Trennung - muss er auch für die Frau zahlen?

Archiv des urbia-Forums Finanzen & Beruf.

Hier geht es in die aktuelle Version dieser Seite. Nimm dort aktiv am Diskussionsgeschehen teil.

Forum: Finanzen & Beruf

Dieses Forum bietet Platz für alle Fragen und Antworten rund ums liebe Geld und die Absicherung der Familie - egal ob ALGII, Haushaltsgeld, Baufinanzierung oder Altersvorsorge. Auch Themen wie ElterngeldKindergeld sowie der Wiedereinstieg in den Beruf sind hier richtig.

Beitrag von clubberer 02.01.11 - 13:27 Uhr

Hallo, also die Situation ist 1 1/2 Jahre verheiratet, 2 Kinder, aber davon nur 1 ein gemeinsames.

Für das uneheliche wird vom KV Unterhalt gezahlt, 250E. Die Frau arbeitet, 600E Netto, allerdings würde sich das ja ändern mit ner anderen St.Kl., momentan ja 5....

Dann bekommt sie ja noch Kindergeld für die 2 Kinder.

Nun überlegt sie, wieviel ihr bleibt bei einer Trennung für Miete usw. Das der Ehemann für das leibliche Kind bezahlt ist klar.

Aber wird ja trotzdem wohl nicht reichen...

Ihr Mann verdient sehr gut, ca. 2700E Netto.

Vielen Dank schon mal!!!

Beitrag von marion2 02.01.11 - 13:32 Uhr

Hallo,

ja, muss er.

Gruß Marion

Beitrag von clubberer 02.01.11 - 13:46 Uhr

Okay, und wieviel etwa? Also muss er soviel bezahlen, dass sie kein Hartz4 brauch?

Sie haben ein Haus gekauft, der Kredit läuft noch, sie zahlen 500,-Rate, dazu eben die Nebenkosten wie Strom, Heizung, Wasser usw.

Würde die Freundin ne Wohnung hier suchen, sie bräuchte ja ne 4-R-Whg, wäre die Kaltmiete auch etwa 500E... Vielleicht könnte sie das Haus ja alleine halten? Ihr Nettoverdienst liegt bei 900E, ab wann könnte sie Steuerklasse wechseln? Dann in die 2, oder? Da würde ja Netto wesentlich mehr hängen bleiben als jetzt...

Beitrag von manavgat 02.01.11 - 14:25 Uhr

Ja.

Sie braucht in jedem Fall eine Anwältin.

Gruß

Manavgat

Beitrag von rittmeisters 02.01.11 - 15:32 Uhr

Ich würde sagen Nein muss er nicht, es kommt darauf an wie Alt die Kinder sind....
Sind die Kinder Älter als 3 Jahre kann die Frau ja Arbeiten gehen um für Ihren Unterhalt aufzukommen.

Da die Ehe allerdings nur 1,5 Jahre hielt, gehe ich davon aus das das jüngste Kind jünger als 3 ist, somit würde Ihr Unterhalt für sie zustehen bis das Kind 3 Jahre alt wird.
Das hat etwas mit der Betreuung im Kindergarten zu tun etc....

So war es bei der Scheidung meiner Eltern und so ist es momentan auch bei der Scheidung meiner Schwiegereltern...
Mein Vater hat nach der Trennung von meiner Mutter lediglich Unterhalt für meine Beiden jüngeren Geschwister zahlen müssen und bei der Trennung meiner SE hat der Richter sogar zu meiner Schwiegermutter gesagt sie solle Arbeiten gehen, sdelbst ein Psychologisches Gutachten seitens meiner SE wg. Übergewicht hat nichts Bewirkt!

Beitrag von zwillinge2005 02.01.11 - 16:42 Uhr

Hallo,

was hätte ein psychologisches Gutachten seitens der SE wg. Übergewicht bewirken sollen?

Sind alle Übergewichtigen Menschen aus psychologischer Sicht Erwerbsunfähig?#schock

Oder was sollte das Gutachten? Umgekehrt: Wer schlank ist muss mehr arbeiten?

Fragende Grüsse, Andrea

Beitrag von rittmeisters 02.01.11 - 16:48 Uhr

Frag mich nicht, Schwiegermutter hatte halt gehofft das sie so nicht Arbeiten bräuchte, andersrum war SM so Übergewichtig das sie wirklich keine Möglichkeit gehabt hätte zu Arbeiten.......

Nun hat sie sich Operieren lassen und hat bis nun schon fast 77 kilo runter....

Beitrag von clubberer 02.01.11 - 17:54 Uhr

Hallo,

hab jetzt mal im Netz ein wenig geschaut, wegen Unterhalt und so.

Also wenn sie uns trennen, d.h. ich alleine mit den Kindern wohne, ab da kann ich dann meine Steuerklasse ändern? Von derzeit 5 auf 2, oder? Das macht immerhin über 100E aus...
Dann muss er Unterhalt zahlen für unsere Jüngste, 3.

Was dass mit dem Trennungsunterhalt angeht, verstehe ich nicht ganz. Also ich arbeite ja 30 Stunden die Woche, also bin nicht "zu Hause"... Kleine Kinder in dem Sinne haben wir auch nicht, Hort und Kiga sind ja da...

Muss er dann trotzdem zahlen an mich? Hab da so Rechner für Trennungsunterhalt gefunden und unsere Netto-Verdienste eingegeben, er müsste 700E an mich bzw. uns zahlen... Kann das sein? Finde es ganz schön viel, kommt ja der Unterhalt für die Kleine noch dazu, also fast 1000E...

Er wird toben, wenn er das erfährt und ich schwöre, er weiß das bis jetzt nicht, dass das auf ihn zu kommt, er meinte zu mir, er zahlt nur für die Kleine Unterhalt, mehr nicht...



Beitrag von kati543 02.01.11 - 19:19 Uhr

Den Trennungsunterhalt gibt es nur, wenn einer der beiden Ehegatten kein oder ein zu geringes Einkommen hat. Du hast ein Einkommen. Du gehst ja auch arbeiten. Also bekommst du nur einen sehr geringen Satz. Aber Trennungsunterhalt gibt es sowieso nicht ohne Anwalt - zumindest kenne ich niemanden, der freiwillig so etwas zahlt.