Mein Hund wäre heute fast ertrunken

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Forum: Mein Tier & ich

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Beitrag von zwerg7510 02.01.11 - 21:29 Uhr

Hallo,

man war das ein Schreck am Nachmittag. Ich war mit meinen Kindern und meinem 14 Jahre alten Hund bei meinen Eltern zu Besuch. Wie immer lief sie im Garten herum. Wir waren alle im Haus. Sie kam plötzlich tropfend nass ins Haus, man konnte sie auswringen, so nass war sie. Sie war völlig ausser Atem und ihre Augen total rot vor Anstrengung. Wir haben sie erstmal abgetrocknet und sie hat sich dann völlig k.o. vor den Kamin gelegt zum Trocknen. Ich bin dann erstmal raus und habe geschaut wo es passiert ist. Und siehe da, der Teich im Garten war eingebrochen. Ich denke mir, das sie dort rüber laufen wollte, er war voll mit Schnee, man sah nicht das dort der Teich war, und mit dem Hinterteil dann eingebrochen ist. Man sah auch Kratzspuren im Schnee von den Pfoten.

Oh gott, wenn ich mir vorstelle sie wäre dort nicht alleine rausgekommen, nein ich will es mir nicht vorstellen. Ich habe sie doch schon, seit sie ein Welpe war. Sie wird im Mai 15 Jahre, ist zwar nicht mehr ganz gesund, aber so noch für ihr Alter sehr fit.

Jetzt liegt sie hier auf der Couch und schläft.

Meine Kinder und ich sind so glücklich, daß sie es geschafft hat.

Wollte ich Euch nur mal schreiben.

#danke

Liebe Grüße Silvia mit Tim und Ben sowie Kämpfer#hund Betzi.

Beitrag von tauchmaus01 02.01.11 - 21:40 Uhr

Gut ausgegangen...uff! Aber der Teich war doch sicher schon vor dem Winter da, oder? Warum habt ihr dann nicht einfach aufgepasst oder den Hund gleich mitreingenommen?

Wenn der Teich nicht mehr zu sehen ist, dann ist ja klar dass der Hund da evtl. draufgeht......

Hoffentlich hat er morgen keine Schnupfnase ;-)

Beitrag von maddi2704 02.01.11 - 23:07 Uhr

Das ging ja noch mal gut.
Ich würde absofort sagen,dass der Hund nicht mehr alleine im Garten gelassen wird oder ihr den Teich absichert.

Meiner ist heute auch auf Eis (ein Tümpel).
Wir waren spazieren und als ich ihn hab darauf rum rennen sehen, hab ich nur noch ein brüll abgelassen.
Wäre er da eingebrochen wäre er nicht mehr raus gekommen und ich hätte ihn auch nicht retten können,da ich dann auch eingebrochen wäre.
Der Idiot hat sich auch genau auf der mitte vom Eis aufgehalten und wollte da einfach nicht runter.Frauchen war ganz schön sauer aber dennoch zufrieden das nichts weiter passiert ist.

LG maddi #winke

Beitrag von germany 03.01.11 - 10:13 Uhr

Das ist ja zum Glück nochmal gut gegangen! Pass nächstes mal besser auf sie auf.


Mein großer ist auch einmal beinahe ertrunken! Ich war mit meinen Hunden auf dem Weg zu meinen Eltern und wir liefen an der Werre lang. Beide Hunde ohne Leine. Mein großer bekam Durst und rannte runter ans Wasser und ich hörte es nur noch platschen.

Ich bin diese Böschung runter gerast und sah meinen dicken verzweifelt paddeln. Das Ufer hat eine so hohe "Kante" das mein Hund alleine nicht mehr raus kam. Er ging schon mit dem Kopf unter. Ich hab mich an dem hohen Gras festgehalten, mit einem Bein ins Wasser und packte meinen Hund am Halsband. In dem Moment hab ich gebetet das das Halsband nicht abrutscht.

Zum Glück hat er so gut es ging geholfen und hat sich hoch gezogen.Danach saß ich am Ufer, mit meiner nassen Zigarette, die ich irgendwie noch in der Hand hatte#kratz und mein Hund leckte mir das Ohr ab.

Ich war froh das meine Hündin nicht so blöd war und hinterher gesprungen ist. Der große wog damals schon über 40kg und den da rauszuziehen war echt heftig. Ich hatte den Schock meines Lebens.


Seitdem dürfen die zwei nur noch da laufen, wo sie alleine ins Wasser gehen können und auch wieder raus kommen.




lG germany

Beitrag von meandco 03.01.11 - 10:22 Uhr

wie hier schon gesagt: in zukunft wirklich besser aufpassen ...

wir wohnen hier fast direkt am see ... und aktuell hat der ne dünne eisdecke - keine ahnung ob das noch absäuft oder richtig zufriert, kommt auf das wetter in den nächsten tagen an.

da sie nicht wegrennt darf sie normalerweise auch mal alleine raus. aber mit der dünnen eisdecke ... #schwitz sie hat ausgangssperre bis die eisdecke entweder dick genug ist oder das eis am ufer weg ... (aktuell ist es nämlich ganz am ufer fest und erst weiter draußen wird es dünn #schock da hätte sie null chance ...)

übrigens: vor 2 tagen hab ich sie auch zurückgepfiffen - sie ist raus und wollte am eis spielen. waren nur ein paar meter und das wasser wär draußen max 1 m tief, also leicht wieder zu holen. allerdings wollt ich ihr und mir die erfahrung ersparen #cool

hund nie mit so einer gefahr allein lassen!

lg
me

Beitrag von krokolady 03.01.11 - 16:54 Uhr

wir waren über Silvester an der Ostsee, Flensburger Förde......da ist echt alles zugefroren und von Wasser nix zu sehen.
Mein Dicker voll aufregung am Strand rumgedüst, und natürlich ab aufs Eis.
Ich hatte voll das P im Auge weil das Eis so knirschte.......

Es ist ja nicht nur die Gefahr des Ertrinkens, sondern auch die Gefahr das die Hunde sich die ganzen Beine aufschneiden an den scharfen Kanten vom Eis.

Beitrag von -0815- 03.01.11 - 19:31 Uhr

In einem großen Teich, See, Fluß oder eben der Ostsee besteht auch die Gefahr dass er unter der Eisschicht nicht mehr das Loch findet, wenn es ihn weit rein treibt.

Beitrag von krokolady 03.01.11 - 21:02 Uhr

das ist logisch....ich wollte damit auch nur sagen das die Hunde auch bei seichtem Wasser mit einer Eisschicht drauf sich sehr schwer verletzen können.

Beitrag von -0815- 04.01.11 - 05:47 Uhr

Klar, wollte die Gefahrenquellen nur ergänzen :-)

Beitrag von biestsusi 05.01.11 - 01:34 Uhr

Oh gott........ich glaube dir das sowas ein schock ist gerade wenn man es nicht mit bekommen hat..........ich würde nen kleinen zaun drum machen...vielleicht sieht sie schlecht.....
Meinem Hund ging das auch so bei nem Teich da waren wie so algen und wiese drüber und er hat da den unterschied wohl nicht erkannt und viel rein......
Da unter wasser ist richtig tiefer schlamm und hatte es alleine nicht geschafft ich bin natürlich hin gerannt und habe ihn rausgezogen....seit dem geht er da nicht mehr hin.......er hat richtig angst vor Wasser........