Baby alleine im Zimmer schlafen lassen?!

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Forum: Schlafen

Bitte, Baby, schlaf jetzt ein: Manches Neugeborene macht die Nacht gern zum Tag. Hier könnt ihr Trost nach schlimmen Nächten finden und euch gegenseitig Tipps geben, wie ihr Baby zu einem guten Schläfer wird.

Beitrag von sabriina 05.01.11 - 11:37 Uhr

Hallo ihr lieben :-)

Frage steht ja eigentlich schon oben...

aber ich würde gerne wissen ab wann ihr eure kleinen in ihrem eigenen zimmer und bettchen schlafen lassen habt?

Eigentlich hatten wir vor die kleine von anfang an, an ihr bettchen zu gewöhnen, sodass sie nachts auch in ihrem zimmer schläft.

Nun meinte meine Hebi aber das ich das nicht machen soll, wegen plötzlichen kindstod etc.

Muss dazu sagen unsere kleine ist heute erst 12 Tage alt!

Was meint ihr?

Zur Zeit schläft sie noch bei uns im Bett aber auf dauer irgendwie keine lösung#gruebel
(haben kein Beistellbett oder ähnliches, da wir sie ja wie gesgat eigentlich in ihrem zimmer schlafen lassen wollten und auch kaum platz im schlafzimmer haben!)


Beitrag von kullerkeks2010 05.01.11 - 11:39 Uhr

Huhu#winke

Unser Kleiner ist mit ca. 5 wochen in sein eigenes zimemr gezogen, weil wir uns alle gegenseitig geweckt haben...und seitdem er in seinem zimmer schläft, schläft er viiieeel ruhiger und auch seine 11 stunden:-)

LG Janine + #baby Jeremy (23 Wochen und 1 Tag)#verliebt

Beitrag von lilly7686 05.01.11 - 11:43 Uhr

Warum ist das keine Lösung?
Meine Süße schläft seit Geburt bei mir. Das Gitterbett hat sie bisher nur aus der Ferne gesehen. Sie ist seit gestern genau 7 Monate alt.

Solange sie nachts gestillt wird, schläft sie ja sowieso bei mir im Bett. Hab da ehrlichgesagt keine Lust drauf, nächtens x Mal auf zu stehen. Also ists wohl auch Bequemlichkeit meinerseits ;-)

Meine Große schlief in ihrem eignen Bett mit etwa 6 Monaten (wurde aber auch nicht gestillt und war immernoch bei mir im Zimmer).
Dann war sie wieder ne Weile in meinem Bett. Und ab 3 Jahre hatte sie dann ihr eigenes Zimmer. Da schlief sie auch super. Und von 4,5 bis fast 6 Jahre schlief sie wieder bei mir im Bett. Jetzt schläft sie seit über 1 Jahr wieder allein in ihrem Zimmer.

Ich seh das nicht so eng. Wenn meine Kinder die Nähe brauchen, dann kriegen sie die. Und meine Kleine: wie gesagt, die stillt nachts noch oft. Also braucht sie die Nähe zur Zeit noch sehr.
Wir werden sehen, wie sich das entwickelt.

Beitrag von sabriina 05.01.11 - 11:46 Uhr

Ich hab mein Kind auch gerne bei mir und wenn sie die nähe braucht dann geb ich ihr die auch gerne!
Möchte sie ja nicht "abschieben" oder so....

Aber mein Mann steht morgens um 4 uhr auf, und die kleine wird dadurch zb wach.

Aufstehen muss ich eh, da ich nicht stille :-)
Also macht der kleine weg auch nix mehr aus.

Beitrag von sunnysunny 05.01.11 - 11:44 Uhr

mein Spatz ist über 9 Monate alt und sie schläft noch bis zu ihrem 1 Geburtstag bei uns im Zimmer aber in ihrem eignen Bettchen.

>Selbst danach lassen wir die Tür auf damit sie zu uns kommen kann wenn was ist.

Beitrag von hardcorezicke 05.01.11 - 11:46 Uhr

Hallo

leonie schläft seit dem ersten tag an in ihrem eigenen zimmer..

wie haben sie morgens wenn sie das letzte mal ankam rüber geholt.. aber nach einer zeit schlief sie bei uns viel unruhiger.

also blieb sie in ihrem zimmer.. wenn sie später zu kuscheln kommen will dann kann sie gerne kommen

also bei uns klappt es super--

LG

Beitrag von anela- 05.01.11 - 11:47 Uhr

Unser Sohn ist 16 Monate und schläft noch bei uns im Beistellbett, unsere Tochter ist 4,5 Jahre und schläft momentan auch sehr gerne bei uns. Sie hat ihr eigenes Bett und Zimmer und schläft da auch sonst (ca seit sie 1,5 ist).

Ich habe nichts dagegen, wenn unsere Kinder bei uns schlafen möchten. Bei unserem Sohn könnte ich es auch noch nicht übers Herz bringen ihn alleine schlafen zu lassen. Wir haben zwar momentan auch nur einkleines Schlafzimmer und unser Bett ist nur 1,40 m(!) aber das geht auch schon mal zu 4.

Deine Maus ist noch soooo klein. Sie braucht deine Nähe, sie war 9 Monate in deinem Bauch, warum soll sie jetzt auf einmal ganz alleine und dann auch noch im eigenen Zimmer schlafen? Du schläfst doch auch nicht alleine. Du "verwöhnst" sie damit nicht.

Beitrag von kathimarie 05.01.11 - 11:57 Uhr

Kann mich teilweise anela anschließen - wenn es Euch nicht stört, würde ich die Kleine ruhig noch eine Weile mit im Bett schlafen lassen. Sie brauchen und genießen die Nähe; rein evolutionstechnisch hat ein alleingelassenes Neugeborenes das Gefühl, dass es seiner Umwelt schutzlos ausgeliefert ist, so hat es mir meine Hebamme mal erklärt. Wenn allerdings Schlaf und Nerven aller Beteiligter unmäßig unter der Situation leiden, hat das ja keinen Zweck. Das müßt Ihr ganz für Euch entscheiden. Jannis ist nun 5 Monate alt, und ich bin gerade zwiegespalten: Zum einen ist er recht unruhig im Schlaf, und ich komme langsam an meine Grenzen. Zum anderen beruhigt er sich halt auch am besten dadurch, dass wir ihm die Hand halten oder die Hand auf den Bauch legen. Allein in seinem Bettchen müßte er länger warten, bis einer kommt, und wir müßten jedesmal aufstehen und nach oben stiefeln - och nöööö ;-)

Beitrag von moeriee 05.01.11 - 12:04 Uhr

So hart das klingt: Aber im KKH schlafen die Kleinen teilweise auch alleine. Unser Sohn war noch 11 Tage im KKH und musste im Wärmebett liegen. Da lag auch niemand neben ihm. Das war zwar für uns auch schwer, aber ich hatte nicht das Gefühl, dass es ihm damit schlecht ging.

Beitrag von anela- 05.01.11 - 13:14 Uhr

Das ist ja auch eine andere Situation, wenn es um das Leben etc. des Kindes geht. Unsere Kinder haben auch im Krankenhaus nicht alleine geschlafen.

Beitrag von oekomami 05.01.11 - 13:40 Uhr

Hallo,

aber auf einer Kinderstatioin ist es nie so ruhig das die Kinder zu tief schlafen können

Beitrag von hoffnung2011 05.01.11 - 13:46 Uhr

Schlief er da wirklich gut, nein oder ? Was erlaubt er sich. vllt wird er davon ja aber versteckte bleibende Schäden tragen. Man weiss ja nie (das war ne Ironie, liebe Marie).

#herzlich#herzlich#herzlich

und wo schläft er jetzt ?

Beitrag von 23082008 05.01.11 - 11:53 Uhr

Hallo,

wir haben unsere Maus (14 Wochen) bis vor zwei Tagen bei uns gehabt. Wir hatten das Kinderbett auf unsere Matratzenhöhe angepasst und neben meine Seite gestellt. Aber wir alle schliefen sehr unruhig. Seit zweit Tagen schläft sie nun ohne Probleme in ihrem Bett in ihrem Zimmer nebenan und wir schlafen alle viel besser. Sie kommt zwar trotzdem alle vier Stunden aber die Zeit dazwischen ist für alle entspannter. Ich finde es zwar etwas schade, dass sie nicht mehr neben mir liegt, aber es ist wirklich für uns alle das Beste!

Hör auf Dein Herz und Deinen Bauch. Es ist Deine Entscheidung! Blende mal das ganze SIDS-Thema aus, das macht einen nur fertig. Man kann Risiken reduzieren aber nicht eliminieren.

Liebe Grüße
Moni

Beitrag von monab1978 05.01.11 - 13:39 Uhr

"Hör auf Dein Herz und Deinen Bauch. Es ist Deine Entscheidung! Blende mal das ganze SIDS-Thema aus, das macht einen nur fertig. Man kann Risiken reduzieren aber nicht eliminieren. "

Sorry, aber so ein Rat ist einfach unverantwortlich....wenn man ein Risiko vermindern kann, dann sollte man es einfach auch tun!

Beitrag von hoffnung2011 05.01.11 - 13:50 Uhr

Echt ?

Würde man nicht eher sagen: Hat man schon Gründe dafür, dass man solche Lösung wählt ?

Wenn ich sehe, dass es meinem Kind auf dem Bauch besser geht, dann lasse ich es trotzdem auf dem Rücken schlafen, damit ich Risiken vermindere, nur weil es die XY-Wissenschaft sagt. Am Ende bin ich oder das Kind dann unzufrieden, wem hat es geholfen ?

Wenn für eine Entscheidung ein trifftiger Grund vorliegt, interessieren mich Minderung eines Risikos nicht. Man muss immer abwägen und nicht anderen noch mehr Angst einjagen. #kratz

Beitrag von 23082008 05.01.11 - 14:17 Uhr

Ja, genauso habe ich es auch gemeint.

Ich denke keine Mutter geht freiwillig ein Risiko ein, wenn es nicht um das Wohlergehen der ganzen Familie gehen würde?!

Viele Grüße
Moni

Beitrag von monab1978 05.01.11 - 14:20 Uhr

lieber unzufrieden als tot. Ausserdem wäre das ein komischer Säugling, der lieber in nem anderen Raum pennt als bei seinen Eltern.

Und klar, Risiken minimieeren ist richtig und wichtig. du lässt sicher impfen, damit minimiert man ein risiko. Du hast sicher nicht geraucht während der Ss, damit minimierst du ein Risiko. Du schnallst dich an, setzt dein Kind in einen geeigneten Sitz, damit minimierst du ein Risiko. Dazu gehört auch auf dem Rücken schlafen und bei den Eltern pennen. Ich versteh gar nicht, wie man sich darüber hinweg setzen kann.

Sagst du deinen Kindern später nicht, dass man mit einem Kondom das Risiko HIV zu übertragen senken kann? Oder dass man vom Rauchen Lungenkrebs bekommen kann, nur weil du sie nicht verängstigen will?

Die Ärzte nehmen einen doch im KKH noch zur Seite und sagen was zu SIDS... Alles Panikmache, oder was?

Mona

Beitrag von hoffnung2011 05.01.11 - 17:03 Uhr

Du übertreibst und benutzt du manche aussagen auswendig gelernt..

Weißt du, was zu den Grundbedürfnissen nach Maslow gehört, wenn ihr hier schon die ganze Zeit die tolle Wissenschaft zitiert ? das Schlafen gehört zu den Grundbedürfnissen. Und wir brauchen unss gar nicht zu unterhalten, wozu ein Schlafmangel führt. Bereits eine gestörte Schlafumgebung hat Folgen..

Jaaaa, die tolle unasugeschlafene genervte Mutter ist dann ja ein großer Beitrag für das Kind! Wenn du hier schon so erzählst, dann wäre es bitte auch nett ,sich mit einem Psychologoen zu unterhalten, der dir dann erzählen würde, was passiert, wenn solche Grundbedürfnisse ignoriert werden.

Und lass mich lachen, bei dem impfen, wie bei allem anderen...benutzte ich GESUNDEN MENSCHENVERSTANd und schaue ich mir immer die Gegebenheiten meines Kindes an und etnscheide dann ,wann was geimpft wird..so ähnlich ist esm it dem Schlafen. Manche mögen es lieber so, andere so. SIDS spielt genauso eine Rolle, wie die ausgeruhte Mami..

aber sorry, bei dir sind es Windmühlen.. nur ist es schrecklich, wenn du mit deinen Aussagen andere so verunsichern kannst..sonst wäre es egal.

meinerseits alles. Hehe die Ärzte im KH ? Meinst du die neonatologien, die eins nach dem anderen die Kinder auf den Bauch legen lassen ? Warum denn wohl ? Sei so nett und veräpple uns hier nicht. Ärzte sind gebildete Menschen mit genauso gesundem Menschenverstand wie die vorherige Dame und sie hatten genauso Psychologie und Psychiatrie und wissen, dass man die Mutter, die Trägerin der elterlichen Sorge, genauso beachten muss, wie das Kind selbst.

Und mein gestörtes Kind schläft es, wenn es schläft.

Oh, ende des austuasches.

Beitrag von monab1978 05.01.11 - 17:30 Uhr

Das lieb ich ja, schnell noch ein paar halbwahrheiten reingedrückt und dann von sich aus die Diskussion beenden. Machst du dirs damit nicht zu einfach? ich ddachte DU bist ausgeschlafen.... dann frag ich mich, wie du mit Schlafmangel drauf bist.

Beitrag von hannih79 05.01.11 - 21:16 Uhr

Hallo,

ich finde auch , dass du etwas übertreibst.

Sicher ist nicht alles Panikmache, was einem über SIDS gesagt wird, und sicher versucht auch jede Mutter mit gesundem Menschenverstand, das Risiko für ihr Kind so weit es irgendwie geht zu minimieren.

Nur bin ich auch der Meinung, dass man hier nicht strikt nach Punkten abarbeiten kann, was einem alles geraten wird, sondern dass man abwägen muss, was dem Baby am Besten bekommt.

Denn JEDES Baby ist anders, und tatsächlich gibt es Säuglinge, die ruhiger auf dem Bauch oder auch im eigenen Zimmer schlafen.
Da hat doch dann weder Mutter noch Kind einen Vorteil davon, wenn man die Rückenlage oder das Schlafen im Elternschlafzimmer "erzwingt" wenn es beiden nicht gut tut.

Da kannst du halt nicht von deinem Baby auf alle anderen schließen, und den Müttern, die sich ( aus GUTEM Grund ) in evtl EINEM Punkt nicht an die Empfehlungen halten, Vorwürfe machen.

Das halte ich hier für ungerechtfertigt

LG

Beitrag von muehlie 05.01.11 - 23:26 Uhr

"Denn JEDES Baby ist anders, und tatsächlich gibt es Säuglinge, die ruhiger auf dem Bauch oder auch im eigenen Zimmer schlafen."

Aber genau DAS ist doch der Punkt bei der SIDS-Prävention: das Kind SOLL doch gar nicht ruhig - also tief - schlafen, weil genau dieser tiefe Schlaf das SIDS-Risiko begünstigt. Hat sich das denn immer noch nicht herumgesprochen?

Beitrag von hannih79 06.01.11 - 13:29 Uhr

Das ist schon richtig, aber in meinen Augen ist RUHIG und TIEF schlafen etwas völlig anderes.

Ein ruhiger ( zufriedener ) Babyschlaf heisst längst nicht, dass der Schlaf so tief ist, dass Babys ihre Umgebung nicht mehr wahrnehmen und nicht regelmäßig wach werden !!

Und dass Babys nicht RUHIG schlafen sollen, ist meiner MEinung nach absoluter Quatsch - traurig, wenn deines nur "unruhig" schlafen darf !

Beitrag von 23082008 05.01.11 - 14:15 Uhr

Also erstens habe ich ja geschrieben, dass man das Risiko minimieren kann und zweitens ist es eher unverantwortlich, Frauen so viel Angst einzujagen dass sie nur noch Dinge tun, die ANGEBLICH das Risiko minimieren.

Es geht um das Wohlergehen der gesamten Familie und wenn die Mutter nur noch Angst um ihr Kind hat kann das ja wohl für niemanden gut sein.

Ich möchte eine wissenschaftliche Quelle sehen, die diese Dinge die hier empfohlen werden auch TATSÄCHLICH WISSENSCHAFTLICH belegen. Vor ein paar Jahren hieß es nämlich noch man soll die Kinder auf dem Bauch schlafen lassen.

Viele Grüße

Beitrag von monab1978 05.01.11 - 14:33 Uhr

http://www.naturalchild.org/james_mckenna/cosleeping.pdf

mehr zeit zum Suchen hab ich grad nicht, aber zu dem Thema gibt es hunderte guter Studien... daran solls nicht liegen. und nur weil du denkst, das wäre alles Quatsch, kannst du doch nicht so tun als gäbe es zu dem Thema keine wissenschaftliche Erkenntnisse...

"
Es geht um das Wohlergehen der gesamten Familie und wenn die Mutter nur noch Angst um ihr Kind hat kann das ja wohl für niemanden gut sein. "

Dann muss sie das Kind halt bei sich schlafen lassen, wo ist das grosse Problem?
MOna

Beitrag von 23082008 05.01.11 - 14:41 Uhr

Hast Du die Studie gelesen?

Ich zitiere "There is no reason to suppose that co-sleeping evolved
to protect infants specifically against SIDS, or that solitary
crib sleeping ‘causes’ SIDS."

So und jetzt?