Autoversicherung.. Muss ich zahlen?

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Beitrag von bottroperin1987 02.01.11 - 21:00 Uhr

Hallo

ich hab folgende situation:

Ich habe mir ende august ein 2 wagen gekauft was ich auch ab 1.9.2010 über meine mutter versichern lassen wollte

habe mich bei der versicherung nach dem beitrag erkundigt BEVOR ich den wagen angemeldet habe..

der typ von der versicherung sagte mir was von 55€ hab ihm geschildert wer damit fährt, auf wem der angemeldet wird ect

55€ waren ok und ich hab den wagen angemeldet mit der nr was ich von der versicherung erhalten habe..

nachdem ich den angemeldt habe kam der versicherungstyp zu uns nachhause damit wir den vertrag unterschreiben und oh wunder es waren keine 55€ mehr sondern 120€ monatlich #schock was wir zahlen sollten

ich natürlich nichts unterschrieben und habe meinen wagen ab 1.9 anderweitig versichern lassen wo ich einen günstigeren beitrag zahle..

nun kam die tage einen brief das die vom zeitraum 1.9.2010 bis 1.10.2010,100€ haben wollen weil sie mir versicherungschutz geboten haben und da steht was vom roten kennzeichen drin..

ABER wir hatten nie ein rotes kennzeichen..

es wird auch mit gerichtlichen mahnverfahren oder so was in der art gedroht..

was mache ich denn nun?

muss ich das zahlen? oder schik ich ne kopie hin das der wagen seit 1.9.2010 woanders versichert ist und ich deren schutz ja garnicht in anspruch genommen habe

Danke schonmal für eure antworten

lg Sandra

Beitrag von mamavonyannick 02.01.11 - 21:25 Uhr

Hallo,

ruf morgen direkt bei der versicherung an und klär das mit denen. Richtiger wäre es gewesen, wenn du - nachdem du dich ab Beginn woanders versichert hast - noch ein Schreiben an die "alte" versicherung geschickt hättest, in dem du erklärt hättest, dass du vom Antrag auf Kfz-Versicherung zurücktrittst.
Denn das du die andere Versicherung nicht in Anspruch genommen hat, ist so nicht richtig. Die haben dir für die Zulassung des Pkw vorläufigen versicherungsschutz gewährt (sonst hättest du das Fzg nämlich auch nicht zulassen können) und manche rechnen dann pauschal solch eine Versicherung als Kurzvertrag ab.

vg, m.

Beitrag von bottroperin1987 02.01.11 - 21:31 Uhr

Hallo,

danke für deine Antowrt..!

ich dachte das wird direkt geregelt.. war ja beim straßenverkehrsamt habe bescheid gegeben das die andere versicherung nicht zustande kam und ich nun ne andere nr habe..

dachte die leiten das irgendwie weiter..


lg Sandra

Beitrag von mamavonyannick 02.01.11 - 21:33 Uhr

Grundsätzlich leiten die das schon weiter. aber eben nur, dass ein Versicherungswechsel zustande kam. damit erlischt nicht automatisch die Versicherung und das ist auch nicht mit einer schriftlichen Willenserklärung von dir (dass du zurücktrittst) gleichzusezten.

Beitrag von bottroperin1987 02.01.11 - 21:37 Uhr

Ich habe es ja dem versicherungs typen gesagt ich lasse es nicht versichern mir wurde ein anderer betrag genannt und es ist mir zu teuer daraufhin hab ich ja auch nichts unterschrieben..

naya die leute wollen ja alles schriftlich haben :-[

aber der vertrag kam auch ohne meine unterschrift zustande? also dadurch das ich das auto mit der nr angemeldet habe seh ich das richtig?


lg

Beitrag von mamavonyannick 02.01.11 - 21:40 Uhr

Genau... in dem Moment, wo die das Fzg zulässt gehst du auch erstmal einen Vertrag mit dem Unternehmen ein. Und wenn es nur ein kurzfristiger ist, wie der, der dir jetzt in Rechnung gestellt wurde.
Aber ruf dort an... vllt wird denen ein Nachweis, dass das Fzg ab Beginn woanders versichert ist, reichen. aber "geh" nicht wieder über den vertreter.

vg, m.

Beitrag von windsbraut69 03.01.11 - 06:39 Uhr

Genau.
Ohne diese Nr. hättest Du das Fzg. nämlich gar nicht zulassen können!

Gruß,

W

Beitrag von windsbraut69 03.01.11 - 06:38 Uhr

Wenn Du das Fzg. mit der vorläufigen Haftungszusage der ersten Versicherung zugelassen hast, dann hast Du natürlich deren Leistungen in Anspruch genommen!
Meiner Ansicht nach hättest Du dann bei denen ausdrücklich vom Vertrag zurücktreten müssen (schriftlich).

Gruß,

W

Beitrag von nick71 02.01.11 - 21:41 Uhr

"55€ waren ok und ich hab den wagen angemeldet mit der nr was ich von der versicherung erhalten habe.."

Früher benötigte man eine sogenannte Doppelkarte, um ein Kraftfahrzeug anzumelden, aber die gibt es ja schon etwas länger nicht mehr.

Du hast stattdessen von der Versicherung eine Nummer erhalten, um deinen Wagen überhaupt zulassen zu können und vorläufigen Versicherungsschutz zu haben.

Sofern dieser vorläufige Versicherungsschutz für einen Monat galt (diesen Zeitraum stellt man dir ja in Rechnung), wirst du zahlen müssen.

Das ist auch m.W. unabhängig davon, ob dir rote Kennzeichen zur Verfügung gestellt wurden oder nicht.

Geh am besten morgen bei einer Geschäftsstelle dieser Versicherung vorbei und bitte um Einsicht in die AGB bzw. die Versicherungsbedingungen. Aus denen sollte ersichtlich sein, wieviel du für die Inanspruchnahme des vorläufigen Versicherungsschutzes zu bezahlen hast.

Beitrag von bottroperin1987 02.01.11 - 21:46 Uhr

Hallo,

diese Versicherung hat zwar eine Geschäftsstelle aber dort ist NIE einer vor Ort..! Nur eine Dame die Termine für den Hausbesuch aufnimmt...

Die Versicherungstypen kommen nur zu einem Nachhause..

Werde mich morgen mal direkt an die Hauptstelle wenden und meinen Fall schildern

Danke nochmal für deine/eure antworten


lg Sandra

Beitrag von bottroperin1987 03.01.11 - 12:21 Uhr

Hallo,

danke für eure antworten..

war heute bei meiner versicherung wo das auto zugelassen ist..

habe ihnen das schreiben vorgelegt und sie wollen nun die andere versicherung anschreiben und bestätigen das mein fahrzeug vom 1.9 bei denen versichert ist..

nun heisst es abwarten und schauen was da nun noch kommt.


lg Sandra

Beitrag von mamavonyannick 03.01.11 - 19:33 Uhr

Hallo Sandra,

ehrlich gesagt verstehe ich nicht, warum du nicht direkt mit der Versicherung gesprochen hast, die dir dieses schreiben geschickt hat. Jetzt hast du wieder einen Dritten hinzugezogen, der eigentlich kein Interesse hat, diesen Fall für dich zu klären. Was, wenn das Schreiben dort nicht ankommt? Was, wenn die andere Versicherung trotz schreiben wieter auf die Forderung besteht. Dann hast DU wieder nichts geklärt. Meiner Meinung solltest du dich direkt mit dieser anderen Versicherung in Verbindung setzen, schließlich hast du diese Sachen - wenn auch unbewußt - verursacht. Und mit einem Anruf, wüßtest du, woran du bist und bräuchtest nicht warten.

vg, m.

Beitrag von kathi.net 03.01.11 - 15:43 Uhr

Bei der Anmeldung mußtest du eine Versicherung nachweisen (eVB-Nummer) Woher hattest du die?

LG Kathi

Beitrag von karamalz 03.01.11 - 16:41 Uhr

hi,
du hast ja schon ausreichend antworten bekommen. das da etwas von rotem kennzeichen steht, kann nicht sein, da die eigentlich nur händler haben und das wird nicht mit dir direkt abgerechnet. ein kurzzeitkennzeichen wird auch gesondert beantragt.
die gesellschaft beitrag erhebt vom 1.9.-.1.10., ich unterstelle, da hast du erst die neue vbk hinterlegt? und erhebt der versicherer nur für den zeitraum beiträge?
was mir sehr eigenartig erscheint, nach welchen weichen merkmalen der "versicherungstyp" dir einen beitrag benannt hat. sicherlich hat er dich auch nach hersteller- und typschlüsselnummer etc.pp. gefragt und danach hast du eine vbk-nummer erhalten. wann hast du denn die andere versicherung abgeschlossen? das ging ja nur im nachhinein. dann hättest du die vbk ja austauschen lassen müssen, wer hat das veranlasst? und rückwirkend??? in deinem fall gilt wohl das du doppelt versichert bist und nach einer so langen zeit, wird der erstversicherer wohl kaum vom vertrag zurücktreten, auf welcher grundlage auch. was du schilderst klingt für mich sehr eigenartig und erlebt habe ich so was noch NIE! darf man fragen welche gesellschaften es in deinem fall waren???
sorry, aber du kannst nicht einfach nach einem monat die gesellschaft wechseln. unter welchem aspekt auch?

gruß k.