Tipp: Als Geschädigter eines KFZ-Unfalles anwaltliche Hilfe nutzen!

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Beitrag von vwpassat - 29.12.10 - 02:20 Uhr

Ich hatte ja in diesem Jahr 2 unverschuldete Unfälle, die ich beide nach Gutachten abrechnen lassen habe.

Da ich damit länger nicht zu tun hatte, gab mir der freie Gutachter den Tipp, alles anwaltlich regeln zu lassen, da die Versicherungen gerne hier und da die Lohnkosten kürzen bzw. dies versuchen.

1. Unfall: Nach 3 Wochen wurde die komplette Summe anstandslos bezahlt.

2. Unfall: Nach ca. 2 Wochen wurde gezahlt allerdings nur ca. 90%. Dank des Anwaltes ging nun nach fast 3 Monaten bis auf 35 € auch der Rest ein. Es lohnt sich also.

Die fehlenden 10% decken damit gleich meinen kompletten Versicherungsbeitrag für 2011.

Streitet Euch nicht selbst als Geschädigter mit den Versicherungen rum, lasst es einen Anwalt machen.

Beitrag von tweety12_de - 29.12.10 - 05:22 Uhr

richtig, warum sollte ich mich selbst damit rumärgern, wenn es auch ein anwalt tun kann ;-)

der wesendlich mehr ahnung wie ich und weiß viel besser, was er wie und wo geltend machen kann.....

das wäre meiner meinung nach am falschen ende gespart, zumal du als unschuldiger die kosten nicht tragen musstest.....


selbst wenn das nicht schlüssig wäre, würde ich zum anwalt gehen, dank meiner rsv wäre das dann auch kein thema.

lg alex

Beitrag von shalin383 - 29.12.10 - 08:09 Uhr

HI,

also wir haben in den letzten 5 Jahren 3 unverschuldete Unfälle gehabt.
'Wir haben bei allen 3en einen Gutachter bestellt, um ein Gutachten anfertigen zu lassen. Und diese Gutachten direkt an einen Anwalt weitergegeben, der dann für uns bei der Versicherung kommuniziert hat. Wir hatten quasi keine Arbeit damit!
Haben jedesmal anstandslos die geforderte Summe bekommen!

Meine Schwester hingegen hatte bei ihrem unverschuldeten Unfall nur 80% der Summe bekommen. Ohne Anwalt. SIe hat draus gelernt und würde auch nur noch per Anwalt agieren.
Vorallem kostet uns als Geschädigter der Anwalt rein garnichts. Der holt sich sein Geld von der Versicherung!

MfG Nina

Beitrag von wind_sonne_wellen - 29.12.10 - 08:15 Uhr

Hallo!

Richtig! Einen Anwalt sollte man sich in dem Fall immer nehmen.
Wichtig ist auch, einen Kfz.- Sachverständigen kommen zu lassen, der nicht von der gegnerischen Versicherung ist, sondern einen freien und unabhängigen Sachverständigen.

LG Petra

Beitrag von vwpassat - 29.12.10 - 10:28 Uhr

Das hatte ich vergessen, zu betonen.

Danke für den Zusatztipp.


Ich hatte es vorausgesetzt, aber viele werden sicher bei der telefonischen Schadenmeldung und der Frage aus dem Callcenter "Sollen wir einen Gutachter schicken?" ja sagen.

Beitrag von nobility - 29.12.10 - 13:06 Uhr

Hallo,

ich hatte vor einer Woche auch einen Unfall. Stand ganz allein vor einer Rot geschalteten Ampel und ein junger Mann fuhr voll bei mir hinten auf. Es ist ein BMW Oldie mit dem ich viele schöne Erinnerungen habe.

Das Auto steht jetzt in der Werkstatt. Der KFZ Meister meint, vermutlich Totalschaden. Hab meinen Kfz Meister beauftragt sich mit der Gegnerischen Versicherung ( Allianz ) in Verbindung zu setzen und einen Sachverständigen zu beauftragen den er gut kennt und zu dem er Vertrauen hat.

Ich werde dieses Gutachten abwarten und vermutlich dann ebenfalls zu einem Fachanwalt gehn. Schon deswegen weil ich von der Allianz Versicherung noch nie was gutes gehört habe.

Gruß
Nobility

Beitrag von vwpassat - 29.12.10 - 13:45 Uhr

Zieh auf jeden Fall einen Anwalt zu Rat.

Bei nem Oldtimer seh ich sonst massive Probleme, zumal die Wertschätzung da meilenweit auseinandergehen wird.

Beitrag von manavgat - 29.12.10 - 14:16 Uhr

Mei Redd!


Gruß

Manavgat

Beitrag von mamavonyannick - 29.12.10 - 19:42 Uhr

Interessant, wenn man bedenkt, dass laut deiner Aussage vor ein paar Wochen die Versicherung beim ersten Mal die Zahlung "bewußt rausgezögert hat". http://www.urbia.de/forum/index.html?area=thread&tid=2911593&pid=18418265&bid=28

3 Wochen ist also "bewußt heraus zögern". #kratz

Beitrag von vwpassat - 29.12.10 - 20:46 Uhr

Ich wusste, dass von Dir irgendetwas Sinnloses zu diesem Thema kommen wird. #klatsch


Laut Deiner Antwort könnte man meinen, Du sitzt im Aufsichtsrat Deines achsotollen Arbeitgebers. #rofl



Die Auszahlung erfolgte 3 Wochen nach dem Anwaltsschreiben.

Dass ich per Gutachten abrechne, habe ich der Versicherung noch am Schadenstag telefonisch mitgeteilt, das Gutachten war 3 Tage später dort. Dann bin ich knappe 3 Wochen im Urlaub gewesen und habe danach meinem Anwalt die Sache übergeben. Wäre die Abwicklung ohne Verzögerung, hätte ich nach Heimkehr nen Scheck im Briefkasten haben müssen.

Ich seh das als Verzögerung, was soll denn ein Kunde mit Totalschaden machen, wenn er z.B. ohne das Geld kein neues Auto anschaffen kann? Zahlst Du ihm dann den Leihwagen über die 12 oder 14 Tage drüberraus aus Deinem Privatportmonnaie?

Beitrag von mamavonyannick - 29.12.10 - 20:55 Uhr

mausi, du scheinst vergessen zu haben, dass es außer dir noch andere Menschen auf der welt gibt. soll heißen, dass nicht ein Sachbearbeiter allein für dich zuständig ist, sondern für ganz viel mehr Leute. Und ein gutachten, welches da ist, wird auch noch mal geprüft und bewertet. Es sitzt also nicht jeder da und drückt einfach nur auf den Knopf, nur weil ein Vwpassat "Hier" schreit.

Und ich habe dir schon mal gesagt, dass du lernen solltest, dich vernünftig auszudrücken. Im Asgangsthread hast du geschrieben, der schaden war nach 3 Wochen bezahlt. Jetzt plötzlich doch wieder nicht. Wenn du im richtigen Leben dich auch so ausdrückst, dann brauchst du dich nicht wundern, wenn neimand weiß, was du eigentlich von ihm willst. Du scheinst es selbst nicht zu wissen.

Beitrag von vwpassat - 29.12.10 - 20:59 Uhr

Soso, Du findest also 6 Wochen normal?

Beitrag von mamavonyannick - 29.12.10 - 21:05 Uhr

"1. Unfall: Nach 3 Wochen wurde die komplette Summe anstandslos bezahlt."

Das war deine erste Aussage.


Das hier " Dass ich per Gutachten abrechne, habe ich der Versicherung noch am Schadenstag telefonisch mitgeteilt, das Gutachten war 3 Tage später dort. Dann bin ich knappe 3 Wochen im Urlaub gewesen und habe danach meinem Anwalt die Sache übergeben." kam erst jetzt.

Lerne doch einfach, dich sachlich korrekt auszudrücken. Das könnte dir helfen. Hier und im wahren Leben#cool

Beitrag von vwpassat - 29.12.10 - 21:20 Uhr

Was ist denn nun?

Lenk doch nicht vom eigentlichen Thema ab!

Für mich war die Summe nicht lebensnotweendig, aber 6 Wochen sind für mein Rechtsempfinden eine Verzögerung.

Und das beim zweiten Mal wegen 10% rumgezickt wird, ist auch normal, gelle.

Lass es einfach.

Für alle Anderen, sie arbeitet bei einer Versicherung.

Beitrag von mamavonyannick - 29.12.10 - 21:29 Uhr

Mausi, bereits in meiner ersten Antwort in diesem Thread ging es NUR um die Aussage, dass du nach 3 Wochen dein Geld hattest. Dass das jetzt doch nicht mehr so ist, DAS ist MEIN Thema. Schon die ganze Zeit:-D Von daher lenke ich nicht vom thema ab sondern gebe dir einfach nur den Tipp, die korrekt auszudrücken, dann kommts auch nicht zu Mißverständnissen.


Und falls es irgendjemand interessiert: Er ist Autoverkäufer#rofl

Beitrag von starfly - 30.12.10 - 11:51 Uhr

So jetzt muss ich mich doch mal einmischen....ich habs mir ja die ganze Zeit verkniffen....aber schon als ich den Thread gelesen habe wusste ich von wem das kommt. VW Passat, du bist Immer contra Versicherung, wenns hier nen Thread gibt der sich mit Versicherungen usw beschäftigt...man kann sicher sein dass du was dagegen zu sagen hast....

@mamavonyannick.... Genau DAS sind die Geschädigten die sich nämlich net ausko**** bezüglich der Abrechnungsart und die sich dann wundern wieso das Geld net kommt.

und ja 6 Wochen sind durchaus übliche Bearbeitungszeit, wenn man bedenkt dass ein externes Gutachten, welches vom Geschädigten beauftragt wird nochmals im Haus geprüft wird...die Prüfdauer würde zwar entfallen wenn man nen SV der Versicherung akzeptiert, aber neeeee der könnt ja betrügen.....aber dann rumheulenwenns länger dauert mit der Abrechnung....

Und bevor die Frage aufkommt..nein ich sitze (leider;-)) auch nicht im Vorstand meines Arbeitgebers, nur gehn mir genau solche Leute wie VW Passat täglich auf den Nerv, weil sie meinen jeder Sachbearbeiter hat nur den einen Schaden (nämlich ihren) zu bearbeiten....

Wer will kann sich natürlich gerne nen Anwalt nehmen, aber dann bitte auch nicht wundern wenn man dann als Geschädigter selbst keine Auskünfte mehr zu seinem Schaden bekommt..denn dafür gibts ja dann den Anwalt....:-p

lg

Beitrag von mamavonyannick - 30.12.10 - 12:38 Uhr

Ärgere dich mal nicht über DEN;-)

Das hier sagt doch alles: "..., aber 6 Wochen sind für mein Rechtsempfinden eine Verzögerung."

SEIN Rechtsempfinden lag schon oftmals neben der TATSÄCHLICHEN Rechtslage. Und das gilt für versicherungsrechtliche Sachen genauso wie für andere rechtliche Dinge. Aber Hauptsache, erstmal seinen unqualifizierten Senf dazu abgeben. Das ist, als wenn ich plötzlich anfange über Autos zu sprechen#rofl