Lohnt sich ein Grundstückskauf?

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Beitrag von catch-up 03.01.11 - 14:33 Uhr

Hallihallo!

Ich sitz so ein bisschen in der Zwickmühle und hoffe hier auf den ein oder anderen Erfahrenen zu treffen. #herzlich

Problem:
Mein Partner und ich würden gern in den nächsten Jahren ein Haus bauen wollen. Allerdings hat mein Partner noch nur einen befristeten Arbeitsvertrag! Deshalb wollen wir mit den Bauen noch warten. eine unbefristete Übernahme ist zwar sehr wahrscheinlich, dennoch ist mir die Sache zu heiß! Das juckt mich n bisschen, weil mit dem Aufschwung auch die teureren Preise und höheren Zinsen kommen!

Nu hatt ich überlegt, ob wir zumindest schon mal das Grundstück besorgen! Was für ein Haus drauf stehen soll, wissen wir auch schon!

Frage:
Lohnt sich sowas? Was kostet so ein Grundstück im Unterhalt, wenn es u.U. noch 2-3 Jahre brach liegt???

Liebe Grüße!!!

Nun frag ich mich aber, ob sich das lohnt ein Grundstück zu kaufen,

Beitrag von vwpassat 03.01.11 - 14:43 Uhr

Arbeitest Du bzw. stehst in einem festen Vollzeit-Arbeitsverhältnis?

Beitrag von catch-up 03.01.11 - 14:52 Uhr

Ja, ich arbeite im öffentlichen Dienst als Angestellte. Mein Partner arbeitet bei Siemens! Zusammen wären wir, wenn wir beide wieder arbeiten gehen (ich bin noch bis Ende April in Elternzeit) bei ca. 3.300 EUR Netto zusammen! Wir haben ja auch schon einiges gespart!

Beitrag von vwpassat 03.01.11 - 15:00 Uhr

Auf die Übernahme Deines Mannes würde ich jetzt nicht unbedingt hoffen.

Da wird viel erzählt, dass die MA bis zum Tag X auch noch 100% Leistung erbringen.

Wenn es das Mega-Grundstück ist von der Lage und Preis, könnte man natürlich schon zuschlagen.

Beitrag von wemauchimmer 03.01.11 - 16:08 Uhr

Das Grundstück zählt nachher wie Eigenkapital. Insofern ist es nicht ganz verkehrt, so vorzugehen.
Ihr müsst halt einmalig Grunderwerbsteuer zahlen, und dann regelmäßig die Grundsteuer (je nach Kommune und Grundstücksgröße verschieden).
Ein Grundstück bringt natürlich keine Zinsen ein; Ihr haftet für Gefahren, die vom Grundstück ausgehen (Stichwort: Räumpflicht bei Schnee, Baum fällt um usw.) und manchmal gibt es Auflagen, daß man das Grundstück innerhalb einer bestimmten Frist bebauen muß (bei Neubaugebieten).
Und Ihr legt Euch halt fest, wenn Ihr warum auch immer einmal nicht dort bauen wolltet (z.B. beruflicher Umzug in anderen Ort o.dgl) dann müsst Ihr es wieder loswerden, dabei ist eher mit Verlust zu rechnen (kommt natürlich drauf an; aber die Grunderwerbsteuer seid Ihr ja schonmal los).

Es stellt sich also schon ein bisschen die Frage nach dem Sinn. Ob die Zinsen wirklich stark steigen, steht absolut in den Sternen. Durch die diversen staatlichen Eingriffe der letzten Jahre scheinen ja die üblichen "Marktmechanismen" nicht mehr zu greifen. Ihr hättet einen Vorteil, falls die Zinsen wirklich stark steigen, aber verliert in jedem Fall viel Flexibilität. Ist natürlich was anderes, falls es ein besonderes Grundstück oder ein besonders günstiger Preis ist...

LG

Beitrag von nicolschen 04.01.11 - 11:13 Uhr

Wir sind in genau der gleichen Situation, mein Mann hat befristet eine Arbeit begonnen (Übernahme in unbefristetes Verhältnis aber sehr wahrscheinlich) und ich habe seit Jahren ein unbefristetes Arbeitsverhältnis.

Wir werden erst anfangen zu bauen, wenn mein Mann seinen unbefristeten Vertrag in der Tasche hat.

Das Grundstück kaufen wir allerdings jetzt schon. Bei uns steht fest, dass wir dort bauen wollen.

LG
Nicole