nochmal frage zur einleitung...erfahrung?

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Beitrag von sabine-mathias 04.01.11 - 06:24 Uhr

hi

hatte gestern schon geschrieben.da ich extreme schmerzen und wasser einlagerung hab ---meinte mein fa wen mein wurm sich net von allein auf den weg macht das man dann wohl nächste woche einleiten sollte.et wäre 17.1.2011.

nun hab ich schon etwas gegoogelt aber net wirklich das gefunden was ich suche.
deshalb wollt ich nochmal hier fragen wer erfahrung mit einleitung hat.sowie ich mal hörte soll ne einleitung schmerzhafter als natürliche wehen sein ist das richtig?

was gibt es alles an einleitungs möglichkeiten um wehen zu bekommen...bzw auch auf natürlichen wege?

hab irgendwas im netz mit ner eipollösung gefunden ..das wen das gelöst wird wohl wehen auslösen soll oder wen man die fruchtblase vorzeitig sprengen würde.

meint ihr wen ich z.b morgen kurz ins kh geh und frag ob sie die fruchtblase eher sprengen oder das mit dem eipol machen die das einfach so machen?

ich mein wär mir ja lieber als irgendwas wo man noch heftigere schmerzen hat.

mich grauts ja schon vor den normalen schmerzen aber am meisten vor den eingeleiteten.

lg

Beitrag von grachtenela 04.01.11 - 06:31 Uhr

Einen schönen guten morgen dir :D

Ich hatte bei meinem ersten Wurm eine Einleitung noch vorm ET, weil die Gefahr bestand das er einfach zu groß ist und es gefährlich für ihn und mich geworden wäre noch zu warten.

Ich hatte eine Infusion und musste eine Tablette nehmen. Nach 2 Tagen ist mir dann die Fruchtblase geplatzt, bis zu dem Moment noch KEINE Wehen.

Erst danach fingen sie langsam an und ich muss sagen ich fand die jetzt nicht schlimm. Es hat zwar vorne und im Rücken gezogen, aber es war ok soweit. Man konnte den Schmerz gut wegatmen.

Daher denke ich ist es durch eine Einleitung nicht Schmerzhafter als wenn sich der/die Kleine alleine auf den Weg macht.

Ich wünsch dir alles Liebe für die Geburt.

Beitrag von plume3882 04.01.11 - 06:43 Uhr

Guten MOrgen,

also bei mir wurde auch bei 37+0 eingeleitet, weil der kleie so groß war und wegen verdacht auf gestose und ss-diabetes. bei mir wurde so ein gel vor den muttermund gespritzt oder gelegt oder wie auch immer. danach musste man mind. 2 std. liegen. wehen hatte ich viele und heftige, jedoch ohne erfolg. mein kleiner wollte einfach nicht raus, er war noch nicht soweit. am 5. tag bot man mir an die fruchtblase noch aufzustechen, aber mit dem hinweis, dass dies wohl noch etwas schwierig wäre, da sie noch nicht prall wäre, da der kleine noch nicht fest im becken lag. oder option 2..ks am 6. tag. hab mich für den ks entschieden, da ich nicht mehr konnte. meine nerven lagen einfach blank.

hoffe das es mir diesmal erspart bleibt. mal sehen was die donnerstag im kh sagen.

ich drück dir die daumen und wünsch dir alles gute.

es wird schon klappen. meine hebamme sagt....es kommt, wanns kommen will, vorher lässt es sich eh schlecht rauslocken..wie ein apfel am baum..ist der noch nicht reif, kann man schütteln ohne ende, er fällt nicht runter.

lg und schönen tag

Beitrag von moeriee 04.01.11 - 07:17 Uhr

Guten Mor#gaehn!

Ich hatte einen Einleitungsversuch mit Propess. Das ist ein Prostaglandin-Zäpfchen, das vor den MuMu gelegt wird und diesen weich machen, sowie öffnen soll. Dadurch werden dann Wehen ausgelöst. So zumindest im Idealfall. Bei mir war die Fruchtblase bereits seit 6 Wochen gesprungen, mein GMH war fast komplett verstrichen, der innere MuMu war schon seit 15 Wochen geöffnet und der äußere seit ein paar Tagen 2 cm geöffnet. Propess wurde gelegt und ich bekam auch Wehen. Ich hatte 13 Stunden lang Wehen im 2-Minuten-Takt. Was sich getan hat? Rein gar nichts! Nach diesen 13 Stunden war alles beim Alten und richtige Geburtswehen hatte ich auch nicht. Nur diese schrecklichen künstlichen Wehen! Das war der absolute Horror! Zwei Tage später sollte der nächste Einleitungsversuch stattfinden. Ich habe dankend abgelehnt und stattdessen einen KS vorgezogen. Den hätte es sowieso gegeben, wäre der Einleitungsversuch innerhalb von 8 Stunden nicht geglückt. Ich konnte einfach nicht mehr!

Also: ICH würde alles versuchen, um den Einleitungsversuch zu umgehen! Aber ich kenne auch Frauen, bei denen hat es ganz toll geklappt. Es gibt da einfach keine Garantie, wie es wird.

Liebe Grüße #herzlich und viel Glück, dass es doch noch von alleine losgeht #klee

Marie mit #baby-Louis (1 Monat alt)

PS: Ich hatte auch 15 kg Wasser eingelagert. Nach der Geburt wurde es sogar noch schlimmer! Ich konnte kein einziges Paar Schuhe mehr trage. Nicht mal meine Crocs haben noch gepasst. :-( Such' dir am besten jemanden (Hebamme), der Akupunktur machen kann. Das hat bei mir immer geholfen!

Beitrag von christinadietrich79 04.01.11 - 07:35 Uhr

Hallo,
wie kann denn das funktionieren, 6 Wochen mit geplatzter Fruchtblase und Kind im Bauch rumzulaufen? #kratz
Nach geplatzter Fruchtblase muss man meines Wissens innerhalb von 48 h entbinden! Da Gefahr für Mutter und Kind besteht; Bakterien reingelangen können!
LG

Beitrag von moeriee 04.01.11 - 08:13 Uhr

Rumlaufen ist damit wohl eher nicht mehr drin. ;-) Ich war ab der 28. SSW im KKH (Blasensprung war dann in der 29. SSW; eigentlich war ich wegen meines verkürzten GMH im KKH) und musste nur noch liegen. Ich habe Wehenhemmer (Partusisten) bekommen, 3 x täglich Antibiose (Cefuroxim und alle 7 Tage im Wechsel), 3 x täglich CTG und einmal am Tag wurde Blut abgenommen um unter Anderem den CrP-Wert (Entzündungswert) zu untersuchen. Wir haben es so noch 6 Wochen geschafft, die Geburt zu verzögern. Hätte ich mir eine Infektion eingefangen, dann wäre der Kleine sofort zur Welt gekommen.

Die Ärzte haben es mir so erklärt, dass es in ca. 50% der Fälle so ist, dass nach einem vorzeitigen Blasensprung (egal ob in der 20. oder in der 35. SSW) die Geburt innerhalb von 48 Stunden stattfindet. Sie ist dann nicht mehr aufzuhalten und der Körper regelt das von alleine. In den anderen 50% dauert es länger. In den allermeisten Fällen findet die Geburt aber innerhalb von 2 bis max. 3 Wochen nach dem Blasensprung statt, weil die Frauen sich dann einfach Infektionen einfangen. Nur sehr, sehr wenige habe wohl das Glück, es noch so lange zu schaffen, wie wir. Und das ist auch der Grund, warum 8 Stunden nach dem 2. Einleitungsversuch sowieso ein KS gemacht werden sollte. Ab 34+0 wurde bei mir der Wehenhemmer langsam runtergestellt und der Kleine sollte kommen, da das Risiko einer Infektion einfach zu hoch ist. Höher, als das Risiko einer Frühgeburt. Da er sich von alleine aber doch nicht auf den Weg machte, gab es dann einen Einleitungsversuch, der aber missglückte. Am darauffolgenden Tag stieg mein CrP und der Kleine musste kommen. Ich hatte mir auf dem letzten Meter noch eine Infektion der Gebärmutter und der Eihaut eingefangen.

Mehr zum Thema: http://www.med2click.de/Gynäkologie%20und%20Geburtshilfe/Geburtshilfe/Pathologische%20Geburt/Amniale%20Ursachen/Frühzeitiger%20und%20vorzeitiger%20Blasensprung.15675.html

Beitrag von christinadietrich79 04.01.11 - 07:25 Uhr

Guten Morgen,
bei mir wurde auch eingeleitet wg. Verdacht auf Präeklampsie. Erstmals 2 Wochen vor ET Wehencocktail, dann Wehengel. Hat alles nicht angeschlagen. Dann bei ET+8 Wehentropf. Erst dann wollte sie kommen. Fruchtblase wurde ebenfalls gesprengt, da von alleine nicht geplatzt ist. Mumu war dann nachdem ich den Wehentropf bekam 7-8 cm auf.
Glaube allerdings nicht, dass eine Einleitung schmerzhafter ist als wenn Du normal Wehen bekommen würdest.
Einleitungsmöglichkeiten, hmm...? Einige schwören auf #sex etc. Bei mir hat alles nicht geholfen :-p, aber das ist ja von Frau zu Frau unterschiedlich.
Wünsch Dir alles Liebe und ne schöne Geburt
Christina & Maja #verliebt

Beitrag von irml 04.01.11 - 07:28 Uhr

Guten Morgen!!!

Alsooo, ich kann Dir jetzt nicht aus eigener Erfahrung berichten, bzw. nur bedingt....

habe zwei Kinder, bei der Großen 2007 hatte ich ohne Nachhelfen nur leichte Wehen, die dafür alle 3 Minuten und nachdem ich diese von 12.00 Uhr mittags bis nächsten Morgen um 8.00 Uhr hatte, habe ich mir eine PDA legen lassen und dann auch einen Wehentropf bekommen... also auch sowas ähnliches wie Einleitung, aber ich kann natürlich zu den Wehen nix sagen, weil ich die PDA hatte.

Beim Kleinen 2009 habe ich einen sog. Wehencocktail getrunken, der hat mich dann erstmal auf die Schüssel verbannt und dann auch leichte Wehen im 3 Minuten Takt gebracht. Bin auch wieder ins Krankenhaus, ständig Treppen gelaufen und eine Ärztin hat dann diese Eipollösung, bzw. irgendeine Art Muttermundmassage gemacht, nachdem die Wehen wieder weg waren. Zusätzlich hab ich einen Einlauf bekommen und bin wieder spazierengegangen (naja, eher Marathon über die Treppe rauf und runter, weil ich endlich wollte, dass es losgeht). Ca. 1,5 Stunden nach dem Einlauf ist es dann tatsächlich losgegangen und wirklich sehr heftig! Um halb drei hatte ich die ersten richtigen Wehen und um 20.45 Uhr war unser Kleiner dann da! Hab mir aber dann auch irgendwann eine PDA geben lassen.

Also im Grunde hatte ich keine richtige Einleitung mit medizinischen Mitteln, sondern mit natürlichen und ich denke die Schmerzen sind sowieso sehr individuell. Es gibt immer die Möglichkeit für Schmerzmittel und die PDA ist wirklich nicht schlimm. Ich kann mir auch nicht vorstellen, dass die letztendlichen Geburtsschmerzen - also die Presswehen sich nach Art der Einleitung unterscheiden.

Kenne viele Frauen, die sehr unterschiedliche Erfahrungen gemacht haben. Man hört natürlich viel Übles, aber ich habe auch schon viele positive Bsp. gehört.

Ich selbst werde diesmal auch einleiten lassen, weil mein 2. Kind ein echter Riese war (4760g und 57cm) und auch unsere kleine Bauchmaus jetzt schon ziemlich groß ist. Hoffe auch, dass es nicht ewig geht und nicht sooo schlimm wird, aber glaub mir - rauskommen tun sie sowieso und ja, es wird auch wehtun und ja, man kann es sich kaum vorstellen, aber die Schmerzen verblassen recht schnell.
Und nimm Dir selbst nicht die Möglichkeiten, die die Medizin uns heute GsD gibt um diese Schmerzen zu lindern.

Wünsch Dir alles Gute für die Geburt und freu Dich einfach auf das Ergebnis und mach Dir nicht unnötig Angst vor der Geburt.

LG
Irmi

Beitrag von katimaus86 04.01.11 - 08:06 Uhr

Hallo!

Keine Angst! Bei mir wars super! Am 29.12.10 wurde bei mir ca. 9.45uhr ein Gel vor den Mumu gelegt, was dann 2Std. einwirken musste, also liegen bleiben am CTG. Es tat sich erstmal garnix und wenn mal leichte Wehen auf dem CTG zusehen waren, hab ich sie nicht/kaum gespürt.

Als ich abends 23uhr wieder zum CTG ging, merkte ich auf der Treppe dorthin, das sich endlich was tut (musste langsam gehn).

Kaum am CTG angeschlossen gings plötzlich, aber erträglich los. Gegen 23.45uhr platzte plötzlich die Fruchtblase und mein Körper zitterte unkontrolliert.

0.24uhr (also nach nur 1 1/2Std.) war mein Luca schon da. Eigentlich war nur das starke Nachuntendrücken von ihm schmerzhaft. Aber das war soooo schnell vorbei wie es angefangen hatte.

Manche haben auch mal Glück!

Ich drück dir die Daumen.

Kati mit Luca #verliebt