Schadet es den Schlafrhytmus bei Kleinkind sanft zu verändern?

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Forum: Schlafen

Bitte, Baby, schlaf jetzt ein: Manches Neugeborene macht die Nacht gern zum Tag. Hier könnt ihr Trost nach schlimmen Nächten finden und euch gegenseitig Tipps geben, wie ihr Baby zu einem guten Schläfer wird.

Beitrag von niunia84 04.01.11 - 16:57 Uhr

Hallo Ihr Lieben!

Mein Sohn ist jetzt 20 Monate alt und bis vor 2 Monaten war er ein prima Schläfer. Abends schlief er von ca. 20:30 Uhr bis morgens gegen 8 Uhr. Und er hielt ein Mittagsschläfchen von ca. 1,5 bis 2 Stunden zur Mittagszeit.

Vor 2 Monaten war er erkältet und bekam Zähne. Verständlich dass er da nicht so toll schlief, doch 2 Wochen später war alles gut und das mit dem Nicht-Schlafen-Wollen ist geblieben.

Heute ist es so:

Abends geht er meistens erst mit mir schlafen, d.h. erst gegen 22 Uhr oder später. Oft schleiche ich mich raus wenn er doch mal früher eingeschlafen ist, aber dann ist er nach 30 Minuten wieder wach und brüllt. Natürlich will er dann nicht wieder alleine einschlafen, erst wenn ich mit ins Bett komme.

Morgens wacht er dann natürlich erst gegen 9 Uhr auf. Ist auch logisch dass er dann mittags nicht schlafen kann/will. Aber auch nicht am Nachmittag, nicht mal am späten Nachmittag. Obwohl er dann sichtbar sehr sehr müde ist. Ich kann mich tagsüber 1000 mal mit ihm hinlegen aber er schläft trotz Gähnen und sichtbarer Müdigkeit NICHT.

Wenn er tagsüber nicht schläft gehts abends gegen 18 Uhr ins Bett. Aber um 21 ist er dann wieder hellwach bis in die Puppen.

Am Alltag habe ich nichts verändert. Rituale wie Vorlesen, Tragen, Singen, Stillen haben nichts gebracht. Er bleibt ja nicht mal liegen sondern flüchtet aus dem Bett!

Was mache ich falsch? Bei anderern Eltern klappts doch. HILFE!

Ich bin auch froh wenn ich mal morgens länger Zeit für mich hab, doch denke ich manchmal, dass ich ihn viell. wecken sollte wenn ich um 7 aufstehe damit er mittags dann viell. früher schläft und abends dann auch ggf... Aber vielleicht schieße ich dann ein Eigentor und es wird bloß noch schlimmer wenn ich da eingreife? Wer hat Erfahrung mit ähnlichen Situationen gemacht?

Bin dankbar für jede Antwort!

PS: Er macht gerade seit 16:30 Mittagsschlaf #huepf

Beitrag von margarita73 04.01.11 - 19:27 Uhr

Hallo,

ich würde ihn gegen kurz vor 8 wecken. Ich glaube nicht, dass das schadet. Ist ja kein krasser Einschnitt und wenn die Mamas arbeiten müssen, müssen die Kinder ja auch mit aufstehen. Und dann würde ich ihn immer gegen 14 Uhr hinlegen, jeden Tag auf´s Neue, eventuell mit einem kleinen Einschlafritual verbunden. Ich denke, nach einigen Tagen wird er sich gemerkt haben, dass das Einschlafenszeit ist.

Viel Erfolg! :-D

Beitrag von dany2410 04.01.11 - 20:42 Uhr

hallo,

also mein großer ist mit 20 monaten gegen halb 8 aufgestanden und gegen 12.30 wieder für mind. 2 stunden schlafen gegangen,.. und abends um 19.30 ins Bett....

wenn er morgens mal länger geschlafen hat (was selten war) ging er mittags um 13 uhr....
anders haben wir es nicht verschoben,.... wenns abends mal später wurde ist er morgens trotzdem immer um 7.30 wach gewesen....

allerdings schläft mein großer alleine ein.... dazulegen wäre nicht denkbar... dann würde er mit mir nur blödeln... und das gibt es bei uns alles vorher... geschichte lesen,... kuscheln usw.... aber dann gehts ab ins bett, einen gute nacht kuss und er drückt mich noch und sagt "mama ich hab dich lieb und schlaf gut" dann ist aber auch ruhe....

lg Dany (mit Leon 3 und Lukas 7M)

Beitrag von sunflower.1976 04.01.11 - 23:02 Uhr

Hallo!

Ja, ich würde den Schlafrhythmus sanft ändern. Der Erfolg stellt sich sicher nicht von heute auf morgen ein, sondern es kann ein paar Tage (oder auch Wochen) dauern. Aber einen Versuch ist es wert und es schadet bestimmt nicht.
Meinen kleinen Sohn kann ich z.B. nicht zu lange Mittagsschlaf machen lassen weil er dann am nächsten Morgen schon um 4:30 hellwach wäre. Also wecke ich ihn nach 1,5 Stunden.

LG Silvia

Beitrag von 23082008 05.01.11 - 17:21 Uhr

Hallo,

lt. Remo Largo ist es kein Problem den Schlafrhytmus sanft zu ändern. Die Betonung liegt eben auf sanft. Das bedeutet jeden Tag nur um 15 Minuten verkürzen/verlängern damit sich das Kind daran gewöhnen kann.
Im Buch wird ein Schlafprotokoll über min. 14 Tage empfohlen, an denen man notiert wann wielange geschlafen wurde.

Ich hab das mal gemacht und fand heraus, dass meine Kleine immer 10-11 Stunden nachts schläft. Mit Unterbrechungen natürlich aber es war sehr hilfreich, da ich auch festgestellt habe, dass sie grundsätzlich 16 Stunden Schlaf am Tag braucht um abends noch gut drauf zu sein.

Liebe Grüße
Moni