Tupperberaterin wirklich rentabel?

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Beitrag von wolke151181 03.01.11 - 12:14 Uhr

Hallo!

Ich weiß leider nicht, wo ich posten soll #hicks.

Eine gute Freundin von mir hat drei kleine Kinder zu Hause und möchte sich ein bisschen was dazuverdienen.
Ich persönlich denke, dass es nicht wirklich rentabel ist für sie, weil sie nur abends als Beraterin arbeiten kann, wenn ihr Mann da ist zum Kinder hüten. Sie muss dann auch noch die Spritkosten rechnen usw.

Ich mal persönliche Meinungen von euch hören. Vielleicht auch von einigen, die selbst das ausüben oder schon gemacht haben.

Bleibt da unterm Strich wirklich was übrig?


LG Claudia

Beitrag von bruchetta 03.01.11 - 12:30 Uhr

Meiner Meinung nach lohnt es sich nicht.

Der Markt ist relativ übersättigt, es wird wahrscheinlich schwierig sein, da noch Fuß zu fassen.

Und es sind ja nicht nur die Partys, sie müßte

- zur Gastgeberin fahren, alles besprechen
- die Party abhalten
- die Bestellungen in der Zentrale abholen und die Ware irgendwie den Kunden übermitteln (bestenfalls eine dritte Fahrt zur Gastgeberin)

Hinzu kommen Meetings.

Da ist sie für wenig Geld gut ausgelastet!

Beitrag von windsbraut69 03.01.11 - 12:40 Uhr

Mit wenig Aufwand wird sie bei Tupper auch wenig verdienen.
Wenn man wirklich Einsatz zeigt und einem der tatsächliche Stundenlohn nicht wichtig ist, kann man aber auch heute noch ganz gut verdienen bei Tupperware.

Meine Schwester macht das seit Jahren, hat nen Dienstwagen, das ganze Haus voll "ertupperter" Prämien, schon etliche Kurzreisen erarbeitet und nebenbei ihrer Tochter einen Großteil ihres Studiums damit finanziert.

Sie ist aber auch fast rund um die Uhr mit Plastikkram beschäftigt...

LG,

W

Beitrag von wolke151181 03.01.11 - 12:43 Uhr

Danke! Sowas hab ich mir auch schon gedacht.

Sie meinte, bei uns in der Gegend ist sonst keine da, die das auch noch macht. Was aber dann auch wieder schlecht ist, weil sie dann noch einen größeren Einzugsbereich hat.

Ich hoffe, ich kann sie überzeugen. So viel Zeit hat sie eben auch nicht.

Beitrag von windsbraut69 03.01.11 - 14:35 Uhr

Warum willst Du es ihr ausreden?
Vielleicht ist sie zufrieden mit nem Taschengeld oder sie kommt auf den Geschmack und macht doch mehr?

Gruß,

W

Beitrag von wolke151181 03.01.11 - 15:17 Uhr

Ich will es ihr nicht direkt ausreden. Aber sie hat irgendwie eine rosa Brille auf. Ich möchte ihr nur erklären, dass sie mit 4 oder 8 Tupperpartys im Monat nicht reich wird.
Sie wird da total eingelullt. Ihr werden sonstige Versprechungen gemacht. Ich bin da eher skeptisch.
Um eine Tupperparty zu machen, braucht sie schonmal einen Grundstock, der ca. 350 Euro kostet. Das muss sie erstmal abarbeiten und hat noch nichts verdient.
Sie hat Zwillinge, die gerade zwei Jahre alt wurden und noch ein älteres Kind. Und nicht die Zeit, dass sie das verdient, was sie gerne hätte.

Wenn sie sich darüber bewusst ist, dass es mehr um das "Rauskommen aus dem Alltag" und um das Verkaufen ansich geht, dann kann sie das gerne machen.

Ich mach mir einfach nur Sorgen, dass sie sich da in was verrennt!:-(

Beitrag von misses_b 03.01.11 - 19:03 Uhr

Hallo!

Bist Du vielleicht neidisch, das man Dich nicht gefragt hat? So hört sich das für mich nämlich an!;-)

Startet doch gemeinsam und schaut, wer erfolgreicher wird!

Manavgat hat - kurz und knackig wie immer - das für und wider aufgelistet.

Gönn Deiner Freundin die Chance!

Ich habe sie auch vor Jahren ergriffen und bis jetzt nicht mehr losgelassen.

Außerdem solltest Du dich, bevor Du so Dinge wie "Grundausstattung" postest bitte erstmal vernünftig informieren wie genau das gehandhaft wird - eh man mit irgendwelchen Summen um sich schmeißt!

Deiner Freundin drücke ich die Daumen!

Gruß

misses_b

Beitrag von wolke151181 03.01.11 - 21:27 Uhr

Auf was sollte ich neidisch sein? #gruebel
Man wird doch auf jeder Party, bei der man ist gefragt, ob man selber eine macht, oder sogar Beraterin werden will.
Für mich ist das eher nichts, weil ich nicht so gerne vor Leuten spreche. Außerdem hab ich selber zwei kleine Kinder da.
Meine Freundin ist da anders. Sie hat verkaufen gelernt. Sie singt in einer Band. Hat also null Panik vor fremden Menschen. Ich schon. #schwitz

Ich kann nur das wiedergeben, wie es mir erzählt wird. Und sie meinte zu mir, es wären um die 350 €, die sie erwirtschaften muss, um sich die Tasche Grundmaterial zu leisten, die ihr gestellt wird #kratz.
Ab da würde sie dann verdienen.


Ich wollte einfach eine Einschätzung von euch haben. Und Manavgat hat die perfekte Antwort gegeben. Mit Pro und Kontra! #danke


Lg Claudia

Beitrag von misses_b 04.01.11 - 12:27 Uhr

Hallo!

Das mit den 350 Euro ist defintiv FALSCH!!!

Deine Freundin soll sich nochml genau bei der Beraterin informieren!

Gruß

misses_b

Beitrag von wolke151181 03.01.11 - 21:55 Uhr

Im übrigen hab ich nicht Grundausstattung, sondern Grundstock geschrieben. Ich hab extra nochmal nachgelesen. ;-)

Beitrag von ida-calotta 03.01.11 - 12:46 Uhr

Hallo!

Das lohnt sich nur wenn sie einen großen Kaufkräftigen Kundenstamm hat. Von 1-2x/Woche Tuppern wird sie nix haben. Sie muss die Zeit rechnen, Sprit um zum Gastgeber und zurück zu kommen, Sprit um die UNterlagen bei Tupper abzugeben um später dort die Ware wieder zu holen und dann wieder Sprit um die Sachen zur Gastgeberin zu bringen. Hinzu kommt das sie ja auch ein Gewissen Grundstock braucht zum Vorführen und die Gastgeschenke muss sie auch erstmal selber bezahlen.

Lg Ida

Beitrag von littlequeen 03.01.11 - 12:49 Uhr

Naja, ich würde sagen einfach testen, sie verliert ja nichts, der einsetz ist ja nicht so hoch, vor der ersten Party, denke es wird immer noch sos eind as man einige teile erstmal gestellt bekommt für die man dann eine gewisse zeit hat um sie abzutuppern, oder? dann hat sie doch nichts verloren, lass sie es doch ersteinmal ien bisschen machen, und wenn sie in 1 jahr merkt das es sich nicht rechnet kann sie ja damit aufhören.

meine mama hat uns damit viel ermöglicht mit mal mehr mal weniger einsatz:

ALLES GUTE

Beitrag von manavgat 03.01.11 - 13:11 Uhr

Pro:

es macht Spaß

Frau kann eine Menge lernen (Produktkenntnis, Verkaufsmethoden, Küchenkenntnis, Umgang mit z. Teil schwierigen Kundinnen).

schöne Incentives

schöne Wettbewerbspreise

viel Anerkennung

man kann sich für kleines Geld komplett ausrüsten (Muster)

und man verdient ein Taschengeld.


Contra:

man muss die - manchmal etwas beschränkten - Hausfrauen ertragen

jede Woche Meeting

Planung, Durchführung und Auslieferung kosten Zeit

Umtausch macht viel Arbeit

reich wird man nicht - jede die einen richtigen Beruf hat, macht das nur eine Zeitlang

Es gibt keine Aufstiegschancen jenseits der Gruppenberaterin im Konzern Tupper

EÜR ist erforderlich, eventuell fallen Steuern an


Ich war Beraterin und später Gruppenberaterin als meine Tochter klein (4 Jahre - 9 Jahre)war. Eine schöne Zeit, ich würde es wieder tun, aber nicht dauerhaft.

Gruß

Manavgat

Beitrag von wolke151181 03.01.11 - 15:18 Uhr

#danke

Beitrag von susannea 03.01.11 - 13:37 Uhr

Kann es, muss es aber nicht. Hängt auch an ihr und dem Kundenstamm und ihren schon vorhandenen Materialien und ihrer Disziplin nicht alle Muster zu kaufen usw.