Freundin gewalttätig gegenüber ihrem Baby...?

Archiv des urbia-Forums Baby.

Hier geht es in die aktuelle Version dieser Seite. Nimm dort aktiv am Diskussionsgeschehen teil.

Forum: Baby

Erhaltet hier Tipps für das süßeste Baby der Welt und diskutiert mit anderen jungen Eltern über euer neues Leben. Informationen zu allen Themen rund um euer Baby erhaltet ihr im Magazin. Alles zur Entwicklung Ihres Babys findet ihr in unserem Babynewsletter

Beitrag von jlourhoney 04.01.11 - 15:00 Uhr

Hallo ihr liebe,

es geht mich ja eigentlich nichts an, aber ich muss das jetzt mal los werden. Ich denke schon die ganze Zeit darüber nach.

Also, gestern war ne gute Freundin zu Besuch bei uns. Ihre Kleine ist jetzt 7 Monate und sie hat schon immer zu tun gehabt, dass sie was isst. Sowohl Brei als auch Milch verweigert sie. Dementsprechend dürr sieht sie auch aus.

Aufjedenfall war sie zu Mittag bei uns und wollte die Kleine halt füttern (Brei). Das hat sie dann auch getan, nur die Kleine macht einfach nicht den Mund auf und quengelt die ganze Zeit. So ist das immer bei ihr. Irgendwann hat meine Freundin dann die Geduld verloren und hat ihr die Wangen zusammen gedrückt und den Brei einfach reingezwungen. Daraufhin fing die Kleine erst richtig an zu heulen. Verständlich! Sie hat auch gar nicht mehr aufgehört zu weinen. Es wurde immer schlimmer, bis sie richtig wut bekam. Daraufhin hat meine Freundin die Arme richtig straff festgehalten und hat sie angeschaut. In der Hoffnung, dass sie sich wieder beruhigt. Das tat sie aber nich. Irgendwann hat sie dann das Stühlchen mitn Fuss einfach weggekickt und hat sie angeschrien, dass sie sich beruhigen soll. Kleine schrie immer noch. Dann hat sie den Stuhl genommen und ihn rumgedreht mit dem Gesicht zur Wand. Und kurz darauf ist sie zu ihr und hat gesagt wortwörtlich:"Ich kann die ja gleich mal einen Grund geben zum Schreien!" ...So ging das dann die ganze Zeit weiter...

Mir tat das sooo Leid! Ich kann meine Freundin ja auf einer Art verstehn, dass sie mit den Nerven am Ende ist, weil die Kleine nicht isst. Mich würde es auch fertig machen, wenn meiner nicht essen würde. Aber das is ja noch lange kein Grund so auszurasten. Zuhause ist sie ja auch die meiste Zeit alleine mit der Kleinen.

Ich hab dann auch zu ihr gesagt, dass sie viel ruhiger im Umgang mit der Kleinen werden muss. Aber das hat sie wahrscheinlich schon zu oft gehört. Ich habe ihr ja auch schon mal angeboten, die Kleine mal für 1-2 Stunden zu nehmen. Aber auf das Angebot ist sie ja nicht eingegangen. Mehr wie anbieten kann ich es ja auch nicht. Ich würde so gerne helfen. Was sagt ihr zu dem ganzen? Was kann ich tun, um den beiden zu helfen? Und habt ihr vielleicht Tipps, dass die Kleine besser ist? Oder überhaupt isst?

Ganz liebe Grüße

Kristin mit Jamie (8 Monate)

Beitrag von schneckchenonline 04.01.11 - 15:08 Uhr

Gibts da auch nen Papa? Wie verhält der sich denn?

Also SO wird das Kind nie essen!!! Ist ja auch logisch, es verbindet mit Brei, Löffel und Hochstuhl ja nur Geschrei und Ausraster der Mutter:-[

Sie braucht Hilfe, ganz klar. Kannst Du sie nicht dazu bringen, zur Erziehungsberatung zu gehen? Das ist nix verwerfliches, viele tun das.

Finde sowas echt heftig. Arme, kleine Maus.

LG, Tanjamit Hannah, die auch wenig ißt, die ich aber nie nie nie so anfahren würde.

Beitrag von jlourhoney 04.01.11 - 15:12 Uhr

Ja, es gibt einen Papa. Allerdings ist der viel arbeiten und wenn er mal da ist, schraubt er an seinen Autos rum. Er nimmt sie zwar auch mal ne Stunde, aber das kommt selten vor...

Mir tat das auch sooo Leid. Ich fand das schrecklich. Ich kann sie ja mal darauf ansprechen, mal sehen was sie sagt. Ich muss nur sehen, dass ich ihr das schonend beibringe.

Danke dir ...;-)

Beitrag von hardcorezicke 04.01.11 - 15:13 Uhr

sorry... aber solche leute sollten kein kind haben.. was macht sie denn erst wenn sie richtige bockphasen bekommt..

vieleicht ist das kind überhaupt noch nicht reif für beikost..sonst würde sie essen...

das kind tut mir leid... sie brauch hilfe.. sonst ist es echt was fürs amt..

sorry meine meinung

Beitrag von schmerlimaus 04.01.11 - 15:14 Uhr

Vielleicht liegt es einfach auch nur am Essen.

Es soll Kinder geben die (wie meine Tocher)die lieber herzhaft vom Tisch mitessen,als dieses süße oder total ungewürztes Babyessen.

Es kann auch sein das die kleine anfangen will alleine zu essen. (Vielleicht mal mit Stuten und Streichwurst probieren in kleine Würfel geschnitten)

Es kann auch sein das ihr der Kiefer arg weh tut....Zähne. Da gibt es eine Betäubungscreme für Babys.

Vielleicht wird sie auch aus Sorge so zugestopft das sie sich mittlerweile vor den Mahlzeiten ekelt.

Auf jedenfall muss sie den Druck und Zwang abstellen. Kinder holen sich oder melden sich wenn sie was brauchen. Zwingen bringt da nichts.
Meine Tochter ist auch voll die Knochentante und isst nur wenig. Aber das wird sich auch noch ändern. Hauptsache Gesund.

Beitrag von corky 04.01.11 - 15:37 Uhr

also mir kamen grade die Tränen beim lesen :-(

ich denke auch das sich deine Freundin dringend Hilfe holen sollte aber wie du sie dazu überreden willst kann ich dir natürlich nicht sagen leider.

Ich denke irgendwie das wenn sie schon in deiner Gegenwart so "ausrastet" wie schlimm es dann wohl manchmal wird wenn sie alleine ist und sich einfach überfordert fühlt.

Wenn die KLeine 7 Monate alt ist muss sie doch gar nicht zwingend unmengen an Brei essen. Vielleicht ist sie einfach noch nicht soweit und wenn sie nun auch noch diese negativen Gefühle damit verbindet wird das garantiert nur schlimmer. Viellicht lieber ohne Zwang beim Mittagessen ihr einen Teller hinstellen mit Fingerfood und sie entscheiden lassen ob sie essen will oder nicht.

und ich denke schon das es dich etwas angeht einfach in sofern das doch vielleicht jemand mal der Mutter klarmachen muss das man mit Geduld und Liebe weiter kommt als mit Strafen und schimpfen #schmoll

ich hoffe sie läßt mit sich reden wenn du es in Ruhe versuchst - alles gute
Marie

Beitrag von miststueck84 04.01.11 - 19:31 Uhr

"Ich denke irgendwie das wenn sie schon in deiner Gegenwart so "ausrastet" wie schlimm es dann wohl manchmal wird wenn sie alleine ist und sich einfach überfordert fühlt. "

Das waren auch meine Gedanken, als ich den Beitrag gelesen habe. Das Arme Kind.

Ich denke da hilft nur... mit der Freundin reden und wenn sie nicht einsichtig ist.. JUGENDAMT!!!

Beitrag von iseeku 04.01.11 - 15:39 Uhr

oh je #schmoll#heul

mein sohn hat mit 7 monaten noch gar nichts gegessen, dann gabs halt weiter milch #flasche#flasche#flasche#flasche#flasche
im ersten jahr kann doch milch die hauptmahlzeit bleiben...

mit etwas über 8 monaten ist der knoten geplatzt und er hat von heute auf morgen alles gegessen was ich ihm gegeben habe...

lg

Beitrag von lilly7686 04.01.11 - 15:50 Uhr

Oh mein Gott... Das arme Kind!

Aber ich fürchte, du kannst nicht viel tun :-( Außer immer wieder mit deiner Freundin reden.

Ich hab auch eine Freundin, die ihre Kleine nicht lieb behandelt. Die Arme kriegt seit sie 12 Monate alt war (zumindest hab ichs da das erste mal mitbekommen) ständig eine auf die Finger... Schlimm sowas :-(

Schade, dass man da nicht mehr tun kann...

Beitrag von sala-coco 04.01.11 - 15:52 Uhr

So kriegt sie sie nicht zum Essen. Vielleicht hat sie einfach keinen Hunger oder sie will noch Milch haben... Mit 7 Monaten kann es ja durchaus sein,dass sie grad erst anfängt mit Beikost und da passiert das eben,dass sie den Mund nicht aufmachen. Sie soll ihr doch mal die Milch anbieten,wenn sie meint sie istt zu wenig, will sie auch das nicht, dann hat sie vielleicht einfach keinen Hunger... ihr schiebt man doch auch kein essen in den hals,wenn sie nicht hungrig ist!?!?
Ich würd ihr auch empfehlen sich Hilfe zu holen, oder frag du mal nach bei einer hebamme etc um eine Anlaufstelle zu haben... das geht auf Dauer so nicht gut,erst Recht nicht,wenns NOCH schlimmer wird... #zitter
Furchtbar sowas! #heul

Beitrag von paula74 04.01.11 - 16:26 Uhr

Hallo Kristin
Das Essen an sich ist wohl das kleinere Problem im Vergleich zum Verhalten Deiner Freundin...
Kannst Du nicht nochmal mit ihr sprechen? Was sagte sie dazu? Es gibt bestimmt auch Bücher, die bei dem Ess"problem" helfen? Was sagt der Vater? Wie nah steht ihr euch? Ist sie sonst auch so aggressiv, wenn etwas nicht glatt läuft?
Ich finde es super, dass Du anbietest, das Kind auch mal zu nehmen. Und in meinen Augen geht es einen was an, wenn man solche Szenen mitbekommt!
Es gibt gar keine Entschuldigung für das Benehmen der Mutter.
Vielleicht könnt ihr euch zusammen bei einem Babymassage oder Pekip-Kurs anmelden? Oder Babyschwimmen? Und darüber auch von der Kursleiterin vielleicht etwas input bekommt?
Viele Ideen habe ich nicht, aber ich wünsche mir sehr, dass du etwas bewirken kannst.
Liebe Grüsse, Paula

Beitrag von sabrinimaus 04.01.11 - 17:02 Uhr

Oh je, verständlich, dass die Kleine den Mund nicht aufmacht. Wenn sie mit solch einem Zwang an die Sache geht, dann gewöhnt sie ihrer Tochter ja eine richtige Essstörung an....da muss schleunigst was getan werden!

Vielleicht ist sie mit 7 MOnaten auch noch nicht soweit Brei zu essen....und vielleicht schmeckt ihr das, was sie bekommt nicht!

Meine Maus war auch extrem schwierig mit dem Essen! MIt viel Geduld und 2 mal Beikoststart und verschiedenste sachen ausprobieren haben wir es hinbekommen. Aber mit Zwang geht bei den Kleinen garnichts!
Das ist schlecht für Mutter und Kind!!!!

Ich persönliche würde ihr einfach mal 2 Wochen lang die Flasche geben und dann von vorne anfangen. Und vielleicht mal was anderes probieren. Vilelleicht mag die Kleine ja lieber Fingerfood....

LG Sabrina

Beitrag von ryja 04.01.11 - 20:04 Uhr

Erziehungshilfe oder Jugendamt????

Das grenzt eigentlich an Kindesmisshandlung, oder?

Schwierig für dich. Was ist mit weiteren Verwandten, Papa,...... können die was machen?

Beitrag von romance 04.01.11 - 21:04 Uhr

Huhu,

ich schreibe mal meine Sichtweise. Wobei bei den Übermuttis gleich den #contra gehen wird.

Aber die haben ja Kinder, die können ja alles und sind ja sooooo ruhig. Die ruhe selbst. Wer es glaubt.#augen

Mein Kind will einfach nichts Essen, sie will nichts trinken. ES sind Phasenweise und du verzweifelst. Egal, was andere sagen. DU bist am VERZWEIFELN. Denn es geht ihr um dein Kind!. Nicht das Kind von jemanden. Es ist dien Kind, das nichts Essen will. Du siehst, das Kind ist dürr wird und wird wohl wie ich auch oft beim Arzt gewesen sein. Wobei nur wenn wirklich was ist. Aber wir gehen auch zur Gewichtskontrollen.

Deine Freundin ist fertig mit den Nerven. Sie hat ein Kind, das nicht Essen will. Ob Milch (falsche Sorte) oder Brei das nicht schmeckt. Kocht sie selbst, gibt es Brei aus dem Glas bwz. Pulver. Die Kinder wissen schon was schmeckt. Sie pieken das aus...
Meine Tochter mach den Milchbrei aus Pulver nicht aber Brei aus dem Glas geht immer. Meistens!
Du weißt, dein Kind isst nichts und nimmt nicht zu. Das belastet dich....Es verweigert es.
Und dann geht diese Frau, zu ihre Freundin. möchte aber sich nicth die Blöße geben. Zugeben, das sie 1. überfordert ist und 2. das Kind nicht Essen will. Da wahrscheinlich das andere Kind (deins) wunderbar isst. Somit fühlt die Mutter sich als Looser. Noch mehr und ensteht wieder mehr Druck.
Du zwängst was hinein, mit der Hoffnung das das Kind Hunger bekommt und dann erst rictig zuschlägt.

Und weißt du was? Viele würden es hier bei Urbia und im wahren Leben nicht begreifen.

Aber es ist normal! Es normal, das mann hilflos daneben steht und du willst eine gute Mutter sein. Du machst dir Sorgen um ein Kind. Das artet manchmal in Gewalt aus. Wo fängt Gewalt an udn wo hört sie auf?
Für den anderen ist das der Klaps auf den Händen. Verstehst du was ich meine?

Du wirst hier nur zu lesen bekommen. Wi e kann so eine Frau Kinder bekommen. Wie kann so eine Frau, sich Mutter nennen. Das arme arme Kind.
Ja, es ist arm dran. Und es macht ihr Angst. Richtig, je mehr du meckerst und drohst. Weint das Kind umso mehr.

Aber bitte versteh deine Freundin.

Ich kann es mir sogar bildlich vorstellen, es muß dir weh getan haben. Aber was hast du währendessen gemacht? Zugeschaut? Ihr Hilfe angeboten? Versucht auch sie zu verstehen?

1-2 Stunden zu helfen ist eine tolle Geste. Keine Frage. Nur klar das deine Freundin sich die Blöße nicht geben will. Es zu zugeben, das mann überfordert ist. Das ist verdammt schwer. Egal ob du Verwandter, Freundin oder auch nur der Partner bist.

Aber was die meisten können...jemanden den sie nicht kennen zu verurteilen. Wie ich ja schon durch die Antworten gelesen habe. Das ist typisch Urbia.

LG Netti


Beitrag von schmerle123 04.01.11 - 21:41 Uhr

Vorab: Ich verstehe, was du meinst und auch mein Sohn bringt mich manchmal zum kochen.

ABER - und das geht garnicht :

"Aber es ist normal! Es normal, das mann hilflos daneben steht und du willst eine gute Mutter sein. Du machst dir Sorgen um ein Kind. Das artet manchmal in Gewalt aus. Wo fängt Gewalt an udn wo hört sie auf?
Für den anderen ist das der Klaps auf den Händen. Verstehst du was ich meine?"

...habe ich dich in diesem Punkt auch richtig verstanden, dass es normal ist, manchmal in Gewalt auszuarten, wo auch immer sie nun anfangen mag??

Wenn nein, brauch ich nochmal ne Aufklärung, falls ja ist das für mich unter aller Sau (sorry Urbia für die Ausdrucksweise). Und nur so am Rande, ich bin absolut keine Supermutti. Beim Klaps auf die Hände fängt für mich Gewalt an. Und wenn die Frau ihre Tochter an den Armen festhält, sie anschreit und mit dem Kopf zur Wand dreht und die Wangen so presst, das sie den Löffel reinschieben kann, dann läuft das absolut was falsch. Ob nun überfordert oder nicht. Da muss sie andere Mittel und Wege finden zu reagieren. Sie wird das Essensproblem sicherlich nicht von heute auf morgen ändern können - aber auch wenn man verzweifelt ist, dürfen solche Reaktionen einfach nicht passieren.

Meine Meinung.

Lg Melle

Beitrag von romance 04.01.11 - 21:53 Uhr

Siehst du, du bist nicht anders.

Du siehst ein Klaps als Schläge. Für ein anderen halt nicht...

Und du bist hilflos und du siehst es. Entweder deine Freundin weißt was falsch läuft oder du solltest ihr das sagen...ein Wink geben. Hilfe anbieten evtl. auch zur einer Beratung gehen.

Aber hier dich hinzustellen und zu sagen. Das ist unter aller Sau und das geht nicht. Dann bist du nicht besser.

Wenn sie das gemacht hat, du hast dabei zugesehen. Dann bist du nicht viel besser als deine Freundin. Du h ättest sie weg drücken können, den Kleinen nehmen können und im Nebenraum mit ihm gehen.

Ich glaube du warst noch nicht in so eine Situation, das du das so beurteilen kannst.

Du steckst in diesem Gefühl drin. Du weiß in der Sekunde was du tust ist nicht rihctig, du kannst aber nicht anders.

Ich versuche dir wirklich zu erkären. Warum macht das macht, was mann am meisten hasst. Das das Kind leidet oder leiden zu sehen....

Wenn sie so ist, wie ich sie einschätze. Von deinen Erzählungen. Dann braucht sie Hilfe. Die Hilfe die du ihr wohl nicht geben kannst.

Und ich missbillige nicht ihr Verhalten, ich verstehe sie aber.

Denn du kannst heute nicht sagen. Das DU niemals dein Kind weh tun wirst. Das geht nicht. Du kannst versuchen es zu verhindern aber vielleicht kommt dann ein Tag. Wo dein Kind dich so reizt, wo du fertig mit der Welt bist. Weil noch was gekommen, du selbst an diesem Tag so überfordert bist. Wo du froh bist, das der Tag endet.
Und dann kommt dieser einen Moment...du gibst dein Kind eine Ohrfeige.

So, wo bist du da dann besser? Hinzustellen und zu sagen. Ich mache das niemals.
Ich weiß gar nicht, wer dieses Wörtchen NIE erfunden hat. Es gibt es nicht.



Beitrag von schmerle123 04.01.11 - 21:56 Uhr

Ich glaube du hast grad hier was verwechselt.

HALLO: ICH BIN NICHT DIE THREADERÖFFNERIN!!!

Beitrag von schmerle123 04.01.11 - 21:58 Uhr

merkst grad selbst was ?? man oh man... #augen

lies doch bitte erstmal und schaue, wer hier was schreibt!

Beitrag von romance 04.01.11 - 21:58 Uhr

sorry stimmt.

Trotzdem denke ich so...

Beitrag von smaedi 04.01.11 - 21:06 Uhr

.... mehr kann man dazu nicht sagen!:-[

Beitrag von palea 04.01.11 - 23:23 Uhr

Hey Kristin,

die Verzweiflung, dass das eigene Baby nicht isst, kenne ich auch. Allerdings darf es einfach nicht sein, dass das Baby dafür so gestraft wird!! Aber das siehst Du ja selber. Daher möchte ich einfach mal mein Vorgehen berichten.

Ich habe den ersten Breiversuch gestartet, als Niels 4 Monate alt war und nach einer Woche abgebroche, weil er bereits schrie, wenn ich ihn breifertig machen wollte (Lätzchen anlegen und auf den Schoß setzen).
Erneut habe ich es versucht, als Niels 6 Monate alt war. Beim ersten Mal ging's sehr gut, danach wurde es jedoch täglich weniger bis er nach eine Woche wieder den Brei verweigerte. Inzwischen aßen alle Babys in seinem Alter (mit deren Mamis ich in Kontakt war) fleißig und teilweise auch schon den zweiten Brei gerne. Danaben hatte ich unheimlich viel gelesen und immer wieder, dass Babys eben mit sechs Monaten Beikost bekommen sollten.
Als Niels nun erneut seinen Brei verweigerte, habe ich ihn Mittags angeschrieen; ich war total verzweifelt... Ich hab ich dann gestillt und schlafen gelegt, weil ich über mich selber irrsinnig erschrocken war und wusste, dass das sicher nicht der richtige Weg ist. Mit Zwang lernt kein Kind normal zu essen...
Nachdem ich zur Ruhe gekommen war, habe ich eine hiesige Babyernährungsexpertin angerufen und ihr mein Problem geschildert. Sie hat mir ganz toll beigestanden und gesagt, dass Niels keine Mangelerscheinungen bekommen werde, wenn ich ihn erst mal weiter voll stille (sofern ich mich selber gesund ernähre). Das war kurz vor Weihnachten und so meinte sie, ich soll mir und Niels nicht die Feiertage zerstören, den Beikostversuch somit erst mal wieder einstellen und im neuen Jahr wieder versuchen, ob ihm dann Nahrungsalternativen zum Stillen schmecken. Zudem hatte ich inzwischen von anderen Babys gehört, die erste mit acht Monaten Brei akzeptiert haben oder den Brei auch gänzlich ausgelassen haben.

Abgesichert durch die Ernährungsexpertin war der Druck, dass Niels nun ganz dringend Brei essen muss, um "normal" zu sein, plötzlich weg. Ich kam zu Ruhe und zu der inneren Einstellung, Niels die Zeit, die er benötigt, guten Gewissens zu lassen. Beim nächsten Beikostversuch wollte ich mit Spaß dran gehen und sofort aufhören, wenn ich merke, dass Niels nicht (mehr) mag.

Eine gute Woche nach dem Telefonat mit der Babyernährungsexpertin hatte ich plötzlich total Lust, Niels Brei anzubieten. Es wäre völlig OK für mich gewesen, wenn er nicht gemocht hätte. Vermutlich durch meine Entspanntheit und aufgrund des Spaßes an der Sache, der dadurch möglich war, hat der kleine Mann aber ganz toll gegessen.
Inzwischen führen wir den Abendbrei ein - aber auch den in so kleinen Schritten, wie Niels sie gehen mag.


Vielleicht magst Du meine Erfahrungen mal Deiner Freundin zum Lesen geben.
Ich muss jetzt leider erst mal Schluss machen, da sich der kleine Mann meldet.


Liebe Grüße
palea #katze