Teure Wohnung oder nicht?Bin unsicher. leider doch was länger geworden

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Forum: Finanzen & Beruf

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Beitrag von xmimix 05.01.11 - 11:18 Uhr

Hallo Zusammen,

Würde gerne mal ein paar Meinungen von euch zu meinem Problem haben...

Erst mal vornweg, ich bin 23, seit einem jahr in einem unbefristeten Arbeitsverhältnis, mein Freund ist 28, hat auch einen sicheren Job, seit 2 Jahren wohnen wir zusammen.

Jetzt würden wir gerne umziehen. Habe eine sehr schöne Wohnung gesehen. Die Wohnung ist knapp 150 € teurer als unsre jetzige und deswegen bin ich schon fleißig am nachrechnen... Die Miete wird natürlich geteilt. Wenn ich von meinem Monatsgehalt ausgehe hätte ich am Ende des Monats noch ca. 30 € über. Da ist die Miete für die neue Wohnung schon abgezogen. Natürlich habe ich aus dem letztem Jahr noch Reserven auf dem Konto und war letztes Jahr auch bei weiten nicht an die 0 € drangekommen. Es sind immer mindestens 600 € über geblieben. Trotzdem hab ich irgendwie etwas Schiss, dass es nicht hinhauen kann... Mein Freund hat pro Monat noch einen hohen Spritverbrauch, da er sehr weit zu Arbeit fahren muss. Er könnte dann allerhöchstens 400 € für die Miete übernehmen.

Desweiteren habe ich einen starken Kinderwunsch und warte nur noch bis mein Freund auch soweit ist... Trotzdem überleg ich schon weiter, was wäre wenn ich schwanger wäre, nicht mehr arbeiten gehe, wie viel Geld bleibt übrig, können wir uns die Wohnung dann noch leisten? All solche Fragen... Hab das ganze letztes Jahr schon einmal durchgekaut, als ich mir ein neues Auto gekauft hab. Hatte auch immer Angst, dass es nicht reichen würde warum auch immer, aber es gibt deswegen bis heute keine Probleme, mein Auto kann ich super finanzieren.

Vielleicht war es bei euch ähnlich? Was habt ihr, oder was würdet ihr machen? Ich zerbrech mir wie bekloppt den Kopf.

Schon mal ein großes #danke

Mimi

Beitrag von wemauchimmer 05.01.11 - 11:30 Uhr

Ist die Wohnung denn auch für ein Kind groß genug & geeignet? Wenn nein, lass es lieber.
Dein Freund sollte sich was überlegen (sparsameres Auto, Fahrgemeinschaft, Bahn), die Spritpreise werden 2011 vermutlich sehr stark anziehen.
Ich selber habe eigentlich immer eher zu billigen Wohnungen tendiert, also sozusagen "unter meinen Verhältnissen", weil die Miete ist halt einfach weg. Aber ich versteh schon, daß man ein schönes Heim haben will...
LG

Beitrag von xmimix 05.01.11 - 11:38 Uhr

Die Wohnung wäre perfekt. 100 qm, 4 Zimmer, Garten, Terasse. Unsre jetzige hat 74 qm... kostet 670 warm +Strom. Die neue wäre bei 840 warm + Strom.

Mein Freund hat sich extra ein günstiegeres Auto gekauf als wir zusammengezogen sind. Und in einer Fahrgemeinschaft ist er auch. Trotzdem kommt da einiges zusammen wenn man bedenkt, dass mein Arbeitsweg nur 8 Km sind...

Beitrag von best2108 05.01.11 - 11:33 Uhr

..verstehe leider Deine Rechung nicht. Am Ende des Monats bleiben nur 30EUR übrig?? Vielleicht könntest Du nochmals Deine Finanzen auflisten, gebe dann gerne eine Rat.

Bin mit Wohnungen, Häusern und Finanzen erfahren, haben auch eine Kind, Nummer zwei kommt im Sommer. Rechne selber immer sehr genau nach.

Grüße

P.S.: Selber rechnet man immer sehr schnell pessimistisch, klappt dann meistens doch alles besser als man denkt.

Beitrag von xmimix 05.01.11 - 11:41 Uhr

Ja wenn ich wirklich alles abziehe von einem Monatsgehalt mit der Miete von der neuen Wohnung, dann würden immer um die 30 € über bleiben. Halt nur von meinem Monatsgehalt. Letztes Jahr sind immer so um die 600-1000 € über geblieben. Deswegen bin ich schon deutlich im +, dachte aber es wäre sicherer, wenn man nur das Monatsgehalt mit einbezieht...

Verstehst du mich jetzt? #schein

Beitrag von best2108 05.01.11 - 11:54 Uhr

O.K. anscheinend rechnest Du Weihnachtsgeld und Sonderzahlungen nicht zum Gehalt dazu. Verstehe nun etwas besser. Du ziehst also alle Deine Kosten (Essen, Trinken, Hobby, Auto, Versicherungen) mit der halben Miete von Deinem Gehalt ab und dann bleiben noch 600-1000 EUR über..................ist das richtig?

Dann solltes Du Dir die neue Wohnung mit für Dich also 70EUR mehr im Monat (Dein Freund zahlt ja die Hälfte) leisten können.

Ich möchte aber ganz deutliche zu bedenken geben, Du zahlst nur in die Tasche des Vermieters. Was ist mit Altersvorsorge und Ansparen für ein Eigenheim??

Du solltest Dir gut überlegen, ob Du 1000 EUR inkl. Nebenkosten im Monat für eine Wohnung rausschmeißen willst. Persönlich würde ich das nicht tun, da meine Mann und ich immer eher günstig gewohnt haben, um für unser nun vorhandenes Eigenheim anzusparen.
Für ein Eigenheim reichen sichelich in der heutigen Zeit nicht nur 20.000 EUR Eigenkapital, denke insbesonder mit Kind an Deine finanzielle Zukunft.

Grüße und viel Glück

Beitrag von xmimix 05.01.11 - 12:02 Uhr

Ja so ähnlich. ;-) Ich mach mal ein Beispiel: Ich nehme mein Netto Einkommen,: ca. 1300 € ziehe alles ab was ich in diesem Monat an Ausgaben habe. Dann bleiben zum Beispiel 50 über, die rechne ich dann zu dem nächsten Gehalt hinzu und ziehe wieder alles ab. Oder kann man das so nicht machen? #kratz

Habe auch meine alten auszüge vom ganzen letzten Jahr angeguckt und mein niedrigester Endstand eines Monats war 650 € gewesen.

Das Problem ist, bei uns sind die Wohnung generell in dieser Preisklasse... Und weg möchte ich nicht. Klar, ich habe auch träume irgendwann mal zu bauen... Das hätte für mich aber ruhig noch etwas Zeit.

Beitrag von windsbraut69 05.01.11 - 12:05 Uhr

Das ist weiterhin undeutlich.
Du meinst mit monatlicher Endstand Deinen Kontosaldo oder bleiben monatlich min. 650 Euro übrig?????

Beitrag von xmimix 05.01.11 - 12:22 Uhr

Ja genau, der Endstand von meinem Kpnto war bisher immer mindestens 650 € oder mehr. Von meinem Nettoeinkommen würden monatlich um die 30-50 € über bleiben... :-)

Ich kann so schlecht erklären... #schein

Beitrag von best2108 05.01.11 - 12:08 Uhr

..langsam schein ich deine Rechnung mit den 650 EUR am Ende des Monats im Plus zu verstehen. Das sind also nicht jeden Monat plus 650 EUR die zu dann auf einem Sparkonto sparst, sondern es stehen da immer so die selben 650 EUR................... mein Rat:

lass es.

In solchen Foren solltest Du nicht mit Beispielzahlen rechnen und vorrechnen sondern mit Deinen konkreten Zahlen, es weiß eh niemand wer Du bist. Aufgrund Deiner kleinen Verwirrung gingen jetzte sichelich diverse E-mail zu viel über den Server.

Lass es bloß mit der teureren Wohnung

Lezter Tip: Du solltest Dich mit den Finanzen Deines Freundes besser aufgennen.

Beitrag von xmimix 05.01.11 - 12:23 Uhr

Genau, die 650 € spare ich nciht sondern lasse ich halt auf meinem Konto...

Mhh tut mir leid wenn ich für verwirrung gesorgt habe... #schein Kann immer so schlecht erklären.

Beitrag von thea21 05.01.11 - 11:34 Uhr

Du hast nach Abzug der (HALBEN?)Miete noch 30 Euro über?

Und dein Freund?

Beitrag von xmimix 05.01.11 - 11:44 Uhr

Ja, also nur vom Monatsgehalt. Auf meinem Konto hab ich trotzdem mehr drauf, halt die Reste vom letzten Jahr, Weihnachtsgeld, Zusatzzahlungen usw... Und ich hab echt alles was ich im Monat an Ausgaben habe berücksichtigt...

Was bei meinem Freund über bleibt weiß ich nicht genau. Hab das erst mal nur für mich auf die Schnelle ausgerechnet.

Beitrag von windsbraut69 05.01.11 - 11:52 Uhr

Versteh ich nicht.
Natürlich rechnet man die monatlichen Ausgaben vom monatlichen Einkommen ab...
Und da bleiben dann nur 30 Euro übrig? Das würde ich sein lassen, erst Recht, wenn Du ein Kind planst.

Gruß,

W

Beitrag von xmimix 05.01.11 - 12:06 Uhr

Ein Beispiel. Mein Netto einkommen: 1330. Davon ziehe ich alles ab. Miete wären dann 450 €, Auto, Telefon, Handy, Versicherungen, Haushalt, Tanken usw, dann bleiben z.B 50 € über die rechne ich dann auf mein neues Gehalt drauf und ziehe wieder alles ab und dann bleiben dann schon 100 € über.

Verstehst du mich? #schein Oder macht das keinen sinn so zu rechnen? Letztes Jahr hat auch alles super geklappt und mein Kontostand war nie unter 650 €

Beitrag von windsbraut69 05.01.11 - 12:17 Uhr

Eigenartige Rechnung.
Die Wohnung kostet für jeden von Euch KALT 75 Euro mehr als jetzt?
Dann rechne mal 12 x 75 Euro Kaltmiete und Du liegst schon deutlich über den 650 Euro, die Du letztes Jahr übrig hattest. Da sind evtl. höhere Nebenkosten noch gar nicht berücksichtigt und evtl. Arbeitslosigkeit/Elternzeit auch nicht....

Ich kann nur abraten, so knapp zu kalkulieren mit den Fixkosten.

Gruß,

W

Beitrag von xmimix 05.01.11 - 12:29 Uhr

Das wären pro Nase 75 € WARM mehr als jetzt.

Und die 650 € beziehen sich nur auf einen Monat als Beispiel. Ich kann ja einfach mal konkreter werden. Ich habe mir grad alle Monatsendbestände von 2010 aufgeschrieben.

Jan 648,36
Feb 1191,59
März 1173,13
Apr 1181,17
Mai 1448,6
Jun 1564,96
Jul 1626,6
Aug 1940,94
Sept 2099,18
Okt 2033,6
Nov 1634,16
Dez 2572,77

Ich hab mich wohl falsch ausgedrückt... Soooooory... #schmoll

Werde das wohl später mit meinem Freund nochmal zusammen durchgehen.

Beitrag von windsbraut69 05.01.11 - 13:51 Uhr

Dann hattest Du im Monat durchschnittlich 160 Euro übrig.
Davon würde ich keine 75 Euro mehr Miete ausgeben.

Gruß,

W

Beitrag von xmimix 05.01.11 - 13:54 Uhr

Wie kommst du auf die 160 wenn ich fragen darf?

Beitrag von windsbraut69 05.01.11 - 13:58 Uhr

Differenz zwischen Januar- und Dezembersaldo : 12

Beitrag von thea21 05.01.11 - 11:56 Uhr

Oh Gott oh Gott....Mädchen, das KANN nur schief gehen, wirklich!

So ne Wohnung und ein zusammenleben sind nicht nur Miete bezahlen! Und noch dazu hält sich dein Erspartes nicht lange, gerade bei dem Geld was dir nach Abzug der Fixkosten bleibt!

Mein Partner und ich überlegen in eine große Wohnung zu ziehen, die klar auch teurer ist!

Wir haben beide zusammengerechnet Nettogehälter von 3000-3500 Euro!

Als Fixum für die Miete haben wir uns 800 Euro gesetzt, Fixkosten gesamt kämen nochmals 600 Euro drauf!

Heißt, wir haben jeden Monat fixe Ausgaben von 1400!

Locker und leicht möge man sagen....bleibt ja ne Menge über!

ABER: Was wenn ich meinen Job verlier? Was, wenn etwas passiert, was nicht vorhersehbar oder alltäglich ist?

Mein Auto ging letztens kaputt....700 Euro!

Ich will damit nur sagen, das ich lieber durchweg kalkuliere und ein Polster habe und mir nur Kosten erlaube, die während kurzer Arbeitslosigkeit zB. abdeckbar wären!

Beitrag von xmimix 05.01.11 - 12:11 Uhr

Naja, deswegen frag ich ja nach eurer Meinung, obes klappt oder eher nicht. ;-)

Zusammen haben wir auch ein Nettogehalt von ca. 2700€.

Naja wir bezahlen jetzt für unsre Wohnung warum 670 + Strom, die neue Wohnung wären 835 + Strom. Du hast ja auch recht aber ich Hatte halt gedacht das bekommen wir irgendwie hin...

Beitrag von 280869 05.01.11 - 12:01 Uhr

Ganz erlich , ich würde es nicht machen.

Wie ich rausgelesen habe kann dein Freund auch nur die Hälfte dazugeben?
Was ist wenn einer von euch beiden Ausfällt(Arbeitslos, Krank ..) dann habt ihr ja weniger Einkommen, so schnell kommt ihr dann ja auch nicht an eine günstigere Wohnung. Ob ihr Wohngeld bekommt weiß man ja jetzt auch noch nicht.

Denk auch mal an später? Noch hast du Geld gespart aber nach dem Einzug wo einiges angeschaft werden muß,wird es auch nach und nach schmelzen. Irgendwann ist es auch mal alle.Zum Sparen bleibt ja auch nicht viel.150,00 Euro klingt nicht viel,aber auf dauer ?

Mein Tip wäre, bleibt wo ihr seit , wartet und wenn mal Nachwuchs da ist, sucht euch dann was passendes.

Es gab mal eine Rechnung: Gesamteinkommen aufteilen 30% Wohnen,30%Sparen,30% Leben.
OK ich würde jetzt bis 50% vom Einkommen an Miete rechnen aber keinen Cent mehr.

VG 280869

Beitrag von xmimix 05.01.11 - 12:15 Uhr

Mein Freund und ich teilen uns die Miete, weil wir kein Gemeinsames konto haben.

Also umziehen werden wir auf jeden Fall, weil wir in unserer jetzigen Wohnung nicht mehr glücklich sind. schimmel usw...

Wollte halt eine Meinung ob das klappen könnte. Ist für mich kein Problem nach einer anderen günstigeren Wohnung zu schaun, die hat mir halt auf Anhieb gefallen.

Was ich bei dir nicht verstehe: 50 % vom Einkommen an die Miete. Das wären doch bei mir 665 €. Ausgeben müsste ich aber nur 450... #kratz

Beitrag von tritratrullalala 05.01.11 - 12:01 Uhr

Das scheint mir eng kalkuliert. Selbst wenn du jetzt noch Rücklagen hast, wirst nicht mehr so richtig welche bilden können.

Es gibt die hilfreiche Faustregel, dass die Miete nicht mehr als ein Drittel des Einkommens betragen sollte.

LG,
Trulli

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