Hallo zusammen,
wie oft noch soll denn nun der EGMR die BRD zur menschenrechtsverletzenden Anti-Väter-Republik erklären? siehe =>
http://www.spiegel.de/panorama/justiz/0,1518,735936,00.html
MfG krypa
Wieder mal erweist sich die BRD als ....
Sie befinden sich im Archiv des urbia-Diskussionsforums.
Hier geht es zur vollständigen Version dieser Seite. Dort können Sie auch aktiv am Diskussionsgeschehen teilnehmen.
Beitrag von krypa - 21.12.10 - 14:12 Uhr
Beitrag von zweiflerin - 21.12.10 - 17:58 Uhr
naja - ob es dem Wohle des Kindes dient, um jeden Preis Kontakt zum leiblichen Vater zu haben, ist wohl mal so dahin gestellt.
Meiner Meinung nach kann hier überhaupt nicht pauschal Recht gesprochen werden. Wenn der Kontakt zum leiblichen Vater nicht stattfindet, kann das durchaus auch gute Gründe haben. Und genauso kann es natürlich auch nur der perfide Egoismus der Mutter sein, wenn der Kontakt konsequent unterbunden wird.
LG von der Zweiflerin
Beitrag von krypa - 21.12.10 - 18:27 Uhr
Hallo zweiflerin,
Du schriebst:
***''... ob es dem Wohle des Kindes dient, um jeden Preis Kontakt zum leiblichen Vater zu haben, ist wohl mal so dahin gestellt.''***
Welchen ''Preis'' z.B. meinst Du? H i e r war das Gericht offenbar der Ansicht, dass der ''Preis'' nicht ausreiche.
Aus welcher Spekulation also möchtest Du Deine 'Unsicherheit' speisen?
Weiterhin schriebst Du:
***''Meiner Meinung nach kann hier überhaupt nicht pauschal Recht gesprochen werden. Wenn der Kontakt zum leiblichen Vater nicht stattfindet, kann das durchaus auch gute Gründe haben. ''***
''Pauschal'' wurde h i e r ja auch nicht Recht gesprochen.
Außerdem:
welche ''guten Gründe'' sollte es denn gegeben haben wenn sie im Gerichtsverfahren hier offenbar gar nicht vorlagen und nicht vorgetragen wurden?
MfG krypa
Beitrag von zweiflerin - 21.12.10 - 19:57 Uhr
Ach Krypa,
Du und User Parzifal neigen dazu, jedes Wort auf die Goldwaage zu legen und ihr facht dann immer Endlosdiskussionen an, die sich an irgendwelchen Kleinigkeiten aufhängen.
Das ist mir zu müßig, Du hast meine Aussage schon verstanden, es ist nicht nötig, daß ich sie Dir noch mal erkläre.
Grüsse von der Zweiflerin
Beitrag von krypa - 21.12.10 - 21:33 Uhr
Hallo zweiflerin,
jaja, ich weiß. erst wird von Dir hier irgendwas Euphemistisches oder sonstwie Unzutreffendes und Themaverfehltes behauptet, auch gerne in scheinbar unbedeutenden Nebenaussagen, dann aber werden parzifal und ich wegen korrigierender Aussagen plötzlich als 'Haarspalter' hingestellt, die (scheinbar) Unbedeutendes ''auf die Goldwaage legen''.
Ich meine eben - halte zu Gnaden - gerade weil ich Dich schon verstanden habe, Deinen betreffenden Aussagen widersprechen zu müssen, zumal die Justiz der BRD doch recht oft vom EGMR in Vätersachen 'zurechtgewiesen' wurde.
Darüber hinaus zeigt doch gerade hier das Urteil des EGMR wieder mal sehr schön, wie menschnrechtsverachtend bundesdeutsche Justiz in einer Vatersache mehrinstanzlich zu urteilen sich aufwarf.
Hier in dem Urteil ging es also gar nicht pauschal ''um jeden Preis''.
Sogar unsere gewöhnlich halbverhohlen väterfeindlich argumentierende Bundesjustizministerin sah sich bemüßigt, in einem Statement von einem ''Prüfstand für väterliches Umgangsrecht'' zu fabulieren.
Natürlich ist es eine Binsenweisheit, dass in Einzelfällen ein Preis für ein Umgangsrecht zu hoch sein kann.
Was Gegenteiliges wird weder in dem Urteil, noch von mir behauptet.
MfG krypa
Beitrag von parzifal - 21.12.10 - 23:47 Uhr
Wenn die Verwendung des "richtigen" Wortes die Waage zur anderen Seite ausschlagen lässt (also zu einem ganz anderen Ergebnis oder Sinn führt) ist dies vielleicht ja auch angebracht?
Und ich fache auch nicht "IMMER" (Achtung: "Goldwaage") Endlosdisskussionen an. Diese gibt es bei mir doch nur, wenn jemand auf seine Sicht der Dinge stur beharrt dies aber nicht mit Argumenten begründen kann.
Zeige doch eine Diskussion von mir, wo jemand sachlich reagiert hat und in eine "Endlosdiskussion" verwickelt wurde?
Und die meisten hier beherrschen die Fähigkeit zu einer sachlichen Antwort zum Glück auch.
Nur mit denen die das nicht beherrschen komme ich gegebenenfalls in den Clinch.
Dass für eine "Endlosdiskussion" immer (jetzt stimmt "immer") zwei gehören, sollte man auch nicht unter den Tisch fallen lassen.
Es kann hier ja wohl kaum einer gegen seinen Willen zu einer solchen gezwungen werden oder?
Beitrag von sternengold - 21.12.10 - 23:22 Uhr
Solche emotionalen Ausbrüche helfen auch nicht weiter.
Das Einzige was aus deiner Aussage spricht, ist persönlicher Frust.
Gott, strafe dieses väterfeindliche Deutschland!
Beitrag von junisonne10 - 22.12.10 - 01:01 Uhr
ich versteh deine ansicht auch nicht ganz. ich mein, ich bin schon der meinung, die rechte der väter sollten mehr gestärkt werden (gerade aus dem mund einer frau wohl höchst eigenartig). ich selbst habe als kind mehrere scheidungen meiner mutter miterleben dürfen, wo wir kinder druckmittel waren und ich habe so einige bezugspersonen verloren.
aber ich kann auch abwägen. da ich bereits im ausländeramt gearbeitet habe, bin ich bei diesem artikel gleich hellhörig geworden. Es geht hier um einen Asylanten aus Nigeria, der sich nicht um seine zwei Kinder gekümmert hat und keine Verbindung zu ihnen hat.
leider habe ich dies in der behörde öfters erlebt, wenn die abschiebung bevorstand, dann erinnerte man sich wieder an die kinder, die man gezeugt hat. allein die eintragung als vater würde für einen aufenthaltstitel erst einmal reichen. davon haben aber die meisten keine ahnung und glauben, wenn eine deutsche ein kind von ihnen bekommt, dann würde das reichen.
natürlich hab ich, gott sei dank, auch andere erlebt, welche die sich aufopfernd um ihre kinder kümmern und denen ich persönlich den aufenthaltstitel heim gebracht hätte. von diesen erlebnissen lebt man in dieser behörde, sonst geht man unter.
du kannst nicht alle über einen kamm scheeren. und leider zeigt meine erfahrung in diesem bereich, dass, wenn er sich nicht um die kinder gekümmert hat, keine verbindung aufgebaut hat und sich anscheinend erst jetzt darum kümmert, als vater eingetragen zu werden, dass da was faul ist.
außerdem dient es in diesem fall (jeder ist anders gelagert) nicht dem kindeswohl.
junisonne10 +
(29 SSW)
Beitrag von krypa - 22.12.10 - 06:20 Uhr
Halo junisonne,
lies erst mal die Kurzfassung des Urteils:
http://www.coe.int/T/D/Menschenrechtsgerichtshof/Dokumente_auf_Deutsch/
Oberster Link vom 21.12.2010
Wo wird hier von mir etwas ''über einen Kamm geschoren''?
Mfg krypa
Beitrag von karna.dalilah - 22.12.10 - 10:32 Uhr
Zu dem Fall fällt mir nur ein, jetzt wo dem Vater der Arsch auf Grundeis geht kämpft er um seine Rechte.
Wenn es ihm jemals um seine Kinder gegangen wäre, hätte er die rechtlichen Möglichkeiten schon vorher genutzt.
(z.B die Vaterschaftsfeststellung einklagen)
Aber nein, nachedem er im "Paradies" Deutschland rechtmäßig ausgewiesen wird, fallen ihm Mittel und Wege ein wie er doch noch bleiben könne....
Sorry, in dem Fall sehe ich es genauso wie das Gericht.
Er hatte durchaus Möglichkeiten seine Rechte einzufordern auch gegen den Willen der Mutter und er hat nichts getan.
Das Gejammer von wegen er wollte ja die Kinder sehen und dies wurde abgelehnt kennt man ja zur Genüge.
Im Hintergrund steht oftmals eine einmalige Anfrage und danach Funkstille.
Beitrag von krypa - 22.12.10 - 11:17 Uhr
Hallo karna.dalilah,
woher weißt Du von allen diesen 'Tatsachen', die Du hier behauptest?
Aufklärung verschafft Dir folgender Link:
http://www.coe.int/T/D/Menschenrechtsgerichtshof/Dokumente_auf_Deutsch/
..oberster Link vom 21.12.2010
MfG krypa
Beitrag von karna.dalilah - 22.12.10 - 11:42 Uhr
Problem wäre behoben, wenn er sich als biologischer und rechtlicher Vater hätte feststellen lassen.
Er hätte damit das Umgangsrecht und die Unterhaltspflicht und alles wäre schick
Fraglich warum er das wohl nicht wollte.
Zumindest hat er es geduldet, dass für seine Kinder durch einen anderen Mann finanziell aufgekommen wurde und hat sich durch Unterlassung der Vaterschaftsfeststellung das Umgangsrecht selbst vergeigt.
Er hätte lt deutschem Recht schon ein Umgangsrecht gehabt, er hätte nur seinen Hintern in Bewegung setzen müssen.
Denn das geht aus dem Schreiben nicht hervor, außerdem würde mich mal die Gegendarstellung der Mutter der Kinder interessieren.
Ist ja sonst einseitig, denn der zeitliche Bezug fehlt mir ein bisschen.
Kinder sind dez 2005 geboren erst im September 2006 kommt das Urteil über den Umgang und schon 3 Monate danach die Aufhebung...
Was hat der Mann die 9 Monate gemacht? Interessant wäre der Monat in dem ihm seine "Abschiebung" mitgeteilt wurde.
Hier wird etwas daraus gemacht, was es nicht ist.
hier geht es ja wohl darum, dass ein Vater seine Rechte einfordern möchte ohne jemals Pflichten zu übernehmen und übernommen zu haben.
Sonst hätte er den einfacheren Weg gewählt.
Beitrag von krypa - 22.12.10 - 12:01 Uhr
Hallo karna.dalilah,
nun, die ''andere Seite'' (die Mutter) wird wohl bei dem Verfahren dabei gewesen sein und Gelegenheit gehabt haben, ihre 'Gegendarstellung' anzubringen.
Aber, was brächte uns das? Für die Wahrheit, denke ich, gar nichts, denn dann stünden Aussage gegen Aussage. Sicher, wir hätten dann die 'Freiheit', auszuwählen, welche Wahrheit wir nun glauben wollen. Strebtest Du diese 'Wahrheit' an?
Eine Vaterschaftsfeststellungsklage ist bei bestehender ehelich bedingter Vaterschaft nicht möglich. Deine damit verbundenen Fragen erübrigen sich also. Den ''Hintern'' konnte er also nur für andere Angelegenheiten benutzen.
Seine 'Pflichten' konnte er also gar nicht wahrnehmen.
Mfg krypa
Beitrag von karna.dalilah - 31.12.10 - 18:28 Uhr
Ganz am Anfang las es sich ja, als würde meine Aussage untermauert werden.
ABER fast am Ende kommt die vernichtende Einschränkung.
Das war mir auch nicht bekannt
- Danke für die Info!
Na dann wohl dem der moralisch einwandfrei lebt und nichts mit noch verheirateten Frauen beginnt 
Na mal schauen wie es in dem Falle weitergeht.
Einen guten Rutsch 

Karna
Beitrag von krypa - 31.12.10 - 19:40 Uhr
Hallo karna.dalilah,
ja, auch ich habe durch manche Irrtümer gelernt.
Ich wünsch Dir auch einen guten Rutsch und ein gelingendes Neues Jahr!
MfG krypa
Beitrag von errik - 22.12.10 - 17:59 Uhr
Ach krypa,
was habe ich mich schon auf Deinen Beitrag hier gefreut, nachdem ich von dem Urteil im Radio gehört habe...
...wieder ein unreflektierter Beitrag in dem Du Deinen Standpunkt nur mit Zitaten und Referenzen zu zementieren versuchst.
Auch wenn ich dem Urteil im seinem Grundsatz zustimme, ob es auf diesen konkreten Fall hin angemessen ist vermag ich nicht zu beurteilen, kann es aber anzweifeln.
Was willst Du eigentlich sagen? Die Welt und die BRD im besonderen ist böse? Das haben mittlerweile alle verstanden und vermögen Dir dennoch keine Antwort zu geben. Was willst Du tun? Weiter zitieren und nörgeln oder die A****backen zusammenkneifen und was tun?
Viel Spass noch,
Errik
Beitrag von krypa - 22.12.10 - 18:14 Uhr
Hallo errik,
na und, ''Zitate und Referenzen'' gehören auch zur sog. Aufklärung und Information.
Außerdem habe ich auch in Entgegnungen weitere Gedanken eingefügt.
Was ich sagen will? Na, eben das was ich hier sage.
Was will denn der EGMR durch die Veröffentlichung sagen?
Was willst Du mir denn direkt oder indirekt sagen?
Ist Dir mein Posting zu dem Thema hier lästig?
''Nörgeln''? Dann nörgelt auch der EGMR und der Vater, der diesen langen Klageweg ging.
Was willst Du denn hier hören?
MfG krypa
Beitrag von zenturio - 25.12.10 - 14:19 Uhr
Leider habe ich diese "Diskussion" zu spät entdeckt. Da das sog. Väterforum kaum noch den Namen verdient, schaue ich hier nicht mehr regelmäßig rein.
Auf den vorliegenden Fall möchte ich auch gar nicht weiter eingehen, da im Rahmen der vorliegenden Informationen nicht mehr viel zu sagen bleibt. Das Gericht hat ein Urteil gefällt und dem Vater ein Menschenrecht zugesprochen. Darin sehe ich leider keine Stärkung der Rechte der Väter im allgemeinen und auch keine Entrechtung aller alleinerziehenden Mütter, denn es ist nur ein Einzelfall.
Sehr bedenklich finde ich hingegen, dass sich aus solchen Beiträgen stets Auseinandersetzungen entwickeln, die dadurch geschürt werden, dass ein erheblicher Anteil der weiblichen Bevölkerung in unserem Land das Grundrecht der Väter auf Umgang mit ihren Kinder nicht anerkennt. Aussagen wie: "Ob das Recht auf Umgang mit dem Vater immer ratsam ist, darf bezweifelt werden", sind für mich gleichzusetzen mit Aussagen wie: "Ob das Recht auf Pressefreiheit immer ratsam ist, darf bezweifelt werden", oder: "Ob das Demonstrationsrecht immer ratsam ist...". Wie ist es mit dem Recht auf freie Wahlen, freie Meinungsäußerung oder beruflicher Selbstbestimmung? Man sollte sich einmal Gedanken über das Wort "Grundrecht" machen und dann überlegen, warum ausgerechnet Väter dieses so häufig aktiv einklagen müssen. Warum ist das Umgangsrecht eines jener Grundrechte, die nur auf dem Papier existieren?
Die Probleme von Vätern, ihre Rechte an ihren Kindern in Deutschland durchzusetzen, sind nicht ausschließlich ein rechliches Thema. In der Rechtsprechung schlägt sich lediglich die öffentliche Meinung nieder und diese wird m.E. erheblich durch Strömungen in der Gesellschaft und der Politik beeinflußt, die konkrete Ziele verfolgen.
So wurden Väter über Jahrzehnte hinweg mit dem gesellschaftlichen Vorurteil "Väter sind Täter" belegt, genau so wie heute alle Moslems Terroristen sind, alle Hartz IV -Empfänger dekadent, katholische Priester pedophil, alle Beamten faul und die Jugend verblödet. So sind (getrennte) Väter desinteressiert an ihren Kindern, trinken Alkohol, sind drogensüchtig, kriminel und pauschal gewalttätig und daher sollte die Mutter -als einzige unnahbare Lichtgestalt der Gesellschaft- entscheiden, ob ein Kind mit dem Vater Umgang haben darf, oder nicht. Die Mutter als letzte Instanz der Rechtsprechung. Ausgerechnet die Person, die nach dem durchleben des Scheiterns der Beziehung zum Vater häufig emotional gar nicht dazu in der Lage ist, objektiv und sachlich zu urteilen.
Aus heutiger Sicht und als Betroffener, kann ich Männern leider nur noch einen einzigen Rat geben: hütet Euch davor, Kinder in die Welt zu setzen. Es kann euren gesellschaftlichen, emotionalen und finanziellen Ruin bedeuten und diese Entscheidung wird Euch von der Mutter, Jugendämtern, Kinderärzten und Juristen aufgezwungen.
Zu dem von krypta angegebenen Fall bleibt mir noch zu sagen, dass es mich interessieren würde, wie die Sache weiter geht. Leider vermute ich, dass der Vater mit dem Urteil nichts anderes wird anfangen können, als es sich in einem Rahmen an die Wand zu hängen und seinen Umgang nie wird durchsetzen können. Damit ist dann für die Justiz der westlichen Welt der Schein gewahrt, das Menschenrecht verbrieft. Dass es sich nicht durchsetzen läßt, stört die Gesellschaft nicht weiter und man kann weiterhin mit hoch erhobenen Haupt die Menschenrechte in anderen Ländern anmahnen, so wie wir unsere "Landesverräter" letztlich auch wegen Vergewaltigung anklagen und damit den Schein von freier Meinungsäußerung wahren. China kann noch viel von uns lernen.
In diesem Sinne: frohe Weihnachten...
Beitrag von fernande - 26.12.10 - 11:20 Uhr
Hallo,
ich weiß, dass es einigen Vätern hier sehr um Grundsätze geht, wenn sie über Väterrechte und Gerichtsurteile diskutieren.
Es gibt einige Foren im Netz, in denen sich Väter austauschen und es genau um diese Feinheiten geht, wenn Väter dafür kämpfen ihre und die Rechte aller Väter durchzusetzen. Da macht es Sinn ein präzises Wording durchzusetzen.
Bei Urbia muss man aber lernen, auch mal ein Auge zuzudrücken.
Hier trifft sich eine breite Masse um verschiedene Themen zu besprechen, meist sich einen Rat zu suchen.
Warum gerade hier im Vaterforum gerne Grundsatzdiskussionen mit einem sehr speziellen juristischen Hintergrund angeregt werden finde ich mehr als müßig, da es für genau diese Fälle spezielle Foren gibt, in denen sich User treffen, die das Hintergrundwissen haben um exakt über Gesetze etc. diskutieren zu können.
Ähnlich wäre es, ich würde hier Diskussionen zu Krebsforschung und Gentechnik lostreten und dann genervt und überheblich reagieren, weil andere nicht mit den richtigen Begrifflichkeiten um sich werfen.
Wenn hier jemand schreibt: "Ob das Recht auf Umgang mit dem Vater immer ratsam ist, darf bezweifelt werden", dann will er/sie in meinen Augen ausdrücken, dass vielleicht gerade in diesem Fall der Umgang zu dem Vater halt nicht dem Kindswohl dient. Damit meint man sicher nicht, dass das Recht auf Umgang per se nicht umbedingt dem Kindswohl dient, bzw. so uneingeschränkt nicht per se gelten sollte.
Und wenn Du das Beispiel zu Pressefreiheit und Demonstrationsrecht anführst, dann ist es doch defacto so, dass nicht einfach alles publiziert werden darf und nicht jeder einfach auf die Strasse gehen darf.
Es gibt Einschränkungen was unsere Grundrechte angeht, also wird es die auch bei dem Recht auf Umgang geben.
Wenn man hier voller Empörung einfach einen link zu einem kurzen Presseartikel einstellt, muss man sich nicht wundern, wenn dann solche Einwände kommen, weil dort keine Hintergrundinfos gegeben werden und man einfach nur spekulieren kann.
Mich wundern diese Bestrebungen hier einfach immer wieder das Väterforum zu einem Forum für Väter umzugestalten, die um Umgang mit ihren Kindern oder für Väterrechte allgemein kämpfen.
Ich dachte, das Forum wäre gedacht, damit Väter sich austauschen können über ihre Kinder und ihre Rolle als Vater, vielleicht auch als Partner der Mutter ihrer Kinder.
Mal über Weihnachtsgeschenke diskutieren oder über Familienwochenenden oder auch schlaflose Nächte mit dem Nachwuchs. Es gab auch immer mal wieder Männer, die genau das hier versucht haben, aber sie haben leider alle recht schnell aufgegeben.
So werden hier immer wieder irgendwelche links eingestellt und einige doch recht antiqierte Herren kämpfen für Väterrechte.
Tut mir leid, aber wenn ich dann solche Sprüche lese:
"Väter sind Täter"
dann denke ich mir, die Jahrzehnte in denen das propagiert wurde (einen Beleg für diese Behauptung fände ich sehr nett), sind aber langsam mal vorbei und ihr solltet mal darüber wegkommen.
Gruß
f
Beitrag von zenturio - 26.12.10 - 13:34 Uhr
Dem ist wohl nichts hinzuzufügen. Hier zeigt sich m.E. sehr deutlich die gegensätzliche Auffassung über die Rolle von Vätern in der Gesellschaft und die Ablehnung von Trennungsvätern.
Grundrechte werden allgemein als ein Gut dargestellt, über das man froh sein kann, so lange man in dessen Genuss kommt, das aber auch nicht zu verteidigen ist, wenn es nicht gewährt wird. Hätten frühere Feministinnen so gehandelt, hätten Frauen heute noch kein Wahlrecht.
Trennungsväter sind hier im Forum nicht willkommen und man will auch von deren Problemen nichts erfahren. Stattdessen soll dieses Forum Vätern vorbehalten sein, die sich in ihren täglichen Aufgaben bezüglich ihrer Kinder hilfesuchend an die vielen Mütter hier wenden können und so das Bild des ungeeigneten und überforderten Vaters noch ein bißchen festigen.
Dass Beiträge wie der Startthread hier andere Väter vergraulen, ist eine völlig realitätsferne Behauptung. Man mag eimal einen Blick in das Forum "Allein erziehend" wagen, um die männer- und väterfeindliche Grundstimmung bei URBIA zu erahnen. Regelmäßig wird hier zu harten juristischen Maßnahmen gegen Väter geraten und zum Umgangsboykott ermuntert, ohne die Fälle von beiden Seiten zu kennen. Dass andere Väter den Weg zu URBIA nicht mehr finden, liegt daran, dass hier zu viele Frauen mit einer ablehnenden Haltung gegen Väter aktiv sind und die meisten Väter darauf keine Lust haben. So bleiben nur noch diejenigen zurück, die seit Jahren ihren Platz in der Gesellschaft zu verteidigen wissen.
Letztlich ist dies alles eine Bestätigung für meinen Rat an andere Männer: tut es nicht, setzt keine Kinder in die Welt. Als Trennungsväter seid ihr der äußerste Rand der Gesellschaft, ohne Rechte und ohne Anerkennung, selbst oder gerade wenn ihr Euch bemüht.
Beitrag von fernande - 26.12.10 - 14:38 Uhr
Ich kann das was Du schreibst von der ablehnenden Haltung Vätern gegenüber hier bei Urbia und auch in unserer Gesellschaft nicht nachvollziehen.
Und komm mir bitte nicht mit dem Vorwurf, ich wäre ja auch eine Frau und sicher auch so eine, die die Väter nicht wichtig findet.
Wir leben hier den Rollenwechsel, mein Mann arbeitet teilzeit.
Er jhat eine Tochter aus erster Ehe, und natürlich habe ich oft kopfschüttelnd da gesessen, wie manch einer auf unser Lebensmodell reagiert oder welchen rat manche Anwälte einem geben.
Aber daraus so ein Schreckensszenario zu malen und hier alle als Männerhasser darzustellen, ist schon leicht paranoid.
Ich denke, das ist den Vaterrechte ähnlich dienlich, wie die peinliche Aktion von Matthieu Carriere, der der Sache sicher mehr geschadet als genutzt hat.
Und ja, ähnlich paranoid reagieren manche Frauenrechtlerinnen und schießen sich so ins Aus.
Ich finde es schade, dass in deinen Augen ein Vater nur als Trennungsvater eine Daseinsberechtigung hat und seine Aufgabe nicht in dem Spiel oder der Erziehung seiner Kinder liegen darf, bzw. er sich nicht hier darüber austauschen darf, weil er dann Hilfe sucht oder überfordert ist.
Ja, wenn das mal keine antiquierte Vorstellung der Vaterschaft ist!
Beitrag von krypa - 26.12.10 - 17:58 Uhr
Hallo fernande,
Du schriebst:
***''Bei Urbia muss man aber lernen, auch mal ein Auge zuzudrücken.''***
Wem gegenüber? Wer soll „ein Auge zudrücken“? Hier ist ein ''Forum für Väter'', und zwar, denke ich, für Väter mit Problemen und Erfüllungen. Also sind doch auch 'Väterthemen' hier richtig. So ist es doch eher an den Müttern, hier „ein Auge zuzudrücken’’ wenn auch Väterproblematiken aufs Tapet kommen, oder nicht?
Wenn der EGMR ein Urteil betreffs eines (ausgegrenzten) Vaters gesprochen hat, so ist das m.E. sogar von erheblicher Bedeutung für Väter anderswo und h i e r, wo denn sonst! Ausgegrenzte Väter gibt es, und warum sollten nicht deren Probleme und Bewältigungsmöglichkeiten hier auch vorgebracht werden?
Was Du schreibst, wirkt so als meintest Du, nur Friede-Freude-Eierkuchen – Väter sollten/dürften hier schreiben.
Des Weiteren schriebst Du:
***’’ Wenn hier jemand schreibt: "Ob das Recht auf Umgang mit dem Vater immer ratsam ist, darf bezweifelt werden", dann will er/sie in meinen Augen ausdrücken, dass vielleicht gerade in diesem Fall der Umgang zu dem Vater halt nicht dem Kindswohl dient. Damit meint man sicher nicht, dass das Recht auf Umgang per se nicht umbedingt dem Kindswohl dient, bzw. so uneingeschränkt nicht per se gelten sollte.’’***
Gerade dieser Fall hier gibt doch überhaupt keinen Anlass, in die Richtung zu spekulieren. Aber allein schon der Einfall, eine solche Spekulation anzustellen, gibt doch eine Denkrichtung in Richtung negativ besetzten Väterbildes ab. Der Vater des Falles hier hat sein Kind ja noch nie gesehen und erlebt. Also hat er auch noch gar keine Erfahrungen geliefert, wie er denn als Vater für sein Kind ist. Aber für den Einfall, es könne ja evtl. sein, dass der Umgang dem Kindeswohl nicht diene, reicht die Fantasie von zweiflerin offenbar aus. So was nennt man ganz typisch „Vorurteil“.
Auch Du hast ja hier drüber im Thread versucht, dem Vater was am Zeug zu flicken von wegen er hätte ja schon längst Umgang gehabt wenn er seinen „Hintern bewegt“ hätte. Dabei hattest Du übersehen, dass eine Vaterschaftsfeststellungsklage rechtlich gar nicht möglich war. Du bist sogar noch nicht einmal in der Lage, Deinen Irrtum einzugestehen und Deine Mutmaßungen zu korrigieren.
Schließlich schriebst du:
***’’ Ich dachte, das Forum wäre gedacht, damit Väter sich austauschen können über ihre Kinder und ihre Rolle als Vater, vielleicht auch als Partner der Mutter ihrer Kinder.
Mal über Weihnachtsgeschenke diskutieren oder über Familienwochenenden oder auch schlaflose Nächte mit dem Nachwuchs. Es gab auch immer mal wieder Männer, die genau das hier versucht haben, aber sie haben leider alle recht schnell aufgegeben.’’***
Demnach wirst Du Dein Denken korrigieren müssen und solltest nicht versuchen, die Themen hier vorzugeben und auszuschließen. In verschiedenen Mütterforen hier bei urbia wird ja auch über viele Probleme geschrieben. Warum soll das bei den Vätern hier einzelfallbezogen und allgemein nicht auch ‚erlaubt’ sein?
Von „Männerhasser“ war bei zenturio nicht die Rede, sondern von einer „männer- und väterfeindlichen Grundstimmung“ bei urbia. Diesen besagten Eindruck möchte ich übrigens bestätigen.
Diesen Eindruck auch noch als „paranoid“, also krankhaft, hinzustellen, halte ich für anmaßend. Du solltest erst mal lernen, die Eindrücke und Befindlichkeiten von anderen
Menschen ausserhalb von bösartigen Krankheitsunterstellungen zu akzeptieren, unglaublich.
Mit freundlichen Grüßen krypa
Beitrag von fernande - 26.12.10 - 19:05 Uhr
Hallo,
bitte versuche einmal einen Text richtig zu lesen und nicht nur, was Du darin sehen willst.
Natürlich soll hier jeder die Themen rund ums Vatersein ansprechen, die er möchte.
Aber man sollte doch so realistisch sein, dass Urbia nicht das Forum ist, in dem sich die Anwesenden aufgrund eines schlichten Artikels gleich das passende Urteil raussuchen und daher natürlich nur über das Thema spekulieren können.
Und bitte unterstelle mir nichts was ich gesagt haben soll.
"Auch Du hast ja hier drüber im Thread versucht, dem Vater was am Zeug zu flicken von wegen er hätte ja schon längst Umgang gehabt wenn er seinen „Hintern bewegt“ hätte. Dabei hattest Du übersehen, dass eine Vaterschaftsfeststellungsklage rechtlich gar nicht möglich war. Du bist sogar noch nicht einmal in der Lage, Deinen Irrtum einzugestehen und Deine Mutmaßungen zu korrigieren. "
Manchmal ist es echt zu lächerlich, wie Du hier mit Unterstellungen um Dich wirfst und einen versuchst in einem falschen Licht hinzustellen, weil Du nicht in der Lage bist einzelne Beiträge den Usern zuzuordnen. Zeige mir bitte die Stelle wo ich das gesagt habe und den Irrtum nicht eingestehe.
Das ist einfach unverschämt hier so billig zu lügen.
Genauso billig ist es aus der Aussage, dass solch ein Vaterforum doch einen Raum für Väterfragen wie Spiel und Erziehung der Kinder geben sollte zu konstruieren, dass ich nicht "erlaube" dass Trennungsväter hier schreiben.
Zenturio hat das Besprechen dieser Themen hilflos und überfordert genannt, nicht ich.
Und ja, ich bleibe dabei:
Wie Du und einige andere Väter sich hier aufführen, kann man nur noch paranoid nennen.
Gruß
f
Beitrag von krypa - 26.12.10 - 20:44 Uhr
Hallo fernande,
tut mir leid, ich habe Dich mit karna.dalilah verwechselt - ihr schreibt halt recht ähnlich, nochmal sorry!
Ich habe nicht erwartet, dass die userinnen hier selbstständig betreffs eines Artikels recherchieren- ich habe den Link auch weiter unten bei karna.dalilah ja nachgeliefert.
Du nennst das paranoid, nicht man, denn Du bist nicht die Forensprecherin.
Ich habe manchmal sowieso das Gefühl, dass hier einzelne Userinnen unter mehreren Nicks schreiben - nix für ungut.
Setz Dich doch lieber mal mit dem hanebüchenen Fall hier auseinander.
Mfg krypa
Beitrag von fernande - 26.12.10 - 20:59 Uhr
Sag mal, geht es noch.
Was Du hier los lässt sind echt üble Unterstellungen und dazu noch kindische Haarspaltereien. Ob ich man oder ich schreibe ist alleine meine Sache. Bitte hör auf mir hier vorschreiben zu wollen, wie ich mich auszudrücken habe.
karna.daliah und ich schreiben weder inhaltlich noch vom Stil gleich und es wäre einfach angebracht von Dir Dich hier mal deutlich zu entschuldigen. Jetzt auch noch durch die Blume zu behaupten wir wären eine Person ist einfach frech.
Vielleicht suchst Du Dir für deine Diskussionen eine Plattform die Dich nicht dermaßen überfordert, dass Du bei jedem zweiten Thread die Teilnehmer durcheinander wirfst oder dem Gesprächsverlauf nicht folgen kannst.
Und wenn Du jetzt wie Parzifal anfängst mir hier vorzuschreiben womit ich mich bitte auseinanderzusetzen habe und womit nicht, dann zweifele ich umso mehr an deiner geistigen Gesundheit.
Nachdem zenturio hier einen langen Text losgelassen hat und sich dabei weniger über den Fall als über dieses Forum ausgelassen hat, habe ich auch dazu meine Meinung geschrieben. Ich denke, dass ich das darf und nicht erst deine Erlaubnis einholen muss.
Was diesen Fall angeht möchte ich mich einfach nicht äußern, da ich keine Infos und auch wenig Ahnung von den juristischen Hintergründen habe. Hier geht es ja nicht "Nur" um einen Vaterschaftsstreit, sondern auch um die Problematik um Asylbewerber und Aufenthaltsrecht.
Und bevor jetzt wieder deine bösartigen Unterstellungen folgen, ich habe jahrelang in einem integrativen Verein gearbeitet und auch in Asylbewerberheimen.
f
