Der Berliner FDP-Fraktionsvize Björn Jotzo und Cornelia Seibeld (CDU) fordern Böllerverbot für Hartz-IV-Empfänger.
Habe nur ich den Eindruck oder stimmt es real das unsere werten Politclowns jetzt völlig abdrehen??
Der Berliner FDP-Fraktionsvize Björn Jotzo und Cornelia Seibeld (CDU)
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Beitrag von harveypet - 29.12.10 - 14:26 Uhr
Beitrag von grafzahl - 29.12.10 - 14:45 Uhr
Zunächst wäre ´ne Quelle ganz schön gewesen.
http://www.bz-berlin.de/aktuell/berlin/boeller-verzicht-fuer-hartz-iv-empfaenger-article1075283.html
http://www.bz-berlin.de/archiv/es-waere-sinnvoller-in-ausgewogene-ernaehrung-zu-investieren-statt-in-boeller-article1075452.html
Und der Unterschied zwischen einem Verbot und der Empfehlung auf einen Verzicht ist dir klar?
„Ein solches Verbot wäre nicht umsetzbar, der bürokratische Aufwand zu groß“, so Seibeld. „Ein freiwilliger Verzicht ist sinnvoller.“
> Habe nur ich den Eindruck oder stimmt es real das unsere werten Politclowns jetzt völlig abdrehen??
Wer hier abdreht wäre wohl zu prüfen. Ein Blick in den Spiegel könnte dir helfen.
Beitrag von harveypet - 29.12.10 - 14:59 Uhr
und wie immer aus deinem Munde nur

und Beleidigungen
Beitrag von nobility - 30.12.10 - 14:49 Uhr
Es fängt mit einem Verzicht an und hört mit einem Verbot auf.
Eine Kündigung wird doch auch nur mit einer Abmahnung eingeleitet.Oder?
Und schließlich und endlich, alles muss einen Anfang haben.
Im Winter Winterreifen zu benutzen war auch erst ein Appell, bevor es Gesetz wurde.
Also bitte !!
Beitrag von grafzahl - 30.12.10 - 16:47 Uhr
Der Fraktionsvize einer im Berliner Abgeordnetenhaus sitzenden Oppositionsfraktion und die rechtspolitische Sprecherin einer anderen im Berliner Abgeordnetenhaus sitzenden Oppositionsfraktion sagt etwas zu einem Wildwestblättchen in Berlin.
Und hier werden Arbeitslager beschworen und "wehret den Anfängen" gerufen.
Wenn DAS die Probleme sind, die uns am 30.12.2010 bewegen...
Beitrag von .doctor-avalanche. - 30.12.10 - 17:44 Uhr
Du wirst aber als politisch und wirtschaftlich interessierter und gebildeter Mensch sicher zustimmen, dass dererlei Diskussionsansätze lediglich dazu dienen, (sozialen) Unfrieden zu stiften und die Urheber mal auf Seite 1 oder 3 zu katapultieren....egal ob in einem Revolverblatt oder nicht......
Beitrag von grafzahl - 30.12.10 - 18:55 Uhr
Hättest du auf das Wort "lediglich" verzichtet, hätte ich dir uneingeschränkt zugestimmt.
Natürlich sind solche "Denkanstöße" geeignet, Unfrieden zu stiften.
Aber eine Diskussion darüber, was einem ALG2-Bezieher zugestanden werden soll, ist legitim.
Trotzdem finde ich es recht albern, hier vor der Eröffnung von Arbeitslagern zu warnen. Was natürlich nicht von dir getan wird. Du bist einer der Diskussionspartner, mit denen eine sachliche Diskussion möglich ist. Mit dir könnte ich mir sogar ´ne große Koalition vorstellen... 
Das war jetzt mal mein Jahresendkompliment an dich.
Beitrag von schutzteufel - 29.12.10 - 14:55 Uhr
So etwas ist natürlich Unsinn. Aber ehrlich gesagt müssten die Sätze so gestaltet sein, dass Böller und ähnliches gar nicht möglich sind.
Wenn diese Menschen tatsächlich noch Geld übrig haben, das sie in die Luft jagen können, dann würde ich anstatt über Erhöhungen mal über Kürzungen nachdenken.
Beitrag von harveypet - 29.12.10 - 15:00 Uhr
Was darf möglich sein und was nicht?
Beitrag von schutzteufel - 29.12.10 - 15:07 Uhr
Möglich: Wasser. Grundnahrungsmittel. Einfache, funktionale Kleidung. Ausweis für die Bücherei. Radio. Bus- und Bahnfahrkarte.
Nicht möglich: Alkohol. Verarbeitete Nahrungsmittel, Imbiss- und Restaurantbesuche. Mode. Fernseher, womöglich Flachbild. Spielekonsolen. Auto. Luxusgüter wie Feuerwerkskörper.
All das im zweiten Absatz kann man sich mit Arbeit verdienen. Für keine Arbeit gibt es das Überlebensnotwendige.
Beitrag von harveypet - 29.12.10 - 15:18 Uhr
Du bist also der Medinung man sollte diese Faulentzer alle in Arbeitslager sperren und sie von Wasser und Brot ernähren. Grübel???? Hmmmmm..... hatten wir solche Lager nicht mal hier in Deutschland??? Mauthausen, Dachau, Theresienstadt, Ahlem, Bergen-Hohne?????? Wieder Inbetriebnahme?
Beitrag von schutzteufel - 29.12.10 - 15:25 Uhr
Das ist mir zu unsachlich.
Ich möchte, dass die Bezüge so festgesetzt werden, das die Menschen überleben, bis sie wieder Arbeit haben.
Dein Vergleich mit den Konzentrationslagern ist geschmacklos und verhöhnt die Opfer dort.
Widerlich.
Beitrag von harveypet - 29.12.10 - 15:31 Uhr
Arbeitslager! und geschmacklos und menschenverachtend bist hier nur DU!
Beitrag von schutzteufel - 29.12.10 - 15:38 Uhr
Dann schreib doch einfach mal, warum du meinst, dass Arbeitslose in Deutschland irgendeine der von mir genannten Annehmlichkeiten haben sollten?
Warum sollten Menschen - letztenendes vom Geld der arbeitenden Bevölkerung - Silvesterböller kaufen dürfen? Sind diese lebensnotwendig?
Wie rechtfertigt man eine Erhöhung des Satzes, wenn für dererlei Luxus schon jetzt Geld dazusein scheint?
"Menschenverachtend" schreien reicht nicht. Ein einziges Argument, und schon wären wir im Gespräch.
Beitrag von harveypet - 29.12.10 - 15:42 Uhr
Nicht möglich: Alkohol. Verarbeitete Nahrungsmittel, Imbiss- und Restaurantbesuche. Mode. Fernseher, womöglich Flachbild. Spielekonsolen. Auto. Luxusgüter wie Feuerwerkskörper
Wer soetwas VOR der Arbeitslosigkeit hatte dem muß es deiner Aussage nach abgenommen werden!
Also welchen Betrag geswtehst du diesem Personenkreis zu? Welchen Wohnraum? Dürfen diese Leute Strom und Heizung haben?
Beitrag von schutzteufel - 29.12.10 - 15:48 Uhr
Ich würde Luxusgüter schätzen und deren Wert anrechnen, genauso wie es mit Vermögen geschieht. "Weggenommen" wird da nichts, es wird nur keine Stütze gezahlt, so lange noch teure und unnütze Wertgegenstände da sind.
Ich würde die Miete für eine angemessene Wohnung einschließlich Nebenkosten bezahlen, pro Person vielleicht 15 Quadratmeter, und pro Monat Geld für das Allernötigste: 200 Euro, höchstens.
Dafür aber kostenloses Fahren in Bus und Bahn, kostenlose Mitgliedschaft in Sportvereinen und anderen Vereinen, Leihbücherein...
Aber auch: Alkoholtests und entsprechende Kürzungen bei positivem Befund.
Dazu würde ich aber auch niemanden zwingen, es gäbe nur ohne kein Geld mehr. Ausgenommen Alkoholkranke, die bekommen eine Therapie.
Beitrag von harveypet - 29.12.10 - 15:53 Uhr
wozu 15qm? Für eine Schlafstelle reichen doch 2qm pro Person. Und jeder Deutsche muß wöchentlich zum Alkoholtest und Drogenscreening. Ferner sollte jeder sein komplettes gehalt abliefern und alle Luxusgüter wie du sie nennst werden in D verboten!
Beitrag von schutzteufel - 29.12.10 - 15:57 Uhr
Merkst du noch, wie wenig du mich verstehst?
Wir reden hier von den Menschen, die auf Kosten der Allgemeinheit leben. Diese Menschen müssen Einschränkungen spüren, sonst ruhen sie sich auf den Sozialleistungen aus.
Was hat das mit "jeder Deutsche" zu tun?
Ich werde dir aber ab jetzt nicht mehr antworten, du bist mir zu unsachlich.
Beitrag von harveypet - 29.12.10 - 16:14 Uhr
Da jeder Deutsche mal arbeitslos werden kann sollte man doch im Vorfeld schon mal allen klarmachen was ihnen zusteht.
Beitrag von felidae01 - 30.12.10 - 09:16 Uhr
"Dazu würde ich aber auch niemanden zwingen, es gäbe nur ohne kein Geld mehr. "
Kannst Du Deinen eigenen Widerspruch erkennen? Es ist zwar kein Zwang, aber wer Geld will, MUSS zum Test... 
Na ja.... warum auch nicht... Ich schätze aber mal, das wäre mit dem Grundgesetz nicht so ohne weiteres vereinbar. Obwohl da ja inzwischen auch vieles möglich scheint - ist ja alles Auslegungssache.
LG
Beitrag von grafzahl - 29.12.10 - 15:43 Uhr
Und DU wirfst MIR
und Beleidigungen vor...
Du solltest dich über deine Äußerungen mal mit den Überlebenden der Lager unterhalten.
Beitrag von ma14schi - 30.12.10 - 08:34 Uhr
Thema verfehlt, 6 setzen.
Reine Polemik.
Beitrag von .doctor-avalanche. - 29.12.10 - 16:38 Uhr
Und ich bin der Meinung, dass jeder mit Transferleistungen zunächst einmal machen kann, was er für richtig hält. Diese Verantwortung muss in einem Land mit Freiheitsprinzipien möglich sein.
Ob ALG1, ALG2, Kindergeld, Elterngeld, Renten etc etc etc.
Mal abgesehen von der Unmöglichkeit einer Überprüfung, bedeutet es eine teilweise Entmündigung von Bürgern, wenn man sich vorschreiben liesse, was sie mit staatlichen Zuwendungen anzufangen haben.
Was mich aber grundsätzlich viel mehr stört, ist die Bigotterie solcher Politiker, die ständig auf der Suche nach neuen "Argumenten" für ihre Wählerschaft gegen die vermeintlich faulen und in Saus-und-Braus lebenden ALG2-Empfänger sind. Was wollen die uns damit beweisen? Das sie auf das Geld der Steuerzahler achten? Das hätten sie weitaus eindrucksvoller beweisen können, hätte diese Schwarz-Gelbe Koalition andere Maßnahmen nach der Finanzkrise ergriffen. Stattdessen dreht man dort wieder am großen Rad.....
Beitrag von harveypet - 29.12.10 - 16:43 Uhr
Klasse Aussage.
Beitrag von felidae01 - 30.12.10 - 09:17 Uhr
Das unterschreibe ich - gut geschrieben!
