Pflichten Arbeitnehmer

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Forum: Finanzen & Beruf

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Beitrag von peanutbutter 05.01.11 - 10:06 Uhr

Hallo,

habe heute mal eine Frage zu den Pflichten eines Arbeitnehmers.

Diesem wurde gestern während des Parkens das Auto beschädigt. Dienstbeginn wäre 8:30 gewesen. Arbeitnehmer ruft 8:15 an und spricht auf AB, daß er etwas später kommt. Eigentlich muß er von 8:30 bis 10 wichtige Mails täglich bearbeiten, für die er alleine zuständig ist.

Nachdem er 9:30 immer noch nicht da wird er angerufen. Er ist dann so gegen 9:40 im Büro.

Meine Frage. Der Arbeitnehmer kann doch nicht einfach anrufen und sagen, daß er später kommt, weil er sowas erledigen muß. Muß er den AG nicht um Erlaubnis fragen, ob er das machen darf oder nach seiner regulären Dienstzeit erledigen? Er hätte auch von der Entfernung laufen können oder mit dem Rad fahren können, bzw. mit dem Auto noch auf Arbeit fahren können...

Danke.

Beitrag von marion2 05.01.11 - 10:12 Uhr

Hallo,

Was für ein Gezicke #augen

womöglich musste der Arbeitnehmer auf die Polizei warten, weil wer auch immer das für nötig hielt.

Mails warten. Die laufen nicht weg.

Gruß Marion

Beitrag von peanutbutter 05.01.11 - 10:35 Uhr

Hallo,

ich bin der Arbeitgeber. Und die Mails warten leider nicht, weil die Kunden auch nicht warten. Ob eine Arbeit wichtig ist, kannst du ja aus der Ferne nicht wirklich beurteilen, oder?

Der "Unfall" war gestern und nicht heute morgen. Wenn er heute morgen gewesen wäre, dann wäre das für mich etwas anderes.
Aber so ist es für den Mitarbeiter planbar und man kann das Auto, was ja noch fährt auch nach der Arbeit in die Werkstatt.

Mich nervt sowas an. Ich muß doch als Arbeitgeber auch organisieren, wer die Arbeit ansonsten macht. Es kann doch nicht kommen und gehen, wie er lustig ist.

Peanut

Beitrag von marion2 05.01.11 - 10:45 Uhr

Hallo,

da bin ich ja froh, dass du nicht mein Arbeitgeber bist.

Mails können gut einen halben Tag warten.

Ob eine Arbeit wichtig IST - oder total überbewertet ist, weiß ich wohl.

Räume ihm doch einfach die Möglichkeit ein, die Arbeit später nachzuholen.

Gruß marion

Beitrag von peanutbutter 05.01.11 - 11:07 Uhr

Na schön, daß du das beurteilen kannst ohne die Arbeit an sich und deren Inhalt zu kennen...

Beitrag von windsbraut69 05.01.11 - 11:09 Uhr

Ein AG, der solche Themen in einem Hausfrauen diskutiert, wäre mir völlig suspekt. Da wundert mich die nicht vorhandene Vertreterregelung nicht wirklich :)

Gruß,

W

Beitrag von windsbraut69 05.01.11 - 11:10 Uhr

Sorry, Hausfrauenforum war gemeint.

Beitrag von peanutbutter 05.01.11 - 11:11 Uhr

dachte, daß ist ein Familienforum und kein Hausfrauenforum, aber wenn du sonst keine Argumente hast, dann antworte einfach nicht.

Beitrag von windsbraut69 05.01.11 - 11:36 Uhr

99% der Damen hier sind nun mal Hausfrauen.
Das andere Prozent dann eben Chefs auf der Suche nach arbeitsrechtlicher Beratung :)

Beitrag von peanutbutter 05.01.11 - 11:41 Uhr

Oder Arbeitnehmer, die sich scheinbar langweilen... :-p

Beitrag von sandy_1 05.01.11 - 16:11 Uhr


Hallo,

also das hier glaube ich eher nicht #rofl
"99% der Damen hier sind nun mal Hausfrauen.
Das andere Prozent dann eben Chefs auf der Suche nach arbeitsrechtlicher Beratung :) "
Wow wo kommt denn diese Rechnung her #rofl

Naja egal, dennoch ist das hier nicht nur ein Hausfrauenforum ;-) , sondern ein Familienforum. Da kann nunmal jeder Fragen stellen ob es anderen paßt oder nicht.

Lg, Sandra


Beitrag von marion2 05.01.11 - 15:01 Uhr

unterschreib

Beitrag von frischerduft 05.01.11 - 10:20 Uhr

Hallo,

ich sehe das so: besagter Mitarbeiter hätte am Telefon fragen können, ob es in Ordnung ist, wenn er aufgrund des Vorfalls später kommt.

Da dein Posting den Schluss zulässt, dass er auch zu Fuss bzw. mit dem Fahrrad (bei der Witterung???) hätte kommen können, hätte er dies tun müssen, wenn sein Vorgesetzter ihm gesagt hätte, dass er bitte trotzdem halbwegs pünktlich da sein soll.
Die Frage ist, ob sein Vorgesetzter dies von ihm verlangt hat.

Mfg

Nici

Beitrag von peanutbutter 05.01.11 - 10:45 Uhr

Hallo,


ich bin der Vorgesetzte und hätte es verlangt. Zumindest, daß er erstmal für die Mails kommt, die bei uns sehr wichtig sind und dann ggf. danach während der Arbeitszeit fährt, wenn es nicht anders geht.

Mich nervt es zur Zeit nur, daß hier scheinbar jeder kommt und geht wie er will und ich muß daß dann immer organisieren oder selber einspringen...
Da würden alle - auch die hier so freundlich *ironie off* geantwortet haben- irgendwann genervt sein. Aber die meisten kennen halt nur die Rolle als Arbeitnehmer.
Arbeitgeber sein ist auch nicht so einfach....


Peanut

Beitrag von sassi31 05.01.11 - 16:22 Uhr

Hallo,

sehe ich auch so. Man fragt an, ob es in Ordnung ist, wenn man erst das Auto in die Werkstatt bringt. Noch entscheidet der AG, wann seine Mitarbeiter die Arbeit aufzunehmen haben.

Wenn deine Mitarbeiter allerdings der Meinung sind, sie können kommen und gehen wie sie wollen, solltest du mal an deiner Autorität arbeiten und klare Ansagen machen. Scheinbar hast du die Zügel schleifen lassen oder kannst dich nicht durchsetzen.

Eine Vertretungsregelung wäre auch nicht verkehrt. Schließlich kann ein Mitarbeiter (oder gleich mehrere) auch ungeplant ausfallen.

LG
Sassi

Beitrag von leopoldina1971 05.01.11 - 20:44 Uhr

....Mich nervt es zur Zeit nur, daß hier scheinbar jeder kommt und geht wie er will und ich muß daß dann immer organisieren oder selber einspringen...


#schock#kratz#nanana


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Viel Erfolg.

Beitrag von windsbraut69 05.01.11 - 10:29 Uhr

Was hat er denn erledigt? Das Auto repariert und lackiert oder evtl. auf die Polizei gewartet?

Merkwürdige Firma, wenn es keine Vertreterregelung gibt, der Kollege hätte ja auch krankheitsbedingt ausfallen können.

Gruß,

W

Beitrag von peanutbutter 05.01.11 - 10:39 Uhr

Hat Auto in die Werkstatt gebracht. Wenn der Unfall heute morgen gewesen wäre, wäre es natürlich etwas anderes gewesen.

Stelle dir vor es gibt auch ganz kleine Firmen, wo es nicht so viele Mitarbeiter gibt, die immer gleich für andere einspringen können, weil sie ihren eigenen Arbeitsbereich haben. Und es geht hier eben nicht um etwas außerplanmäßiges wie eine Krankheit, sondern um einen Werkstatttermin, und den kann man ja bekanntlich planen und auch außerhalb der Arbeitszeit legen.

Gerade in solchen Firmen sind Absprachen das wichtigste. MA hätte ja auch erst kommen können und dann in der Pause das Auto in die Werkstatt bringen können. Aber eben nach Absprache und nich jeder so wie er lustig ist.

Peanut

Beitrag von vwpassat 05.01.11 - 10:57 Uhr

Von wann bis wann arbeitet denn besagter AN?

Hätte er das Auto nicht auch heute früh eher zur Werkstatt bringen können oder nach Feierabend?

Beitrag von peanutbutter 05.01.11 - 11:10 Uhr

Arbeit eigentlich von 8:30 -17Uhr. Wäre alles auch davor oder danach möglich gewesen. Hätte auch kein Problem, wenn er mal zwischendurch verschwunden wäre und das geregelt hätte...

Mich stört einfach, daß er nur angerufen hat und gesagt hat, daß er später kommt. Das hätte ich mich als Arbeitgeber persönlich nicht getraut. Als er plötzlich krank (Erkältung) war, hat er sich auch erst mittags gemeldet nachdem wir versucht haben ihn anzurufen und nicht früh zum Arbeitsbeginn...

Beitrag von vwpassat 05.01.11 - 11:20 Uhr

Wenn das so ist, dann würde es bei mir ohne Wenn und Aber eine Abmahnung geben.

Falls er die Zeit nicht nacharbeitet, bekommt er diese Stunde Privatvergnügen natürlich auch nicht bezahlt.

Zuverlässigkeit ist bei diesem MA nicht gegeben.

Beitrag von sassi31 05.01.11 - 16:23 Uhr

Ich würde den auch abmahnen. So geht das ja nun nicht.

Beitrag von ayshe 05.01.11 - 13:15 Uhr

##
Hätte er das Auto nicht auch heute früh eher zur Werkstatt bringen können oder nach Feierabend?
##
Eben. Man stellt ihn abends oder morgends hin, Schlüssel in den Kasten und den Rest klärt man dann telefonisch.
Das mache ich auch so, wenn es mal sein muß.
Und darauf hätte ich dann auch hier bestanden.

Es ist schließlich kein Notfall und wenn er keine Gleitzeit hat, muß er es eben so regeln, fertig.

Beitrag von best2108 05.01.11 - 11:04 Uhr

Hi,

also in Deinem ursprünglichen Beitrag hat sich das aber mit dem Unfall ganz anders angehört, ich dachte der wäre heute morgen gewesen, etc.

Wenn nun der Unfall gestern war und dem Arbeitnehmer aufgrund der Kleinheit des Betriebes klar sein muss, dass die E-mail bearbeitet werden MÜSSEN und zwar nur von ihm, hätte der Arbeitnehmer das mit dem Arbeitgeber bzw. Vorgesetzen absprechen müssen.

Ich glaube in Deiner Firma ist dringend mal ein Gespräch fällig, wenn wirklich alle gehen und kommen wann sie wollen.

Mein Mann und ich sind auch selbständig (Arztpraxis), da kommt so etwas nicht vor. Unsere Mitarbeiter wissen genau, dass am Anfang des Tagen insbesonder Morgens die Bude brennt, unsere Mitarbeiter würden so etwas auf den Nachmittag legen, dafür würden sie dann auch von uns stundenweise frei bekommen...... aber Morgens brennt die Hütte, und das ist allen klar.

Beitrag von windsbraut69 05.01.11 - 11:17 Uhr

Dass der Unfall gestern war, hattest Du nicht erwähnt. Dann hätte er sein Fernbleiben natürlich absprechen können/sollen, ABER wenn Du als Vorgesetzter Zeit hast, das Thema hier so ausführlich zu diskutieren, dann hättest Du auch seine Mails bearbeiten können.

Gerade in kleinen Firmen ist es ja wichtig, dass der Chef überall einspringen kann :)

Gruß,

W