welchen Schaden gibt es?

Archiv des urbia-Forums Stillen & Ernährung.

Hier geht es in die aktuelle Version dieser Seite. Nimm dort aktiv am Diskussionsgeschehen teil.

Forum: Stillen & Ernährung

Muttermilch oder Flasche? Was schmeckt kleinen Kindern aufs Brot? Hier könnt ihr Fragen zur Säuglings- und Kleinkindernährung, aber auch zu eurer eigenen Ernährung während der Stillzeit stellen. 

Beitrag von bluemotion 03.01.11 - 11:06 Uhr

Hallo!

Ich hab mal eine Frage zu "zu früher Beikoststart". Ich hab leider keine richtige Antwort im Netz gefunden und hoffe hier auf eine kompetente Antwort.

Eine Freundin von mir hat bei ihrem Sohn bereits mit 3,5 Monaten mit Beikost begonnen. Sie hat einen tag mit einer Sorte Gemüse angefangen, am nächsten Tag schon die nächste Sorte. Eine Woche später gabs Kartoffeln mit Butter und Boilon. Jetzt ist er 4,5 Monate und er bekommt Haferflocken mit SäuglingsFertigMilch und jeden Tag verschiedene Obstsorten darunter gemischt.

Natürlich geht mich das nichts an und natürlich mische ich mich da auch nicht ein. Ist ihre Sache-ihr Baby. Ich hab meine Gedanken bei meiner Familie. Aber eine Frage beschäftigt mich dennoch: Welchen Schaden genau nimmt es beim Baby wenn man zu früh beginnt? Ich hab etwas von Darmbeschwerden gelesen, aber was genau ist damit gemeint? Welche Schäden hat es im Erwachsenenalter?

Danke schon mal:-D



Beitrag von kullerkeks2010 03.01.11 - 11:10 Uhr

Es ist ja nicht gesagt, dass es unbedingt schäden davon trägt;-)

KANN passieren klar...aber muss halt nicht...

Wir 3 haben auch schon mit 3 monaten alles mögliche bekommen und jeden tag was neues...

Und mein Bruder ist jetzt 32 und hat noch keine beschweren...

Wie gesagt es muss nicht zu schäden kommen...

Denke mal, wenn es zu schäden bekommt dann sind wirklich magen-darm-beschwerden...

Wie genau sich die äußern ist bestimmt auch unterschiedlich...

LG Janine + #baby Jeremy (morgen genau 23 Wochen)#verliebt

Beitrag von berry26 03.01.11 - 11:17 Uhr

Hi,

also direkt nehmen die wenigsten warscheinlich davon Schaden, in Form von Verstopfung, Bauchkrämpfen etc.
Es KÖNNEN Spätfolgen auftreten in Form von chronischen Magen-Darm-Krankheiten (Reizdarm, Reizmagen, erhöhtes Risiko für Magengeschwüre etc.)!

Zudem gibt es das erhöhte Allergierisiko wenn vor dem 5. Monat begonnen wird!

LG

Judith

Beitrag von mama-02062010 03.01.11 - 11:26 Uhr

Ich habe zwar mit 4 Monaten angefangen, aber auch jeden Tag ein anderes Gläschen, bisher nix auffälliges.


Meine Mutter hat mit sogar erzählt früher hat man ab der 2.Woche Frühkarotten in die Flasche gemacht damit die Babys Farbe ins Gesicht kriegen und ich kann mich nicht beschweren Ich und meine Geschwister sind alle kerngesund.

Beitrag von ellannajoe 03.01.11 - 12:37 Uhr

Hallo Bluemotion,

ich glaube ganz Fest an Spätfolgen:

im Säuglingsalter, mit wenigen Wochen bekam ich schon Brei aus der Flasche immer die doppelte Ration, weil ich eine Fressraupe war. Die Säuglingsmilch war derzeit noch mit Zucker versetzt und sonstigem Zeug, was eigentlich streng zubereitet werden musste. Meine Mutter gab immer einen Löffel mehr.

Bis 16 Jahre war alles schick, außer meiner chronischen Bronchitis, bin in einem Raucherhaushalt aufgewachsen. Mit 16 kamen die ersten Allergien, die sich von Jahr zu Jahr steigerten. Mit 26 habe ich eine leichte Neurodermitis entwickelt (gsd nur leicht). Jetzt mit 32 reagiere ich auf viele Nahrungsmittel, mit Ausschlag, Durchfall und manchmal auch Pickel.

Ob dies alles mit der Beikost zusammen hängt? Ich bin fest davon überzeugt. Mein Mann, seine Schwester und sein Bruder wurden 6 Monate voll gestillt und haben dann am Familientisch mitgegessen, sie sind kerngesund.

Ich mache meiner Mutter keine Vorwürfe, sie wusste es einfach nicht besser. Bei meinem Sohn habe ich dann mit voller Überzeugung gestillt, wenn er im Alter, oder früher Allergien entwickelt, dann kann ich sagen: Ich habe alles gegeben.

Achso, ich habe schon immer mit meinem Gewicht zu kämpfen gehabt. Meine Mutter ist super schlank.

#winke