Immobilie beim Makler , eine Frage

Archiv des urbia-Forums Allgemeines.

Hier geht es in die aktuelle Version dieser Seite. Nimm dort aktiv am Diskussionsgeschehen teil.

Forum: Allgemeines

Aktuelles und Zeitloses rund um das (Familien-) Leben im Allgemeinen. Auch gesellschaftliche Themen sind in dieser Rubrik willkommen. Alles rund um den Internet-Handel, Versand etc. gehört in das Forum "Internet & Einkaufen".

Beitrag von tannosch 04.01.11 - 18:32 Uhr

Moin!


Mal eine Frage . Es geht um Immobilien / Makler. Kennt sich da Jemand aus??

Unser Nachbar hat vor 2 Monaten seine Eigentumswohnung an einen Makler zum Verkauf abgeben. Aktuell ist ein Interessent vorhanden. Aus privaten Gründen möchte unsere Nachbar nun nicht mehr verkaufen. Kann er das so einfach, oder bekommt er da Schwierigkeiten??


Danke schon mal für Antworten.

LG

Tannosch

Beitrag von jrc 04.01.11 - 18:42 Uhr

Er wird mit dem Makler einen Vertrag gemacht haben, der besagt, daß der Makler z.B. 6 Monate versucht das Haus zu verkaufen.
Meist kommt man vor dieser Frist nicht aus dem Vertrag raus.
Wenn der Hausbesitzer jetzt z.b. privat jemanden gefunden hat, der die Courtage sparen will, wird das vergessen können. Erst wenn der Vertrag abgelaufen ist.
Will er das Haus jetzt behalten, weil er es doch finanzieren/drin wohnen/vermieten will weiß ich nicht. Kostet normalerweise einen Anruf beim Makler.
Ansonsten gilt: Vertrag ist Vertrag. Die Makler haben auch nicht ihre Zeit und Geld für unentschlossene Hausbesitzer gestohlen. ;-)

Beitrag von tannosch 04.01.11 - 18:50 Uhr

Danke für die Antwort.
Nein, er will in der Wohnung weiter wohnen bleiben. Privatverkaufen möchte er nicht.
Es wurde ein Vertrag für 6 Monate vereinbart. Sprich noch 4 Monate bis der Vertrag ausläuft.
Hmm....wenn aber nun der Interessent das Objekt unbedingt kaufen möchte, aber unsere Nachbar nicht mehr verkaufen möchte, kommen dann Aufwandsentschädigungskosten oder so was auf Ihn zu??? Und wieviel wäre so was wohl??

Beitrag von nadeschka 04.01.11 - 19:08 Uhr

Er sollte sich einmal ganz genau seinen Vertrag durchlesen. Da wird doch sicherlich etwas dazu drin stehen, was passiert, wenn er vorzeitig aus dem Vertrag heraus möchte.

Beitrag von karamalz 04.01.11 - 19:27 Uhr

hi,

du bist ein sehr hilfreicher nachbar! aber warum kümmerst du dich um seine belange?

wenn dein nachbar nicht mehr verkaufen will, kann der makler ihn nicht zwingen. er nimmt lediglich die interessen des potenziellen verkäufers war. er soll sich den vertrag zu gemüte führen, es wird eventuell eine courtage/gebühr für entgangenes fällig. aber verkaufzwang ist nicht gegeben!!!

alles gute

Beitrag von tannosch 04.01.11 - 19:38 Uhr

Ich frage nur nach, weil es mich auch interessiert. Wir hatten heute Nachmittag im Hausflur darüber gesprochen .
Es gibt halt auch noch gute Nachbarschaft heutzutage. Und da mein Nachbar gefragt hat, ob wir wissen , was auf Ihn zu kommt, wenn er nicht verkauft. Haben wir halt mal Infos eingeholt.

Beitrag von karamalz 04.01.11 - 19:43 Uhr

ist doch ok!!!
aber wie geschrieben, der makler ist nur beauftragt, kann also auch wieder "entlssen" werden. zu welchen konditionen, siehe vertrag.

Beitrag von tannosch 04.01.11 - 19:48 Uhr

Danke. Dann soll er sich mal seinen Vertrag anschauen. Da hab ich ja keinen Einblick .

Beitrag von tannosch 04.01.11 - 20:03 Uhr

Hab gerade von meinem Nachbarn erfahren, dass er gar keine Durchschrift vom Vertrag bekommen hat#kratz Sprich er kann nicht nachschauen, was drinne steht...Das ist doch etwas merkwürdig.... Er will morgen bei dem Makler anrufen, und dort nachfragen.