KiA, Osteopath oder Schreiambulanz?

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Beitrag von hella10 02.01.11 - 23:15 Uhr

Hallo!
Ich suche Hilfe für meinen Zwerg (12 Wochen) und mich, wobei das Problem nicht so ganz konkret ist, deswegen weiß ich nicht, an welcher Stelle ich gut aufgehoben bin.
Der Kleine kam auf die Welt, hatte irre Hunger und schrie tagelang durch. Er schlief nicht. Daran hat sich bis jetzt nicht so viel geändert. Allerdings fällt er nicht offiziell in die Kategorie "Schreikind", weil er sich immer wieder aus diesen Schreiattacken holen lässt. Jedoch nur durch stundenlanges Umhergehen. Alles andere hilft nicht. Und ich meine wirklich Stunden. Ich trage und trage und trage ihn. Ich darf dabei nicht stehenbleiben und muss alle 30 Sekunden den Raum wechseln. Unterwegs im Tragetuch ist alles prima. Aber Zuhause geht nichts. Dazu kommen anscheinend fiese Bauchschmerzen und Blähungen. Vor Schmerzen kann er dann nicht trinken, er schreit, bekommt mehr Hunger, die Schmerzen werden schlimmer...ein Teufelskreis.
Nun wird er drei Monate alt, und es wird nicht besser. Ich würde ihm so gerne helfen. Allerdings weiß ich nicht, wer uns vielleicht helfen könnte. Bei den U-Terminen war immer alles super. Ist der KiA dann die richtige Adresse? Oder ein Osteopath, wegen der Schmerzen und so? Oder eine Schreiambulanz, um vielleicht irgendwelche Strukturen aufzubrechen? Oder alles zusammen? In welcher Reihenfolge? So viele Oders....
Also, es wäre schön, wenn Ihr von Euren Erfahrungen berichten könntet!
LG, Hella

Beitrag von sxf25 02.01.11 - 23:44 Uhr

Hallo Hella,

ich würde an Deiner Stelle als erstes zum Kinderarzt gehen. Der kennt Deinen Kleinen doch schon, oder? Ausserdem weiss ich gar nicht, ob man ohne Überweisung einfach zum Osteopathen gehen kann. Erstmal das naheliegendste abklappern.

lg stefanie

Beitrag von lotosblume 02.01.11 - 23:58 Uhr

Ich würde als erstes mit dem Kia sprechen - vielleicht kann er (oder deine Hebamme) dir einen guten Ostepathen für Babies empfehlen. Das jedenfalls wäre meine 2. Anlaufstelle!!!

Beitrag von trinity1974 03.01.11 - 00:12 Uhr

Hallo,

ich weiß nicht ob Dir mein Bericht weiterhilft... aber ich erzähl mal.

Wir haben/hatten hier das selbe Problem mit unserer Kleinen und ich wollte morgen eigentlich den KiA sowie eine Osteopathin anrufen und Termine vereinbaren... was sich vorerst so wie es ausschaut aber doch erledigt hat.

Ich habe unserer Maus nämlich vorgestern,als es echt ganz schlimm war, in meiner Not ein Paracetamol-Zäpfchen gegeben und gleichzeitig angefangen ihr Chamomilla Globulis zu geben- so ungefähr stündlich 2-3 Stück.

Was soll ich sagen, ein Wunder- plötzlich habe ich hier ein relativ entspanntes Kind- sie ist sogar wieder richtig fröhlich und zum spielen und schmusen aufgelegt. Jetzt gebe ich ihr weiterhin 3 Mal 3 Globulis täglich. Sie hat letzte Nacht sogar bis heute morgen 6.15 Uhr durchgeschlafen #huepf

Ich weiß nicht ob das so bleibt und wie das so plötzlich hingehauen hat, aber ich schiebs mal auf die Globulis und gebe sie ihr in guter Hoffnung weiter.

Ansonsten hoffe ich daß Du Unterstützung und die Möglichkeit hast Dir zwischendurch mal die ein oder andere kleine Auszeit zu nehmen um Energie zu tanken.

Also wenn Du noch Fragen hast- gerne :-)
LG Trinity

Beitrag von connie36 03.01.11 - 05:49 Uhr

hi
wenn ein kind über stunden schreit, würde ich es shcon als schreikind einstufen.
unsere war ähnlich gestrickt. 7 stunden am stück durchgebrüllt, nachts jede stunde ..... und das ein vierteljahr lang.
haben gegen die blähungen sab simplex bekommen, und in die flasche geträufelt, das half etwas, zwar nicht gegen das schreien, aber gegen die bauchschmerzen. bei unserer half allerdings weder füttern noch tragen noch baden, damit sie vom schreien runterkam.
damals hat mir kein mensch geraten einen osteopathen zb. aufzusuchen, von schreisprechstunde ---noch nie was gehört zuvor.
jetzt ist das öffentlicher.
damals habe ich nur so zäpfchen verschrieben bekommen vom kia, um die kleine ruhig zu stellen, das hatte ich genau 1x gemacht, sie war davon so apathisch....das mir das geschreie noch lieber war.
mit ca 12 wochen reduzierte sie das schreien von alleine, zuerst waren es dann nur noch 5 stunden, dann 3...dann nur noch ab 17 uhr bis ca 19.30...und damit konnte ich gut leben.
nach und nach hörte auch das auf.
keine ahnung woran es lag. aber bei diesem kind hoffe ich, das es ruhiger wird.
lg conny 34.ssw mit nr. 3 nach 9 jahren abstand

Beitrag von hoffnung2011 03.01.11 - 09:25 Uhr

Hella, wer soll denn mehr ein chreikind sein als dein Kind ?!?!?!?!??

Willst du beschreiben, was ihr alles mit den Blähungen schon versucht habt ? Puckst du zusätzlich ?

Also zu deiner Frage:
Eindeutig Kinderarzt! Es wurde erklärt warum.

Der Osteopath, versuchen auf jeden Fall ABER es sollte bitte nur jemand sein ,der dir PERSÖNLICH empfohlen wurde und der eine ausreichende Erfahrung mit Säuglingen hat, sonst zahlst du nur und es passiert nichts (bei uns hat für dieses nichts gott sei dank die KK gezahlt)

Die Schreiambulanz ist eine tolle Idee aber sie ist eher für dich gedacht, damit du nicht verrückt wirst.

Ich hatte ein Schreikind zuhause und weiss, wie es dir gehen kann.