Versandhaus nervt, angeblich nicht gezahlt

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Beitrag von superschatz 04.01.11 - 11:07 Uhr

Hallo,

momentan nervt mich eine Geschichte ganz gewaltig, ich poste hier, weil vielleicht jemand schon mal ähnliche Erfahrungen gemacht hat.

Im Mai 2009 habe ich mit meiner Mutter zusammen etwas online bestellt (ein sehr bekannter Laden), auf ihren Namen. Das meiste haben wir zurückgeschickt (wurde uns auch bestätigt), 2 Teile haben wir behalten. Anfang Juni habe ich dann die beiden Teile bezahlt. Kurz drauf 2 Mahnung, für mich war die Sache erledigt, da pünktlich gezahlt und es steht ja auch immer der Satz drin... "wenn die bezahlt haben und sich die Zahlungen überschnitten haben, sehen sie dieses Schreiben als gegenstandslos...blablabla".
Allerdings kam dann nach kurzer Zeit ein Brief von einem Inkassobüro. Okay, ich habe regelmäßig Rücksprache gehalten, ihnen das Zahlungsdatum mitgeteilt, den Betrag usw. An meine Unterlagen kam ich durch Umzug nicht so schnell, ich habe allerdings auch darum gebeten, dass sie mit ihrem Mandanten Rücksprache halten sollen, ob diese Zahlung wirklich nicht eingegangen ist. Keine Reaktion!

Was kam? Die nächste Mahnung. Auf meinen Schriftverkehr wurde niemals eingegangen (eine schriftliche Vollmacht von meiner Mutter, dass ich mich um die Angelegenheiten kümmern kann, lag vor). Nicht mal, nachdem ich dann den Kontoauszug geschickt habe, nochmal alles mitgeteilt habe.
Das Geld ist nämlich auch von meinem Konto runter, die Bankdaten waren auch richtig.
Meine Schreiben wurden bis heute komplett ignoriert. Und sie sind garantiert angekommen, per Mail und Postweg.

Nun hat dieses Inkassobüro einen Anwalt eingeschaltet, der ein Mahn-und Vollstreckungsverfahren mit Pfändung einleiten will. Langsam glaube ich echt, die spinnen. Ich habe den Betrag doch nachweislich pünktlich gezahlt. Langsam fühle ich mich echt veräppelt und ich werde echt stinksauer.

Aus (gezahlten) sollen nun 145 Euro geworden sein, die ich natürlich nicht zahlen werde, weil ich den Warenwert pünktlich beglichen habe.

Ich werden nun mit dem Anwalt nochmal Rücksprache halten, aber ehrlich gesagt rechne ich da mit der gleichen Reaktion des Inkassobüros.

Zu was für einem Anwalt gehe ich denn nun damit? Wie heisst die fachrichtung? Was kann ich noch tun?

LG
Superschatz

Beitrag von thea21 04.01.11 - 11:36 Uhr

Wenn du alles NACHWEISLICH(!) gezahlt hast, sag denen doch höflich (und das würd ich sogar äußerst nett und süffisant lächelnd tun) am Telefon, das du ihnen gerne den Rechtsweg anheim stellst.

Unglaublich.....

Beitrag von superschatz 04.01.11 - 13:00 Uhr

Hallo,

ich habe ja den Kontoauszug, es ist ersichtlich, dass das Geld runter ist, die Kontodaten richtig waren und auch die Wochen danach nichts zurückgekommen ist.

Ich hätte mich gerne viel früher telefonisch dort gemeldet, das Inkassounternehmen hat allerdings eine Rufnmmer, die mich 50 Cent die Minute kostet. #augen Wahrscheinlich ist das genau deren Masche, alles fein ignorieren, bis dann irgendwann doch mal ein Depp anruft.

Der Rechtsanwalt hat nun eine ganz normale Rufnummer. Ich werde dort später mal anrufen, die sind erst ab 14 Uhr wieder erreichbar.

Lg
Superschatz

Beitrag von polar99 04.01.11 - 12:09 Uhr

Hallo,

ich hatte das auch mal bei einem Versandhaus für Kinderartikel...ich habe gemailt, angerufen etc....die Belege in Kopie mitgeschickt...etc.

Es wurde immer wieder der gleiche Betrag gemahnt.

Irgendwann habe ich nochmals alles per Einschreiben geschickt und gefragt, ob es Ihnen Spass macht, sich so oft mit mir in Verbindung zu setzen, mir ist der Spass gehörig vergangen und Kunde will ich dort auch nicht mehr sein.

Dann kam endlich ein Brief, dass sie sich entschuldigen, natürlich wäre der Vorgang längst erledigt #kratz

Man bot mir einen Warengutschein bei der nächsten Bestellung an #rofl

lg polar

Beitrag von zaubergehilfin 04.01.11 - 12:46 Uhr

Hallo,

schau bitte nochmal in den Kontoauszügen nach. Es kann sein, dass das Geld auf Dein Konto zurückgegangen ist, weil was an der Bankverbindung falsch war und es nicht zuzuordnen war. (Ich würde die Auszüge bis zu 14 Tage nach Deiner Zahlung anschauen.)

Ansonsten kannst Du zu Deiner Bank gehen und einen Nachforschungsantrag für Deine Überweisung stellen. Bist Du im Recht, würde ich dem Versandhaus die Kosten dafür in Rechnung stellen.

LG

Beitrag von superschatz 04.01.11 - 12:55 Uhr

Hallo,

das Geld ist eindeutig von meinem Konto runter und auf deren Konto gebucht worden.
Die Sache war bereits ja im Mai/Juni und da ist nie was zurückgekommen.

Und ehrlich gesagt sehe ich es nicht ein, mir da noch mehr Zeit rauben zu lassen. Ich habe einen Kontoauszug, auf dem ersichtlich ist, dass das Geld von meinem Konto runter ist. Zumal sie ja scheinbar nicht mal gewillt sind, meinen Kontoauszug mit ihren erfassten Daten/Zahlungseingängen zu vergleichen.

LG
Superschatz

Beitrag von junisonne10 04.01.11 - 14:37 Uhr

hi,

eventuell können die die zahlung nicht zuordnen, weil ein falscher betreff angegeben ist.

so, jetzt atmest du tief durch und zählst bis drei. aufregen bringt eh nichts.

also, ich hoffe, du hast deine schreiben immer per einschreiben versendet (oder zumindest den teil mit dem kontoauszug), damit du einen beweis hast. sollte dies nicht der fall sein, netten brief an den anwalt aufsetzen -per einschreiben (bezug nehmen auf die zahlreichen telefonate u.a. vom --- und deine schreiben vom ---- und nochmals den kontoauszug mitschicken, sagen, dass für dich die sache damit erledigt ist, ist dies für sie nicht der fall, sollen sie doch bitte den klageweg beschreiten). und nicht hinterhertelefonieren (DU bist nicht zeuge, das heißt, aussage steht gegen aussage).

kommt dann ein mahnbescheid, widerspruch einlegen (frist beachten). dann geht es, soweit von denen beantragt, ins klageverfahren. beim widerspruch kannst du ankreuzen, dass du gegen den kompetten betrag wegen zahlung widerspruch einlegst.

und erst im klageverfahren würde ich mir einen anwalt nehmen.

du musst dir aber echt sicher sein, dass du das wirklich bezahlt hast!

welches versandhaus war es denn?

Beitrag von drage 04.01.11 - 17:02 Uhr

War es zufällg Bon Prix? Das Inkasso unternehmen von denen arbeitet nämlich mit ser kuriosen mitteln.

Ich würd auch erstmal durchatmen, schliesslich hast du das bezahlt.
Können tun dir nix.

Beitrag von brigge67 06.01.11 - 18:52 Uhr

Oh ja mit denen hatte ich auch 2x das Vergnügen!! geht sofort alles über ein Inkassobüro und dann war monatelang hin und her geschreibe und telefonieren, bis sich zum Schluß heraussstellte dass sie den Waren eingang nicht verbucht hatten....und für das 3 Packet der Zustelldienst (anscheinend keine Lust hatte ) die Unterschrift gefälscht hat.
Seither wander der Katalog wenn er kommt sofot bei mir in die Papiertonne.
Stur bleiben wenn du bezahlt hast und dich nicht einschüchtern lassen.

lg
brigge

Beitrag von nobility 04.01.11 - 17:51 Uhr

Hallo,

wenn du alles ordentlich abgewickelt hast und das durch deine Unterlagen und durch deinen Schriftverkehr belegen kannst, ist doch gut.

Wenn der Versand dies ignoriert was willst du machen? Rolle Vor- und Rolle Rückwärts machen?

Mahnung,Inkasso usw. Tz

Wer den Versuch einer Käuferin den Sachverhalt vernünftig auf zu klären ignoriert so wie du das hier beschreibst, hast es verdient richtig auf zu laufen.

Soll der Versand doch einen Mahnbescheid gegen dich erlassen. Dem widersprichst du Fristgerecht. Danach wird der Mahnbescheid dem zuständigen AG zu weiterer Veranlassung zugestellt. Von dort wird der Antragsteller aufgefordert seine Forderungen zu belegen. Spätestens jetzt hast du Einsicht in die Vorgänge des Versandhandels, und kannst entsprechend kontern.

Wer nicht hören will, muss fühlen. So steht es geschrieben.

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