Wird ein KS bin enttäuscht und hab Angst

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Forum: Schwangerschaft

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Beitrag von fienchen99 05.01.11 - 09:54 Uhr

Guten morgen ihr lieben,

gestern hat mir mein Fa offenbart dass meine kleene jetzt schon größer ist als meine erste!!
Sie war gestern bei 36+1 53 cm und 4000gr.
meine große kam ET - 3 und war 52cm und 4100 gr
Weil bei meiner großen viel schief gelaufen ist. und nach einer Einleitung mit Geleinlage bei den Presswehen entschienden wurde dass es nicht passt wurde ein NotKS gemacht. dabei habe ich mir eine dicke infektion zugezogen weshalb ich antibiotika iv bekam. und meine große lag wegen meines diabetes 5 Tage auf Intensivstation.
Ich habe große Angst dass mir das gleiche wieder passiert oder dass mir generell was passiert beim KS. Mein wunsch war immer eine normale spontane Geburt und danach Baby auf Bauch und anlegen und wohlfühlen. Mein Albtraum ist es operiert zu werden während ich "oben" wach bin ( auf der anderen Seite möchte ich keine Vollnarkose weil ich wenn ich zugenäht bin meine kleine in den Arm nehmen möchte;das blieb mir bei meiner großen verwehrt. 20uhr 7 ist sie geboren und um 22.30 uhr bin ich von der narkose halb wach geworden und konnte für ganze 5 minuten meine große im arm halten)
erzählt mir bitte wie euer KS verlief und wann ihr nach der PDA oder Spinalen aufstehen durftet!?
Ich hab große angst. Morgen gehen wir zur Geburtsplanung ins KH und ich hoffe ich bekomme schnell einen Termin, weil ich mich bekloppt mache. Ich darf keine wehen bekommen, bzw. meine Fruchtblase darf nicht platzen weil meine kleine trotz senkwehen sich nicht ins becken bewegt!!!

Danke fürs lesen

Die mit der großen Angst !!!

Beitrag von sweetfrog 05.01.11 - 10:03 Uhr

Wenn deine zweite jetzt schon so groß ist wirst du auch in den nächsten tagen einen Termin bekommen denn sie passt ja dann auch nicht durch dein Becken;-)

Ich hatte eine Notkaiserschnitt wegen Plazentalösung und ich hatte trotzdem eine Spinalanästesie und ich hatte meine Tochter nach zwei Stunden für eine viertel Stunde im Arm und muss sagen mehr hätte ich nicht durchgestanden;-)
Aber früh haben sie sie mir dann gebracht wieder, jedoch bewegen kann man sich ja nicht. Ich bin 23:45 Uhr im Op gewesen und 0:16 ist meine kleine geboren und Abends lagen wir auf der Wöchnerinstation die erste richtige Nacht haben sie sie mit raus genommen, da ich eh nicht aufstehen konnte und brachten sie mir eben immer nur und am vollgetag gegen Mittag durfte ich zur Toilette mit Begleitung und erst am nächsten Tag durfte ich dann auch mal alleine was machen und mich um meine Tochte kümmern.

Bei einem geplanten Kaiserschnitt geht es dir relatiev gut danach also sprich dur brauchst keine drei Tage bis du ohne Begleitung was machen darfst:-) und dein Kind wird dir auch an die Brust gelegt und du darfst es bei dir behalten:-)

Liebe Grüße und alles alles gute

Beitrag von estherb 05.01.11 - 11:37 Uhr

Hallo,

warum geht ihr denn alle immer davon aus, dass Kinder von vorneherein wegen eines bestimmten Gewichts nicht durch das Becken passen? Auch ein 5 Kilo Kind kann gut durch ein mütterliches Becken passen - das kann man doch gar nicht sagen, bevor das Kind nicht auf der Welt ist. Nicht mal der KU sagt darüber was aus, weil es auch auf die Kopfform ankommt und wie sich das Kind in der Austreibungsphase ins Becken eindreht, auf die Gebärhaltung - im Liegen passt immer weniger Kind durch ein Becken als in der Hocke oder im Sitzen - und die Ultraschallgewichtsschätzungen sind doch oft total falsch - bis zu einem Kilo rauf oder runter daneben!

Ich versteh nicht, warum das immer schon von vorneherein nicht gehen soll? Kann mir das mal jemand erklären?

Viele Grüße, Esther

Beitrag von sweetfrog 05.01.11 - 12:23 Uhr

Sorry aber da haste was nicht itbekommen sie hatte schon einmal eine geburt die in einem Notkasierschnitt geendet ist weil as Kind 4000 Gramm schwer war und nicht durch das Becken passte also wird auch dieses Baby nicht durch das becken passen denn hier wird schon im Vornherein das gewcht schwerer geschätzt und um gleich ein erhöhtes Risiko für Narbenreißen unter der Geburt auszuschließen machen sie einen geplanten Kaiserschnitt und ich muss sagen find eich Vernünftig als wie in eine natürliche geburt zu gehen und es wieder in einem Notkasierschnit endet.

Beitrag von estherb 05.01.11 - 12:34 Uhr

Doch, ich hab das mitbekommen, vertrete da nur eine etwas andere Meinung... die Geburt war eingeleitet und sie schrieb auch von mehreren anderen Gründen, die zum KS geführt haben (das Kind hatte einen Herzfehler - natürlich setzt man es dann keiner langen stressigen Geburt aus), und Einleitung ist prinzipiell ein Risikofaktor, dass es zum KS kommt, weil der Körper der Frau nicht geburtsbereit ist und das Kind unter Stress gerät... Narben reißen nicht ständig, bloß weil man vorher einen KS hatte, eine Bekannte von mir hatte nach 2 Notkaiserschnitten wegen angeblich zu engem Beckens und angeblich zu großer Kinder zwei Hausgeburten, weil sie nicht mehr ins KH wollte, wo man ihr einen KS aufdrängt... plötzlich völlig problemlos... Ich finde es furchtbar, dass ständig Frauen verunsichert werden, die Kinder würden nicht durch ihr Becken passen... 400 g schwere Kinder gehen gut durch weibliche Becken... dafür sind wir Frauen nämlich gemacht... das kann man einfach nicht so pauschalisieren.

Beitrag von sweetfrog 05.01.11 - 13:24 Uhr

Da muss ich sagen nein wir Frauen sind nicht für 4 Kilo Babys gemacht schau mal in die Evolution. Früher waren die babys nur 3 Kilo groß, klar gab es Mütter it schwereren Baby auch 5 Kilo drunter klar aber die meisten Frauen sind auch früher übrigenz jede 3te gestorben. Das mit dem Geburtsbereit völliger Schwachsinn, wenn ein Kind die 4 Kilo Marke überschreitet und sonst soweit ausgereift ist (was übrigenz auch schon ab der 38 ssw der Fall ist- da sind alle Kinder fertig ausgebildet- natürlcieh bei normaler vorangeschrittener Schwangerschaft) sollte natürlich geprüft werden ob es Notwendig ist einen Einleitung zu machen bzw. einen Kaiserschnitt. Meine Freundin nur mal als Beispiel das Mädchen wog 4250 Gramm und der Sohn vorher 4520Gramm (IHN hat sie normal entbunden kam spontan), musste vor dem Et eingeleitet werden auch trotz das sie weniger wog als der Junge. Sie hat sie auch normal entbunden aber ich meine nur es musste wegen problemen beim Kind eingeleitet werden und sie wäre noch länger drin geblieben.

Nur bei ihr hier geht es darum das dass Kind nicht durch ihr Becken passte und das mit Sicherheit, kannst du jeden rzt fragen, nicht wegen der Einleitung. Und völliger Plödsinn das Kind war ncoh nciht bereit.

Meine Tochter war damals bereit zu kommen aber sie kam nicht. Ich hatte zum Schluß nach überschreiten des Entbindungstermins eine Plazentalösung mit Notsectio. Super gekonnt nämlich garnix.

Man sollte immer die Frau im einzelnen betrachten und niemals verallgemeinern denn eine Geburt ist nix natürliches mehr heutzutage nur wenn alles gut geht in der SS und auch die Frau vonallem passt. Sonst gibt es nunmal Komplikationen. Und leider ist es nunmal so die Babys werden größer udn schwerer aber das Becken der Frau passt sich in den Jahren der Evolution nicht dem an.

Liebe Grüße

Beitrag von estherb 05.01.11 - 16:24 Uhr

Hi,

du, ich sag nichts gegen notwendige Notkaiserschnitte, und dass bei dir bei einer Plazentalösung ein KS gemacht werden musste und man Gott froh sein kann, dass es heute diese Möglichkeit gibt und die Kinder nicht mehr bei so einer Geburt sterben - das ist doch ganz klar. Ich sage auch überhaupt nichts dagegen, dass bei Problemen beim Baby eingeleitet wird. Wenn mein Kind unterversorgt wäre oder durch Diabetes gefährdet oder weiß der Himmel was, würde ich da auch nie ein Risiko eingehen.

Aber dass ständig Kinder nicht durchs Becken passen sollen, halte ich weiterhin für einen Quatsch. Natürlich hast du Recht, die Kinder waren früher überwiegend kleiner und leichter, die zunehmende Größe ist eine Entwicklung, die mit besserer Ernährung und Gesundheit der Frauen während der SS einhergeht. ABER diese Entwicklung betrifft nicht nur die Kinder, sie betrifft auch die Frauen. Zwar wurde das Becken im Verlauf der Evolution nicht größer, die Frauen aber haben heutzutage beispielsweise keine Rachitis mehr, die früher das Becken deformierte und damit eine natürliche Geburt tatsächlich unmöglich machte. Die Frauen sind heute weiterhin gesünder, besser ernährt und weniger körperlich belastet. Und deshalb haben die Frauen heute sehr wohl die körperlichen Voraussetzungen, die schwereren Kinder von heute auf die Welt zu bringen.

Die hohe Müttersterblichkeit früher hatte ganz andere Gründe. Die wichtigsten Gründe sind 1. Hygiene - Kindbettfieber und Infektionen der Mutter bei der Geburt, die unter heutigen Bedingungen nicht mehr vorkommen -, 2. körperliche Gesundheit und ein weniger ausgelaugter Körper - früher starben die Frauen v.a. an körperlicher Auszehrung und ausgelaugt durch rasche Geburtenfolge, weil sie den körperlichen Strapazen von SS und Geburt irgendwann nicht mehr gewachsen waren - und 3. die bessere SS-Vorsorge heutzutage, die dazu führt, dass Frauen heute nicht mehr an SS-Problemen sterben, die früher unerkannt blieben.

Du kannst das nicht vergleichen. Eine Frau wurde früher teilweise noch vor der Geschlechtsreife verheiratet, im 12. Jahrhundert mit ca. 12 Jahren, im 15. Jahrhundert mit ca. 15 Jahren und im 19. Jahrhundert immerhin noch mit etwa 20 Jahren. Die Pubertät hat sich in den vergangenen hundert Jahren hingegen - bedingt durch bessere Ernährung usw. - Jahr für Jahr nach vorne verschoben, findet durchschnittlich immer früher statt. Und dennoch gilt bis heute die SS einer Frau unter 18 Jahren von vorneherein als Risikoschwangerschaft; glaubst du, die Risiken waren früher weniger? Nur, dass es bis vor 200 Jahren der Regelfall war. - Dann hatten die Frauen früher nicht zwei, drei oder vier Kinder wie wir heute - sie hatten zwölf, 13, 14 Kinder. Und irgendwann starben sie mit 30, 35 Jahren in Folge der raschen Geburtenfolge. Das ist ein wesentlicher Grund für die hohe Mütter- und natürlich auch Säuglingssterblichkeit gewesen.

Im Übrigen sagt MEIN Arzt genau das, was ich oben geschrieben habe - dass auch ein vier-Kilo-Kind durch ein mütterliches Becken passt, dass die vielen KS Geldmache sind und die angeblichen Komplikationen herbeigeredet werden, weil KS für Kliniken praktischer und planbarer sind. Es kommt darauf an, was für Frauenärzte du fragst; ich weiß wohl, dass solche wie meiner rar gesäht sind. Es ist ein Geburtshausarzt, und ich weiß gut, warum ich mich von ihm betreuen lasse. Ich habe übrigens mehrere 4-Kilo-Kinder im Geburtshaus auf die Welt kommen sehen, teilweise waren die Mütter äußerst klein und zart. Auch Kinder mit 58 cm und 38 cm KU habe ich dort auf die Welt kommen sehen, ohne Saugglocke, ohne Zange, ohne nennenswerte Komplikationen, ohne Dammschnitt. Es kommt sehr viel auf die Betreuung und Einstellung der Geburtshelfer an, und viele Krankenhäuser sind ausgesprochen schnell mit KS bei der Hand.

Und es hat viel Einfluss auf eine erfolgreiche natürliche Geburt, ob eingeleitet wird oder nicht, ob der Muttermund geburtsbereit ist oder nicht. Neuere Studien gehen davon aus, dass ein Kind selbst durch eine hormonelle Veränderung den Wehenbeginn auslöst. Damit ist jede Einleitung bloß wegen Größe, Gewicht oder Termin verfrüht, wenn keine Gründe in Form von Komplikationen beim Baby vorliegen, denn das Kind hat schon einen Grund, wenn es noch nicht raus will. Auch wenn es vier Kilo wiegt. Das Kind arbeitet bei der Geburt mit, wenn es bereit ist, geboren zu werden. Wenn nicht - arbeitet es eben nicht mit, das ist eine Bremse für eine natürliche Geburt.

Liebe Grüße,

Esther

Beitrag von sweetfrog 05.01.11 - 16:52 Uhr

Da hast du vollkommen Recht und das sehe ich voll ein.

Ich weiß nicht wie es bei euch in den Krankenhäusern ist aber bei uns hier ist es noch so geplante kaiserschnitte wenn alles ok bei Mutter und Kind ist sind tabu. Ich komme aus Dresden und ich muss sagen es gibt kein Kh das es macht. Eine Freundin von mir wollte unbedingt einen sie hat sich dazu ein Psychisches Attest ausschreiben lassen müssen, dann haben es die Ärzte erst gemacht. Sprich die Ärzte sind meiner Meinung nach hier Geldgeil weil sie nämlich zweimal Geld verdienen indem sie die Frau in eine natürliche Geburt gehen lassen und wenn es dann eben nicht klappt was man bei einigen Frauen hätte sehen können einen Kaiserschnitt machen und sie verdienen Anhand dessen doppelt und das ist so. Einmal gehen sie in die natürliche Geburt und dann Kaiserschnitt.

Das finde ich wiederum nicht korregt denn wenn eine Frau unbedingt, warum auch immer, einen Kaiserschnitt will (jede Frau darf selber entscheiden) dann macht diese unter einer natürlichen Geburt nicht so mit wie eine die sich drauf freut bzw. keine Angst hatte. Ich meine gut die Frauen können auch 1300 Euro selber zahlen für ihren geplanten Kaiserschnitt;-) dann sollen sie das so machen gesetzlich festlegen meine ich. Denn ich muss sagen ich find es doof das es Kliniken gibt die einen geplanten Kaiserschnitt einfach so machen wenn es die Frau will und 8 Stunden Autofahrt in der nächsten Klinik sagen sie nein gibt es nicht machen wir nicht. Und das muss mal geregelt werden denn dann gebe es auch nicht so viele geplante Kaiserschnitte die unnötig sind.

Ich möchte diesesmal einen geplanten Kaiserschnitt weil ich einfach Angst habe wieder eine Plazentalösung zu bekommen, bzw. das unter der Geburt noch die Narbe reißt. Dieser wird festgelegt ab der 36ssw. wenn der Kleine überhaupt noch so lange drin ist;-) (bin ja schon sehr sehr oft im Kh gewesen wegen Vorzeitigen Wehen und hab auch schon die Lungenreifespritzen mitgenommen und das ganze Programm:-) . Und dann machen sie eh nur 10 Tage vor Entbindungstermin einene KS also es kann auch sein erst 4 tage vorher. Man kann sich auch entscheiden wenn die geburt los geht einen zu machen, also das steht der Frau dann selber zur Auswahl und sie fragen einen auch nochmal am KS-Tag ob sie den noch wollen:-)
Klar würde es sicher besser sein eine natürliche Geburt jedoch da ich schon so viele Komplikationen bis jetzt wieder hatte hab ich soooooooooo Schiss das wieder etwas schlimmes passiert dem Kind und mir. Das muss ich nicht nochmal haben.

Liebe Grüße

Beitrag von estherb 05.01.11 - 18:51 Uhr

Hallo,


das kann ich in deinem Fall gut verstehen, da hätte ich auch Angst.

Bei uns hier - Bayern - hat das Krankenhaus in unserer Stadt z.B. eine abartig hohe KS-Rate von über 30% (die WHO empfiehlt 10%). Die machen auch Wunschkaiserschnitte ohne medizinische Indikation.

Was Du sagst über eine Zuzahlung zu geplanten KS sehe ich übrigens auch so, ich muss ja die Hebammenbereitschaft für meine Geburtshausgeburt auch selbst zahlen; dabei kostet meine Geburt im Geburtshaus gerade mal 450 €. Die Rufbereitschaft in Höhe von 250 € muss ich trotzdem selbst zahlen, was ich vergleichsweise unmöglich finde; ich bin Privatpatientin, ein KH würde an einer Geburt bei mir sicher mal locker 1500 € verdienen, bei einem KS übrigens natürlich deutlich mehr.

Liebe Grüße, Esther

Beitrag von estherb 05.01.11 - 12:35 Uhr

meine natürlich 4000 g schwere Kinder, sorry

Beitrag von inka2312 05.01.11 - 10:21 Uhr

Hallo

lassdich erstmal #liebdrueck.
Vielleicht ist es besser, wenn man schon im Vorherein einen KS machen will.
Dabei sind alle vorbereitet und es geht kaum noch was schief.

Ich habe bei meiner zweiten Geburt auch gelitten. Im KH meinten sie noch bei der US Untersuchung (war noch mal, da ich nen Blasensprung hatte) das ist Kind ist sehr sehr groß und schwer. Sie schätzen auf 4850g und 55cm.
Ich war schockiert. Das es ein großes schweres Kind wird, wußte ich schon. Habe auch schon Zuckerbelastungestest machen müssen und so weiter.
Jedefalls hatte ich Angst. Ich wollte es per Kaiserschnitt. Aber die Hebi meinte zu mir, wir schaffen das auch ohne. ;-)
Naja am Ende war meine Maus 4500 g schwer und hatte 53cm, dafür nen Kopfumfang von 40 cm. Bekommen habe ich sie auch erst am anderen Tag, da sie auf die ITS mußte wegen Diabetesverdacht. War aber Gott sei dank nicht so.

Aber wenn ich es jetzt so sehe, hätte ich es doch lieber per Kaiserschnitt bekommen. Habe seit dem Probleme mit Inkontinez weil da unten alles sehr unter der schweren Entbindung gelitten hat :-(

Ich wünsche dir jedenfalls viel Kraft und Mut für deine KS Entbindung. Du hast dann noch ganz viel Zeit mit deinem Würmchen im Krankenhaus, auch wenn du es nicht gleich nach der Endbindung bekommst.

Liebe Grüße
Inka mit Marie (8) und Anna (4) und Kinderwunsch im Herz :-)

Beitrag von estherb 05.01.11 - 10:33 Uhr

Hallo Finchen,

kann es denn nicht sein, dass die schiefgelaufene Geburt und der Not-KS beim letzten mal eine Folge der Einleitung waren? Eingeleitete Geburten gehen ja allzu oft daneben, weil das Kind noch nicht bereits ist, der Mumu nicht geburtsbereit.... Hast Du vielleicht die Wahl, in ein anderes KH zu gehen, dass nicht so einen Druck macht und dir die Chance auf eine natürliche Geburt lässt? Es kommt bei sowas so oft auf die Wahl des KH an, wie hoch ist die KS-Rate in deinem?

Allerdings habe ich gelesen, dass du Diabetes (SS-Diebates?) hast, da sind die Kinder ja sehr riesig... warum ist beim ersten Kind eingeleitet worden? War doch noch nicht mal am ET?

lg Esther

Beitrag von fienchen99 05.01.11 - 10:48 Uhr

In der ersten SS hatte ich diabetes in der 2. jetzt habe ich keinen diabetes. habe mehrfach den belastungstest gemacht und kontrolliere von mir selbst aus zu hause den blutzucker! da ist diesmal alles in ordnung.

meine erste ss wurde vor et eingeleitet weil ich den diabetes hatte und weil sie schon so groß war. zudem hatte sie ein einen minimalen herzfehler.

weißt du ganz genau weiß niemand ob es ohne einleitung gepasst hätte oder nicht, denn mein becken wurde danach leider nicht ausgemessen. das kh hatte unter der leitung des alten chefarztes eine hohe ks rate und auch 70 % aller der frauen die in meinem gvk damals waren haben einen bekommen entweder geplant oder so im anschluss an eine einleitung. seit die chefärztin nun neu ist hört man davon nichts mehr.
das kh auch wenn ich damals gesagt habe ich werde da nie wieder entbinden ist hier das einzige mit kinderintensiv. es gibt noch 2 weitere die ich in 30 minuten erreichen könnte aber wenn da etwas mit der kleinen sein sollte wird sie direkt richtung köln geflogen oder sank augustin und ich liege dann da. das möchte ich nicht riskieren. und ich möchte auch meinem verlobten sowie meiner großen bei den witterungen keine langen riskanten fahrten zumunten.möchte beide sooft wie möglich bei mir haben.
wenn diese tausend gedanken nicht wären, könnte echt unentwegt weinen!!!

Beitrag von estherb 05.01.11 - 11:30 Uhr

Hey,

das mit den Beckenausmessungen halte ich persönlich ja für Quatsch, hab da weiter unten auch was dazu geschrieben, siehe

http://www.urbia.de/forum/index.html?area=thread&bid=2&tid=2966041

Ich würde mich halt gerade nach so einer Geschichte immer eher für ein KH mit niedriger KS-Rate entscheiden. Und für eines, das wenig Eingriffe vornimmt - Einleitungen, Wehentropf, PDA, Schmerzmittel, Dauer-CTG, und und und - das sind alles Risikofaktoren, dass es schneller zu einem KS kommt.

Die Kinderintensivstation brauchst Du doch auch nur, wenn das Kleine zu früh kommt oder von vorneherein klar ist, dass etwas Problematisches vorliegt - wie bei deiner ersten Tochter mit dem Herzfehler, da ist die Entscheidung für KH mit Kinderintensiv ganz klar, aber so? Ich denke, das hängt natürlich vom eigenen Sicherheitsempfinden ab; insofern kann man da schlecht von außen Ratschläge erteilen. Aber wenn vorher alles beim Baby normal und unproblematisch erscheint, kann man sich das KH mit Kinderintensiv doch sparen.

Ich habe meine erste Tochter im Geburtshaus bekommen, ich werde auch fürs zweite Kind wieder dorthin gehen, und wenn was wäre, müsste man natürlich auch verlegen - nur, warum soll immer was sein? Bei deiner Vorgeschichte ist doch mit Sicherheit genau kontrolliert worden, ob organisch, mit Herz etc. alles okay ist. Und wegen der langen Fahrten - du musst doch, wenn alles gut ist, nicht im KH bleiben, kannst doch gleich nach Hause zu deinem Partner und deiner Großen. Nur wenns ein KS würde, klar, dann ginge es nicht, aber so?

Hast du eine Hebamme? Wenn ja, was sagt die?

lg Esther

Beitrag von schwesters2003 05.01.11 - 11:19 Uhr

Hallo,
ich hatte einen geolanten KS und ganz ehrlich, es hätte nicht besser laufen können.
Ich hatte meinen KS in 37+5, sollte morgens um 6.30 da sein, dann wurden langsam alle Vorbereitungen getroffen, so um ca. halb 8 sind wir dann in den OP gefahren, die Spinale wurde gelegt und danach ging alles ganz schnell, meine Kleine war um 8.42 Uhr da, sie wurde mir kurz in den Arm gegeben, dann ging es zum messen und absaugen...
Gleich danach habe ich sie wieder bekommen und nie wieder weg gegeben.
Die Kleine hat den ganzen Kreißsaal zusammen gebrüllt, ich dachte schon sie schmeißen sie bald raus, wegen Ruhestörung..
Aufstehen konnte ich um 15 Uhr, eine Stunde davor war die Betäubung komplett raus...
Jetzt bekomme ich Zwillinge und werde wieder einen KS bekommen und finde es nicht schlimm.
Ein geplanter KS hat genauso wenig Risiken wie eine Spontangeburt.
Und für uns hatte es noch einige Vorteile, Urlaub konnte geplant werden, damit mein Mann dabei war....

LG Inez

Beitrag von schwarze-hexe666 05.01.11 - 12:33 Uhr

Hallo

Ich hatte einen ungeplanten Ks weil meine kleine in Bel lag und die Füße so gedreht hatte das ich sie ihr unter der Geburt wohl gebrochen hätte. Und ich hatte einen Blasensprung und Wehen bevor sie Ks gemacht haben und sie hatte keine Probleme wegen anpassung oder so . Also ich fand es gut mir wurde auch geraten zu warten bis ich wehen habe da die Babys dadurch weniger Anpassungsprobleme haben und nen Ks können sie auch trotz Wehen machen .

Ich hatte keine Vollnarkose und war ca 1 Std im op und bin danach zur Überwachung auf die its und da haben sie mir auch die kleine schon gebracht samt Papa.
Aufgestanden bin ich das erste mal am nächsten Morgen Ks war um 16.30 Uhr. und richtig gelaufen bin ich dann am Nachmittag bis raus ins Cafe.

Geh doch mal in eine andere Klinik und lass dort noch mal alles nachmessenund dich noch mal beraten, hab ich auch gemacht sie wurde viel größer und schwerer geschätzt als sie eigentlich war in der ersten klinik in meiner Geburtsklinik haben sie sie fast auf ihre größe und Gewicht geschätzt also fast 1 Kilo unterschied und ca 7 cm =) .

Lass dich noch mal in einer anderen Klinik beraten und messen und notfalls kannst du auch fragen ob sie dir das Becken ausmessen können ob es passen würde das machen die eigentlich auch wenn du spontan entbinden möchtest zumindest bei uns hier.


Lg franzi