dir gut gehen :-)

Manche der anderen Antworten, die ich eben kurz gelesen habe, spiegeln das wider, was unsere Sozialwirtschaft so kaputt gemacht hat: Arbeiten um jeden Preis, für jeden Lohn, unter allen Bedingungen - nur weil der einzelne nicht das Rückgrad hat, seinem Chef mal zu sagen, dass der sich danebenbenimmt. Das erst macht Ausbeutung möglich.

Viel Glück und schöne Feiertage dir!

Beitrag von trollmama - 18.12.10 - 06:57 Uhr

>>Manche der anderen Antworten, die ich eben kurz gelesen habe, spiegeln das wider, was unsere Sozialwirtschaft so kaputt gemacht hat: Arbeiten um jeden Preis, für jeden Lohn, unter allen Bedingungen - nur weil der einzelne nicht das Rückgrad hat, seinem Chef mal zu sagen, dass der sich danebenbenimmt.<<

Stimmt! Buckeln um jeden Preis. Und anstatt sich zu wehren, mit erhobenem Finger darauf hinweisen, daß man es ja nicht besser hat und sich die TE nicht so anstellen soll!
Ich lese immer, daß man arbeiten gehen müsse, um für die Kinder ein gutes Vorbild zu sein. Vorbild für was? Wie man am besten buckelt, scheues Mäuschen spielt, vor lauter Angst zu einem Ja-Sager wird?
Viele Grüße
Trollmama