Nachnamen ändern

Archiv des urbia-Forums Hochzeit.

Hier geht es in die aktuelle Version dieser Seite. Nimm dort aktiv am Diskussionsgeschehen teil.

Forum: Hochzeit

Wer eine Hochzeit vorbereitet, hat viel Spaß, eine Menge Arbeit und noch mehr Fragen. Was kostet eine Hochzeit? Wer hat Deko-Tipps für die Festtafel? Wo gibt es die allerschönsten Brautkleider? Empfehlenswert für eine gute Vorbereitung ist eine durchdachte Checkliste

Beitrag von kati-mia22 03.01.11 - 11:40 Uhr

Mein Cousin möchte seinen Nachnamen ändern weiss jemand ob des geht?
ich erklär euch erstmal die Lage, Nachnamen sind nicht echt

er wurde in einer Ehe als Müller geboren die aber nicht lange anhielt weil der Vater nach kurzer Zeit abgehauen ist
ein paar Jahre später hat seine Mutter neu geheiratet und er hat den neuen Namen Schmidt angenommen
auch diese Ehe ist irgendwann in die Brüche gegangen
den Namen den er jetzt hat will er nicht haben und seinen Geburtsnamen auch nicht
aber an dem Mädchennamen seiner Mutter liegt ihm viel, weil das halt der Name unserer kompletten Familie ist

gibt es die Möglichkeit für ihn diesen Namen anzunehmen??

Beitrag von lachris 03.01.11 - 15:25 Uhr

Hi,

es gibt etwas das nennt sich behörliche Namensänderung.

Meist ist das beim Standesamt angesiedelt, manchmal auch beim Ordnungs- oder Meldeamt.

Voraussetzung ist allerdings, dass ein wichtiger Grund vorliegt. Das ist allerdings Auslegungssache. Die meisten Ämter lehnen es ab. Aber vielleicht hat er Glück und gerät an einen verständigen Sachbearbeiter.

Er müsste angeben, dass er sich mit dem aktuellen Namen nicht identifizieren kann, da er zu seinem Stiefvater keinen Bezug mehr hat. Hilfreich wäre auch, wenn die Mutter wieder Ihren Mädchennamen trägt (da er sich dann mit ihr als Bezugsperson identifizieren kann). Und er sollte noch nicht soweit von der Volljährigkeit entfernt sein (wenn jemand den Namen jahrelang auch nach der Volljährigkeit noch getragen hat, nimmt man ihm nicht mehr ab, dass man Identifikationsprobleme mit dem Namen hat...)-

Er soll sich mal bei der Behörde informieren. Die sagen normalerweise vor Antragstellung, ob es Aussicht auf Erfolg hat.

Kosten tut es natürlich auch etwas. das ist allerdings von Stadt zu Stadt unterschiedlich.

VG lachris






Beitrag von hedda.gabler 03.01.11 - 15:28 Uhr

Hallo.

Meines Wissens NEIN.

Eine Einbenennung, also als er zu Schmidt wurde, ist so gut wie nicht rückgängig zu machen (deswegen rate ich persönlich davon auch immer ab) ... da müssen schon schwerwiegende Gründe vorliegen.

Und wenn überhaupt könnte er dann nur seinen Geburtsnamen, der ja der Familienname war, annehmen ... mit dem Mädchennamen seiner Mutter hat er nichts zu tun.

Hier findest Du Infos zum Namensrecht:
http://de.wikipedia.org/wiki/Namensrecht

Gruß von der Hedda.

Beitrag von catch-up 04.01.11 - 13:50 Uhr

Ich kanns dir sagen, da wir in einer ähnlichen Situation sind! mein LG wollte auch den Mädchennamen seiner Mutter (unter dem er auch geboren wurde) annehmen.

NEIN, geht nicht! :-(

Grund: Die Erziehungsberechtigten haben damals "im Sinne des Kindes" entschieden. Also Eltern sprechen ja nun mal für ihre Kinder. Ob das immer so dem Sinn des Kindes entspricht, sei dahingestellt!

Naja, jedenfalls darf er den namen nur ändern, wenn der Name unschön ist (Ficker, Arsch, o.Ä.) oder wenn er unter dem Behalt seines jetzigen Namens psychisch leidet. Das muss aber per Gutachten festgestellt werden!

Wenn ihr heiratet, soll er doch deinen Namen annehmen! :-)#herzlich

Beitrag von kati-mia22 04.01.11 - 14:52 Uhr

wie süß
wir können nicht heiraten weil dies in Deutschland verboten ist
#rofl #rofl

mein Cousin will sein Namen ändern, nicht mein Freund

aber Danke für die Antwort, ich werde es weiter geben