www.firstload. Kennt das jemand? Ist es legal? Abbuchung von Konto

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Beitrag von ramona_27 03.01.11 - 20:36 Uhr

Hallo!

Anfang November ging eine Abbuchung von 95 Euro von meinem Konto ab,( diese habe ich zurück buchen lassen. Abbucher war "wirecard AG". Dies sagte mir nichts und meinem Mann auch nicht. Daher die Rückbuchung.)

3 Wochen später erhielt ich einen Brief von einem Webinkassounternehmen.
Ich hätte mich bei "firstload" registriert und somit einen rechtsgültigen Vertrag abegeschlossen (da AGB akzeptiert). Anmeldung sei im Januar 2010 gewesen.

Ich habe mich dort DEFINITIV nicht angemeldet, mein Mann sagte, er könne sich nicht daran erinnern (liegt ja ein Jahr zurück), wenn, dann sei es aber nur ein Probeabo gewesen (kostenlos).Auf MEINEM Namen #aerger. Gehen wir mal davon aus....!

Ich war bei der Verbraucherzentrale, diese sagten mir, ich solle ein Einschreiben aufsetzen, das ich mich dort nicht angemeldet habe usw....

Heute kam dann die zweite "Erinnerung" vom Inkassobüro. Falls ich nicht überweise, wird ein gerichtliches Verfahren eingeleitet.

Nun zu meiner Frage. Ist firstload überhaupt legal? Und wenn nicht, können die dann gerichtliche Schritte einleiten?

Hab echt bammel, was da jetzt auf mich zukommt.....Was kann denn passieren? Müssen die nicht auch irgendwie "beweisen", das ich mich dort angemeldet habe??

Sorry, für die blöden Fragen, aber das belastet mich echt sehr. Ich hoffe au eure Hilfe.

Danke
Ramona

Beitrag von bi_di 03.01.11 - 21:27 Uhr

Probeabos haben die doofe Angewohnheit, das sie sich automatisch verlängern wenn man sie nicht kündigt. Und zwar schriftlich, am Besten per Einschreiben.

Google mal nach 'firstload' - illegal sind die nicht.

Allerdings ist firstload bekannt für sein zweifelhaftes Geschäftsgebaren - könnte ein Punkt für Euch sein, muss es aber nicht. Wenn sie beweisen können, das Ihr Euch angemeldet habt (und das können sie, falls Ihr es tatsächlich getan habt) und ihr nicht beweisen könnt, das ihr gekündigt habt, sieht es nicht ganz gut aus für Euch.

Allerdings würde ich warten, bis tatsächlich ein gerichtliches Mahnverfahren eingeleitet wird. Zahlen könnt ihr dann immer noch. Oder Widersprechen.

Grüsse
BiDi


Beitrag von anibis 03.01.11 - 21:31 Uhr

Wir haben mit denen auch Erfahrungen gesammelt, und auf die Schreiben absolut garnicht reagiert - es kam seit Monaten keine Post mehr.

Allerdings geb ich meiner Vorschreiberin recht, spätestens wenn das gerichtliche Mahnverfahren kommt würd ich reagieren.


Lg Anibis

Beitrag von ramona_27 03.01.11 - 21:37 Uhr

habt Ihr nur einen Brief bekommen oder auch noch "Erinnerungen"?

Danke,
Ramona

Beitrag von anibis 04.01.11 - 03:35 Uhr

Hatten auch "Erinnerungen" bekommen. Aber dabei blieb es bis jetzt auch

Beitrag von salome25 03.01.11 - 21:36 Uhr

http://www.netzwelt.de/news/72206-firstload-de-abo-masche-alpenland.html

Das kannst du dir mal durchlesen und dann bei Google noch mal "firstload Erfahrungen" nachgucken.

Ich hatte mal ein Problem mit Open Download. Die haben mir gedroht, per Mail, ich solle einen Betrag von 95 Euro zahlen. Ich hatte keinen Vertrag abgeschlossen, da ich auf der Seite keine Downloads getätigt hatte. Ich habe auf diesen ganzen Mist nicht reagiert und dann war auch Ruhe. Ich denke, dass dein Mann ein Probeabo abgeschlossen hat, das man nach 14 Tagen hätte kündigen müssen. Aber du kannst ein Schreiben aufsetzen, in dem du schreibst, dass die AGB irreführend seien und nicht ersichtlich war, dass ein Betrag von x€ zu zahlen fällig wird, wenn man nicht rechtzeitig kündigt. Ich habe mir die Seite mal angesehen und las da ganz klein inner Ecke:

"Innerhalb der 14-tägigen kostenlosen Testperiode können Sie Ihre Anmeldung spesenfrei schriftlich (Email, Fax, etc.) widerrufen. Nach Ablauf der 14-tägigen Testperiode Vertragsdauer ab 3 Monaten mit Kosten ab Euro 8,30 pro Monat. Für Österreich gilt: Hier klicken".

Das ist ne Masche, denn da achtet keiner drauf. Schreibe einfach, dass du das nicht zahlst, und das, was ich ja schon geschrieben hatte. Dann sollte Ruhe sein. Schick die Briefe einmal an firstload.de und an das Inkassobüro.

LG
salome

Beitrag von summi0815 04.01.11 - 09:53 Uhr

Mein Sohn (12) hat es geschafft insgesamt drei Mal in die Open download Falle zu tappen. Ich habe für jeden Vertrag eine Mail geschickt und denen mitgeteilt, dass ich dem Abschluss der Verträge als Erziehungsberechtigte nicht zustimme. Die weiteren Briefe kann man ignorieren und braucht sie auch nicht zurück zu schicken, da eh keine Reaktion kommt. Danach gab es bergeweise Post von dem allseits bekannten Anwalt, danach wurde mir eine letzte Zahlungsfrist eingeräumt, bevor man mir Inkassobüros vorbei schicken wollte (es ging mittlerweile um fast 400 Euro). Das habe ich ausgesessen.....niemand kam vorbei!
Die Leben einfach davon, dass von den etlichen Leuten, die in die Falle getappt sind, ein Bruchteil aus Angst bezahlt!
Legal ist diese Abzocke ja nicht! Dubiose Firmen verschwinden dann und tauchen unter anderem Namen wieder auf.....
Stay cool.......;-)

Beitrag von birkae 04.01.11 - 12:32 Uhr

Ich frage mich nur, woher haben die eure Bankdaten, wenn ihr dort nichts abgeschlossen habt?

LG
Birgit

Beitrag von mariechen65 13.01.11 - 08:04 Uhr

Hallo Birgit!
Ja, das mit den Bankdaten frag ich mich auch! Mein Mann hat noch nie irgendwelche Bankdaten im Internet bekannt gegeben, geschweige denn die Seite dieser dubiosen Firma angeklickt.
Vielleicht hat jemand von Euch eine Idee, wie die trotzdem zu solch heiklen Daten kommen können!
Danke und liebe Grüße, Annemarie

Beitrag von birkae 13.01.11 - 08:36 Uhr

Frage doch mal bei der Verbraucherzentrale an. Dort kann man euch helfen.

Vielleicht haben die sich die Daten ja auch illegal besorgt und sich somit strafbar gemacht.

Die Firma muss euch erst einmal nachweisen, dass ihr euch wirklich dort registriert habt. Und dass können sie mit eurer Computen-IP-Adresse.

LG
Birgit

Beitrag von mariechen65 11.01.11 - 19:39 Uhr

Hallo Ramona!
Habe leider noch nicht alle Antworten zu Deinem Thema gelesen. Sorry, falls ich etwas wiederhole! Ich habe heute genau wie Du dieselbe Abbuchung bei meinem Mann entdeckt. So etwas ähnliches ist uns schon bei "Webtains-Routenplaner" passiert. Da kamen Mahnungen, Drohungen mit Pfändungen, etc. ! (Per Erlagschein zu bezahlen) Auf einer Seite der österr. Arbeiterkammer steht eine lange Liste von solch dubiosen Firmen. Die gehen alle so vor, wie wir das jetzt erleben. Es gibt auf dieser Seite Musterbriefe, die man an diese Firmen schickt, bezugnehmend auf Rücktrittsrecht, usw. ! Danach soll man auf keine Forderung mehr reagieren!!
Ich schaue mal auf die AK-Seite, ob auch die Firma von der Du schreibst, zu finden ist..!
Du stellst absolut keine blöden Fragen, blöd können nur Antworten sein..!
Liebe Grüße, Annemariegft6u

Beitrag von mariechen65 13.01.11 - 15:09 Uhr

Hallo!
Habe zwar diese Firma nicht gefunden, aber das sagt nichts. Die ändern öfter ihre Namen..! Falls jemand Interesse hat, hier findet man die Firmen, bei denen Vorsicht geboten ist:
www:arbeiterkammer.at, dann auf "Beratung AK Wien, Info der AK", klick auf "KONSUMENTEN", Klick auf "ACHTUNG FALLE", und dann auf "VORSICHT BEI DIESEN INTERNETSEITEN!"
L.G. Annemarie