Nackenfaltenmessung???

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Forum: Schwangerschaft

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Beitrag von babett85 04.01.11 - 18:20 Uhr

...wer von euch läßt das amchen oder hat es machen lassen??
ich bin mir noch unsicher hab zwar den termin dafür schon aber hmm

danke für eure antworten

Beitrag von jus-i2010 04.01.11 - 18:23 Uhr

Hi,

hab machen lassen und bereue das auch nicht, die Werte waren i. O. und ich glaub ich war das 12/13 SSW oh man schon wieder so lange her#schwitz

Naja ich fand das generell auch toll, dass der Arzt sich über eine Stunde Zeit genommen hat, alles erklärt hat, die Organe, die Gliedmaßen, alles ausgemessen hat - richtiges BABY TV#verliebt

Jeder muss das halt selber entscheiden#pro

Beitrag von cico77 04.01.11 - 18:26 Uhr

Hallo,

also ich hab es auch machen lassen und würde es jederzeit wieder machen lassen,weil ich dann beruhigter wäre.

Und wenn wirklich was sein sollte, dann kann man sich drauf vorbereiten.

Aber es ist jeder selber überlassen.

Lg

Beitrag von babett85 04.01.11 - 18:27 Uhr

ja so sehe ich das auch aber man ist ja trotzdem immer besorgt deshalb wollte ich nur mal eure erfahrung haben :) welche ihr gamacht habt
was habt ihr dafür bezahlt??

Beitrag von jus-i2010 04.01.11 - 18:29 Uhr

Also ich glaub insgesamt so 160€ / 180 €
Da war die dazugehörige Bluuntersuchung bereits mit dabei im Betrag

Beitrag von cico77 04.01.11 - 18:42 Uhr

so 80 euro, fin dich noch erschwinglich :-)

Beitrag von peppi2502 04.01.11 - 18:26 Uhr

so war es bei mir auch. Der Arzt hat sich unheimlich viel Zeit genommen das Kind ausgemessen die ganzen Knochen vermessen, mir das Nasenbein gezeit (deutet wohl darauf hin, das es definitiv keine Trisomie 21 hat, da solche kinder kein Nasenbeinknochen haben?!?)
Jedenfalls hab ich mein kleines damals auch ne gute Stunde von allen seiten bestaunen können und hatte dann super Werte.
Also ich fand es toll und war danach auch irgendwie ein wenig beruhigter.

LG Steffi 37+1

Beitrag von bertimaus 04.01.11 - 18:30 Uhr

Hallo,

ich werde es nicht machen lassen.

Dieser Test ist völlig umstritten und es gehen wahnsinnig viele falsche Ergebnisse daraus hervor. Ich möchte mir nicht derart viele Monate umsonst Sorgen machen.

Hatte solche Fälle schon im Freundes- und Bekanntenkreis.

Finde aber auch, dass das definitiv jeder selbst entscheiden muss.

Beitrag von lina-26 04.01.11 - 18:33 Uhr

Hallo,
war mir bis heute abend auch nicht sicher und habe gestern das gleiche gefragt und sehr unterschiedliche Antworten bekommen.

Also es ist halt so, daß es JEDER FÜR SICH entscheiden muss.
Bei meiner ersten Schwangerschaft habe ich es machen lassen. Meine Hebamme hat gesagt ich brauch das nicht zu machen, weil Auffälligkeiten auch beim US zu sehen wären.Meine FÄ meinte gestern daqs man das für sich entschieden müss.

Hab mich aber heute entschieden das ich es machen lassen werde. Auch wenn ich weiß das ich keine Fruchtwasseruntersuchung machen lassen würde!

Kostet bei uns 25€ und ich werd mir morgen einen termin holen.

#winke

Beitrag von neomadra 04.01.11 - 18:35 Uhr

huhu #winke

diese frage kam ja schon mal und da hab ich mich auch als großer befürworter der nfm gezeigt ... und das hat sich nicht geändert ;-)

ich wollte wissen, wie der stand der dinge ist - ich weiss, dass die nfm keinen 100%igen aufschluss gibt, aber zumindest eine tendenz. und ich wollte einfach wissen, woran ich bin.

abgesehen davon gab es einen grandiosen ultraschall, halbe stunde baby-tv vom feinsten inkl. erstem vorsichtigen outing und hinterher eine cd mit allen bildern. alleine schon dafür hats sich echt gelohnt ;-)

und ein kleines organscreening war direkt dabei: ob alle organe gut angelegt sind, ob sie arbeiten, alles wurde vermessen und gecheckt und man ist hinterher ganz beruhigt rausgegangen, dass sein kind in spe offensichtlich "mittelmäßig" ist ;-) ... alles im normbereich.

ich hab 240,- € dafür bezahlt, hab aber offensichtlich ein teures institut (das praenatalinstitut in düsseldorf) gewählt.

Beitrag von bertimaus 04.01.11 - 18:40 Uhr

Und was bringt dir eine "Tendenz", wenn ich mal fragen darf...??

Beitrag von neomadra 04.01.11 - 18:49 Uhr

darfst du "mal" fragen, sicher.
aber ein fragezeichen häts auch getan ;-)

mit "tendenz" meinte ich, dass ich gerne wissen möchte, ob etwas nicht in ordnung ist.
wären bei der nfm und dem entsprechenden blutwert resultate rausgekommen die auf etwas negatives hingedeutet hätten - was ich mit tendenz meinte - dann hätte ich eine weitergehende untersuchung gemacht.

"bringen" tut mir sowas das wissen - und ich bin jemand, der gerne weiss, was ihn erwartet.
jeder handhabt solche dinge anders, aber ich bin jemand, der nicht 9 monate euphorisch wartet und dann bei der geburt einen uppercut in den magen kriegen möchte weil etwas nicht stimmt.
wenn ich es vorher weiss kann ich mich drauf einstellen und mich vorbereiten.

aus diesem grund wollte ich die nfm, ich wollte wissen, woran ich bin.
auch, und ja, das weiss ich, wenn es keine hieb- und stichfesten resultate sind, sondern eben vielleicht nur eine "tendenz".


Beitrag von bertimaus 04.01.11 - 19:31 Uhr

:-)

okay, verstehe deine Ansicht.

Allerdings kann es ja auch andere Gründe als Trisomie 21 haben, die einem am Tag der Geburt einen Schlag in den Magen verpassen.

Ich finde, es sind während einer SS ja relativ viele Dinge unvorhersehbar und man kann einfach nicht alle Risiken ausschließen, dass was mit dem Kind nicht stimmt. Mit einem gewissen Faktor X muss man wohl leben...

Heftig, wie sich bei dem Thema offenbar die Geister scheiden!

Beitrag von neomadra 05.01.11 - 10:09 Uhr

definitiv. da hast du absolut recht. man wird nie alles wissen - und das finde ich auch eigentlich gut so.
es gibt so viele dinge, die passieren können / könnten und wenn man sich bei allem tierisch verrückt machen würde, dann hätte man gar nichts von seiner schwangerschaft.

ich hab diese eine untersuchung mitgenommen - neben den routineultraschalls - weil ich im bekanntenkreis mal trisomie 18 mitbekommen habe, was dann bei der nfm erkannt wurde. harter fall, das kind wäre nicht lebensfähig gewesen.
das sitzt, wenn man sowas mitkriegt.
da wollte ich dann halt diese "tendenz" wenigstens mal haben, wie es aussieht - und zumindest dem groben nachmessen nach etc sieht alles gut aus.
die ärztin sagte aber auch ganz klar: es hat zwei augen - ob sie sehen können werden wir später merken, zwei ohren, aber ob die hören merken sie dann wenns da ist etc.
so isses: man kann nicht alles wissen. und das sollte man nicht.
aber die "groben" dinge, die wollte ich gerne mal abgeklärt haben :-)

Beitrag von l.jacqueline 04.01.11 - 18:38 Uhr

also ich mache es ganz sicher bei 12+3 da habe ich meinen termin...
hört sich hart an aber ich denke mir wenn wirklich gröber was nicht in ordnung ist, und es bei anderen untersuchungen auch so raus käme, würde ich das kind sofort abtreiben lassen, denn weder ich noch das kind hätte ein schönes leben.

glg
jacqueline

Beitrag von winter2010 04.01.11 - 18:59 Uhr

Auch Menschen mit Downsyndrom können ein schönes und selbstständiges Leben führen. Von meiner besten Freundin Ihr Bruder ist daran erkrankt und er geht arbeiten ect. . Klar sollte das jeder für sich selbst entscheiden gar keine Frage, aber mit solchen Äußerungen wie man kann dann kein schönes Leben haben wäre ich vorsichtig.
Wünsch Dir alles Gute für die Untersuchung #klee


Liebe Grüße Winterfrau mit #stern und Minimaus #ei (11.SSW.)

Beitrag von bertimaus 04.01.11 - 19:33 Uhr

jo, das find ich auch extrem krass ausgedrückt... Unmöglich... :-[

Beitrag von l.jacqueline 04.01.11 - 22:48 Uhr

naja, ich sag mal so... ich hab mich vielleicht etwas zu hart ausgedrückt.
wie soll ich sagen:

-ich hätte einfach nicht die gedult für ein behindertes kind
-ich will nur ein kind und das soll gesund sein (da sind sich mein partner und ich einig
-vorallem ist es finanziell unaufbringbar für uns, dass ich länger zuhause bleibe nur weil das kind behindert ist

und wie du sagst winterfrau... -> es ist jedem selbst überlassen was er macht.

aber ich denke mir, für was werden diese untersuchungen dann von frauen gemacht die es dann eh behalten...

wenn es mir egal wäre mache ich diese untersuchung nicht und lasse es auf mich zu kommen und spare viel geld dabei.

außerdem sieht man bei dieser untersuchung auch ob das kind einen offenen rücken oder eine offene schädeldecke hat.

es wird bei dieser untersuchung so gut wie alles angesehen.


wollte mit meiner aussage natürlich niemanden verletzen...
ist einfach meine ansicht zu all dem


schönen abend euch noch

liebe grüße

Beitrag von erstes-huhn 04.01.11 - 18:57 Uhr

Ich habe es nicht machen lassen, sondern eine Fruchtwasseruntersuchung.

Ein Nackenfaltenmessung hat für mich zu viele Variablen, da wird das meiste angenommen, wie eine Wahrscheinlichkeitsrechnung. Also einfach: bei 100 Frauen war das Kind normal, bei 2,5mm irgendwas, dann wird es bei ihnen auch so sein.

Nein, das war mir zu wage.

Beitrag von elli-pirelli1704 04.01.11 - 19:41 Uhr

Hallo,

ich hatte die Frage bereits heute schon gestellt. Entschieden habe ich noch nicht. Meine andere Gyn meinte, dass die Chance 1:1053 stehe. Aufgrund meines Alters etc.

Mit jedem Wert bzw. jeder der es machen lässt füttert man die Statistik.

Das ist sowas wie Wahrscheinlichkeitsberechnung.