Mal wieder: Frage an die "Schwergewichts-Mamis" (Vesper+Abendbrot)

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Forum: Kleinkind

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Beitrag von emilia5 05.01.11 - 09:41 Uhr

Hallo Ihr Lieben,
ich weiß ja, dass einige von Euch auch ein eher mopsiges Exemplar haben und sich bei der Ernährung etwas mehr Gedanken machen müssen, wie wir.
Für die, die uns noch nicht kennen: Emilia wiegt jetzt 13,7 kg bei 85 cm und 22 Monaten. Sie ist damit auf der 97. Perzentile und wir kriegen vom KiA immer gesagt, dass wir sehr auf die Ernährung achten müssen (viel Rohkost, wenig Zucker und Fett, nicht zuviele Kohlenhydrate, wenn dann Vollkorn).
So, nun mein Problem: in der Krabbelstube bekommt Emilia zum Vesper um 15 Uhr immer ein bisschen Obst und 1 bis 2 Scheiben Brot mit Fruchtaufstrich oder Frischkäse. Ich finde das völlig unnötig. Am Wochenende zuhause gibt es nachmittags nur Obst, dafür aber viel davon. Abends dann richtig Abendbrot. Ich kann die Krabbelstube aber nicht ändern. Es wird halt so angeboten und natürlich will sie es dann auch haben. Über die Feiertage ( 3 Wochen zuhause) hat Emilia kein Gramm mehr zugenommen, obwohl sie sich immer satt gegessen hat und auch mal ein Lebkuchen oder Plätzchen naschen durfte. Seit Montag (zurück in der Krabbelstube) hat sie wieder ein kugelrundes Bäuchlein, die Hosen spannen und sie kommt mir beim Hochheben schwerer vor. Nun frage ich mich, ob ich die reichhaltige Mahlzeit um 15 ausgleichen muss, indem ich ihr abends kein Brot mehr gebe, sondern nur Rohkost, Obst, Joghurt, u.ä. #kratz Was meint Ihr? Einerseits finde ich es komisch, das AbendBROT zu streichen, aber andererseits hat sie es ja eigentlich schon um 15 Uhr gegessen und braucht es nicht mehr wirklich.
Ich muss vielleicht noch dazu sagen, dass Emilia immer isst, wenn man ihr was anbietet und kein gutes Sättigungsgefühl hat. Bietet man ihr nichts an, ist sie abgelenkt und meldet sich erst, wenn sie wirklich Hunger hat.
Sorry, dass es so lang geworden ist #hicks und vielen Dank schonmal für Eure Meinungen! LG Astrid

Beitrag von rmwib 05.01.11 - 10:03 Uhr

Wenn Du ihr Obst gibst, kannst Du ihr auch Brot geben, falls Du tatsächlich auf Kohlenhydratreduktion aus bist, Obst hat nämlich unglaubliche viele ;-)

ABER ich finde es ziemlich grenzwertig, ein Kind in dem Alter in seinem Essverhalten auf diese Art und Weise zu maßregeln #kratz vor allem wo sich das jetzt nicht wirklich besonders dick "anliest"--- und zu Hause halt dann nur was geben, wenn sie auch Hunger hat.

Mein Zwerg war zur U7 90 cm und wog 12,7 Kilo und wir wurden gefragt, ob wir dem Kind regelmäßig was zu Essen geben #rofl er ist in seiner ganzen Statur eher von der schmalen Sorte und ich fand das Gewicht echt gar nicht SOOO wenig #schwitz
Lass das Kind am Besten in Ruhe und gib ihr halt wenn sie Hunger hat, ich bin mir ziemlich sicher, wenn ihr ihr gesundes Essen vorlebt und sie nicht permanent Mc, Naschis & sowas isst, dann wird sie Maß finden und der Babyspreck verwächst sich ganz von selbst.

Beitrag von .lzs. 05.01.11 - 10:03 Uhr

Mein Sohn wiegt mit 22 Monaten 16,5 kilo auf 90 cm.

Mein Kinderarzt hat nichts gesagt#kratz

Beitrag von tokee21 05.01.11 - 10:19 Uhr

So unterschiedlich sind die Ärzte: Finnja hatte zur U7 16,0 Kg auf 93cm und die KiÄ hat im gelben Heft vermerkt, dass sie aus der Kurve fällt und uns einiges zur Ernährung geraten, incl., das Kind solle doch vor jedem Essen ein Glas Wasser trinken. #klatsch Die Aussage ist ja richtig, aber mach das mal einer 2-jährigen klar...

Bei uns steht jetzt die U7a an, mal gespannt, was sie nun sagt: aktuell 102cm und 18,4 Kg. (Weihnachten lässt grüßen- sind am 21.12 aus dem Urlaub gekommen, da hatte sie noch 17,5 Kg...)

Ach ja: sie will sich immer auf die Waage stellen, bevor sie badet, sie findet das gar spaßig...

LG Iris

Beitrag von lady_chainsaw 05.01.11 - 10:04 Uhr

Hallo Astrid,

meinst du nicht, dass du dir da echt zuviel Gedanken machst?

Meine Tochter hat die 97.Perzentile auch immer getroffen, lag zum Teil sogar darüber - aber ich habe mir da überhaupt keinen Kopf gemacht #gruebel Sie war so speckig, dass sich die Ringe an den Handgelenken fast übergestülpt hätten (das Michelinmännchen war echt eine Hungerharke gegen sie)

Ich wusste, dass sie normal isst und sich keine Süßigkeiten reinstopft - warum sollte ich da also anfangen, sie auf "Diät" zu setzen?

Inzwischen ist meine Tochter 7 Jahre alt und ich muss immer schön fleißig diese Gummibänder im Hosenbund nutzen, damit die Hosen nicht rutschen ;-)

Mein Sohn wiegt mit seinen gut 80 cm auch gute 11,5 kg - und ist defintiv nicht dick.

Vielleicht bin ich da aber auch einfach "vorgeschädigt", da ich als Baby schon lt. Ärzten zu dick war und mehr oder weniger von Anfang an auf "Diät" war - und was hat es genützt? NICHTS #augen im Gegenteil, ich habe Übergewicht und kämpfe wie eine Bekloppte dagegen. Keine Ahnung, ob es wirklich davon kommt, aber vorstellbar ist es schon.

Gruß

Karen

Beitrag von rmwib 05.01.11 - 10:07 Uhr

Ich bin auch der Meinung, dass ein Kind in dem Alter mit einer "Diät" zu gestörtem Essverhalten erzogen wird. Ich find das auch ganz schlimm mit diesen Kurven und Schemata, es gibt eben dürre und dickere Kinder und einige dazwischen #schwitz

Beitrag von fbl772 05.01.11 - 10:17 Uhr

Liebe Astrid,

ich habe hier auch so ein Prachtexemplar, der ist jetzt 30 Monate alt, 97 cm groß und wiegt 17,8 kg - trotz ausgewogener Ernährung, vollgestillt etc etc.. Er geht ganztags in den Kindergarten und dort isst er auch mehr als zuhause. Mit 22 Monaten hatte er eine Größe von 89 cm und etwa 15,5 kg. Perzentile 97, was ist das .... da sind wir schon seit der Geburt drüber, immer schön gleichmäßig :-) Ich beschreib mal seinen Speiseplan:

zwischen 6 - 7.30 Uhr trinkt er seine Morgenmilch, die ich auf auf 25 % gestreckt habe, weil er zwischen 250 - 500 ml Flüssigkeit hintereinander reinzieht (bei 500ml trinkt er quasi 150 ml Mich + 350 ml Wasser) - es interessiert ihn gar nicht wie "dick" die Milch ist

9 Uhr Frühstück in der Kita oder am WE zuhause - 1 - 2 Scheiben Brot mit Belag (Käse oder Honig) oder alternativ eine Schüssel Müsli + eine Kiwi

12 Uhr Mittagessen - Hauptsache es ist Fleisch oder Fisch dabei (wenn nicht ist er extrem enttäuscht) - die Portion variiert von kompletter Erwachsenenportion bis nur 5 Löffel (aber eher ersteres)

15 - 16 Uhr Vesper in der Kita - Obst (mässig) oder Nachtisch wie Pudding, Quark oder Joghurt (gerne mehr :-)) - am Wochenende kann er das schon mal vergessen

18.45 Uhr Abendbrot zuhause - 1 bis 2 Scheiben Brot mit Belag + eine ganze Paprika oder was halt gerade angesagt ist

Dazu gibt es Wasser (Kita) bzw. zum Abendbrot stark verdünnte Apfelschorle.

Er ist noch stark auf die Flasche geeicht und verlangt (z.B. wenn wir nach Hause kommen und er müde ist) gerne mal eine "Couchflasche" = 250 ml Wasser mit einem Schluck Milch drin für die weiße Farbe - die ist wichtig :-)
Ansonsten gibt es nichts zwischendurch, ganz selten mal eine Bretzel vom Bäcker, wenn Mama tanken muss.

Ich persönlich würde das Abendbrot nicht ausfallen lassen. Ansonsten würde sie ja von 15 Uhr bis morgens um 8 Uhr nichts zu sich nehmen, der Blutzuckerspiegel sinkt stark und womöglich wacht sie dann nachts vom Hunger auf. Aber das Gehirnwachstum benötigt Kalorien.

Es ist aber wichtig, dass sie in der Krabbelstube das Gleiche bekommt wie die anderen und nicht jetzt schon "bemerkt", dass bei ihr etwas anders ist. Wir haben das bspw. in der Kita beim Mittagessen so vereinbart, dass die Portionen, die unser Kleiner bekommt unauffällig kleiner sind als die der anderen. Mehr will ich an der Stelle nicht tun. Vielleicht könntest du vereinbaren, dass sie die "kleineren" Brotscheiben bekommt, Margarine nur draufgekratzt wird etc.

Auch unser Kleiner hat unter der Woche eine größere Plautze als am WE. Wir gehen mit ihm auch zum Schwimmen und ich versuche ihn häufiger "kaputtzutanzen" - was zur Zeit super funktioniert.

Ich frage auch jedes Mal beim Kia nach. Aber dieser sagt mir, solange er ausgewogen ernährt wird ist das eben sein genetischer Bauplan, der durch nichts verändert werden kann. Der Kia hat also überhaupt kein Problem mit seinem Gewicht. Sowohl ich als auch mein Mann waren als Kinder auch groß und proper und sind doch normalgewichtig geworden. Aber trotzdem macht man sich ständig Gedanken :-(

LG
B

Beitrag von emilia5 05.01.11 - 10:48 Uhr

Hallo!
Ich hatte schon gehofft, dass Du mir antwortest, Du weißt wovon ich spreche ;-).
In der Kita wird es genauso gehandhabt, wie Du schreibst: erste Portion beim Mittagessen kleiner, damit sie wie alle Nachschlag haben kann, aber dann insgesamt doch nur 1 Portion hatte, Brotaufstrich immer dünner und bei Süßigkeiten alles in Maßen, aber so dass sie nie zuschauen muss. Die machen das schon echt gut. Aber dass ein Kind m.E. zwischen Mittag- und Abendessen keine belegten Brote braucht, davon kann ich sie nun mal nicht überzeugen :-p. Zumal es ja die anderen Mütter mit den Standard-schlechte-Esser-Kindern verständlicherweise nicht stört.
Ich will ja auch keinesfalls das Abendessen ausfallen lassen, überlege halt nur, ob ich es ohne Brot mache (Rohkost und Joghurt, danach die Milchflasche vorm Schlafengehen). Ich weiß z.B. von den Feiertagen, wo Emilia ab und an mal zum Vesper ein Stück Kuchen haben durfte, dass sie abends gar nichts mehr wollte. Ich habe ihr von selber nichts angeboten und einfach abgewartet, sie wollte dann irgendwann ihre Flasche und ins Bett. Das waren natürlich Ausnahmen. Es soll nicht die Regel sein, dass es abends nichts gibt oder dass sie extra darum bitten muss! Ich denke halt nur, dass sie - wenn sie nachmittags Brot oder andere Backwaren hatte - abends nicht noch einmal welche braucht. Was meinst Du?
Liebe Grüße von Astrid

Beitrag von fbl772 05.01.11 - 11:09 Uhr

Hallo Astrid,

ja, das weiß ich :-)

Also bekommt sie nach dem Abendbrot noch eine Milchflasche - ist die "normal" oder gestreckt ? Vielleicht kannst du hier schon mal ansetzen.

Insgesamt sollte der Eiweißgehalt der Nahrung nicht über den empfohlenen Mengen liegen - kämst du dann mit Joghurt und Milch zum Abendbrot trotzdem noch hin, also nicht wesentlich drüber?

Ansonsten denke ich, dass es schon gut ist, wenn sie abends was langanhaltend "Sättigendes" bekommt. Egal ob sie nun Obst, Gemüse oder Brot isst - dem Körper ist es eher egal, woher die Kalorien kommen - nur wie lange die Sättigung anhält ist unterschiedlich.
Vielleicht funktioniert es bei euch ja auch, wenn sie zuerst das Gemüse (Gurke oder Paprika oder Tomate - wenn sie das mag) isst - dabei sollte womöglich aber noch kein Brot / Wurst auf dem Tisch stehen ... bei uns funktioniert es aber leider nicht, das Brot muss immer her, egal was vorher war. Ach ja, und nicht so viel Obst abends (schon gar keine Weintrauben bspw. - sehr viel Fruchtzucker :-)). Was bei uns funktioniert ist, dass ich nur soviel geschnittenes Brot auf den Tisch stelle, wie ich glaube, dass er maximal essen sollte - ist der Brotkorb leer, ist es für ihn nämlich ok - egal ob nun eine oder zwei Scheiben ...

Ich würde es täglich neu entscheiden, wie du vorgehst - in Abhängigkeit wieviel sie in der Kita tatsächlich gegessen hat (bei uns wird das vermerkt, aber ich kenne trotzdem keinen Tag von Theo wo nicht bei allen Mahlzeiten "sehr gut" gestanden hätte ...

LG
Bettina

Beitrag von emilia5 05.01.11 - 11:26 Uhr

Hallo Bettina!
und #danke!!!
Erst die Rohkost zu geben ist eine Superidee! Wenn sie dann sagt "fertig" und gar nicht nach Brot verlangt, dann lasse ich es weg. Wenn sie von selbst danach fragt, dann hole ich in kleinen Mengen an den Tisch (Brotkorb-leer-Prinzip) #huepf. Das müsste klappen #freu!
Was die Milch betrifft: sie bekommt morgens und abends je 150 ml fettarme Biomilch. Wenn ich das Gefühl habe, sie hat tagsüber zu wenig getrunken, dann mache ich da nochmal 50 ml Wasser rein.
Leider führt unsere Kita kein Ernährungsprotokoll. Ich habe Montag durch Zufall mitbekommen, dass es wohl jeden Nachmittag Brot gibt (seit 6 Monaten #schock) und bin aus allen Wolken gefallen, weil mir beim Aufnahmegespräch gesagt worden war, es gäbe nur Obst und mal nen Joghurt oder ne Reiswaffel.
Ist das mit den Milchprodukten denn in dem Alter noch so gravierend? Was ist denn das Maximum #hicks#schwitz???
LG Astrid

Beitrag von fbl772 05.01.11 - 11:57 Uhr

Hallo Astrid,

wie so bei vielen Dingen ... Laut Studien "kann" (also muss nicht, aber begünstigt) ein Zuviel an Eiweiß Übergewicht fördern.

Zwischen 2 und 3 Jahren sollten es nicht mehr als ca. 330 ml Milchprodukte sein (ab dann 350 ml). 15g Schnittkäse oder 30g Weichkäse entsprechen dann 100 ml Milch.
Ich achte nicht extrem drauf, sondern gehe etwas nach "Gefühl", aber wenn es nach Theo ginge gäbe es zum Frühstück Fleisch und Käse, zum Mittagessen ausschließlich Fleisch und Käse und zum Abendbrot ausschließlich Käse ohne dieses Magenfüllzeug Brot :-)

Wenn die Kita sowas nicht führt, dann frag doch mal, ob sie das nicht zumindest für deine Kleine machen was die Vesper angeht - ist kein wirklicher Aufwand und du hättest dann einen besseren Überblick, ob es auch mal ein "schmales" Abendbrot tut :-)

LG
Bettina

Beitrag von emilia5 05.01.11 - 12:18 Uhr

#klatsch da mache ich mir um so vieles Gedanken, aber das mit dem Eiweiß und dem Übergewicht habe nicht bedacht (hatte es irgendwann zu Fläschchenmilchzeiten mal gelesen...) Ich werde mich da mal schlau machen. Denn alles in allem mit Milch und Frischkäse und Joghurt liegt Emilia wohl schon meistens etwas drüber #schwitz.
#danke

Beitrag von xunikatx 05.01.11 - 10:29 Uhr

Huhu,

mein Sohn ist 2 Jahre alt, ist 94 cm gross und wiegt 15,4 Kilo. Er ist aber gar nicht mopsig sondern sieht schon aus wie ein 3 Jaehriger.
Naja, ich achte einfach auf ein gesundes Essen und nicht so viel Naschzeug.

Wir hatten solche "Probleme" im Babyalter. Da sagte mir meine Aerztin ich solle ihm nicht so viel Milch geben und es verduennen oder nur Wasser anbieten (mit etwa 4-6 Monaten). Meinem Kind gings nicht gut dabei und ich habe diesen ganzen Schmarn dann einfach ignoriert und mich an die Beduerfnisse meines Sohnes gehalten!!!!

Jetzt ist er super fit und er entwickelt sich prima!
An manchen Tagen haut er auch rein, da wird ein ganzer Teller Linsensuppe geloeffelt und Brote und Obst und auch mal eine Kinderschoki und ordentliches Fruehstueck, seine Milch morgends und Abends und Abends denke ich dann : "man, hat der heute wieder gespachtelt" und dann gibt es Tage an denen er nicht so viel isst.

Mach Dir nicht so viele Gedanken! Man sieht es einem Kind doch an wenn mit der Ernaehrung was nicht funktiert!

LG

Beitrag von katie0072 05.01.11 - 10:34 Uhr

Hallo,

ich finde auch ,dass Du und Dein Kinderarzt da zu vie Stress machen.
ich habe gerade mal in den U_Heften meiner beiden Kinder nachgesehen und festgestellt, dass sie bei dieser Größe auch nur unwesentlich leichter waren.
Unser Großer war mit 24M 85 cm und 13 kg und jetzt ist er fast 5 und wiegt bei 108 cm ca. 18 kg und fast alle Hosen rutschen.
Die kleine Schwester hatte mit 18M 86 cm und auch 13 kg und hat jetzt mit 28M 96 cm und 14,5 kg d.h sie ist in 10 Monaten 10 cm gewachsen und hat aber nur 1,5 kg zugenommen.
In dem Alter wachsen sie doch so schnell - mal nehmen sie zu und dann gibt es wieder einen Wachstumsschub. Unsere Kinderärztin sagt, dass Größe und Gewicht zusammnpassen müssen, d.h. wenn die Größe überdurchschnittlich ist, dann ist es das Gewicht auch (Göße 90% Perzentile==> Gewicht auch 90% Perzentile).
In U-Heft meines Großen gibt es noch eine Tabelle, bei der Größe und Gewicht im Verhältnis eingetragen wurden (unabhänig vom Alter) und da ist 86 cm und 13,7 kg in der Mitte zwischen 50% und 3%, d.h. ein bißchen zu schwer.
Viktoria isst in der Regel morgens einen normalen Fruchtjoghurt oder noch ein kleines Fläschen (150 ml) 1er. Im Kindergarten morgens Apfel und einen Fruchtzwerg oder Quark. Mittags gibt es Essen im Kindergarten und nachmittags zu Hause Obst und ev. noch Kekse oder einen Müsliriegel von Alnatura. Abends entweder ein Vollkorntoastbrot mit Fleischwurst oder nur Butter dazu Gurke bzw. oft auch Reste von Mittags oder an zwei Tagen auch warm. Vor den Schlafen git es dann noch eine Flasche 1er (200 ml). Sie ißt of mehr als ihr großer Bruder!!!! Zwischendurch gibt es auch mal Gummibärchen o.ä. Süßes.

Grüße, Katie

Beitrag von kleiner.fisch 05.01.11 - 10:55 Uhr

Hallo Astrid,
ich merke, es macht sehr viel aus, wie der Kinderarzt mit dem Thema umgeht. Unsere Tochter war als Baby sehr groß und schwer (die "Spitze" im Längen/Gewichtsverhältnis war mit 5 1/2 Monaten: 11,5 kg bei ??? cm (weiß ich jetzt nicht mehr...)).
Da sie aber voll gestillt wurde, hat der Kinderarzt nur gesagt: "OK, sie fällt vollkommen aus der Kurve raus, aber wir können sie ja schlecht auf Diät setzen. Also beobachten wir das einfach, aber das wird sich im Kleinkindalter schon von selbst legen."
Klar hab ich gerade ihr erst sehr spät überhaupt mal was Süßes gegeben, gesund kochen wir eh. Aber ansonsten hab ich nichts anders gemacht als ich bei einem dünneren Kind getan hätte.
In dem Alter mit Diäten anzufangen halte ich auch wie einige der Vorschreiberinnen für gefährlich, da die Kinder eigentlich ein ganz natürliches Verhältnis zum Essen haben uns wissen was sie brauchen. Emilia hat bestimmt ein Sättigungsgefühl, sie braucht nur mehr um satt zu werden als manche andere Kinder.

Unsere Tochter (jetzt fast 4) ist mittlerweile nur sehr wenig (trockene Nudeln, morgens einmal vom Brot abbeißen und 1 Tasse Milch, 1 Kiwi, noch 1 Brot mit Wurst, das war´s manchmal schon an einem Tag) und ist ein ganz normales Kleinkind. Ich mache mir und ihr übrigens auch wenn sie wenig ißt keinen Streß. Es gibt halt nur nichts Süßes als Ersatz für "richtiges" Essen.

Was ich sagen will: Brot in der Kita oder nicht ist eigentlich egal, sie wird sich mit Sicherheit zu einem normalgewichtigen Kleinkind entwickeln.

Lieben Gruß,
Andrea

Beitrag von emilia5 05.01.11 - 11:03 Uhr

Vielen Dank für alle Eure Antworten!!!
Da viele meinen, ich würde mich zu sehr verrückt machen und sollte mein Kind nicht auf Diät setzten, will ich noch kurz was erklären.
Also erstmal kann man Mädchen und Jungs nicht so direkt vergleichen. Für ein Mädchen mit nur 85 cm ist Emilia nun mal leider nach absolut jedem Maßstab und jeder Messung schwer übergewichtig (adipös). Sie hat Probleme mit der Atmung (häufige Bronchitis) und der Beweglichkeit. Man sieht ihr das Gewicht an. Sie kann keine normale Hose tragen, sondern nur die mit Stoffbund. Wenn sie sitzt und sich die Schuhe auszieht ächzt und stöhnt sie, weil sie sich das Bäuchlein und die Luft abquetscht, wenn sie sich nach vorne beugt. Wir waren auf Anraten des KiA bei Spezialisten: es gibt keine organische Ursache und auch bei der Ernährung machen wir nichts verkehrt. Sie ist aber eine extrem gute Esserin und hat kaum ein Sättigungsgefühl. Es wird uns immer wieder gesagt, dass wir auf die Kalorienzufuhr und die Bewegung achten müssen, damit das Gewicht sich auswachsen kann, d.h. nur noch proportional zum Wachstum steigt. Das heißt nicht, dass sie Diät oder Sport machen soll!!! Es heißt aber, dass sie nur soviel essen soll, wie sie braucht und nicht mehr. Dass es gesundes, ausgewogenes Essen sein soll und dass sie sich im Alltag möglichst viel bewegen soll. Dass klappt auch alles gut und ohne dass sie davon etwas mitbekommt. Mir ging es jetzt nur darum zu wissen, ob Ihr angesichts der Umstände, die bei einigen im Forum ähnlich sind, das Brot aus dem Abendessen weglassen würdet, wenn sie nicht ausdrücklich danach verlangt.
So, ich hoffe, Ihr versteht mich jetzt besser und denkt nicht ich wäre eine essgestörte, Schlankheitswahn-Mutti :-p. LG Astrid

Beitrag von katie0072 05.01.11 - 11:12 Uhr

Hallo,

ich denke ihr solltet ihr auf jeden Fall nichts anderes anbieten, als dass, was ihr auch esst.
Aber vielleicht wenig Brot bzw. wenig Belag und viel Gemüse - Gurken und Paprika gehen bei uns immer prima.
Außerdem könntet ihr ja vielleicht probieren (wenn ihr es nicht sowieso schon macht) die Milch zu verdünnen. Unser Großer hat zum Schluss noch 2 statt 6 Messlöffel auf das Fläschen bekommen.

Grüße, Katie

Beitrag von emilia5 05.01.11 - 11:18 Uhr

Hallo Katie,
wir essen abends nicht mit Emilia. Sie ist immer schon um 18:30 fix und fertig und isst um 18 zu Abend. Da ist mein Mann noch lange nicht zuhause und ich habe keinen Hunger. Natürlich setze ich mich zu ihr an den Tisch und knabbere von dem was sie mir anbietet und trinke was. Aber das Abendessen an sich ist nur für sie. Insofern kann ein Futterneid gar nicht aufkommen und ich kann frei entscheiden, was ich ihr gebe.
Tja und die Milch: sie bekommt ohnehin schon nur 150 ml fettarme Biomilch, da gibt es nichts mehr zu verdünnen :-(...
LG Astrid

Beitrag von ea73 05.01.11 - 11:44 Uhr

Hallo Astrid,

ich weiß nicht wieviel Milchprodukte Deine Tochter zunimmt, aber wenn es über den Tag verteilt genug ist, würde ich die Milch abends weglassen und Tee/Wasser anbieten.

VG, Andrea

Beitrag von ea73 05.01.11 - 11:42 Uhr

Hallo Astrid,

wenn Deine Kleine adipös ist, dann würde ich mich mit Deinen Fragen an den Arzt wenden. Hier im Forum wirst Du zu diesem Thema sicherlich nicht die optimale Antwort bekommen.

Mein Bauchegefühl sagt mir jedoch, dass es nicht gut sein kann, wenn ein Kind von 15 h - 8 h ohne eine Abendmahlzeit auskommen muss. Dann stellt sich erst recht ein Hungergefühl ein. Ich tendiere dazu, mit der KiTa abzustimmen, dass sie kleinere Portionen als die anderen Kinder bekommt.

VG, Andrea

Beitrag von schneefloeckchen11 05.01.11 - 21:18 Uhr

Hallo,

also ich würde die Süßigkeiten und auch den Fruchtaufstich weglassen - das mit dem Obst machst Du ganz richtig. Und auf jeden Fall Vollkornbrot ohne Weizen! Dann kannst Du auch ein Stückchen abends anbieten.
Wacht sie denn nachts noch auf, wenn Du nur Obst/Joghurt gibst?

Ich finde es gut, dass Du etwas tust und so wie Du es beschreibst, ist das auch sehr wichtig. Das würde ich nicht runterspielen, ein Kind, was sich schon in dem Alter nicht richtig bewegen kann, das wird dann wahrscheinlich auch nicht von selbst Sport machen und dicker und dicker werden.

Deshalb finde ich es nötig und richtig, dass Du Dich so kümmerst. Halt sie auf jeden Fall auch schön in Bewegung.

Alles Gute!

Beitrag von emmy06 05.01.11 - 11:36 Uhr

unser sohn hatte mit 11 monaten 13030g auf nur 77,5cm.... das entsprach schon garnicht mehr den kurven - unserem kinderarzt war das trotzdem kein kommentar wert, da unser sohn noch gestillt wurde und auch ausgewogen gegessen hat.

mit 23 monaten wog er 13,9kg auf 89,5cm und unser arzt war sehr erschrocken über den starken abfall in juniors persönlicher gewichtskurve. es gab dafür aber plausible gründe und dann war es wieder ok. du siehst jeder arzt sieht das anders.


lg

Beitrag von madmat 05.01.11 - 11:40 Uhr

Hallo,

ich würde schon ein bißchen aufpassen. Nicht in vorm von Diäten oder Abendbrot weglassen (#schock), sondern aufpassen, daß sie ausgewogen ißt und Bewegung hat.
Ich hab von einer Mutter (selbst sehr dünn) gehört. Ihre Tochter bekommt keine (!) Milch und kein (!) Fleisch,... diese Dame erzieht sich da das nächste eßgestörte Kind heran! Ich erwarte nicht von meiner Tochter, daß sie später in Größe 0 passt...

Gehe bitte in kein Extrem!! Ein Extrem wäre für mich schon das weglassen der Abendmahlzeit! Sorry,.. ist meine Meinung!

LG

Beitrag von emilia5 05.01.11 - 12:14 Uhr

OK nochmal für alle (scheinbar drücke ich mich missverständlich aus):

ICH HABE NICHT VOR DIE ABENDMAHLZEIT WEGZULASSEN!!!

Es ging nur darum, evtl. aus der Abendmahlzeit das Brot streichen oder zu reduzieren, weil sie ja nur 2,5 Stunden vorher 2 belegte Brote hatte.

Außerdem: wenn ICH um 12 ein ordentliches Mittagessen (Salat, warmes Essen und Nachtisch) esse und zwischen 15 und 16 belegte Brote und Obst, dann habe ich um 18 Uhr keinen großen Hunger und muss mir auch nicht nochmal belegte Brote und Rohkost und Milch reinziehen. Die Mengen dabei natürlich immer im Verhältnis zu Körpergröße, Wachstum, etc. gesehen.

LG Astrid

Beitrag von line81 05.01.11 - 12:36 Uhr

Hallöchen,

ich kann Dir nicht wirklich viel zu deinem eigentlichen Problem schreiben, aber ich find es super, dass Du auf die Ernährung Deiner "mopsigen" Tochter achten möchest und siehst, dass das so nicht ganz sagen wir mal normal ist...

#pro Toll, denn die wenigsten denken darüber nach und tuen alles mit Babyspeck ab. Auch schön, dass Ihr mit dem KiA jemanden habt, der das Problem nicht außer acht lässt.

Ich würde es einfach probieren zum Abendbrot dann nur das was sie z.B. am Wochenende zum Vesper isst zu geben. Wenn Sie sich damit zufrieden gibt ist das doch völlig ok. Wenn es ihr nicht ausreicht würde ich doch wieder ein Brot anbieten...

Wir haben die Probleme auch... nur umgekehrt. Mein Sohn isst nicht. Wir haben das aber schon von Geburt an und bewegen uns auch immer im Grenzwertigen Bereich, leider an der Grenze zum Untergewicht.

Alles Gute für Euch.
LG Line

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