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Forum: Geburtsberichte

Herzlichen Glückwunsch zur Geburt! Egal ob spontan, mit Einleitung oder Kaiserschnitt, im Wasser oder in der Hocke - hier sind alle Geburtsberichte willkommen!

Beitrag von tigertier 02.01.11 - 13:59 Uhr

Hallo,
wollte mal meine Geschichte erzählen aber vorsicht!!! Lang!!!

Also hatte eine echt schöne Schwangerschaft, hatte auch früh eine (Beleg)Hebamme die ganz toll war. Mit ihr zusammen wollte ich entbinden, weil ich nicht bei Schichtwechsel immer ne andere haben wollte!
Soweit so gut, doch dann stellte man Schwangerschaftsdiabetes fest.Ich musste Insulin spritzen, was aj aber nicht weiter schlimm war. Allerdings sagte der Arzt, dass das Baby dadurch sehr groß werden kann und ich mit nem Kaiserschnitt rechnen müsste. Außerdem bestehe die Gefahr, dass das Baby intensive Hilfe nach der Geburt braucht und ich deshalb in eine Klinik sollte die darauf eingestellt ist.
Auch war klar, dass sollte sich der Kleine nicht alleine auf den Weg machen wird die Geburt am ET eingeleitet.
Nach lager Diskussion mit meiner Hebi habe ich entschieden in so eine Klinik zu gehen, ohne sie, da sie ja in der anderen Klinik nur Beleghebamme war.

Am ET bin ich dann (ein Mittwoch) zur Einleitung in die Klinik. Abends setzten dann auch schon leichte Wehen ein. Meinen Mann hab ich immer wieder nach Hause geschickt, weil es ja noch dauerte.Aber ich hab ihn abends heulend vor Angst angerufen, weil die Frau im Nebenzimmer so laut um Hilfe geschrien hat. Ich hatte solche Angst!!!
Um es kurz zu machen ich hatte auch Donnerstag und Freitag immer schlimmer werdende Wehen aber der Muttermund wollte einfach nicht weiter aufgehen. Mittlerweile hatte ich die glaub ich 10 Hebi (geplant war ja wiegesagt nur eine) und die meinte dann dass wir jetzt in den Kreissaal gehen und nen Wehentropf anhängen.
Das war Samsatgmorgen um 6Uhr (eingeleitet wurde Mittwoch um 10Uhr).
Um Acht meinet die Hebamme dann dass der Muttermund nun fast vollständig geöffnet sei und es losgehen kann. Ich hab nur gerufen dass sie aber jetzt bitte ganz, ganz schnell meinen Mann anrufen müssen was sie ja auch getan haben. Er war um halb 9 da.
Trotzdem ging es mit der Geburt nicht so recht voran und der Sauerstoffgehalt von dem Kleinen und die Herztöne wurden immer schlechter.
Dann kam die Ärztin und eine 2. Hebamme. Die meinten dann, dass wir es jetzt noch einmal versuchen, mit der Saugglocke, und wenn das nicht klappt ist der OP bereit!Ich hatte nur Angst, Angst um mein Baby, Angst vor nem Kaiserschnitt, Angst vor der nächstenm Wehe!!!
Die Ärztin setzte die Saugglocke an, die Wehe kam, ich presste wie irre, die Hebamme schmiss sich auf meinen Bauch...
und da war er,um 10:49 Uhr, der kleine ganz blaue Mensch, ganz kurz auf meinem Bauch und hat gebrüllt!!
Nach gut 3Tagen Wehen endlich da!!!Ich hab mir allerdings angewöhnt nur von 8Uhr ab zu rechnen, als mein Mann angerufen wurde, das macht es erträglicher;-)
3670g und 52cm!
Unser Kind!
Für ihn bin ich den Weg gerne gegangen!Er ist das größte in meinemLeben.

Beitrag von tinato 02.01.11 - 18:30 Uhr

#schock Die Einleitung hat sich ja seeehhhhrr gezogen, aber dennoch ein wunderschönes happy-end und es musste kein KS gemacht werden#pro

Für dich und deine Familie ein glückliches, gesundes neues Jahr
lg tinato+#babygirl#verliebt 35.SSW

Beitrag von tigertier 02.01.11 - 18:39 Uhr

Hi,

ja, das war echt anstrengend!
Dir noch ne schöne Schwangerschaft und eine schöne Geburt!;-)