Geringfügige Beschäftigung, privater Hausalt

Archiv des urbia-Forums Finanzen & Beruf.

Hier geht es in die aktuelle Version dieser Seite. Nimm dort aktiv am Diskussionsgeschehen teil.

Forum: Finanzen & Beruf

Dieses Forum bietet Platz für alle Fragen und Antworten rund ums liebe Geld und die Absicherung der Familie - egal ob ALGII, Haushaltsgeld, Baufinanzierung oder Altersvorsorge. Auch Themen wie ElterngeldKindergeld sowie der Wiedereinstieg in den Beruf sind hier richtig.

Beitrag von nebula 04.01.11 - 10:10 Uhr

Hallo,

ich habe ein paar Fragen zu oben angeführten Thema.

Ich bin 3 Std pro Woche im Privathaushalt seit Februar 2010 putzen. Jetzt ist es so, dass mir zweimal kleine Kerzengläser kaputt gingen, eines mitte des Jahres und das andere flog vor kurzem ca. im November. Ich teilte es beide Male der Chefin mit und entschuldigte mich auch dafür - jedoch wurde mir für das zweite Glas 20€ vom Lohn abgezogen. Sie machte rießen Aufstand ala "Passen sie künftig besser auf unsere Sachen auf" und ich hätte ja so tolle Urlaubserinnerungen kaputt gemacht.

Das zweite Glas ging kaputt weil ich in der hinteren Ecke die voll von Pflanzen, neben dem Wohnzimmertisch ist gesäubert habe. Ich ging zurück und spürte die Katze hinter mir worraufhin ich stolperte und am Tisch hingen blieb und das Glas umfiel. Ich habe geflucht.

Des Weiteren war ich im OKT zur Operation in der Klinik und musste unvorhersehbar zweimal Operiert werden. Ich fehlte also am Arbeitsplatz. Im Nov erlitt meine Tochter auf einen DO Abend einen Fieberkrampf woraufhin wir gegen 23Uhr mit Sani in die Klinik fuhren und dort das WE über verweilten. Ich fehlte also wieder. Den Tag vor Weihnachten ging es mir richtig Übel mit Durchfall, Schwindeln, Übelkeit und Erbrechen - ich wollte mich fort schleppen jedoch wurde mir dermaßen schwarz vor Augen das ich die Arbeit im 3-Stöckigem Haushalt nicht riskieren wollte und rief meine Chefin an.

Ich fehlte rund 7 Tage in diesem Jahr und die Chefin zog mir dafür Gelder ab. Jede Krankheit bzw. jeden Fehltag habe ich Ärztlich belegt bis auf den letzten, da ich nicht beim Arzt war und relativ schnell wieder Fit.

Im Internet fand ich das:

Haben Minijobber Anspruch auf Urlaub und Entgeltfortzahlung im Krankheitsfall?

Ja, geringfügig Beschäftigte haben die gleichen Rechte wie vollzeitig beschäftigte Arbeitnehmer. Daher haben sie Anspruch auf bezahlten Erholungsurlaub für die Dauer von mindestens vier Wochen pro Jahr sowie auf Entgeltfortzahlung in Fällen krankheitsbedingter Arbeitsunfähigkeit.

Bisher hatte ich keinerlei Urlaub, war wie oben beschrieben 3x Ausfällig und verstehe nicht, wieso mir meine Chefin das Geld abzieht anstatt Urlaub zu berechnen oder es eben als Krank ansieht.

Sehe ich es denn richtig, das ich pro Jahr 4 Wochen Urlaub habe?

Was kann ich tun - soll ich was sagen?

Ich fühlte mich bisher eigentl. sehr wohl dort jedoch macht es mir mittlerweile Angst dort irgendetwas anzufassen. Grade im Haushalt wo soviel kaputt gehen kann.

Ich möchte den Job gerne behalten und auch als Extra-Verdienst erhalten wenn ich es Vereinbaren kann jedoch weiß ich nicht, ob ich das so wirklich durchhalte und nicht irgendwann an dieser Angst kaputt gehe.

Angst im Sinne von Krank werden, dir fehlt dann Geld oder es geht wieder was zu Bruch.

Mein damaliger Chef war auch schon so drauf, wenn man mal krank war spürte man dies extrem wenn man zurück war und wurde richtig mieß behandelt.

mfg und vielen Dank

Beitrag von lichtchen67 04.01.11 - 10:24 Uhr

Bist Du denn mit deinen 3 Stunden pro Woche wirklich als Minijobber geringfügig beschäftigt und von Deinem Arbeitgeber angemeldet, bekommst eine Gehaltsabrechnung und hast einen Vertrag?

oder bekommst Du das Geld für die 3 Stunden bar auf die Hand?

Abgesehen davon, seit Februar beschäftigt, dreimal krank und zwei Sachen zerdeppert - mir persönlich wäre das auch too much. Wenn Du einen Tag wegen was auch immer nicht gehen konntest, hast Du versucht, Deine Dienste für einen anderen Tag anzubieten?

Lichtchen

Beitrag von nebula 04.01.11 - 11:27 Uhr

Ich bin bei der Mini-Job Zentrale (Knappschaft Bahn See, Beschäftigung, Haushaltscheckverfahren, Bescheinigung über eine Meldung zur Spzialversicherung, Pauschalbeträge in Renten- sowie Krankenversicherung) angemeldet und habe einen Arbeitsvertrag. Mein gehalt bekomme ich auf das Konto.


Die Operation musste sein - Gebärmutterhalskrebs
Fieberkrampf meiner Tochter - Plante ich nicht
Übelkeit / Durchfall - Hätte ich mir auch gern erspart

Des Weiteren bot ich immer wieder an Fehltage nachzuholen oder aufgeteilt auf die regulären Tage mehr zu machen. Wollte sie nicht. Außerdem find ich zwei Gläse in einem Jahr nicht viel. Das der ihre Katzen mir zwischen die Beine rennen, plane ich mit sicherheit auch nicht. Wenn ich etwas Wertvolles habe, worauf ich acht geben möchte das es lange erhalten bleibt, muss ich es eben in die Vitrine/Schrank stellen statt offen auf den Tisch.

Ich habe auch schon Tage an denen ich länger gemacht habe (Bus verpasst oder Hausordnung nicht in der Zeit geschafft usw.) jedoch interessiert das nicht, deshalb mache ich es auch nicht mehr.

MFG

Beitrag von manavgat 04.01.11 - 12:14 Uhr

So Bagatellschäden dürfen Dir nicht vom Lohn abgezogen werden. Fordere das Geld schriflich nach!

Ebenso wie die Kranktage. Du hast auch im Minijob Anspruch auf Lohnfortzahlung - je Krankheit! - bis zu 6 Wochen im Jahr.

Schriftlich auffordern, dass Geld nachzuzahlen, widrigenfalls müsstest Du das einer Anwältin übergeben.

Warum lassen sich Leute immer so viel gefallen!


Bis Du eigentlich ordentlich angemeldet?


Gruß

Manavgat

Beitrag von nebula 04.01.11 - 12:57 Uhr

Was verstehst du unter ordentlich gemeldet? Habe oben geschrieben, wo und wie ich gemeldet wurde.

MFG

Beitrag von manavgat 04.01.11 - 14:07 Uhr

ja, meinte ich.

Ich lese nicht alles durch.

Gruß

Manavgat

Beitrag von nebula 04.01.11 - 14:10 Uhr

oki