Trinkt bei der Tagesmutti nicht ?

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Forum: Kleinkind

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Beitrag von knutschy 05.01.11 - 06:58 Uhr

Hallo,

mein kleiner Mann, 2 Jahre Jung trinkt bei der Tagesmutti nicht, bis mikroskopische Mengen ;-)

Sie stellt nur Becher hin, und fragt oft nach. Aber er verneint.

Er verneint wegen dem Becher, das Wissen wir. Den er will einfach nicht aus dem Becher trinken.

Zuhause trinkt er aus diesem Nuk Trinklernaufsatz aus Silikon. Und ich hab auch immer ein Glas mit Wasser für Ihn dastehen. Aber das bringt er lieber mir zum trinken ;-)

Er KANN aber aus dem Becher trinken, das hat er im Sommer bei der Tamu ja auch gemacht, zwar nicht viel aber wenigstens was. Und zuhause hatte Papa mal seine Zitronen Limonade stehen lassen im Glas, und die hat er zügig und gut ausgetrunken.

Was würdet Ihr den machen ?
Die Tamu will ihm keine Trinklernflasche mehr anbieten.

Aber so ist es immer wenn ich ihn abhole 14:30 und er draußen im Wagen sitzt das er gleich sagt "trinken" und dann durchaus aus der Flasche gleich mal die 300ml wegzieht.

Wenn ich ihm nichts gebe, und ihn bis zuhause vertröste weil er ja offensichtlich durstig ist und ihm dann ein Becher hinstelle, trinkt er lieber garnicht. Er wartet dann bis zum ins Bett gehen wo dann seine Flasche daneben steht.

Liebe Grüße Anja

Beitrag von susa31 05.01.11 - 07:21 Uhr

Ganz ehrlich? Ich würde darauf bestehen, dass die Tagesmutter ihm eine Trinklernflasche gibt. Was soll daran denn so dramatisch sein? Dann fängt er mit dem Becher halt später an.
Mir wäre die Tatsache, dass er tagsüber trinkt, wichtiger als die Frage, woraus.

Beitrag von emchen85 05.01.11 - 12:19 Uhr

seh ich auch so! Bei unserer Tamu darf jeder aus dem Trinken was er möchte/ kann... bevor er garnichts trinkt dann lieber Flasche.... und das würd ich der Tamu auch deutlich machen, es ist dein Kind und deine Entscheidung! lg;-)

Beitrag von ronja22805 05.01.11 - 07:30 Uhr

mmmh was ist denn mit so einer Sportlerflasche? Trinkt er dadraus? Vielleicht wäre das ein Kompromiss für die Tagesmutter?

ragnar trinkt aus dem Becher auch so gut wie nichts, aber dafür aus dem Tupper Sportsfreund und ganz ehrlich das ist mir sogar lieber, wenn er hier nebenbei spielt sonst hätte ich nmlich ständig überall alles nass.

Beitrag von sissy1981 05.01.11 - 08:03 Uhr

Es ist nicht verwunderlich, dass er den Becher nicht annimmt, wenn nicht an einem Strang gezogen wird. Ihn zu förder aber auch zu fordern ist nicht nur Aufgabe eurer TM.

Das Ziel MUSS es sein, den Becher einzuführen und zu üben- ergo wenn er es kann bedeutet das ganz klar dass es auch keinen Becher mehr gibt. Wofür bedarf es einen TrinkLERNaufsatz wenn er es kann?

Das er Nuckel -egal welcher Art vorzieht- ist nicht verwunderlich - es gibt Kinder die auf Grund des Großwerderns voller Inbrunst üben bis sie den Dreh raus haben aber mindestens genausoviele die der Bequemlichkeit halber lieber so lange wie möglich Ausweich-/Lernsysteme beibehalten. Und solange es irgendwann am Tag noch eine gibt, gibt es auch immer das Ziel auf das man warten kann (er brauch sich mit dem Becher nicht rumschlagen wenn Mama mittags oder abends eh die Flasche hinstellt)

Ich persönlich würde bei meinem Kind die Flaschen in die Tonne kloppen und den Becher einführen und zwar jetzt im Winter. Im Moment ist gut Suppenzeit und wir haben keine Temperaturen die einen erhöhten Flüssigkeitsbedarf über den Tag notwendig machen, sodass man auch an das verweigern (was wohl auf jeden Fall kommen wird) wesentlich entspannter rangehen kann, als wenn der Wetterbericht für den nächsten Tag 30 Grad im Schatten meldet.

Beitrag von sanniundmarco 05.01.11 - 09:12 Uhr

Hi,

das Problem hatten wir auch am Anfang!Jamie geht seit Oktober zur Tagesmutter.Bei der Eingewöhnung,als ich dabei war,alles kein Problem.Aber dann alleine wollte er dort absolut nix trinken,sie hatte alles probiert aber er wollte nicht!Wir haben dann diverse Säfte,Tee´s usw probiert,versch.Flaschen nix hat geholfen...

Dann nach etwa 4 Wochen fing er aber an zu trinken,erstmal nur so 50-100ml aber immerhin.
Mittlerweile trinkt er ganz normal dort.

Sonst hat er dort alles mitgemacht,isst sehr gut,spielt mit den anderen usw.nur eben das Trinken war das Problem,aber das gibt sich!!

Mir tat er nur immer so leid,wenn ich mir vorstelle ich würd knappe 8std nix trinken oh mann.

lg
susanne

Beitrag von dasch 05.01.11 - 10:08 Uhr

Hallo,

du schreibst ja, dass dein Kleiner aus dem Becher trinken kann. Dann laß bitte die Trinklernflasche sofort weg. Es ist für ihn natürlich bequemer und er weiß, dass es bei Dir dann die Flasche gibt. Deshalb wartet er auf dich. Das ist ähnlich wie mit dem Schnuller. Wenn man ihn tagsüber nicht anbietet und die Kinder spielen, dann denke sie oft nicht dran. Wenn sie allerdings einen Schnuller sehen und angeboten bekommen, dann wird er auch genommen.
Probier mal die Sportflaschen (NUK, Tupperware oder Sigg) für unterwegs und zu Hause konsequent sien und nur einen Becher geben. Ist für die Zähne auf jedne Fall besser.
Lg dasch

Beitrag von ficus 05.01.11 - 14:09 Uhr

Hallo,

beim Trinken hört bei mir der "Kompromiss" auf.
Trinken ist wichtig und da solltet ihr beide (TaMu und du) an einem Strang ziehen.
Weißt du, warum dein Sohn nicht aus dem Becher trinken möchte? Es gibt Leute, die trinken z.B. nicht aus dunklen Bechern weil sie eine Verbindung zu "das ist dreckig" haben. Vielleicht trinkt er ja lieber aus einem durchsichtigen oder hellen Glas?
Ich würde ihn aber nicht bewusst dursten lassen, nur weil er eben aus dem Becher trinken muss.
Essen, Trinken und Schlafen sind Dinge, die nicht mit Zwang zusammengebracht werden sollen.
Vielleicht übst du mit ihm mal, aus anderen Gefäßen zu trinken? Meine Tochter trinkt sehr gern aus der Tasse, allerdings gibt es Situationen, in denen ich ihr lieber die Flasche anbiete, weil diese zum Einen verschließbar ist und zum Anderen transportabler als eine Tasse.
LG
ficus