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Forum: Schwangerschaft

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Beitrag von maren1982 03.01.11 - 21:12 Uhr

Guten Abend ihr Lieben!

Ich bin in der 11.SSW und arbeite stundenweise in einer Physiotherapiepraxis. Wegen der wenigen Stunden bin ich beim Arbeitsamt gemeldet und stehe dort im Leistungsbezug. Nun hatte ich am 31.12. die Kündigung der Praxis zum 1.2.2011 im Postkasten, da die Praxis geschlossen wird und auch noch kein Nachfolger in Sicht ist.
Die Chefin weiß von der Schwangerschaft. eigentlich habe ich doch in der Schwangerschaft ein besonderes Kündigungsrecht,oder?
Wißt Ihr wie das gehandhabt wird? Habe nirgendwo im Netz einen ähnlichen Fall gefunden!
Habe noch bis April auf ALG und dann? Voraussichtlicher ET wäre der 28.7.2011!

Lieben Dank für eure Antworten.

LG Maren

Beitrag von corinna.2010.w 03.01.11 - 21:13 Uhr

gilt das auch wenn der laden dicht macht? das doch wieder was anderes oder?#kratz

Beitrag von maren1982 03.01.11 - 21:20 Uhr

Na klar, kann Sie den ja nicht nur für mich weitermachen.
Wollte mal wissen ob es da trotzdem irgendwelche Regelungen gibt?

Beitrag von verdania 03.01.11 - 21:15 Uhr

Hey,
wenn die Praxis schließt, kann die Chefin den Kündigungsschutz nicht einhalten. Wie auch. Ich denke mal, das ist in Ordnung.
Nach ALG I rutscht du ins ALG II und hast dann Anspruch auf Mehrbedarf. Bei SS ab der 13. Woche sind das 17 % Mehrbedarf.
Lg Verdania

Beitrag von windsbraut69 04.01.11 - 07:28 Uhr

Nein, sie rutscht nicht automatisch ins ALGII!
Das droht nur, wenn ihr Partner zu wenig verdient.

Gruß,

W

Beitrag von bunny2204 03.01.11 - 21:16 Uhr

IN dem Fall gilt der Kündigungsschutz nicht....wenn der Laden schliesst kann dir gekündigt werden.

Bunny #hasi

Beitrag von xan-san 03.01.11 - 21:29 Uhr

Hi Maren,
bei mir war der gleiche Fall.
Allerdings hat mein Arbeitgeber verpennt sich eine Ausnahmegenehmigung seitens der Aufsichtsbehörde zu beschaffen die er in diesem Fall braucht.

Ein solcher nachträglicher Antrag hat gute 2 Monate gedauert, in denen mein damaliger Arbeitgeber verpflichtet war, meinen Lohn weiter zu zahlen.

Zuständig war in meinem Fall die Bezirksregierung Detmold
(Derzernat 56 – Schutz bestim. Personengruppen) "Antrag auf Zulässigkeitserklärung gem. §9 Abs. 3 Mutterschutzgesetz".

Wenn dein Arbeitgeber einen solchen Antrag nicht genehmingt vorweisen kann, dann würde ich mich mit der für dich zuständigen Behörde in Verbindung setzen.

So einfach ist die Kündigung einer Schwangeren auch im Fall einer Schließung nicht so einfach.

LG Xana

Beitrag von maren1982 03.01.11 - 21:45 Uhr

Hallo Xana!

Ich danke Dir für deine Antwort. Das mit der Ausnahmegenehmigung habe ich noch nirgendwo gelesen/gehört!
Muss mich da mal erkundigen.

LG Maren