Jetzt wird es konkrekt und ich bekomme "kalte Füße"?

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Forum: Partnerschaft

Eine dauerhafte Partnerschaft ist eine der größten Herausforderungen unserer Zeit. Lust und Frust liegen da oft nah beieinander. Hier könnt ihr offen ausdrücken, was euch innerlich bewegt.

Beitrag von kalte füße? 05.01.11 - 09:09 Uhr

Hallo,

ja wo soll ich anfangen?
Erstmal ein paar Randinfo's :-)

Mein Mann und ich sind fast 12 Jahre zusammen, 5 Jahre davon verheiratet, wir haben drei tolle Kinder, wir hatten unsere Höhen genauso wie Tiefen und haben für den Moment alles erreicht was wir uns gewünscht haben.

Bis auf eines: Ein Eigenheim.

Wir haben zwar immer schon mal geschaut nach einem Häuschen für uns, aber nie wirklich ernsthaft, weil "Das hat ja noch Zeit, aber schauen kann man ja mal"

Gestern nun bekamen wir die Kündigung von unserem Vermieter, das ist eine längere Geschichte und darauf möchte ich hier nicht näher eingehen, tut auch nichts zur Sache.

Ich habe meinen Mann nachdem ich die Post geöffnet habe kurz auf der Arbeit angerufen, ich wollte nicht warten bis abends und via ICQ fand ich in dem Moment auch unpassend.
Mein Mann war erst sprachlos, meinte aber dann, dass uns etwas besseres für diesen Moment nicht passieren könnte.

Tja und was soll ich sagen?
Mein Mann hat dann begonnen Nägel mit Köpfen zu machen und hat sich im Internet nach Häusern hier im Ort und im Nachbarort umgesehn und mir via ICQ die Links geschickt, was ich dazu sagen würde #schock

Ich war ziemlich perplex und wußte gar nicht recht was ich dazu überhaupt sagen sollte und seither sitze ich hier und, wie soll ich sagen, es ist so ein Gefühl wie kurz bevor man heiratet und das Gefühl und die Zweifel bekommt ob das alles wirklich so richtig ist #kratz

Nicht falsch verstehen, ich liebe meinen Mann, wir sind glücklich, finanziell haben wir auch ein Polster, für ein Eigenheim haben wir seit 8 Jahren gespart, meine Eltern haben noch einen Bausparvertrag für mich, genauso hat mein Mann noch einen von seiner Oma und meine Schwiegermama hat vor ein paar Jahren eine größere Summe geerbt wo sie für ihre Kinder (mein Mann hat noch einen großen Bruder) Geld zur Seite gelegt hat.
Mein Mann hat einen gut bezahlten Job, ich bin selbstständig, wir sind gut abgesichert und trotzdem frage ich mich ob wir das alles so schaffen.

Ein eigenes Haus ist ja was tolles, aber auch viel Verantwortung und ach je ich weiß auch nicht.

Kennt das jemand oder schnappe ich jetzt über?

LG


Beitrag von eisblume84 05.01.11 - 09:19 Uhr

Huhu,

ja ich kenne das auch, aber ich glaube ich bin noch jünger als du.
Mein Freund und ich wollten immer mit meinen Eltern zusammen ziehen, weil wir ein so super Verhältnis haben. Das Haus von meinen Eltern war dafür zu klein, also haben wir gesucht und gefunden. Bei der Vertragsunterszeichnung war ich 22 Jahre, ist nun 4 Jahre her, aber als ich da beim Notar saß, dachte ich nur jetzt ist alles vorbei. #zitter

Letztes Jahr haben wir geheiratet, nun bin ich Schwanger und das Zusammenleben klappt supi. Bis hierher war es die beste Entscheidung. Klar es kann sich immer was ändern, aber wenn nicht jetzt wann dann.
Du wirst nie für irgendwas den richtigen Zeitpunkt finden. Wenn man sich auf was neues einlässt, zweifelt man doch zunächst immer. Geht mir zumindest so.

Glaub du wirst es nich bereuhen.

LG

Beitrag von kalte füße? 05.01.11 - 09:35 Uhr

Hallo,

mein Mann und ich sind beide Anfang 30 :-)

Aber du hast Recht, es gibt nie für etwas DEN Zeitpunkt.

#danke

LG

Beitrag von ??? 05.01.11 - 09:22 Uhr

hallo

warscheinlich hockst du schon ewig in deiner wohnung und würdest da wenn nichts zwischen käme in 10 jahren noch hocken.
ich denke das ist das . wärest du öfters umgezogen , hättest du die bedenken nicht.
ich kann dir nur sagen, es ist was tolles. wir sind inzwischen zwar geschieden und leben in kleinen wohnungen,aber ich würds immer wieder so machen, die zeit war klasse.was besseres kannst für kinder gar nicht geben. und für euch auch.
nur mut!
#klee

Beitrag von kalte füße? 05.01.11 - 09:38 Uhr

Hallo,

nein, so ewig hocken wir nicht in dieser Wohnung und umgezogen bin ich in meinem Leben ganze 7 Mal *lach*

Diese Bude (entschuldige, aber mehr ist es leider nicht) hier ist ein einziger Graus und ich bin eigentlich mehr als froh wenn wir endlich hier raus können.

Vielleicht ist der Gedanke an ein eigenes Haus auch für mich momentan einfach unwirklich und auf der anderen Seite entgültig.

Aber #danke für deine Worte

LG

Beitrag von ??,,, 05.01.11 - 09:55 Uhr

was meinst du wie es dir erst beim notar geht?
#schwitz
unterschreiben fürs eigenheim wenn ihr eins gekauft habt, bzw euch entschieden habt.
achtet etwas auf nachbarschaft, ganz wichtig, aufs grundstück drumherum und ansonsten spring ins kalte wasser, du wirst sehen es ist herrlich, machen zu können was man will und platz zu haben.
viel glük und berichte mal.

Beitrag von kalte füße? 05.01.11 - 10:02 Uhr

Wahrscheinlich wird es mir beim Notar dann so gehen wie damals auf dem Standesamt: Irgendwann hatte ich das Gefühl ich kippe vornüber vom Stuhl, mir war speiübel und auf den Foto's sehe ich aus wie eine Leiche #klatsch #rofl

Ja, da sagst du was: Nachbarn.
Aber die Objekte die wir uns anschauen wollen sind freistehend ;-)

Mein Elternhaus ist auf beiden Seiten angebaut, ein Graus, der eine Nachbar züchtet Tauben unterm Dach, der andere hämmert gern abends in der Scheune rum #zitter

LG

Beitrag von gh1954 05.01.11 - 10:25 Uhr

>>>Kennt das jemand oder schnappe ich jetzt über? <<<

Nein, du schnappst nicht über.

Man kauft eben nicht ständig ein Objekt dieser Größenordnung und vielleicht hättest du mehr Zeit gebraucht, um dich mit diesem Gedanken auseinanderzusetzen.

Ich bin in einem Eigenheim aufgewachsen und wohne jetzt seit fast 23 Jahren in meinem Haus und ich habe es noch keinen Tag bereut.

Finanziell scheint es bei euch ja auch keine Probleme zu geben.

Beitrag von ninnifee2000 05.01.11 - 10:43 Uhr

Wenn ihr wirklich so gut finanziell abgesichert seid, dann solltet ihr das machen.

Und wenn ihr die Arbeit einen Hauses nicht allein schafft, dann holt euch ein Hilfe.