Erbe/Nachlass

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Forum: Haushalt & Wohnen

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Beitrag von maja-leonie 05.01.11 - 12:27 Uhr

Hallo alle zusammen,

meine Bekannte hat folgenden Fall und dazu eine Frage:

Sie hat noch zwei Schwestern und eine Mutter. Der Vater ist gestorben und hat ein Testament hinterlassen, aber nicht beim Notar hinterlegt, sondern nur zu Hause.

Alle wären sich einig und würden alles unter sich klären, damit es billiger kommt, sie meinen, da gibt es bestimmt keinen Streit, wenn sie es untereinander klären, dann wäre es auch viel günstiger als mit Notar.

Müssen sie jetzt trotzdem zum Notar mit dem Testament, ist das so gesetzlich vorgeschrieben oder können sie alleine das Testament lesen und sich das Vermögen untereinander aufteilen?

Es handelt sich hier nicht um ein Haus oder etwas größeres, sondern nur ein Auto, wo jetzt schon 7 Jahre alt ist und ein bisschen Geld ca. 3000 Euro Bargeld... und das wird eh fürs Grab benötigt...

Gibt es da eine gesetzliche Testamentvorzeigepflicht beim Notar?

Hat jemand schon mal so etwas in der Art mitbekommen, kennt sich jemand darüber aus?

Ist ein Testament auch gültig, ohne das es vorher bei einem Notar hinterlegt wurde?

Würde mich über viele Antworten freuen und bedanke mich im Voraus!

Gruß Maja-Leonie

PS: Habe diesen Eintrag schonmal geschrieben, habe jetzt erst dieses hier entdeckt und dachte, vielleicht kennt sich hier auch jemand darüber aus. Wusste nicht genau, in welche Sparte es gehört.

Beitrag von kruemlschen 05.01.11 - 13:19 Uhr

Hallo,

nein, sie müssen nicht damit zum Notar.

nein, sie können das nicht "unter sich" aufteilen.

Alle Erbberechtigten werden eine Vorladung vom Nachlassgericht erhalten.

Dort nehmen sie das Testament mit, dann gibts den Erbschein.

Gruß K.

Beitrag von kruemlschen 05.01.11 - 13:21 Uhr

P.S.: das Bargeld wird eh nicht für die Beerdigungskosten reichen, für den Übertrag des Autos ist das Testament aber ggf. wichtig.

Beitrag von urbia-Team 05.01.11 - 13:31 Uhr

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