Wann ist der Richtige Zeitpunkt um mit Beikost zu beginnen?

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Forum: Stillen & Ernährung

Muttermilch oder Flasche? Was schmeckt kleinen Kindern aufs Brot? Hier könnt ihr Fragen zur Säuglings- und Kleinkindernährung, aber auch zu eurer eigenen Ernährung während der Stillzeit stellen. 

Beitrag von sarah05 04.01.11 - 12:23 Uhr

Hallo ihr Lieben #winke .
Meine Maus ist nun 24 Wochen alt und ich möchte so langsam mal mit Beikost beginnen.
Wann ist der Richtige Zeitpunkt um damit anzufangen?
Wie erkenne ich das?
Liebe Grüsse Sarah

Beitrag von jasfeanmi 04.01.11 - 12:32 Uhr

Hai!
Ich habe damals bei meinem Sohn angefangen, als er Interesse geezeigt hat. Er hat jeden Löffel, den man gegessen hat mit Argusaugen verfolgt und ich habe ihm angemerkt, dass er auch essen möchte.
Da war er knapp ein halbes Jahr. Klappte aber nicht so gut. Ich hab ihn dann mit Möhrensaft vom Löffel dran gewöhnt. Probier es einfach.
Viel Spass und Erfolg!!!

Beitrag von sarah05 04.01.11 - 12:40 Uhr

So ist es bei uns auch ;-) .
Ich habe ihr jetzt ab und zu mal ein Stückchen Brot gegeben,wenn wir gegessen haben und sie hat es selber fest gehalten und selber in den Mund gestekct und daran gelutscht.
Sie fand es also interessant,aber sie nimmt ja alles in den Mund,daher bin ich mir unsicher.
Liebe Grüsse

Beitrag von lilly7686 04.01.11 - 12:49 Uhr

Nahrung nehmen und selbst zum Mund führen ist ein Zeichen für Beikostreife.
Ich nehme mal an, deine Kleine schiebt dann auch nichts mehr raus ausm Mund? Der Zungenstreckreflex sollte weg sein.

Außerdem sollte deine Kleine mit Unterstützung sitzen können. Aber ich nehme an, das kann sie auch, wenn du ihr was zu Essen in die Hand gibst? Denn liegend sollte kein Kind Fingerfood bekommen!!! Wegen Verschlucken!

Beitrag von sarah05 04.01.11 - 13:04 Uhr

Nein,um gottes Willen,im liegen würde ich ihr nichts geben ;-) .
Sie sass auf meinem Schoss,weil sie nicht mehr liegen wollte.
Sie schiebt nichts mehr raus,es sieht so aus als wenn sie dann kaut (sie hat aber ja noch keine Zähne ;-) ) .
Wie ist das denn,muss man mit Brei anfangen oder kann man auch mit Fingerfood beginnen oder wäre das zu früh?

Beitrag von lilly7686 04.01.11 - 13:14 Uhr

Wenn dein Kind beikostreif ist, kannst du mit Fingerfood beginnen.
Meine Kleine mochte nie Brei. Seit einem Monat gibts daher Fingerfood. Sie ist heute genau 7 Monate alt.
Meine hat übrigens auch noch keine Zähne.

Google mal BLW - Baby led weaning.

Beitrag von sarah05 04.01.11 - 15:31 Uhr

Das mache ich gleich mal,danke.
Wo ich Angst vor habe ist,dass sie beim Fingerfood nicht das bekommt was sie braucht (also die ganzen Vitamine etc) .

Beitrag von lilly7686 04.01.11 - 15:33 Uhr

Doch, kriegt sie ;-)

Beitrag von sarah05 04.01.11 - 16:07 Uhr

Dann ist gut :-D
Ich werde mich da mal durch lesen und vielleicht ist das ja eine allternative für uns.
Ich stille gerne und würde von mir aus auch noch lange voll stillen,aber irgendwann muss sie ja mal was zu essen bekommen ;-)

Beitrag von cocojumbo 04.01.11 - 12:59 Uhr

Habe mit 16 Wochen angefangen und es hat bei Beiden super geklappt. wArum solange warten ?

Beitrag von sarah05 04.01.11 - 13:06 Uhr

Weil sie zu früh geboren ist und weil ich einfach gerne stille und der Meinung bin so lange ihr die Muttermilch reicht muss ich nicht mit Beikost beginnen.
Ich möchte auch noch nicht morgen beginnen,aber ich denke in nächster Zeit.Irgendwann muss sie ja anfangen zu essen ;-)

Beitrag von marysa1705 04.01.11 - 16:32 Uhr

Weil der Darm noch nicht reif genug ist und Kinder, die nur 4 Monate vollgestillt wurden erheblich mehr unter Magen-Darm-Infekten leiden als Kinder, die 6 Monate vollgestillt wurden.

aus: Grundwissen für Mütter - 1. Teil

Nachzulesen auch in der medizinischen Datenbank der Cochrane-Library.

Beitrag von cocojumbo 05.01.11 - 11:21 Uhr

Aha, wußte ich nicht. Habe beide nicht gestillt.

Beitrag von marysa1705 05.01.11 - 12:45 Uhr

Es geht in dieser Studienübersicht auch nicht um das Stillen, sondern um den Zeitpunkt der Beikosteinführung.

Aber um dafür aussagekräftige Daten zu haben, muss man ja die anderen Parameter gleich lassen. Würde man also zu zwei unterschiedlichen Zeitpunkten der Beikosteinführung auch noch zwei unterschiedliche Ernährungsformen, nämlich Stillen und Flasche untersuchen, wüsste man ja nicht, welche Ursache für welche Folgen verantwortlich ist.

So weiss man, dass es bzgl. der Magen-Darm-Reife besser ist, länger auf Beikost zu verzichten.

Beitrag von cocojumbo 05.01.11 - 19:07 Uhr

Gut, jeder so wie er meint. Unseren Beiden hat es nicht geschadet und ich würde es immer wieder so tun. Aber ich akzeptiere natürlich auch Deine Argumente. Ist auch müßig darüber zu diskutieren, bei uns ist es eh dadurch.

Beitrag von marysa1705 05.01.11 - 21:01 Uhr

Bloss ob es schadet, dass weiss man leider sehr oft erst im Nachhinein und viel später. Denn die Langzeitfolgen äussern sich ja dann erst im Erwachsenenalter.

Aber klar....bei euch ist es zu spät. Ich hatte ja auch nur auf Deine Frage: "Warum so lange warten?" geantwortet.

Beitrag von sunflower.1976 04.01.11 - 14:08 Uhr

Hallo!

Mein kleiner Sohn zeigte mit 5 Monaten, dass er unbedingt etwas essen wollte. Mit der Beikost begonnen habe ich dann mit 5,5 Monaten.
Bei ihm äußerte sich die Beikostreife so:
- verstärkt sabbern und "mitkauen", wenn wir etwas gegessen haben
- hat richtig "Theater" gemacht, wenn er nichts zu essen bekommen hat und hat versucht, sich wa vom Teller zu schnappen, wenn er beim Essen auf dem Schoß saß
- Zungenstreckfreflex abgeschwächt (hab ich mit Wasser vom Löffel probiert)

LG Silvia

Beitrag von blueangel2010 04.01.11 - 14:27 Uhr

was ist dieser zungenstreckreflex?

meiner streckt ständig die zunge zum lecken raus XD

meine mutter hat ihm letzte woche vom finger einen minimalen klecks pudding gereicht...der wollte davon doch glatt mehr #schock

lg


u danke für die antworten die darauf hoffentlich noch folgen werden...

Beitrag von sarah05 04.01.11 - 15:32 Uhr

Das ist,wenn das Essen mit der Zunge wieder raus geschoben wird.
Gruss

Beitrag von sarah05 04.01.11 - 15:32 Uhr

Danke für deine Antwort.
LG

Beitrag von klaerchen 04.01.11 - 17:38 Uhr

Unser Löwenbaby findet Löffel toll. Manchmal glaube ich, sie simuliert Blähungen um Sab Simplex zu bekommen (ist natürlich Quatsch).
Sie interessierte sich immer mehr für unser Essen auf dem Tisch. GsD ohne anstrengend oder jähzornig zu werden.
Mit Beginn des 6. Lebensmonats habe ich dann mal probiert, wie sie Brei findet und nach einer Woche kriegt sie mittags den Mund gar nicht mehr zu...

Hör auf dein Bauchgefühl!