Frage zwecks Trocken werden und reden

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Forum: Kleinkind

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Beitrag von stephi1982 03.01.11 - 11:01 Uhr

Hallöchen Ihr Lieben

Unsere Maus wird jetzt im Jan. 2,5 Jahre ich mache mir so meine gedanken das sie so wenig redet. Sie sagt zwar paar wörter aber sätze nichts. Wir dachten wenn sie in den KiGa geht kommt es das sie mehr redet aber nichts. Sie ist seit Aug. im KiGa von 7:30 - 12:00 uhr und wenn ich sehe wieviel die anderen 5 kinder reden denke ich mir immer ob sie jemals reden wird. Wie wahr es bei Euch?

Und nun noch wegen Trockenwerden:

Sie zeigt interesse am Töpfchen möchte auch ab und an mal von allein drauf. Wir haben den im Bad neben den Höckerechen stehen zum Waschen. Sie geht dann auch ins Bad ruft Mama und wenn ich hingehe muss ich Ihr die Pempers ausziehen und sie setzt sich für 5-10 min drauf macht aber nichts. Ziehe ich sie wieder an kommt sie nach einer weile wieder an und ich riche es schon das sie die Hose voll hat. Ist das denn normal?


LG Stephi mit Lea-Marie 2,5j und Finn-Lukas 13m (geb. bei 35+2)

Beitrag von anyca 03.01.11 - 11:04 Uhr

Unsere Große hat sich mit 2,5 noch strikt geweigert, auf dem Topf zu sitzen. Kurz vor dem 3. Geburtstag war sie dann quasi von einem Tag auf den anderen trocken. Also, laß dem Kind einfach Zeit.

Auch beim Sprechen sind die Kinder sehr verschieden, manche sagen erst mal gar nichts und dann mit 3 auf einmal vollständige Sätze ;-)

Beitrag von bine3002 03.01.11 - 11:59 Uhr

Zum Sprechen: Ich würde erstmal nur das Gehör testen lassen. Wenn da alles Ok ist, dann würde ich viel Geduld aufbringen und abwarten. Das kommt schon noch. Meine Tochter hat auch spät angefangen zu sprechen. "Qualitativ" spricht sie noch nicht besonders gut, zumindest im Vergleich, hat aber einen altersgemäßen Wortschatz und spricht sehr sehr viel. Und vor allem: Sie kann schon etwas lesen und schreiben, was beweist, dass das nicht unbedingt mit der Sprachfäigkeit zu tun haben muss. Sie ist 4 1/2 und ich habe mich entschlossen, ihr die Zeit zu geben, die sie braucht.

Zum Trocken werden: Es ist normal, dass Kinder vor dem eigentlichen Trocken werden erstmal längere "Sitzungen" abhalten. Versuch mal sie diese ganze Angelegenheit völlig selbstständig machen zu lassen, also auch das An- und Ausziehen (soweit das möglich ist). Zieh ihr zu Hause bequeme Hosen mit Gummizug an oder stell die Jeans etwas weiter, sodass sie sie selbst hoch und runterziehen kann. Und dann lass sie da sitzen, so lange sie das möchte. Irgendwann wird was reingehen und dann ist der erste Schritt getan. Bis sie dann ganz trocken ist, wird es sicher noch etwas dauern. Z. B. ist es auch normal, wenn es erstmal nur mit dem Pipi klappt. Bei uns dauerte es von diesen ersten Sitzungen an noch gut ein Jahr.

Beitrag von stephi1982 03.01.11 - 12:16 Uhr

Hallo

#danke für deine Antwort.

Zum gehör. Das wurde im Okt. getestet und da wahr alles iO. Also braucht sie wohl nur zeit #kratz


Zum Töpfchen: sie zieht sich allein aus bis auf die Pempers die wir ( mein mann oder ich) Ihr ausziehen müssen. Da haben wir auch schonmal die Pants gekauft aber die mochte sie garnicht. Wir haben es nur versucht da sie die ja auch allein runterziehen kann. Wir lassen sie auch sitzen zwingen sie zu nichts. Nur ich machte mir so meine gedanken ob das normal ist. Aber scheint es ja zu sein :-)


LG Stephi

Beitrag von momplonoel 03.01.11 - 12:01 Uhr

Hallo Stephi,

Du beschreibst meinen Großen haargenau!!!Er ist mittlerweile zwar 6,aber als er so2,5-3 war,konnte er auch keinen einzigen 2-Wort Satz bilden.Der Kinderarzt überwies uns damals an einen Logopäden.Das hat ihm sehr geholfen...

Auch der Kiga-Start hat dazu beigetragen,daß es mit dem Sprechen besser wurde.

Was das Sauberwerden betrifft,war er der Einzigste in der Gruppe,der noch Windeln trug#hicks
Eines Tages hatte mal mal groß gemacht.Die Erzieherin wickelte ihn im Bad-und es haben wohl auch einige Kinder gesehen#schock

Das war ihm dann so super peinlich,daß er von einem Tag auf den anderen trocken+sauber wurde...

Manchmal hilft alles nichts-die Kinder haben ihr eigenes Tempo.Da machste nix...Meine Mutter sagte immer:"Bis er heiratet,ist er sauber!"

Haben wir doch geschafft!!!

Sieh´s locker;-)
LG Mompi

Beitrag von judith81 03.01.11 - 13:28 Uhr

Hallo,
zum Sprechen kann ihr dir nicht viel sagen, kommt bei dem einen eher, beim anderen später. Bei unserer Johanna finge es mit 2,5 Jahren so richtig an, ohne Kindergarten!
Töpfchen, Johanna saß mit 2,5 Jahren auch ab und an drauf, kam nie was, kurz danach in die Windel. Ich machte mir und ihr keinen Stress. Vor 4 Wochen fragte ich sie wieder mal, ob sie aufs Töpfchen will u. ob wir es nicht mal ohne Windel versuchen wollen und von heute auf morgne wollte sie es, davor weigerte sie sich strickt. Und seitdem Tag (14.12.2010) ist sie tagsüber und auch nachts trocken! Ich würde also weiterhin Windel dran machen u. wenn sie mag, sie aufs Töpfchen lassen ...wird schon noch!
LG
Judith mit Johanna (*22.01.2008) u. Jonathan (*19.08.09)

Beitrag von sunflower.1976 03.01.11 - 22:11 Uhr

Hallo!

Ich kann "nur" etwas zum Thema Sprechen sagen.
Du scheinst Dir Gedanken zu machen, ob die Sprachentwicklung "normal" verläuft. Aus dem Grund ist es ganz wichtig, genauer nachschauen zu lassen. Als erstes wäre ein Hörtest sinnvoll. Aber das alleine reicht ggf. nicht aus. Sollte Deine Tochter wirklich nur sehr wenig sprechen bzw. nur sehr wenig neu dazu lernen, könnte auch eine Diagnostik in der Pädaudiologie (meistens eine Abteilung einer Klinik) sinnvoll sein. Dort wird neben genaueren Hörtests auch eine logopädische Diagnostik durchgeführt.

Leider sind viele Ärzte der Meinung, dass man einfach abwarten kann. Das mag bei vielen Kindern richtig sein, aber die Kinder, die wirklich Probleme haben, werden dann übersehen und bekommen so zu spät Unterstützung.

So war es bei meinem großen Sohn. Er hat als Baby wenig gebrabbelt, kaum neue Wörter gelernt usw. Wir wurden von diversen Ärzten hingehalten (Therapie mit 3,5 oder sogar 4 Jahren) bis einer uns zur Pädaudiologie überwiesen hat. Dort wurde um den 3. Geburtstag herum dringendster Therapiebedarf festgestellt aufgrund einer Sprachentwicklungsverzögerung, genauer gesagt, Verdacht auf verbale Dyspraxie, universleller Dyslalie (konnte viele Buchstaben nicht aussprechen) und Dysgrammatismus (fehlerhafte Grammatik). Unser Sohn ist jetzt 5,5 Jahre alt und wird im Sommer regulär eingeschult. Aber seine Sprache ist noch nicht altersgerecht und wir fahren nächste Woche für einen Monat zur Sprachheil-Reha.
Hätte ich der damaligen KiÄ vertraut, hätte er erst mit 4 Jahren Therapie bekommen und könnte ganz sicher keine Regelschule besuchen.

Was ich damit sagen will... Lass schauen, ob die Sprachentwicklung wirklich in Ordnung ist und hol Dir ggf. noch eine zweite, dritte Meinung ein. Gerade weil sich durch den KiGa wenig verändert hat, würde ich ein Auge drauf haben, damit Deine Tochter bei Bedarf rechtzeitig Untestützung bekommt.

Mein kleiner Sohn ist das komplette Gegenteil. Er ist jetzt 27 Monate alt und redet ununterbrochen. Dabei nutzt er sehr häufig komplett richtige 6-8-Wort Sätze. Manche Buchstaben kann er noch nicht richtig (G,K klappt nicht am Wortanfang und SCH und CH gar nicht, aber das ist alles altersgerecht).

Wenn Du noch Fragen hast, kannst Du Dich gerne melden!
LG Silvia