eileteruntersuchung welche methode, ich brauche eure meinung

Archiv des urbia-Forums Unterstützter Kiwu.

Hier geht es in die aktuelle Version dieser Seite. Nimm dort aktiv am Diskussionsgeschehen teil.

Forum: Unterstützter Kiwu

Dein Arzt hat Hindernisse für eine normale Empfängnis festgestellt und du bist in Behandlung in einer Kinderwunschpraxis? Hier kannst du dich mit anderen Frauen in der Familienplanung über die künstliche Befruchtung etc. austauschen und Unterstützung finden. Auch nützlich: Lexikon der Abkürzungen.

Beitrag von bosanka34 01.01.11 - 21:07 Uhr

Hi ihr lieben,
ich kann mich nicht entscheiden:
lapaskopie oder normale eileteruntersuchung US(ich weiß den namen nicht)
wer kennt sich aus?
was sind die vorteile und nachteile der lapaskopie
US?
ist es auch gut?
ich danke euch und frohes neues 2011

Beitrag von shiningstar 01.01.11 - 21:50 Uhr

Gibt es denn einen Verdacht auf undurchlässige Eileiter?!
Wenn ja, würde ich immer zur Bauchspiegelung raten -der Vorteil hier ist, dass evtl. Verwachsungen, Zysten sofort entfernt werden können. Bei der Echovist (was Du meinst mit dem Kontrastmittel und dann via US schauen) hat man zwar keine Narkose, keine Wunden nach dem Eingriff, aber im Falle von undurchlässigen Eileitern ist die BS der nächste Schritt...

Beitrag von bosanka34 02.01.11 - 20:09 Uhr

hi

danke für deine liebe mail
ich wüßte ich kann mich auf euch verlassen und dass ihr mir hilft
danke und bis bald

Beitrag von feroza 01.01.11 - 21:54 Uhr

Diese Eileiterdurchgängigkeitsprüfung heißt

Echovist,

http://www.wunschkinder.net/theorie/diagnostik-der-sterilitaet/echovist-eileiter-untersuchung/

oder auch Hysterosalpingographie (HSG)

http://www.kinderwunsch.de/testingAndDiagnoses/additionalTestsForWomen/HSG/index.asp?C=94646405449121180556

und kann auf Ultraschallbasis untersucht werden, oder auch mit Röntgenuntersuchungen..
ich selbst habe die Methode des Ultraschalls vor erst 3 Wochen machen lassen.

Ärzte tendieren immer mehr dazu, gleich eine Bauchspiegelung (Laparaskopie zu machen, denn im Echovist kann oft nur eine "etwa-Diagnose" gemacht werden, hat aber den Vorteil das es keiner Narkose bedarf.

Ist bei dem Echovist ein auffälliger Befund, raten die Ärzte dann sowieso zu einer BS, also müssen dann beide Untersuchungen durchgeführt werden.



Soviel zur Theorie.

Ich habe beides bereits hinter mir.

Meine erste BS galt einem Kindskopf großem Myom, welches ich mir 12.2009 entfernen lies, der KH-Aufenthalt war 1 Woche, und 4 Wochen war ich krank geschrieben. ABER es war auch eine etwas größere OP, das Myom war eben groß und die Narbe auf der GM 5cm lang.

Die zweite BS war 3 Monate später und ging besser durch. Es war eine Kontroll-BS, um die NArbe zu beurteilen, ob eine SS damit möglich sei. Zudem hat der Arzt Endo-Herde entfernt und verwachsungen der GM mit der Harnblase und umliegendem Gewebe.

Jetzt, vor drei Wochen hatte ich das Echovist.

Ablauf:
Kiwu Klinik hat mir ein (Kassen-)Rezept ausgestellt, musste es in der Apo einlösen und das Medikament mitbringen. Nüchtern musste ich nicht sein, aber mir wurde geraten 4 Stunden vorher nicht zu essen, falls Übelkeit durch den Druck aufkommt.
14:00 Uhr in der KiWu Klinik, Blutabnahme, 30 Minuten wartezeit wegen kleinem Blutbild (Routinekontrolle vor Eingriffen) und dann gings in den OP. Ab auf den Pflaumenbaum und eine normale Gyn-Untersuchung wurde gemacht. dann führte der FA den Kateder ein, was noch gut auszuhalten ist. Der Kateder wird geblockt (ein kl.Ballönchen aufgeblasen) damit die Flüssigkeit nicht zurück läuft. DAS tat ziemlich dolle weh. Dann spritzte die Schwester sehr langsam in den Kateder die Flüssigkeit, während der Doc den vaginalen Ultraschall machte. WÄHREND die Flüssigkeit reinläuft. sehr unangenehm, ich habs aber überlebt.

Nach ca. 10 Minuten war die Show vorbei, ich musste noch 30 Minuten liegn, da hatte ich auch noch Schmerzen (wie starke Mens Beschwerden) und als das vorbei war, konnte ich mich anziehen und nach hause fahren. ach ja, während ich da noch so nackt rum lag, sagte der FA mir, das ich wohl nur mit einer IVF schwanger werden könnte, aber wenn ich will, könnte er erst nochmal eine BS machen, um alles genauer unter die Lupe zu nehmen. In diesem Zyklus mit der HSG wurde ich (kurzzeitig) schwanger.

Mein Fazit:
Schön, das er meinen halb funktionierenden EL mit der Untersuchung durchgespült hatte, und es somit geklappt hat. Allerdings waren die Schmerzen recht heftig, so das ich, stünde ich nochmal vor der Wahl, direkt eine BS machen würde, denn so oder so war die HSG überflüssig.


Entscheiden musst aber DU...


feroza
#winke

Beitrag von bosanka34 02.01.11 - 20:08 Uhr

Danke für deine liebe mail

aber wenn man so einen großen myom hat, dachte ich das der fa. sowas im ultraschall sehen muß? oder kann man so was erst bei der bs sehen kann?

mensch, dann hast du ja viel hinter dir.
und so tapfer!
drück dir die daumen das es klappt

ich gehe morgen zum fa. und werde mich wahrscheinlich für die bs entscheiden , ich werde den wunsch äußern auch gleichzeitig eine gebärmutterspiegelung mitzumachen. mal schauen, was meine ärtzin sagt.

ganz liebe grüße:-)

Beitrag von diekleene581 01.01.11 - 23:04 Uhr

ich würde auf jeden fall eine BS machen lassen. dann hast du auf jeden fall wirklich sicherheit was los ist.
beim echovist kann ja lediglich die durchgängigkeit geprüft werden und da sind die ergebnisse manchmal so unklar das du hinterher nicht unbedingt schlauer bist.
und bei der BS kann man dir hinterher genau sagen wie es ausschaut. dort wird ja nicht nur die durchgängigkeit geprüft sondern auch ob die eileiter überhaupt beweglich sind und wie es zwecks endo ausschaut. lass am besten auch gleich ne gebärmutterspiegelung mitmachen. dann hast du alles was für eine genaue diagnose wichtig ist mit einem abwasch erledigt.
ich habs selbst hinter mir und würde es immer wieder tun... klar gibts schönere dinge, aber es ist auszuhalten und wenn man weiß wofür man es tut dann doch gerne :-p

wünsch dir viel erfolg für 2011 #klee

Beitrag von futzebummel 01.01.11 - 23:57 Uhr

Hallo!

Kann man man denn nicht erst mal den Echovist machen und wenn was unklar ist, dass erst die BS?? Kostet Echovist Geld??

Würde mich auch interessieren! Ich hatte vor 2 Jahren eine BS, aber es war klar, dass ich Verwachsungen habe! Deswegen kamm die Durchgängigkeitsprüfung gar nicht in Frage!

LG
Astrid

Beitrag von feroza 02.01.11 - 01:09 Uhr

Doch, kann man, wie Du in meiner Story sicher gelesen hast.;-)


Aber wie diekleene und ich schon erwähnt haben, ist das Echovist eigentlich nur von Sinn, wenn die EL entweder ganz oder gar nicht durchgängig sind.

Ihr müsst Euch vorstellen, Ihr seht auf dem (einfachen) Ultraschallgerät die Flüssigkeit in der GM langsam aufsteigen und entweder läuft sie nach rechts und links in die EL, oder nicht. oder vielleicht auch ein bisschen, was man nicht unbedingt so schnell und gut sehen kann.

Ich finde das Echovist eher unsicher als danostische Maßnahme,
denn sind die EL nicht in TOP Verfassung und lassen alles gut und sichtbar durch, sagt der FA eh, das eine BS gemacht werden sollte zur weiteren, SICHEREN Diagnostik!

Grundsätzlich werden DIAGNOSTISCHE Untersuchungen in der KiWuKli von der GKV gezahlt, genau wie die bei eine Untersuchung beim FA.
Lediglich das Medikament holst Du Dir mit einem Rosa (Kassen-)Rezept aus der Apo und zahlst die Zuzahlung (ich glaub es waren 8,-)



#winke

Beitrag von futzebummel 02.01.11 - 01:38 Uhr

Hey Feroza!

Ich hab mich auch falsch ausgedrückt! Sorry! Ich wollte wissen, ob es bei bosanka in der Reihenfolge gehen würde! Sie fragte ja, ob sie das eine ODER andere machen sollte! Dass es generell möglich ist, weiß ich ja schon!

LG
Astrid

Beitrag von bosanka34 02.01.11 - 20:13 Uhr

so genaue weiß ich da nicht bescheid.
bestimmt.
haben die verwachsungen im ultraschal gesehen?
das wurde mich interessieren?
liebe grüße

Beitrag von bosanka34 02.01.11 - 20:11 Uhr

hi

danke für deine mail
echt schön das es euch gibt
jetzt bin ich schlauer
du hast es schon hinter dir. du hast es gut.
ich habe solche angst
aber nutzt nix
ganz liebe grüße

Beitrag von diekleene581 02.01.11 - 20:31 Uhr

hey... also du kannst mir echt glauben das es nicht schlimm ist. ich hatte auch so große angst davor und hab es immer wieder vor mich hergeschoben. aber irgendwann war halt der zeitpunkt wo es wirklich zeit wurde endlich zu wissen ob alles gut ist oder nicht.
kurz vor der op wurde mir im KH auch nochmal angeboten ein echovist machen zu lassen ( weil ich schonmal schwanger war und sie davon ausgegangen sind das ein EL zumindest frei sein muss ). aber ich habe abgelehnt und gesagt das ich das komplette programm möchte. ich hatte echt schiss, nicht mal vor der op oder den schmerzen sondern eher von der narkose mit intubieren.... aber man bekommt ja nichts mit davon. auch ging es mir kreislaufmässig nicht so gut nach der op, aber es ist immer einer da der einen hilft. ich würde es auf alle fälle wieder machen lassen, dann weißt du endlich ob alles ok ist oder eben nicht und kannst endlich weiter am Kiwu arbeiten.

Beitrag von futzebummel 03.01.11 - 04:11 Uhr

Hallo!

Also ich hatte vor 5 Jahren eine Eileiterschwangerschaft. Dort wurde gesehen, dass ich Verwachsungen an den Eileitern habe! So genau hab ich das nie erklärt bekommen. War da halt Kassenpatient und habe mich auch nicht getraut zu fragen! Aber die Verwachsungen sind erst bei der OP rausgekommen, kann man also nicht auf dem US sehen.

Danach habe ich nicht mehr verhütet, aber mich auch nicht direkt auf den Kinderwunsch konzentriert, war ja noch ziemlich jung!

Als vor zwei Jahren dann immer noch nichts passiert ist, habe ich die BS machen lassen, um nochmal nachzuschauen. Dabei ist eben rausgekommen, dass wieder beide Eileiter zugewachsen sind. Den rechten konnten sie wieder hinkriegen, den linken nimmer!!

Ich hatte jetzt wieder die Bedenken, dass der rechte nun auch im Eimer ist! Mit diesem Durchpusten alle drei Monate gehen wir (mein FA und ich) sicher, dass er nicht wieder wild zuwächst oder verklebt! Und bei diesem Gerät kann man sehen, ob Luft durchgeht oder nicht! Das tuts bei mir :-D!

Lange Rede, kein Sinn ... Lass die BS machen! Hätten die nicht an meinen Eileitern rumgemacht, hätte ich nach der BS nach drei Tagen gehen dürfen. Ob andere länger oder kürzer dableiben müssen, kann ich net sagen! So war ich aber auch nur ne Woche da!

In dem KH, wo ich war, waren unheimliche liebe Schwestern! Als ich nachts mal nen Heulkrampf wegen der ganzen Sache bekommen habe, hat sich eine Schwester neben mich gesetzt und mich getröstet! Bin aber auch nah am Wasser gebaut!

Wie diekleene schon sagt, Du bekommst eh nichts mit, die Schmerzen sind nicht groß, da ja nur ganz kleine Schnitte gemacht werden und wenn doch mal was ist, bekommst du ja eh Schmerzmittel!

Beitrag von gitarre78 03.01.11 - 15:04 Uhr

Mit Lapaskopie kenne ich mich nicht aus, aber ich hatte vor kurzem auch eine Eileiterdurchgängigkeitsprüfung beim Frauenarzt mit US. Der Arzt hat auch gesagt, ich soll jemanden mitnehmen, weil den Frauen manchmal schlecht wird.
Aber bei mir war gar nichts. Ich hab auch vorher nur negatives gehört und hatte schon angst davor.
Wie schon erklärt wurde, wird da zuerst ein Katheder rangemacht, das war vielleicht ein bißchen unangenehm, aber weit entfernt vom geringsten Schmerz. Dann wurde der Schlauch festgemacht und der Katheder entfernt. Und dann wars wie beim normalen Ultraschall.
Bei jeder bewegung von mir hat die Frau vom Arzt (die dabei war und den Schlauch gehalten hat) gefragt, ob es mir eh gut geht. Aber mir war weder schwindelig noch schlecht oder hatte auch überhaupt keine Schmerzen.
Das ganze hat 15 min gedauert (mit An und Ausziehen). Ich hatte mir freigenommen und danach haben wir die Weihnachtseinkäufe erledigt. Bei mir ist auch alles in Ordnung und muss deshalb sonst nichts mehr machen. Für mich war das sicher die bessere Variante, weil ich ja danach gleich wieder gehen konnte und auch nicht extra ins KH musste oder so.
Ich denke, es gibt keine Variante, die für ALLE besser ist. Am besten du fragst den Arzt, was er dir rät.
Ich hoffe, dir geholfen zu haben. Alles Gute für deine Untersuchung, egal für was du dich entscheidest.