Was würdet ihr auf keinen Fall essen?

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Beitrag von fernande 04.01.11 - 20:08 Uhr

Hallo,

angeregt durch eine Diskussion, die im weitesten Sinne um Kindererziehung ging kam bei mir die Frage auf, was ihr denn auf keinen Fall essen würdet.

Es gab ja schon einige Threads zum Thema "was mag ich nicht".

Ich frage mich aber, was macht man, wenn der Chef zu sich nach Hause einlädt und hat etwas gekocht, was man echt nicht mag. Oder die Schwiegereltern in spe, oder das date und und und ...

Was macht man dann?
Bzw. was wäre für Euch ein totales Nogo und wie würdet ihr Euch erklären?

Gruß
f

Beitrag von goldtaube 04.01.11 - 20:11 Uhr

Ich probiere grundsätzlich alles. Auch Dinge die ich zuvor nie gegessen habe. Ich sage allerdings auch immer ganz ehrlich ob mir ein Essen schmeckt oder nicht. Da ist es egal ob es der Chef, die Schwiegereltern oder sonst wer ist.
Wenn es etwas gibt was ich schon einmal probiert habe, was mir aber nicht schmeckt oder etwas was ich nie probieren würde (das wären nur so Dinge wie Insekten usw.), dann sage ich das ganz ehrlich und gerade heraus.

Beitrag von maamaa2006 04.01.11 - 20:13 Uhr

Genau so und nicht anders #mampf

Beitrag von mirja 04.01.11 - 21:07 Uhr

Das ist die gleiche Einstellung die ich auch habe. Vom Probieren stirbt man nicht und "der Mund muss sich an neues Essen auch erst gewöhnen" - das lernen sogar meine Kiga Kinder und kommen ganz gut zurecht damit. Sie geben mir im Nachhinein auch oft recht und freuen sich, wenn was neues dann doch schmeckt... #huepf

Beitrag von ayshe 05.01.11 - 07:59 Uhr

Nein, so schnell stirbt man nicht, auch nicht beim Kotzen, aber Spaß macht es auch keinen.


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"der Mund muss sich an neues Essen auch erst gewöhnen"
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Das sehe ich nicht so.

Und ich finde auch nicht, daß man etwas probieren muß, wenn vllt schon der Geruch Würgereize auslöst oder es extrem unappetitlich aussieht.
"Das Auge ißt mit" sagt man ja auch.

Beitrag von sassi31 05.01.11 - 14:22 Uhr

#pro

Ich probiere grundsätzlich alles. Sofern es appetitlich aussieht, lecker riecht und frei von Milchprodukten bzw. Milchzucker ist.

Beitrag von fernande 04.01.11 - 20:22 Uhr

Wow, das ist ja mal ehrlich.

Ich bin mir sehr sicher, dass ich schon auf einigen Essen war bei denen mir diese Ehrlichkeit beruflich sehr geschadet hätte. Und ich wüsste nicht warum ich da an irgendeinem Prinzip festhalten sollte.

Aber ich denke auch, probieren sollte man erstmal grundsätzlich alles.

Beitrag von maamaa2006 04.01.11 - 20:28 Uhr

Hmm zum Glück hatte ich noch nie das Pech aber bevor ich das würgen anfange sage ich lieber nein Danke.

Aber es gibt ja viele Sachen wo man sagt das mag ich nicht so und würde es aber unter bestimmten Umständen essen.
Z.B. mag ich Rotkraut nicht unbedingt würde es aber bei nem wichtigen Esse essen, aber eben keine gegrillten Vogelspinnen :-)

Beitrag von maamaa2006 04.01.11 - 20:30 Uhr

5mal das Wort aber toll gelle?#klatsch

Beitrag von fernande 04.01.11 - 20:32 Uhr

Aber, aber,
das ist doch aber gar nicht schlimm!

Beitrag von fernande 04.01.11 - 20:31 Uhr

Genau das meinte ich, dass man dann doch bei einem wichtigen Essensich zusammenreisst und Gerichte isst, die man sonst nicht so mag.

Und vogelspinnen gehören bei mir zu Ekelessen, dass ich in unserem Kulturkreis so unangemessen fände, dass ich da an einen Test denken würde.

Beitrag von maamaa2006 04.01.11 - 20:37 Uhr

Naja es kommt darauf an, Rotkraut bekomme ich ohne zu würgen runter. Aber irgendwas von der konsistenz Schwabbeliges nicht wie z.B. manche Arten von Pilzen in Soße oder so da würde ich schon sagen das ich das nicht mag.

Verstehst wie ich das meine?

Beitrag von fernande 04.01.11 - 21:11 Uhr

Ich verstehe, wie Du das meinst.

Für mich kann ich aber mittlerweile sagen, dass ich (die ich pilze echt nicht mag) mich da zusammenreißen könnte.

Obwohl, wenn ich hier so etwas lese wie Froschschenkel, dann wäre da wohl auch eine Grenze für mich persönlich und ich hätte eine Spontanallergie.

Beitrag von maamaa2006 04.01.11 - 22:12 Uhr

Ja genau :-D

Aber mal ehrlich wenn jemand egal wer nicht akzeptieren kann das ein anderer Mensch bestimmte Sachen nicht isst, dann ist mir es nicht wert mich mit diesem Menschen länger abzugeben. Egal ob Chef oder nicht, dafür ist mir mein Leben zu kostbar.

Und stell dir mal vor, dein erstes Date mit jemanden, er kocht was du überhaupt nicht magst, du aber sagst du isst es gerne, dann wird eine feste Beziehung daraus und du musst es ständig essen weil dein Partner denkt du isst es gerne #mampf

Beitrag von fernande 04.01.11 - 22:24 Uhr

Ich habe weiter unten Situationen beschrieben, wo ich mich zusammenreiße oder flunkere.

http://www.urbia.de/forum/index.html?area=thread&tid=2965511&pid=18758809&bid=11

Auch denke ich, dass mein Freund recht froh war, dass ich das Essen eines Londoner Produzenten gegessen habe und so keine peinliche Stimmung aufkam, sondern wir noch ein paar Witze darüber machen konnten.

Es ist einfach so, die Stimmung ist besser, wenn der Gastgeber das Gefühl hat sein essen kommt gut an und da scheue ich auch keine Notlüge.

Und wenn aus einem Date mehr wird, dann kann man ja immer noch gestehen, dass man vor lauter Verliebtheit geschmacksblind war. Ist doch süß!

Beitrag von maamaa2006 04.01.11 - 22:33 Uhr

Hmm weiß nicht...

Bei bestimmten Sachen ob Geruch oder aussehen ist es doch schwierig oder stell dir mal vor dein Chef kann gar nicht kochen und es ist so grausam das es einem echt hochkommt. Aber egal darüber kann man endlos diskutieren. Natürlich habe ich so viel Anstand das ich nicht das Essen weg schiebe und sage iiiie wie ekelhaft.#gruebel

Ich selbst bin Köchin und bilde Köche aus und das erste was wir unseren Azubis angewöhnen ist egal ob es einem selbst schmeckt also z.B. Bohnen muss es so abgeschmeckt von Gewürzen sein das Gäste es essen können. Also da kommt man nicht drum rum auch mal ne Auster oder ne Rinderzunge zu probieren und der wo am lautesten schreit iiie der muss als erster essen #mampf

Beitrag von fernande 04.01.11 - 22:48 Uhr

Na, wenn es mir hochkommt, dann würde ich irgendwie flunkern oder sonstwas. ich denke man kann sich ganz gut zusammenreißen.

Aber hier scheint ja mancher bei den schlichtesten Lebensmitteln zu würgen.

Also ich mag ja auch manches nicht, aber würgen? Bei Bohnen?

langsam habe ich den Eindruck, dass da ganz andere Probleme vorliegen.

Beitrag von maamaa2006 04.01.11 - 22:59 Uhr

Das waren doch nur beispiele ob Bohnen oder andere Lebensmittel.

Aber ich glaube es geht auch vom Thema weg du fragtest was würdet ihr auf keinen Fall essen? und nicht wie verhaltet ihr euch bei einem Geschäftsessen?

So eine flunkerei kann auch mal schnell auffliegen da muss nur einer sage ach ich dachte du magst das nicht blablabla

Und meine Azubis müssen das Probieren was sie kochen da gibt es kein iiie kann ja nichts verkaufen was nicht geschmeckt ist das meinte ich vorhin da ist es mir egal ob Azubi xy das Essen xy mag oder nicht.

Aber es ihm dann zu Mittag hinstellen und frage und schmeckt es? Wäre doch echt mies weil dann bin ich ja die Chefin was soll er denn sagen.

LG



Beitrag von fernande 04.01.11 - 23:05 Uhr

Nein, meine Frage war doch nicht, was würdet ihr allgemein nicht essen, sondern was würdet ihr selbst bei einem sehr wichtigen Essen nicht essen und wie würdet ihr Euch verhalten.

Also, ich bin ja hier ein wenig verwirrt, aber das habe ich genauso im Posting geschrieben.

Und in deinem Beruf liegt der Fall dann doch anders.

Das wäre als wenn mich mein Chef nach etwas fachlichen fragt und ich schmiere ihm Honig ums Maul und erzähl ihm dabei den größten Quatsch.

Beitrag von maamaa2006 04.01.11 - 23:13 Uhr

Glaube ich geh dann mal ist Bett.

Sorry jetzt habe ich so viel gelesen und glatt vergessen was genau am Anfang da stand :-)#gaehn

Also ich wäre ehrlich aber natürlich schon mit Rücksicht auf den der es gekocht hat.
Derjenige kann ja nichts dafür das ich dies oder jenes nicht mag und natürlich sollte man auch nicht an jedem kleinen pups nörgeln das wird auf dauer stressig für den Gastgeber. #zitter

Beitrag von ayshe 05.01.11 - 08:09 Uhr

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Also ich wäre ehrlich aber natürlich schon mit Rücksicht auf den der es gekocht hat.
Derjenige kann ja nichts dafür das ich dies oder jenes nicht mag und natürlich sollte man auch nicht an jedem kleinen pups nörgeln das wird auf dauer stressig für den Gastgeber.
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#pro

So sehe ich das auch. Nein, Nörgeln ist nicht angebracht.
Ich sage auch nichts, solange ich nicht gefragt werden, und wenn ich gefragt werde, dann drücke ich mich eben schonend aus und nehme "die Schuld auf mich" ;-)

Allerdings finde ich Gastgeber nervig, die dann anfangen rumzujammern und meinen Geschmack zu ihrem persönlichen Problem machen, das müssen sie nämlich nicht.

Beitrag von sassi31 05.01.11 - 14:26 Uhr

"So sehe ich das auch. Nein, Nörgeln ist nicht angebracht.
Ich sage auch nichts, solange ich nicht gefragt werden, und wenn ich gefragt werde, dann drücke ich mich eben schonend aus und nehme "die Schuld auf mich"

Genauso sehe ich das auch. Nörgeln oder gar demonstrativ angewidert das Essen runter würgen - DAS wäre unhöflich und für mich schlechtes Benehmen. Und das geht dann auch überhaupt nicht, wenn man ein offizielles Geschäftsessen hat.

Beitrag von ayshe 05.01.11 - 15:00 Uhr

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Nörgeln oder gar demonstrativ angewidert das Essen runter würgen - DAS wäre unhöflich und für mich schlechtes Benehmen. Und das geht dann auch überhaupt nicht, wenn man ein offizielles Geschäftsessen hat.
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#pro
Genau, das kann man höchstens machen, wenn man jemanden loswerden will ;-)

Beitrag von sassi31 05.01.11 - 15:52 Uhr

Meinst du, ich sollte mir das mal merken, wenn sich mein Gegenüber beim Essen als nervig erweist? :-p

Beitrag von ayshe 05.01.11 - 16:07 Uhr

Bei aufdringlichen Männern würde ich das empfehlen, dann wird man wenigstens nicht mehr eingeladen und muß sich keine Märchen für Absagen ausdenken.