Ständig erkältet, Schnarchen und Mundatmung!!!

Archiv des urbia-Forums Kindergartenalter.

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Forum: Kindergartenalter

Ein großer Schritt ins Leben für jedes Kind ist der Start in den Kindergarten. Aus dem Kleinkindalter herausgewachsen, wird euer Sprössling nun zunehmend unabhängiger. Es stellen sich ganz neue Fragen, bei denen euch unser Forum hilfreich zur Seite stehen kann.

Beitrag von simone7772 04.01.11 - 08:07 Uhr

Hallo!

Mein Sohn, 3 Jahre ist seit Kiga-Start ständig erkältet mit Schnupfen und Husten, er geht jetzt seit 4 Monaten.

Seit einem halben Jahr schnarcht er, ist sogar durch die geschlossene Tür zu hören und seit ca. 2 Wochen atmet er fast nur noch durch den Mund, tag wie nacht.

Gestern war ich mit ihm beim HNO Arzt, der vergrößerte Nasenpolypen und leicht vergrößerte Rachenmandeln festgestellt hat.
Muss dazu noch sagen, das er 12 Std schläft und trotzdem oft müde aussieht und rote Ringe unter den Augen hat.

Er hat mir jetzt Oubaka-Kügelchen gegeben, die er 3mal am Tag nehmen soll und in 2 Wochen soll ich ihn bei einem Kollegen vorstellen, wegen einer Zweitmeinung, der aber auch operieren würde.


Was meint ihr??? Habt ihr ähnliche Erfahrungen gemacht???
Habt ihr operieren lassen, oder gibt es noch andere Möglichkeiten???

Die Ärztin meinte, wir hätten nach der OP, ein ganz anderes Kind!


LG und schonmal Danke!

Simone

Beitrag von lyss 04.01.11 - 08:53 Uhr

Luca wurden die Nasenpolypen rausoperiert weil er auch nur noch mit offenem Mund atmen konnte und auch so geschlafen hat.

Und es war das Richtige...

LG,
Lyss

Beitrag von stellarjay 04.01.11 - 09:01 Uhr

Unsere Maus (28 Monate) schnarcht auch und hat sehr große Mandeln. Aber unsere Kinderärztin meinte, dass es kein Problem ist, wenn sie nur in der Erkältungszeit schnarcht. Wenn im Sommer alles ok ist sollte man nicht gleich operieren... ist ja auch immer eine große Belastung für die Kleinen.

Lg Stellarjay

Beitrag von claudi2712 04.01.11 - 09:02 Uhr

Guten Morgen Simone,

ich will Dir nicht zu einer OP raten - ich kann Dir nur von meiner Erfahrung berichten: meine Tochter, inzwischen 5 Jahre alt, hatte jährlich 4-5 mal eine eitrige Mandelentzündung mit anschliessender Antibiotika-Behandlung und allem pi-pa-po. Sie hat ebenfalls ausschliesslich durch den Mund geatmet, war trotz 12stündigem Schlaf oft nicht richtig ausgeruht, blass, rote Ringe unter den Augen und eben schnell erschöpft. Unser Kinderarzt riet uns, bis zum 5 Lebensjahr zu warten und dann zu entscheiden, ob OP oder nicht.

Als im März 2010 die inzwischen 2. eitrige Mandelentzündung des Jahres behandelt werden musste, war "der Bock fett" und ich habe mich für eine OP entschieden. Im August sind wir zusammen 1 Woche ins Krankenhaus gegangen und alles verlief komplikationslos. Ihr wurden die Mandeln komplett entfernt. Nach 6 Tagen konnten wir das KH verlassen, sie musste noch 1.5 Wochen zu hause bleiben und: bis heute KEINE fiese Erkältung mehr, seit März 2010 kein Antibiotika mehr. Sie schläft noch immer 12 Stunden, ist dann aber am nächsten Morgen fit wie Bolle und gut gelaunt, sieht deutlich rosiger aus und insgesamt sehr viel ausdauernder, als zuvor. Ausserdem ist die Wasserflasche am Bett morgens noch voll, sprich - sie wacht nachts nicht ständig mit trockenem Mund auf, weil sie wieder nur durch den Mund atmen konnte.

Ich bin froh, dass wir solange gewartet haben, bis sie 5 ist - weil sie da viele Dinge einfach besser verstehen - viel länger würde ich jedoch nicht warten, weil das "Wegstecken" dieses Eingriffs bei kleineren Kindern einfach besser klappen soll. Ich erinnere mich noch zu gut an die 17jährige Bettnachbarin von uns, der auch die Mandeln entfernt wurden. Himmel, hat das Mädel gelitten - als wäre ihr der Blinddarm ohne Narkose entfernt worden....

Ich für mich und meine Tochter kann also nur Gutes davon berichten!

Lieben Gruß,
Claudia



Beitrag von anjastein 04.01.11 - 10:25 Uhr

Hallo liebe Simone

Meine maus hatte im Nov vor zwei Jahren 3 mittelohrentzue und war auch so ständig erkältet oder Bronchitis und und und. Ich habe mich im jan letzten Jahres fuer die OP entschieden und es bis jetzt nicht bereut. Sie hatte Ausreden fluessigkeit hinter beiden Trommelfellen. Bei ihr wurde nur ein Schnitt gemacht keine Paukenröhrchen, die Mandeln verkleinert und die Polypen entfernt. Wir waren 5 Tage in der Klinik und dann noch eine Woche zur Sicherheit zu Hause das alles in Ruhe verheilen kann und nicht beim toben in der Kita was passiert.
Seit dem hat sie höchstens mal nen schnuppi sie war nicht mehr ernsthaft krank.
Es bleibt aber deine Entscheidung denn jede OP hat auch ihre Risiken.
Lg Anja

p.S. Zum Thema Veränderung meine maus hat sich danach anders angehört beim sprechen ich hab ne ganze Weile gebraucht um mich daran zu gewöhnen, aber sonst war keine Veränderung.

Beitrag von sweety03 04.01.11 - 10:43 Uhr

Hallo,

meine kleine Tochter (5) hatte vor 2 Jahren beim Kindergartenstart auch sehr lange ständig Schnupfen, MOE und Paukenergüsse.
Alles begann im September, und im Januar entschlossen wir uns zu einer Entfernung der Polypen plus Paukenröhrchen.
Wir bekamen einen Termin für Anfang März und als wir beim Kinderarzt waren, um für die OP Blut abnehmen zu lassen, waren beide Paukenergüsse verschwunden.
Wir sagten die OP ab. Seit dem isz sie sehr selten krank, eine MOE hatte sie nie wieder.
Allerdings schnarchte sie nicht doll und schlief trotzdem gut.
Wenn es geht und er nicht so doll beeinträchtigt ist, würde ich den Winter über abwarten (ist schließlich der erste Kindergartenwinter) und würde im Frühling schauen, wie es sich entwickelt hat.
Dann kann er immer noch operiert werden.

Sweety

Beitrag von rosa27 04.01.11 - 11:00 Uhr

Hallo,
wir hatten genau die selbe Geschichte.Wir haben auch ambulant operieren lassen(Nasenpolypen).Es wird wirklich viel besser und er hat es auch super überstanden.
Gruß rosa27

Beitrag von keep.smiling 13.01.11 - 23:03 Uhr

Schnarchen ist gefährlich, viell. hat er auch Atemaussetzer!
Mein Sohn wurde heute operiert - Rachenmandeln raus- , schläft diese Nacht mit Papa im KH, weil wir zu weit weg wohnen, sonst wäre es ambulant gewesen.
Die HNO Ärztin meinte, es hat sich gelohnt, die Rachenmandeln waren daumendick. Wir haben uns mehrere Meinungen eingeholt, ein Arzt meinte auch, er würde ihn operieren lassen, wenn es sein Sohn wäre, für die meisten Kinder ist das eine echte Erlösung.

Mein Kleiner war gleich nach der OP wieder fit, zwar blaß aber sonst alles supi, hatte keine Schmerzen, nicht mal beim Niesen.

Wir haben ihm vorher nichts gesagt, er hätte sich nur reingestreßt und Angst gehabt und hätte noch schlechter geschlafen. Früh geweckt und gesagt, dass Papa mit ihm noch mal zum Arzt geht um Nase, Hals und Ohren anzusehen - alles andere kam dann nach und nach.

Er war sehr gut aufgeklärt - das Buch "Heute gehen wir ins Krankenhaus" ist sehr schön bebildert und eine tolle Geschichte, da kannte er sich dann aus - und Arzt gespielt haben wir auch - Zaubercreme, Kanüle, Narkose (watteweiche Träume), OP Saal, also er hat es echt super gemacht.

Jetzt hoffe ich nur, dass er bald durchschläft, das hat er nämlich ncoh nie wirklich gemacht. Ich denke weil er nachts immer einen trockenen Mund hatte- aufgewacht ist, getrunken hat, aufs Klo mußte...und am Tag war er nicht direkt müde und träge sondern einfach extrem aufgedreht.

Ob die OP was gebracht hat, frag mich mal in ein paarTagen/ 2-3 Wochen. Ich hoffe auch auf ein "anderes Kind" - eins dass durchschläft, besser ißt und ausgeglichener / etwas ruhiger ist.
Schau mer mal.

LG ks