U3-Kinder und Kindergarten

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Forum: Kindergartenalter

Ein großer Schritt ins Leben für jedes Kind ist der Start in den Kindergarten. Aus dem Kleinkindalter herausgewachsen, wird euer Sprössling nun zunehmend unabhängiger. Es stellen sich ganz neue Fragen, bei denen euch unser Forum hilfreich zur Seite stehen kann.

Beitrag von daniel1012 04.01.11 - 19:57 Uhr

Hallo Mamis,

wollte einmal das Thema von heut aufgreifen und etwas dazu schreiben.

Ich bin ja hier anscheinend eine faule Mami, die ihre Kinder in die Kiga geschickt hat mit unter drei. Nein ich gehe nicht arbeiten und bin den ganzen Tag daheim.

Finde es ganz schade, dass hier Mamis, deren Kinder mit U3 in den Kiga gehen abgestempelt werden. Echt furchtbar sowas. Jeder hat doch seine Meinung, darf sie auch bekannt geben, aber man muss doch nicht beleidigen!

Meine Kinder, fangen wir an mit meiner Großen, wird im April 5, geht seit 2008 in den Kiga, weil es mir vom KiA empfohlen wurde, da sie sehr weit für ihr Alter war, manchmal auch gelangweilt, weil sie alles wissen und erleben wollte, auch obwohl wir täglich auf dem Spielplatz, im Zoo oder sonst wo waren. Manchmal ist es auch gut, Kinder so früh in den Kiga zu schicken, wenn es für deren Entwicklung und Wohlbefinden beiträgt. Bevor jetzt kommt, ich bin eine faule Mama, nein bin ich nicht, wir sind täglich auf dem Spielplatz, mal im Zoo, spielen täglich mehrere Stunden gemeinsam.
Mein Sohn geht seit letztem August in den Kiga, er wurde im Mai 2008 geboren. Da war es mir wichtig, da er das Sprechen nicht so für sich entdeckt hat. Seit er in den Kiga geht, fängt er an zu sprechen, einfach schön. Auch hier hat uns der KiA dieses geraten.
Meine beiden sind unter Gleichgesinnten, von 9-12 Uhr. Ich denke nicht das es für meine Kinder zu früh war, sondern eher genau der richtige Weg und es hat keinesfalls mit Faulheit meinerseits zu tuen, denn ich unterstütze meine Kinder damit nur noch mehr in ihrer Entwicklung. Bei meinem Sohn kam da noch hinzu das er immer da bleiben wollte im Kiga, weil seine Schwester da war. Wenn meine Kinder sich unwohl gefühlt hätten, oder ich einen schlechten Eindruck von der Einrichtung gehabt hätte, würden meine Kinder da sicherlich nicht hingehen.

Fazit:
Liebe Mamis, macht das was ihr für richtig haltet. Für die, die Mamis als Faul bezeichnen, weil die Kinder schon mit U3 in den Kiga gehen obwohl sie selbst nicht arbeiten gehen, akzeptiert doch diese Meinung einfach und beleidigt nicht mit: Faule Mütter oder Super Nanny oder so, dass ist erstens nicht angemessen und zweitens doch nicht eure Entscheidung.

Liebe Grüße Nadine mit Lenie und Phil

Beitrag von danja1983 04.01.11 - 20:03 Uhr

Hallo,

meine Große kam Ende 2007 in den Kiga(geb. Februar 2005).
Ich schwanger mit zweitem Kind zu Hause.
Meine Kleine kam Juli 2010 in den Kiga, sie ist ein Mai 2008 Kind(geb. Mai 2008)Ich bin auch noch zu Hause, in Elternzeit bis Mai 2011.
Die Kleine hätte ich definitiv länger zu Hause gelassen, leider gibt es erst wieder Plätze August 2011. Also mußte sie so zeitig gemeldet werden.
Bin seitdem auf arbeitssuche, Teilzeit. Sieht leider schlecht aus:-(

Naja, was Andere machen ist mir relativ egal. Ist doch jedem selbst überlassen.

LG
Dani

Beitrag von daniel1012 04.01.11 - 20:07 Uhr

Hallo Dani,

ja so sehe ich es auch, dass es jedem selbst überlassen ist. Ließ dir mal den Beitrag weiter unter durch, glaub: Wieder aus dem Kiga nehmen.

Da wird die TE als faule Mutter hingestellt, generell Mütter mit U3 Kindern die in den Kiga gehen und daheim sind und nicht arbeiten.

Deshalb ´habe ich das hier mal geschrieben. Muss ja nicht sein, dass man sich deshalb so angreifen lassen muss.

LG Nadine

Beitrag von danja1983 04.01.11 - 20:16 Uhr

;-) War gerade dabei es durchzuarbeiten.
Meiner Meinung nach vollkommener Schwachsinn.
Ich würde sogar sagen das ist schon reine Boshaftigkeit jemanden als faul hinzustellen nur weil das Kind in die Krippe geht.

Beitrag von daniel1012 04.01.11 - 20:26 Uhr

Naja das machen wir jetzt mal nicht, wir sagen ja, jedem das seine, fand es aber eine Unverschämtheit soetwas zu schreiben.

Beitrag von sabinemaya 04.01.11 - 20:21 Uhr

Hallo,
also ich bin froh, dass ich im Oktober die Chance hatte meiner Maus den Kindergartenplatz zu bieten. Sie wird jetzt im April 3. Sie hat so den Kontakt zu anderen Kinder gesucht und hat sich zu Haus nur noch gelangweilt. Uns fiel beiden die Decke auf den Kopf. Sie geht seit dem ersten Tag mit Begeisterung in den Kindergarten und es tut ihr sowas von gut. Sie ist wieder ausgeglichener und spielt auch wieder super gerne mit Ihren Spielsachen, die vorher nur noch uninteressant waren. Ich hab es nicht bereut die Chance auf den U3 Platz zu ergreifen, zumal ich das Glück hatte kurz danach einen Mini-Job zu finden.
Uns geht es beiden mit der jetztigen Situation viel besser. Ich fühle mich wohler, weil ich auch wieder eine berufliche Aufgabe habe und meine Maus, weil sie oft und regelmäßig mit anderen Kindern zusammen sein kann. Allerdings geht sie nur vormittags, auch wenn ich sie nachmittags bringen könnte.

LG
Sabine

Beitrag von seelentrost2007 04.01.11 - 20:29 Uhr

fuer mich bist du nicht faul aber mich ko... solche elternteile auch an deren u3 kinder in die kita gehen obwohl mindestens ein elternteil zu hause sitzt.

ich reg mich taeglich noch darueber auf das ich damals haette arbeit haben koennen aber leider keinen kita platz.

waere das kind meiner bekannten nicht in dem kiga (und ja, sie sitzt zu hause) haette mein kind gehen koennen und ich derweil arbeiten.

ein traum der zb mir wegen den u 3 kindern verbaut wurde.

ich kotzt das einfach nur an.

u3 plaetze sollten nur fuer eltern mit job bereit stehen.

mfg

Beitrag von peppa 04.01.11 - 20:32 Uhr

Na, da sollten doch wohl ehr genügend U3 Plätze zur Verfügung stehen.
Komische Sichtweise der Dinge!

Beitrag von heimchen82 04.01.11 - 20:36 Uhr

Sehe ich auch so! #pro

Beitrag von daniel1012 04.01.11 - 20:44 Uhr

und was ist mit den Eltern, die einen U3-Platz haben weil kein anderer den haben wollte, bzw er benötigt worden wäre? Für meine Tochter der Platz war frei, den wollte niemand haben, mir wurde er angeboten und ich habe ihn genommen.

Ist das so schlimm??
Ihr solltet nicht von, ich sag mal jetzt, Einzelfällen, alle über einen Kamm scheren.

Sicherlich bin ich nicht faul, oder gehöre zur Super Nanny oder We are Family.

Beitrag von daniel1012 04.01.11 - 20:41 Uhr

Hallo,

ich gehe auch nicht arbeiten und meine Kinder gehen in den Kiga (diese Plätze waren bei beiden noch frei, keine Eltern die den unbedingt brauchten, zumindest bei meiner Tochter damals, mein Sohn ist ein Geschwisterkind, da ist es eh egal gewesen, da Geschwisterkinder bevorzugt werden. Hätte man mich aber gefragt, weil dieser Platz dringend gebraucht wird, hätte ich auch noch drei Monate gewartet. Bei uns in dem Kiga werden alle drei Monate Anmeldungen entgegen genommen). Finde es nur Schade das du so sauer auf alle bist, die ihre Kinder mit U3 in den Kiga schicken.
Klar gibt es Eltern die ihre Kinder schicken, damit sie ihre Ruhe haben, haben wir an unserem Kiga auch eine, aber das ist doch nicht mein Ding. Für meine Kids war es die richtige Entscheidung, sie sind ausgeglichen, haben altersgesinnte um sich und sind einfach zufrieden. Wie gesagt, hätte damals jemand den Platz meiner Tochter dringends gebraucht, dann bitte.

Ich habe meine Tochter damals nach der Geburt im Kiga angemeldet, wäre erst mit drei gewesen, war dann aber schon mit zwei, etwas drüber dort, weil es für sie das Beste war und der Platz definitiv noch frei.

Also nicht auf alle sauer sein, sondern auf die, wo du es weiß.


LG Nadine

Beitrag von peppa 04.01.11 - 20:52 Uhr

Jetzt muß ich mich auch noch mal einschalten. Verstehe die ganze Diskussion nicht so wirklich.
Die Gemeinden sind dazu verplichtet jedes Jahr eine Badarfsplanung zu machen - auch für U3 Kinder. In diese Planung können allerdings auch private Tagesbetreuungen mit einbezogen werden.
So soll für alle Kinder die möchten (aus welchen Gründen auch immer) ein Platz zur Verfügung stehen.

Eltern die Ihr Kind unter 3 in eine Kita geben als Faul abzustempeln finde ich wirklich unverschämt.
Es gibt viele Gründe ein Kind in die Kita zu geben. Keiner sollte sich dafür rechtfertigen müssen - ich kann nur aus Erfahrung sagen, daß es vielen Kindern sehr gut tut sich für einige Zeit am Tag aus der Familie zu lösen.

Lg Peppa (Tarik fast 3 Jahre und Jannis 16 Monate) - Leitung einer KITA

Beitrag von daniel1012 04.01.11 - 21:02 Uhr

Danke,

du hast meinen Beitrag verstanden. Für meine Kinder war es echt eine richtige Entscheidung und ich muss mich nicht als faul hinstellen lassen, weil ich meine Kinder fördere in ihrer Entwicklung. Vielleicht kommt ja auch bald noch nen Job dazu, möchte gern wieder etwas arbeiten in meinem Job als ausgelernte Rechtsanwaltsfachangestellte.

Für meine Tochter, weil sie daheim unterfordert war. Seither blüht sie auf und ist oft viel weiter als Kinder in ihrem Alter. Sagte damals die Leitung des Kiga zu mir als wir zur U7a mussten mit diesem Bogen. Der Kinderarzt konnte dies nur bestätigen.

Für meinen Sohn deshalb, weil er daheim kam gesprochen hat und ein recht stilles Kind war. Das hat sich jetzt in den sagen wir fünf Monaten komplett geändert, er spricht deutlich drei bis Vierwortsätze, ist aufgeschlossen und einfach zufrieden.

Beitrag von peppa 04.01.11 - 21:16 Uhr

Ja, wie gesagt es gibt sehr viele Gründe ein Kind schon vor dem 3. Geburtstag in den Kiga zu geben. Die die du genannt hast gehören auf jeden Fall dazu.
Ich finde, man sollte doch zunächst einmal das Kind im Blick haben und nicht die Tätigkeit der Mutter. Manche Kindern tut eine recht frühe zweitweise Ablösung recht gut - andere brauchen sehr lange und sind auch mit 3 Jahren noch nicht Kindergartenreif (das findet in den ganzen Diskussionen hier kaum beachtung).

Auch Privat habe ich mit diesem Thema Erfahrung: Wir selbst haben hier keinerlei Verwandschft und so werden die Kinder eigentlich nur von mir und meinem Mann betreut. Deshalb habe ich meinen älteren Sohn schon mit 1,5 Jahren einmal pro Woche in eine betreute Spielgruppe einer Freundin von mir gegeben. Ihm hat es super gut gefallen, mit 2 Jahren ist er dann 3x die Woche gegangen und seit er 2,5 Jahre ist geht er in den Kiga. Er hatte dadurch nie Probleme mit der Ablösung von mir oder meinem Mann gehabt.
Hätte ich diesen Weg nicht gewählt, hätte keinerlei Ablösung bis zum 3 LJ stattgefunden - dann hätte sich der Eintritt in den Kiga sicherlich viel schwieriger gestaltet - wäre das dann gut für das Kind gewesen?

Also, ich kann Dich da voll verstehen ;-)


Beitrag von daniel1012 04.01.11 - 21:30 Uhr

Danke

Beitrag von gingerbun 04.01.11 - 21:37 Uhr

Tja das ist aber Aufgabe des Staates dafür zu sorgen dass ausreichend Plätze zur Verfügung stehen. Ich kann Deine Wut sehr gut verstehen, ohne KiTa-Platz keinen Job - das ist zweifelsohne desaströs. Aber dennoch sollten alle Eltern ein Recht auf einen U2-Platz haben finde ich.

Beitrag von jindabyne 04.01.11 - 21:48 Uhr

Dazu fällt mir nur ein: Wo ein Wille ist, da ist ein Weg! Es gibt auch Tagesmütter und private Einrichtungen bzw. kann man mit Freundinnen private Arragements zur Kinderbetreuung treffen. Nicht zu arbeiten, weil man keinen U3-Platz hat, ist für MICH eine faule Ausrede! Dass man spontan und kurzfristig keinen U3-Platz und häufig nicht mal einen Kiga-Platz kriegt, sollte sich doch eigentlich herumgesprochen haben #kratz Und das liegt nicht nur an Eltern, die den ganzen Tag zu Hause sind... Aber wie gesagt, es gibt jede Menge andere Möglichkeiten, wenn man WIRKLICH will!!!

Beitrag von gingerbun 04.01.11 - 20:54 Uhr

Hallo,
ich verstehe die Diskussion auch so gar nicht. Ich kenne wirklich kein Kind was nicht vom Kindergarten profitiert. Und wenn ich dieses böse Wort Fremdbetreuung immer lese, dann geht mir eh die Hutschnur hoch.
Kurzum: Eine Mutter die ihr Kind in den Kindergarten gibt (gern U3) und nicht arbeiten geht ist weder faul noch sonstwas sondern denkt mit im Sinne des Kindes :-)
Meine Meinung.
Gruß!
Britta

Beitrag von tweety12_de 04.01.11 - 21:17 Uhr

hallo,

mein großer geht in den kiga seid er 3 jahre ist(geb. okt.2005), ich war darmals mit nummer 2 hochschwanger.

unser kleiner geht in den kiga seid er 16 monate ist(geb okt.2008).

laß die leute doch reden, das ist in der regel neid !!! .

bei uns ist die devise, first come, first serve, nix mit bevorzugt wegen geschwisterkind, alleinerziehend etc.

ich bin auch den ganzen tag zu hause...

die klatschweiber aus der nachbarschaft sind grün vor neid.

allerdings wissen sie nicht, das ich ca. 30 h. die woche von zu hause aus arbeite......

jeder so wie er mag und kann....

was bin ich froh, das unser kiga ein privater träger ist, somit hat man eine reelle chance auf einen platz,wenn man frühzeitig anmeldet, ohne das einem ein aleinerziehender, oder plötzlich wieder im job stehender in die quere rutsch und du dein kind umsonst frühzeitig angemeldet hast.

beide miener kinder wurden quasi schon vor der geburt angemeldet, mit angabe der vorstellung, wann das kind die einrichtung beuschen soll

es gibt hier echt leute, die offiziell getrennt leben, wegen der bevorzugung des kindergartenplatzes....

das finde ich krank.....

gruß alex

Beitrag von derhimmelmusswarten 04.01.11 - 21:47 Uhr

Ohne die Antworten jetzt zu lesen: Ich muss dir vollkommen recht geben! Es sollte jedem selbst überlassen sein, wie er das handhabt. Ich selbst bin ein Befürworter von Kitas. Nicht nur, damit Mütter arbeiten können, sondern auch, damit Kinder SPIELEN können. Es ist ein Irrglaube vieler Mütter, zu denken, dass Kinder in den ersten Jahren am Liebsten mit Erwachsenen oder der Mutter zusammen sein wollen. Es ist für kleine Kinder wichtig, feste Bezugspersonen zu haben. Aber das muss nicht immer die Mutter sein. Eine Spielgruppe oder ein Spielplatz kann meines Erachtens nicht eine Kita ersetzen. Ich wundere mich, wie manche Mütter so über andere urteilen können. Das können nur Mütter tun, die überhaupt keine Ahnung haben wie es in einer Kita abläuft und wie gut es Kindern in der Regel tut dort unter ihresgleichen zu sein.

Beitrag von daniel1012 04.01.11 - 21:53 Uhr

Ach hatte vergessen dazu zu schreiben, mein Mann geht arbeiten. Hat Kontischichten (zwei Frühschichten, zwei Mittagschicht und zwei Nachtschicht) ist Schichtleiteiter