Hebamme?

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Forum: Schwangerschaft

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Beitrag von frickelchen... 05.01.11 - 12:21 Uhr

Hallo an alle,

ich bekomme mein 1. Baby und stehe vor der frage ob ich mir überhaupt eine Hebamme nehmen soll? Im Krankenhaus sind ja eh Hebammen und Gaburtsvorbereitungskurse finden auch im Krankenhaus statt. Nach der Geburt gehe ich wieder in meine Sportkurse.

Zu meiner FÄ kann ich jeder Zeit wenn etwas ist, dringendes dann halt KH.

Was meint ihr? Also für mein befinden halte ich es nicht für wichtig, weil mir ja sonst überall Angebote offenstehen. Nach der Geburt habe ich zusätzlich noch meine Eltern die mir mit Rat und Tat zur Seite stehen können. (wohnen in einem Haus, also jeder getrennt).

Nur hört man überall "hast du noch keine Hebamme?" oder "such dir mal langsam eine"

LG

Beitrag von maeusl83 05.01.11 - 12:23 Uhr

ich würde mir eine nehmen und eltern sind nicht allwissend gerade wenn es um erziehung oder kinder allgemein geht triften die meinungen dann sehr auseinander.

eine hebamme steckt einfach in der materie drin und man kann sie immer anrufen und sie kommt auch vorbei ... das schafft einfach sicherheit.

Beitrag von elame 05.01.11 - 12:23 Uhr

Hallöchen,

hab mir jetzt auch eine gesucht und bin eigentlich auch genau deiner ansicht. Ich hab aber Gott sei dank eine gefunden, die zur Nachsorge nur kommt und das macht was ich brauche. Vertraue da auch eher auf meine Instinkte und meine Familie. Unsere Mütter haben uns auch groß gebracht. Mach was du für richtig hälst und lass dir nicht reinquatschen.

LG

Ela 17. SSW

Beitrag von nadja.1304 05.01.11 - 12:26 Uhr

Hm, also ich wohne hier auch mit Schwiegereltern und Großeltern in einem Haus. Trotzdem bin ich froh, dass meine Hebamme nach der Geburt und auch jetzt schon für mich da ist, einfach weil ja alles Neuland ist, auch im Umgang mit dem Baby. Da wird dir dein FA nicht weiterhelfen können. :-) Aber du musst es tatsächlich nach deinem Gefühl entscheiden. Wie gesagt, für mich wäre es nix.

LG Nadja mit Bauchmaus 37+4

Beitrag von schweinemoeppel 05.01.11 - 12:26 Uhr

Hi,

ich bin jetzt zum 2. mal ss und habe mir diesmal gleich eine Hebi gesucht. In der ersten Ss hatte ich keine, dachte auch mit FA und GVK komme ich gut hin. War blöd.

Meine Tochter lag in BEL. FA sagt: tja, wirds hatl ein KS
Hebi im GVK: geht mich nix an, krieg ich ja nicht bezahlt.

Es folgte ein KS, und das hätte ich viellciht verhindern können, wenn ich eine Hebi gehabt hätte, die mir mir versucht, die Maus zum drehen zu bewegen. Die Hebis haben da ja so ihre Tricks.

Auch wenn es um´s Anstupsen zur Geburt geht (Wehencocktail etc.) machen die Hebammen mehr als die FÄ.

Ich würde dir raten, eine zu suchen.

Vlg.

Beitrag von runa1978 05.01.11 - 12:32 Uhr

Hallo,

ich habe bei meinem ersten Kind genauso gedacht und bin erst im Kreißsaal zu meiner Nachsorgehebamme gekommen. Und ich bin im nachhinein so früh darüber!! Sie hat jeden Tag die Gewichtszunahme kontrolliert, meine Gebärmutter, den Nabel der Kleinen, die Dammnaht, mir beim Stillen Tips gegeben und und und.

Ich weiß das die Nachsorgehebammen gold wert sind und würde nie wieder darauf verzichten!

LG, Runa, die ihr drittes Kind bekommt und auch zum dritten Mal eine Hebamme haben wird
I

Beitrag von yulunga 05.01.11 - 12:35 Uhr

Ich fand meine Hebamme nach der Geburt sehr hilfreich und würde nicht darauf verzichten, auch jetzt beim 2. Kind nicht.

Vor allem beim Stillen war sie eine große Hilfe, wo deine Eltern sicherlich nicht so gute Ratschläge geben können. Auch die FÄ weiß sicherlich nicht so viel darüber wie eine Hebamme.

Außerdem kennt sie einige gute Tricks und baut einen auch mal auf, wenn etwas nicht so rund läuft.

Beitrag von linzerschnitte 05.01.11 - 12:41 Uhr

Halli hallo!

Ich habe keine Hebamme, mMn braucht man keine, und bei uns in Österreich ist es nicht so üblich wenn man nicht grad im Geburtshaus bzw. ambulant entbinden möchte. Eine Freundin hatte das geplant und für ihre Hebamme 1.500 Euro (!!!!) bezahlen müssen, was ich lieber in die Ausstattung investiere (weiß nicht wie das in Deutschland ist, ob das die Krankenkasse übernimmt oder so...).

Bei medizinischen Fragen kann ich mich jederzeit an meinen FA wenden, im KH gibts dann genügend Hebammen während der Geburt, und ich möchte dort ohnehin so lange bleiben bis sie mich normal entlassen, also wird mein Zwerg auch während/nach der Geburt gut betreut. Nach der Geburt gibts einen Kinderarzt, der Fragen klären kann......

Aber es muss jeder selbst wissen, manche fühlen sich einfach wohler wenn eine Person sie während dieser Zeit begleitet!

Lg, Melli mit Noah (27. SSW) dem es trotz fehlender Hebamme bestens geht! ;-)

Beitrag von estherb 05.01.11 - 12:41 Uhr

Hi,

ich würde eher ohne Arzt als ohne Hebamme durch SS, Geburt und vor allem Wochenbett gehen. Ich wundere mich immer, dass manche sagen, man braucht sie nicht - vielleicht, weil sie nie erlebt haben, wie toll eine Hebamme ist. Vor allem im Wochenbett halte ich sie für unverzichtbar, aber auch in der SS würde ich nicht ohne sein wollen. Meine Mutter hatte damals auch keine, weil das nicht üblich war. Als sie bei mir gesehen hat, wie viel eine Hebi hilft, war sie ganz wehmütig und sagte, nie hätte ihr jemand so beigestanden in den 70ern... Ich würde mir so schnell wie möglich eine suchen, denn man braucht auch jemanden, mit dem die Chemie stimmt. Ich hatte meine Hebammen (Geburtshaus) in der 1. SS ab der 17. Woche und jetzt von Beginn an. Haben zum Beispiel Übelkeit akupunktiert, ich bekamg Wassereinlagerungen akupunktiert, und ie betreuen mich im Wechsel mit dem Arzt ganz ausgezeichnet.

Eine Hebamme darf ohne Arzt eine Geburt leiten, ein Arzt ohne Hebamme nicht. Dafür gibts Gründe, die Hebamme ist für SS und Geburt speziell ausgebildet. Bei Beschwerden in der SS kann sie viel machen, was der Arzt nicht tut. Du darfst, wenn Du magst, in der SS täglich bei der Hebamme hocken, wenn was nicht passt oder Du Hilfe brauchst - der Arzt, selbst der Beste, hat nie so viel Zeit, der bekommt das nämlich im Gegensatz zur Hebamme nie bezahlt. Meine Hebamme kam nach der Geburt täglich und hat uns bei so vielen Dingen geholfen. In Deutschland gibt es Gott sei Dank einen Rechtsanspruch auf Hebammenversorgung. Ich hab eine Freundin in Spanien, die hatte das nicht, sie hat oft geklagt nach der Geburt, dass ihr keiner hilft und Fragen beantwortet.

Liebe Grüße und alles Gute,

Esther

Beitrag von julk 05.01.11 - 12:49 Uhr

Laso grundsätzlich ist sie schon eine große Hilfe, Du musst aber halt eine finden, die Dir entspricht. Ich war in der 1.SS oft dort und sie hat sich jedesmal lange Zeit genommen und auch ganz andere Ratschläge gehabt als ein Arzt. Genauso werde ich es auch diesmal machen, bin nächste Woche da und freue mich schon total drauf. Nach der geburt, war das eine die nicht nur nach irgendwelche Standardwerten vom kind geschaut hat, sondern auch viel nach mir. Mein Sohn war eine frühgeburt, bin ambulant nachhause, weil er eh auf Früchchenstation bleiben musste, aber hatte von Anfang an, jeden Tag einen Besuch von ihr. Sie hat sich sehr nach mir gerichtet, wann ich nicht im Krankenhaus war etc. und nicht nur die rückbildung der Gebärmutter kontrolliert, sondern zum Beispiel jeden Tag einen Bauchmassage gemacht, die die Rückbildung untersützt, hat mir Badezusätze die die Heilung aller Nähte unterstützen mitgebracht, Cremes gegen Hämarhoiden, ahtte gute Tipps, wie beim Pinkeln immer einen wasserkrug haben und mitspülen, weil es dann nicht so brennt an den Nähten... Alles dinge, die mir kein Arzt gesagt oder gemacht hat... Und als der Kleine endlich zuhause war, auch nach dem geschaut... Aber eben nciht so, wie ich es bei manchen Hebammen gehört habe, ihr müsst das so und so machen, sondern schon frei, ja wenn ihr Euch baden mit ihm direkt in der großen Wanne zutraut ist das doch super für ihn, dann macht das usw... Und als ich nach 4 Wochen wegen unerklärlichem Fieber ins Krankenhaus musste für eine Woche, kam sie auch dahin und hat nach ihm geaschaut. Im krankenhaus selbst hie´ß es nämlich nur: Dieses Kind war schon zuhause, das können wir also nicht mitversorgen, seien sie froh, dass sie ihn überhaupt mitbringen können, aber es wird keiner mal sein Gewicht oder seinen Zustand anschauen können, eben weil Sie die patientin sind und er schon zuhause war. Und das obwohl er nur eine Woche vorher von der Früchchenstation im selben Haus mit strengen Auflagen, wioe strenge Gewichtskontrollen, weil er zum Stillen wegen der fehlenden Kraft abgepumpte Milch brauchte etc. entlassen wurde. Da war ich super froh, dass die Hebamme bereit war zu kommen und zu schauen, dass bei ihm alles passt.
Also ich kann es Dir nur empfehlen, aber achue Dir ruhig mehrere an...
Liebe Grüße Julk