Danke für die Antworten von gestern. Ihr hattet natürlich Recht. Es war nur eine Abmahnung, weil ich eine Krankmeldung zu spät geschickt hätte. Aber dafür habe ich einen gewichtigen Grund, den ich auch per Anwalt mitteilen lassen werde. Egal. Ich will dort ohnehin nie wieder arbeiten.
Außer mir gibt es noch 3 andere Angestellte. Angenommen, mein Chef hätte diesen Weihnachtsgeld bezahlt, mir aber nicht. Hätte ich dann auch Anspruch darauf? Wenn ja, würde ich ihn darauf nämlich auch noch verklagen. Ich habe allerdings erst dieses Jahr dort angefangen. Vor Gericht werde ich ohnehin mit im ziehen, da er die Verdienstbescheinigung für mein Kinderkrankengeld mutwillig nicht ausfüllt.
Außerdem hat er meinen Urlaub, den er mir gewährt hatte abgelehnt und nun kann ich die 8,3 Tage, die mir dieses Jahr zustehen, nicht nehmen. Was muss ich nun beachten, damit dieser nicht verfällt? Muss er diesen dann ausbezahlen? Oder wie lange kann ich ihn ins nächste Jahr übertragen?
Versteht mich bitte richtig: Dieser Mensch ist der erste Arbeitgeber mit dem ich Probleme habe. Aber es sind nun schon 14 Mitarbeiterinnen in 1 1/2 Jahren, die durch Mobbing selbst gekündigt haben. Ich will ihm nun endlich die Stirn bieten und ihn bis zum Bluten bezahlen lassen.
Steht Weihnachtsgeld allen zu?
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Beitrag von derhimmelmusswarten - 18.12.10 - 15:20 Uhr
Beitrag von vwpassat - 18.12.10 - 15:43 Uhr
Deine Einstellung ist aber auch schon etwas krankhaft.
Beitrag von mamavonyannick - 18.12.10 - 16:52 Uhr
Was ist an ihrer Einstellung krankhaft?
Beitrag von vwpassat - 18.12.10 - 15:44 Uhr
Dir steht kein Weihnachtsgeld zu, selbst wenn alle anderen welches bekommen.
Der Urlaub muss bis März genommen werden, dann verfällt er.
Beitrag von mamavonyannick - 18.12.10 - 16:55 Uhr
"Der Urlaub muss bis März genommen werden, dann verfällt er."
Das ist falsch, denn sie ist krank geschrieben
siehe: http://www.rechtsrat.ws/lexikon/urlaub.htm
Der Urlaub verfällt nicht (mehr), wenn er der Arbeitnehmer
wegen Krankheit keinen Urlaub nehmen kann.
EuGH, Urteil vom 20.01.09
BAG, Urteil vom 24.03.09
Beitrag von vwpassat - 18.12.10 - 21:47 Uhr
Sorry, mit dem Urlaub hast Du natürlich Recht.
Beitrag von windsbraut69 - 18.12.10 - 21:00 Uhr
"Der Urlaub muss bis März genommen werden, dann verfällt er. "
Nein. In ihrem Fall nicht. Sie hat ihn ja nicht genehmigt bekommen und ist jetzt leider nicht arbeitsfähig.
LG,
W
Beitrag von vwpassat - 18.12.10 - 21:48 Uhr
Sorry, mit dem Urlaub hast Du natürlich auch Recht.
Beitrag von kati543 - 18.12.10 - 16:36 Uhr
"Hätte ich dann auch Anspruch darauf?"
Allein daraus läßt sich kein Anspruch ableiten. Dazu braucht es schon etwas mehr.
"Ich habe allerdings erst dieses Jahr dort angefangen."
Und da willst du Weihnachtsgeld???
"und ihn bis zum Bluten bezahlen lassen. "
Na wenn du dir so sicher bist, dass das klappt - viel Spaß dabei. Aber denke daran, so etwas kann auch nach hinten losgehen.
Beitrag von mamavonyannick - 18.12.10 - 16:48 Uhr
"Ich habe allerdings erst dieses Jahr dort angefangen."
Und da willst du Weihnachtsgeld???
Ich hatte im März 2007 bei meiner Firma angefangen UND anteilig Weihnachtsgeld ür das selbe Jahr bekommen.
"Aber denke daran, so etwas kann auch nach hinten losgehen."
Warum?
vg, m.
Beitrag von kati543 - 18.12.10 - 20:31 Uhr
Weihnachtsgeld zahlen die meisten Firmen erst nach einem Jahr Betriebszugehörigkeit. Wenn es sich dabei um eine freiwillige Leistung des AG handelt und es bei ihr noch nicht einmal im AV steht, hat sie eher schlechte Karten. Aber das ist eben etwas, was jeder AG anders regelt. Dein AG hat es eben anders gemacht - dein Glück. Meiner hat mir auch anteilig Weihnachtsgeld gezahlt. Aber es machen eben nicht alle.
Was glaubst du, wer bei so etwas denn den längeren Atem hat - insbesondere, wo die TE es ja wirklich darauf anlegt, dem AG noch so viele Kosten wie möglich zu bescheren. Klar...man könnte ja auch erst einmal normal mit dem AG reden und sich entschuldigen, dass die Krankschreibung zu spät angekommen ist, aber man kann auch "anwaltlich mitteilen lassen", was passiert ist - und egal was es tatsächlich war: SIE ist in der Pflicht, dass die Meldung dort fristgerecht eingeht. Innerhalb von 3 Tagen ist das zu schaffen. Da gibt es keine Ausrede - höchstens, wenn sie vielleicht ins Koma gefallen wäre und ihr Mann hat es einfach vergessen, Bescheid zu geben. Und daher...so etwas kann nach hinten losgehen. Der AG soll ja vielleicht für sie noch ein Zeugnis ausstellen... (es gibt viele Möglichkeiten)
Beitrag von derhimmelmusswarten - 18.12.10 - 20:59 Uhr
Du hast wahrscheinlich meine früheren Postings nie gelesen. Mein Chef IST Anwalt und aufgrunddessen denkt er, dass er sich alles erlauben kann. Bisher ist nie jemand gegen seine Abmahnungen, Kündigungen etc. vor gegangen, weil alle Angst vor ihm hatten. Ich habe ihm am gleichen Tag mittags eine Krankmeldung per Fax zukommen lassen. Laut seiner Abmahnung will er Krankmeldungen aber sofort innerhalb der ersten halben Stunde haben. Das soll mir mal einer vormachen, der erst beim Arzt sitzen muss, um die Krankmeldung überhaupt zu erhalten. Abgesehen davon hatte ich einen medizinischen Notfall zu Hause, was ich auch jederzeit nachweisen kann. Ich denke, wenn ein Familienmitglied schwer verletzt aufgefunden wird, ist es Grund genug, erst mittags eine Krankmeldung zu übermitteln. Natürlich werde ich dem demnächst vorgreifen und die Krankmeldungen persönlich abgeben lassen oder per Einschreiben/Rückschein schicken.
Und ich werde mich bestimmt nicht bei einem solch verrückten Arbeitgeber entschuldigen. Wozu? Ich will dort nie wieder arbeiten.
Beitrag von windsbraut69 - 18.12.10 - 21:06 Uhr
Du hast doch vor Arbeitsbeginn beschlossen, nicht dort zu erscheinen, oder?
Üblich ist es, DANN VORHER Bescheid zu sagen, dass man nicht kommt und NACH DEM ARZTBESUCH dann nochmals Bescheid zu sagen, ob und wie lange man krank geschrieben ist.
Was Du abziehst, ist absoluter Kinderkram und Du wirst damit nicht weit kommen, so lange Du so uninformiert um Dich schlägst.
Für ein gebeuteltes Mobbingopfer kommst Du weiterhin sehr energisch rüber.
Gruß,
W
Beitrag von mamavonyannick - 18.12.10 - 21:02 Uhr
Sorry, ich denke, wir reden hier nicht über ein normal laufendes arbeitsverhältnis, wo das, was du ansprichst normal sein sollte. auch wenn es viele nicht zu "stören" scheint... Aber ein AG, der innerhalb von 18 Moanten 14 MA einstellt und wieder verliert, hat ein Problem. Und ich glaube nicht, dass es an den 14 MA liegt.
Es geht hier mMn nicht allein um eine Krankschreibung, auch wen die natürlich püntklich da zu sein hat.
Und deine Aussage mit dem Weihnachtsgeld war mir einfach zu allgemein gehalten
Beitrag von vwpassat - 18.12.10 - 21:52 Uhr
Dann hast Du Glück gehabt, der Normalfall ist es aber nicht.
"Aber denke daran, so etwas kann auch nach hinten losgehen."
Warum?
Sie wird m.E, zumindest in keiner Anwaltskanzlei wieder einen Fuss in die Tür bekommen. Dessen bin ich mir sicher.
Beitrag von mamavonyannick - 18.12.10 - 23:28 Uhr
Wo du dir schon so überall sicher warst
Beitrag von windsbraut69 - 18.12.10 - 21:02 Uhr
"Na wenn du dir so sicher bist, dass das klappt - viel Spaß dabei. Aber denke daran, so etwas kann auch nach hinten losgehen. "
Vor allem, wenn man sich selbst nicht einwandfrei verhält.
Sich (verspätet) per Fax von der Arbeit abzumelden, wenn man krank ist, ist schon nicht die feine Art und sehr schwierig nachzuweisen...
LG;
W
Beitrag von kleinehexe1606 - 18.12.10 - 17:40 Uhr
Hier schau mal wegen Weihnachtsgeld
Ich hatte das auch, alle haben etwas bekommen, nur ich nicht. Dann bin ich zum Chef und hab gesagt das es so nicht geht....... ständig wird man für die geleistete Arbeit gelobt und dann kommt nichts rüber. Hab jetzt auch etwas bekommen
http://www.weihnachtsgeldrecht.de/information-weihnachtsgeld/index.html
Beitrag von sandra9586 - 18.12.10 - 18:34 Uhr
Ich schlage dir vor, dass du mal einen Psychologen aufsuchst..Es handelt sich hier um deinen ''Brötchengeber''.
Ich verstehe nicht, was sich manche Arbeitnehmer einbilden, vor Gericht zu errreichen!?
LG Sandra
Beitrag von mamavonyannick - 18.12.10 - 18:53 Uhr
Ich frage mich ob ihr alle lest, was die TE schreibt? Na klar ist es ihr "Brötchengeber", aber macht das aus ihm einen Heiligen, von dem man sich alles gefallen lassen muss?
Hier scheint einiges im argen zu liegen, aber warum sollte immer der AN Unrecht haben?
"Versteht mich bitte richtig: Dieser Mensch ist der erste Arbeitgeber mit dem ich Probleme habe. Aber es sind nun schon 14 Mitarbeiterinnen in 1 1/2 Jahren, die durch Mobbing selbst gekündigt haben."
14 MA in 18 Monaten - was sollte an DIESEM AG so gut sein, dass man sich alles gefallen lassen müsste?
Beitrag von vwpassat - 18.12.10 - 21:46 Uhr
Glaubst Du alles, was hier geschrieben wird?
Das mit den 14 MA glaube ich nämlich nicht.
Beitrag von mamavonyannick - 18.12.10 - 23:27 Uhr
Da ich die TE nicht kenne, glaube ich das erstmal. Warum auch nicht? Woran machst du denn fest, dass sie lügt?
Beitrag von vwpassat - 19.12.10 - 10:53 Uhr
Weil sie übertreibt, merkt man doch schon an der Fülle von Threads zu diesem einem Thema.
Da stimmt was nicht.
Beitrag von mamavonyannick - 19.12.10 - 12:54 Uhr
Wenn mich etwas richtig beschäftig, dann kann ich mich auch stundenlang daran festhalten und drüber reden. Geht hier schließlich nicht darum, was Weihnachten gekocht wird, sondern um ihren Lebensunterhalt.
Vllt solltest du zukünftig mal etwas unvoreingenommen auf die Menschen zugehen und erst mal abwarten, bevor du du immer gleich vorverurteilst ohne handfeste BEWEISE. Wäre doch mal ein guter Vorsatz fürs neue Jahr
Beitrag von derhimmelmusswarten - 19.12.10 - 11:35 Uhr
Wenn es keine Konsequenzen hätte, würde ich den Arbeitgeber namentlich benennen! Es sind 14 Mitarbeiter in anderthalb Jahren. Alleine in den drei Monaten, die ich dort gearbeitet habe, waren es drei, die selbst gekündigt haben. Ich bin die vierte, die Probleme hat seitdem. Im August hat eine angefangen und im November und beide sind weg. Eine kündigte nach der Elternzeit. Ob man mir glaubt oder nicht. Es ist so. Seid froh, wenn ihr solche Arbeitgeber nicht kennenlernen müsst. Aber es gibt sie. Warum sollte ich mir so etwas ausdenken? Was habe ich denn davon? Ich habe zuvor fünf Jahre am Stück bei einem anderen Anwalt gearbeitet und nur weil ich ein kleines Kind habe und Teilzeit arbeiten wollte, habe ich gewechselt und bin dann an diesen Spinner geraten.
