Frage zu Minijob

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Forum: Finanzen & Beruf

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Beitrag von kimmi2810 04.01.11 - 10:41 Uhr

Hallo liebe Uribaner(innen).

Vor einem Monat habe ich in einem Minijob gestartet und lasse diesen Monat gerade Revue passieren. Ich bin doch etwas verwrirrt.
Nun möchte ich euch um eure Meinung bitten.

Ich habe 18 Jahre in dem Unternehemen ( anderer Standort) gearbeitet.
Somit musste ich nicht groß eingearbeitet werden und kannte/kenne die Abläufe.

Die "Fakten" sind:

- 3 X 5 Stunden pro Woche
- 15 min vorher anfangen und 15 min länger bleiben pro Tag ( unbezahlt)
( somit geht die tägliche Arbeitszeit über 5 Stunden hinaus, für mich jedenfalls)
- keine Pause - nicht aufstehen - Pipipause nur im Notfall und unter betteln um Ablöse bei einem Kollegen
- kein Aufkären bei Arbeitsbeginn über Dinge die am Tag zu beachten sind, geschweige denn ein privates Wort
- keine Einladung zur Weihnachtsfeier
- Inventurarbeiten bekam ich überhaupt nicht bezahlt ( 11,5 Stunden), was mir aber nicht gesagt wurde

Meine Rechnung ist also:
60 Stunden bezahlt = 360 EUR
11,5 Stunden nicht bezahlt = -69EUR
12 x 30 min ( pro Tag 2x15 min) nicht bezahlt = 36 EUR
Sonntagszuschlag nicht bezahlt

Mit den 6 EUR pro Stunde hatte ich mich abgefunden, denn ich bin froh mal wieder raus zu kommen, aber ob ich mit den restlichen Rahmenbedingungen leben möchte ... da bin ich mir aber ganz und gar nicht sicher.

Wie seht ihr das?

LG
Kimmi

Beitrag von manavgat 04.01.11 - 12:10 Uhr

Manche Frauen sind so gutmütig, man könnte auch sagen doof, dass es brummt.

Schreib den AG an.

offensichtlich ist Ihnen bei meiner Abrechnung ein Fehler unterlaufen. Es fehlt die Bezahlung für die geleisteten 11,5 Stunden vom Datum, d. h. meine Arbeitsleistung während der Inventur. Auch fehlt der Sonntagszuschlag vom Datum, vom Datum, vom Datum... mit insgesamt xy Stunden, welche sonntags geleistet wurden.

Des weiteren fehlt je Arbeitstag eine halbe Stunde, welche - warum auch immer - nicht bezahlt wurde. Lt. Arbeitsgesetz (das googelst Du mal bitte selbst oder fragst einen Arbeitsrechtler) ist auch Rüst- und Aufräumzeit Arbeitszeit.

Ich bitte darum, dass Sie die Abrechnung der Monate ..... / des Monats... korrigeren und mir den Fehlbetrag auf mein, Ihnen bekanntes Konto überweisen.

Ich bedanke mich im Voraus und verbleibe

___________________________________________

das dürfte reichen.

Gruß

Manavgat

Beitrag von kimmi2810 04.01.11 - 13:06 Uhr

Hallo Manvgat.

Ich danke dir sehr führ deine Mühe.
Doch wir haben uns mißverstanden. Ich weiss sehr wohl welche Rechte und Pflichten ich, auch bei einem Minijob, habe.
Sicher weisst du, dass es bei den Minijobs ( in diesem Fall sicher ) oft so zugeht: Friss oder stirb.

Jetzt mal abgesehen von den 11,5 Stunden, die ich selbstverständlich schriftlich nachfordern werde, ebenso wie den Feiertagszuschlag, finde ich es bei dieser Sache zu viel: Friss.

Meine Frage bezog sich eher auf die Rahmenbedingungen wie, Pipipause, aufstehen, die 30 Min, das nicht aufkären bei Dienstbeginn ( was eben wichtig wäre). Da solche Dinge im Einstellungsgespräch nicht aufgeführt wurden, habe ich es mir ja erstmal einen Monat ansehen müssen um auf den Trichter zu kommen, dass das so nicht in Ordnung ist.
Die Auflistung der Bezahlung habe ich angeführt um aufzuzeigen, wie schlotig dort mit den Aushilfen verfahren wird.

Nochmal herzlichen Dank für die Formulierung, die ich gerne übernehme :-)

LG
Kimmi