Abstillen Kleinkind-bzgl. "Still Umfrage" Posting von heute morgen

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Forum: Kleinkind

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Beitrag von sauerkraut78 01.01.11 - 19:09 Uhr

Hallo,

ich habe gerade o.g. Posting gelesen, und einige schreiben, dass mit dem Abstillen auch das Durchschlafen kam.
Meine Tochter ist 20 Monate alt und wird noch abends zum Einschlafen, nachts wenn Sie aufwacht (1-2 Mal) und manchmal morgens nach dem Aufwachen gestillt. Ich moechte nun langsam abstillen. Vielleicht koennt ihr mir dazu ein paar Tips geben wie es bei Euch geklappt hat?!
Meine Tochter schlaeft "ohne" leider nicht ein... also wuerde sie vielleicht schon, aber nur unter Gebruell und das moechte ich nicht.

Danke LG und ein Frohes Neues Jahr!

Beitrag von fraukef 01.01.11 - 19:18 Uhr

Hi

ich hab zwar bei weitem nicht so lange gestillt (Felix hab ich mit nem knappen Jahr abgestillt) - kann dich aber beruhigen - Felix hat auch völlig ungestillt grad ne Phase, wo er nicht durchschläft, sondern jede Nacht ca. 4 mal aufwacht ;-)

Ich halte diesen vielbeschworenen Zusammenhang zwischen Stillen und durchschlafen für ein absolutes Gerücht - meine Große hat vollgestillt mit 5 Wochen durchgeschlafen... Felix schläft derzeit nicht durch- wobei er auch keinen Hunger hat, wenn er wach wird - er wird halt einfach wach- und braucht dann Mama und Papa


LG
Frauke

Beitrag von pegsi 01.01.11 - 19:20 Uhr

Bei mir war es so, daß mir durch die erneute Schwangerschaft die Brustwarzen total empfindlich wurden. Meine Kleine hat schon ein paar Tage lang gemerkt, daß ich immer weniger gern gestillt habe und immer öfter Alternativen angeboten habe.

Letztendlich ging es für mich einfach nicht mehr, und ich habe ihr gesagt, daß es nicht geht. Daraufhin hat sie eine ganze Weile lang gebrüllt (bestimmt eine halbe Stunde?). Ich habe sie im Arm gehalten und gewartet, daß es vorbei geht. Ein bißchen Leid war mit Sicherheit dabei, aber ich hatte das Gefühl, daß sie am allermeisten stinkewütend war, ihre Brust nicht zu bekommen.
Danach hat sie ein paar Tage lang immer mal wieder danach gefragt, aber das Nein dann auch (mehr oder weniger widerwillig) akzeptiert.

Das Durchschlafen kam bei uns aber nicht sofort. Die ersten paar Nächte waren viel unruhiger, weil ich sie ohne Brust viel, viel schwerer zur Ruhe bekommen habe. Erst nach etwa einer Woche stellte sich die Entspannung ein.

Insgesamt war es zwar nicht der Zeitpunkt, den meine Tochter gewählt hätte, aber ich hatte trotzdem den Eindruck, daß es sie in der Entwicklung vorangebracht und wieder ein Stück unabhängiger gemacht hat.

Beitrag von emmy06 01.01.11 - 19:54 Uhr

nur kurz...
gestillt habe ich den großen knappe 2 jahre, nachts trank er aber bereits mit wenigen monaten nicht mehr (trotz selbstbedienungsoption im familienbett)

durchschlafen - auch heute mit 3 jahren noch nicht.



lg

Beitrag von shorty23 01.01.11 - 19:57 Uhr

Hallo,

bei mir war es ähnlich wie bei dir, aber da war meine Tochter gerade ein Jahr, habe sie abends zum Einschlafen gestillt, dann aber beschlossen, dass ich eigentlich keine Lust mehr habe und wir es mal so probieren. Mein Mann hat dann das ins Bett bringen für eine Weile übernommen, ich war in der Zeit ne Runde spazieren (war im Sommer), damit für sie klar war, dass ich nicht da war. Mit Schnuller und viel Wiegen und Kuscheln ging es eigentlich ganz gut. Irgendwann musst du wahrscheinlich durch, war jetzt beim Schnuller abgewöhnen auch so, klar gab es da Gebrüll, aber wir waren ja immer da. Aber vielleicht sehen das andere anders ... Durchgeschlafen hat sie aber deswegen noch lange nicht, nur so am Rande!

LG

Beitrag von sillysilly 01.01.11 - 20:12 Uhr

Hallo
erste Tochter mit 12 Monaten abgestillt ( war nur noch einmal trinken vor dem Schlafen ), hat dann so einen Monat später durch geschlafen

zweite Tochter mit 11 Monaten abgestillt, gab aber noch eine Einschlaf-und Nachtflasche, angefangen durch zu schlafen mit 15 Monaten - da gab es dann schon längere Zeit Nachts nur Wasser

Sohn mit 10 Monaten abgestillt, jetzt 1,5 Jahre und braucht immer noch Nachts seine Milchflasche - läßt sich nicht vertrösten, oder mit Wasser abspeisen.


Ich denke schon, daß es eine Rolle spielt - aber nicht wg. Stillen - sondern weil manche Kinder einfach noch was in der Nacht brauchen.
Meine Kinder haben dann durch geschlafen, wenn sie Nachts auf ihre Flasche verzichten konnten, wir die abgeschafft hatten.
Ich glaube, dann lohnt es sich nicht aufzuwachen :-p

Wobei mein Sohn auch Nachts Angst hat - und da Nähe braucht

Grüße Silly

Beitrag von lexa8102 01.01.11 - 21:16 Uhr

Hallo,

mein Sohn ist jetzt 2 im Dezember geworden und wir stillen auch noch.

Da er zurzeit aber eine ziemliche Mama-Phase hat und auch tagsüber ständig an die Brust will (ich denke zur Beruhigung), sage ich ihm, dass es nur vor und nach dem Schlafen was gibt und die Brust ansonsten "alle" ist.

Er begreift es auch langsam und trinkt statt dessen aus seinem Becher oder halt gar nicht. Wir kuscheln dann einfach so miteinander.

Ich denke, wenn das Abstillen nicht vom Kind selbst aus geht, brauchst du einen starken Willen, weil es wohl nicht ohne Geschrei abgehen wird. Der Trick mit dem "ist alle" oder "ist leer" funktioniert bei uns ganz gut.

Viele Grüße,
Lexa

Beitrag von maisonne05 02.01.11 - 03:34 Uhr

Lucy hat auch mit 3 Monaten trotz voll stillen durchgeschlafen. erst mit 6 Monaten fingen bei uns die Schlafprobleme an und sie war dann lange Zeit alle halbe Stunde wach und ist nur noch an der Brust eingeschlafen. irgendwann wurde es besser, dann wieder schlimmer... und als es dann im Sommer (da war sie 15 Monate alt und wurde noch vorm Einschlafen und nachts gestillt) so schlimm war, dass sie nur ncoh an der Brust geschlafen hat und wach wurde sobald ich sie "abgedockt" und mich umgedreht habe... hab ich irgendwann gesagt es reicht. hab sie dann von heute auf Morgen abgestillt. ich hab mir ne Pumpe gekauft und etwas abgepumpt.d ann hatte sie 3 Flaschen da stehen (sie hat NIE Flaschen genommen vorher), 1 mit Milch, eine mit Saft und Wasser gemischt, eine nur mit Wasser. und sie durfte auswählen. hat dann die mit Saft genommen oder auch mal nur Wasser, die Milch wollte sie gar nicht. wir haben dann ganz lange geknuddelt und irgendwann hab ich sie dann ins Bett gelegt und bin bei ihr geblieben bis sie geschlafen hat. da hat sie 5h!!!!! am Stück geschlafen! und nachts hab ich sie zu mir geholt, wir haben geknuddelt. sie war zwar über 1h am Stück wach, aber hat nicht einmal geweint. nur geknuddelt, war glücklich. und sit dann wieder für ein paar Stunden eingeschlafen. und innerhalb weniger Tage war das Thema durch bei uns. ich hatte sie dann auch bald soweit dass ich sie nach ausgiebigem Knuddeln ins Bett legen udn selber rausgehen durfte, sie hatte dafür etwas Musik an zum Einschlafen. und inzwischen schläft sie komplett durch :-)

ich denke aber auch nicht, dass das Durchschlafen nur etwas mit dem Stillen zu tun hat. so Phasen wo die Kinder schlecht schlafen hat ja jeder mal.
wenn du sie abstillen möchtest, dann würde ich es auch einfach mal mit viel Knuddeln versuchen. ich hab Lucy dann immer gesagt die Milch ist alle und ich hab aber was ganz leckeres für sie in der Flasche und wir haben dann eben ne Studne am Bett gesessen, ich mit ihr auf dem Arm... und nur ganz dolle geknuddelt. hab auch ich dann gemacht und nicht mein Mann (der damals eh im Ausland unterwegs war und kaum zu Hause...), denn es soll ja nicht zu viel neues auf einmal sein.

viel Erfolg und alles Gute euch!