Schuldenberatung? Welche?

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Beitrag von grauntoene 03.01.11 - 08:29 Uhr

Hallo zusammen,

kann mir jemand sagen, ob sich eine Schuldenberatung lohnt oder sogar eine empfehlen?

ich kann zwar googeln und finde da auch welche, aber ich habe doch Respekt vor, da einfach mal so mir nichts dir nichts jemanden auszuprobieren..

Danke !

Beitrag von vwpassat 03.01.11 - 09:25 Uhr

Warum denkst Du, dass Du eine Schuldnerberatung brauchst?

Beitrag von morgenstern66 03.01.11 - 09:43 Uhr

Kommt drauf an, wie dringend Du Beratung brauchst.
Oft musst DU mit Wartezeiten von etlichen Wochen rechnen.
War zumindest bei Bekannten in Hessen so.

Bine

Beitrag von coppeliaa 03.01.11 - 09:47 Uhr


warum nicht mal einen termin holen? wenn die beratung nix taugt kannst du dann noch immer freundlich absagen.

inzwischen kannst du mal hier anfragen, kannst dir eine menge tipps holen, da tummeln sich jede menge leute, die sich mit der problematik auskennen:

http://www.f-sb.de/forumneu/

lg

Beitrag von chi2110 03.01.11 - 09:55 Uhr

Huhu...

das ist ne gute Frage... wir haben hier eine Stadt weiter eine Beratungsstelle von der Diakonie... Wartezeiten sind relativ gering... außerdem haben sie offenene sprechzeiten wo man sich einfach mal anhören kann was die zu der situation sagen...

eine freundin von mir habe ich dahin begleitet... gut eigentlich hab ich ihr das aufgedrängelt #schein... aber das ging so einfach nicht mehr weiter... leider muß ich sagen das man dort relativ schnell in die privatinsolvenz geschupst wird... was ich in ihrem fall einfach zu voreilig empfand... da sie mit dem weiter schulden machen einfach nicht aufhören wollte evtl. auch nicht mehr konnte... und das wurde komplett auser acht gelassen...

ich fande das war eher so massenabfertigung...

lg
claudia

Beitrag von donaldine1 03.01.11 - 12:30 Uhr

Hallo,
ich habe sozusagen mal bei der Gegenseit gearbeitet, nämlich in der Inkassoabteilung einer Bank.
Also ich denek schon, daß eine Schuldnerberatung Sinn machen kann. Gerade, wenn man alleine vieleicht nicht so in der Lage ist, solche SAchen selber zu machen. ist ja vieleicht nicht jeder so gewandt in sowas oder kennt sich mit den Feinheiten aus.
Ich muß allerdings auch sagen, daß es meines Eractens gute und schlechte Schuldnerberater gibt. ich würde da auch nicht sagen, die eine oder andere Organisation ist nun besser oder schlechter. ich denek, es hängt einfach viel mit dem Schuldnerberater und dessen Fachkenntnis und vor allem Fingerspitzengefühl ab.
ich aknn mich z.B. erinnern, daß wir damals öfter mit einem Berater zu tun ahtten, der seine Briefe grundsätzlich extrem unfreundlich umd pampig formuliert hat und gleich diverse Drohungen aussprach, etc. Sowas halte ich persönlich für äußerst ungeschickt und nicht gerade förderlich für den Schuldner. Denn gerade, wenn e sjetzt nciht gelich in die Insolvenz gehen soll, sondern wirklich mal ein vergelich angestrebt wird, dann sollen ja auch die Gläubiger auf was verzichten. udn welcher Gläubiger hat dazu schon Lust, wenn es sich so einen unmöglichen Ton gefallen lassen muß.
Aber es gibt natürlich auch ziemlich renitente Gläubiger, die sich kaum auf was einlassen. Mir fällt da so eine öffentliche Stelle ein...., ich nenne nun mal lieber keine Namen, aber die haben mehr als einmal mit ihrer Sturheut gute Vergleiche blockiert und verhindert.
Scahden kann ein termin sicher nicht. Und die Beratungen dürfen ja auch nichts weitertratschen. Nut Mut!
LG
donaldine1

Beitrag von donaldine1 03.01.11 - 12:31 Uhr

PS: Sorry, für die vielen Tippfehler, habe eben ziemlich schnell getippt und nicht nachkontrolliert.

Beitrag von vwpassat 03.01.11 - 14:12 Uhr

Du meinst sicher das Finanzamt.

Ich finde diese Vorgehensweise persönlich aber ganz vernünftig, weil man kann nicht immer und überall ein Auge zudrücken.

Dann kommt der Nächste und will das auch..............

Beitrag von donaldine1 03.01.11 - 15:47 Uhr

Stimmt natürlich in gewisser Weise. Immer wenn es dahin geht, daß Leute darauf aus sind, Schulden erlassen zu bekommen.
Ich hatte da aber auch Situationen, bei denen wirklich nachzuvollziehen war, daß die Schuldner nicht absichtlich was herbei geführt hatten, sondern wirklich unglücklich in die Situationen reingerutscht sind.
Und wenn manche -eben die wirklich mittellosen- Schuldner in die Insolvenz gehen, dann machen die Gläubiger komplett eine lange Nase. Und gerade in solchen Fällen, da lohnt sich ein Vergleich für den Gläubiger manchmal schon.
Ob das Insolvenzverfahren eine gute/gerechte Sache ist, das ist dann wieder eine andere Frage.... ;-) Da wird man endlos diskutieren können, denke ich.
LG

Beitrag von grauntoene 03.01.11 - 18:12 Uhr

Vielen Dank für die vielen Antworten!

LG