Anrechnung Elterngeld auf Hartz 4

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Forum: Finanzen & Beruf

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Beitrag von montana82 05.01.11 - 17:17 Uhr

Hallo,

ich habe am 17.10.10 ein Kind bekommen. Vor der Geburt habe ich Vollzeit gearbeitet. Mein Mann ist leider arbeitslos und keine Einkünfte. Mein Gehalt war unser einziges Einkommen.

Ab 21.02.11 bekomme ich Elterngeld. Dies reicht uns jedoch nicht aus.
Ich würde gerne Hartz 4 beantragen.

Wird mein Elterngeld in voller Höhe auf Hartz 4 angerechenet? Oder gibt es einen Freibeitrag?

LG

Anastasia

Beitrag von silbermond65 05.01.11 - 17:41 Uhr

Wenn du am 17.10.10 entbunden hast,wieso bekommst du dann erst ab 21.2.11. Elterngeld?
Hat dein Mann vorher Elternzeit genommen und den Sockelbetrag bekommen ?
Dann verstehe ich nicht,warum du jetzt auch zu Hause bleiben willst und ALG 2 bentragen möchtest? Ihr habt doch sicher mehr Geld,wenn du weiter Vollzeit arbeitest und dein Mann weiter die 300 Euro bekommt.
Beantragt ihr ALG 2 würdest du wohl 300 Euro vom Elterngeld anrechnungsfrei bekommen.
Aber ehrlich gesagt glaube ich kaum,daß sich das Amt mit anschauen wird,wie ihr beide zu Hause seid und ALG beziehen wollt ,wenn du deinen Job noch hast und arbeiten könntest.

Beitrag von katrinredrose 05.01.11 - 17:44 Uhr

warum gehst du nach dem MuSchu nicht wieder vollzeit arbeiten?
Dein Mann kann beim Kind bleiben, solange er noch keinen Arbeitsplatz hat !!

Beitrag von silbermond65 05.01.11 - 17:49 Uhr

Ihr Mutterschutz scheint ja schon lange vorbei.Das Kind kam bereits im letzten Jahr.

Beitrag von montana82 05.01.11 - 19:21 Uhr

der Mutterschutz endet erst am 20.02.11, weil die Kleine sechs Wochen zu früh kam.
Vollzeit arbeit geht nicht, weil die Kleine vollgestillt wird und ich zwei Stunden Fahrtzeit habe (einfache Strecke)
Und Mein Mann bekommt keinen Job, der sucht wie wild.

Beitrag von silbermond65 05.01.11 - 19:30 Uhr

Aha ,das versteh ich.Wäre denn abpumpen und mit Flasche füttern eine Alternative ?
Bekommt dein Mann denn kein ALG 1 ? Weil so ganz ohne alles,geht doch irgendwie auch nicht.

Beitrag von montana82 05.01.11 - 19:36 Uhr

aufgrund der Tatsache, dass die Kleine ein Frühchen ist, ungerne.
Habe schon abgemumpt als die Kleine in der Klinik war, es war ok, aber seit dem sie gestillt wird, entwickelt sie sich besser,

Mir ist es auch nicht wohl, Hartz 4 beantragen zu müssen, habe bisher immer gearbeitet. Würde aber doch gerne das erste Jahr zu Hause bleiben.
Danach gehe ich wieder arbeiten.

Beitrag von katrinredrose 05.01.11 - 19:48 Uhr

"Würde aber doch gerne das erste Jahr zu Hause bleiben. "



hier geht es darum das ihr genug geld zum leben habt und nicht was du möchtest !

also kansst doch ab dato wieder arbeiten gehen!

Beitrag von silbermond65 05.01.11 - 19:52 Uhr

Ich weiß ja nicht,was ihr insgesamt mit Elterngeld,Kindergeld und was da sonst noch so ist , an Einkommen habt,aber eventuell wäre ja Wohngeld eine Alternative.
Vielleicht erkundigst du dich mal bei einer Beratungsstelle .

Beitrag von montana82 05.01.11 - 21:56 Uhr

leider nicht, wir waren sogar mit meinem Gehalt ALG 2 berechtigt, wollten aber keinen haben und deshalb nichts beantragt.

ich bekomme ca. 800 Euro Elterngeld, mit Kindergeld also 984. Unsere Warmmiete liegt bei 470...

Wenn die Kleine eins wird und ich wieder arbeiten gehe, werden wir nicht mehr Geld haben

Beitrag von silbermond65 05.01.11 - 22:00 Uhr

Wieso bekommt dein Mann nichts?

Beitrag von montana82 05.01.11 - 22:26 Uhr

er hat nichts gelernt
Und ohne Auto (wir können uns keins leisten) ist es schwer sogar über Zeitarbeit was zu bekommen. wir wohnen auf dem Land, ein Umzug in die Stadt können wir uns auch nicht leisten
ich bin 80 km mit dem Zug zur Arbeit gefahren...

Beitrag von windsbraut69 06.01.11 - 06:42 Uhr

Dann solltet Ihr ALGII beantragen, Euch einen Umzug finanzieren lassen und in Arbeitsplatznähe ziehen!

Dann kannst Du zumindest Teilzeit arbeiten (Dir stehen ja Stillpausen zu) und Dein Mann hat Chancen, irgendwann einen Job zu finden!

Gruß,

W

Beitrag von carrie23 06.01.11 - 09:04 Uhr

Du musst aber noch das Geld deines Mannes dazurechnen, denn je nachdem wie lange die Kündigung her ist müsste dieser ja auch noch ALG1 bekommen und dies zählt auch als Einkommen und wird beim ALG2 angerechnet

Beitrag von amanda82 05.01.11 - 19:31 Uhr

Also ich hab auch Arbeit und mein Mann bekam Hartz 4. Im letzten Jahr wurde der Grundbetrag Elterngeld (also 300 EUR bzw. 150, wenn man es auf 2 Jahre aufteilt) nicht angerechnet! Nur die Differenz.

Allerdings bekam eine Freundin Ende August ihr Kind. Sie sind auch Hartz-4-Empfänger (immer mal wieder) und sie erzählte mir die Tage, dass das komplette Elterngeld jetzt aufs Hartz 4 angerechnet wird. Also es wird die Grundsicherung ermittelt und nur die Differenz gezahlt vom Elterngeld zur Höhe der Grundsicherung ...

LG Mandy

Beitrag von silbermond65 05.01.11 - 19:53 Uhr

Allerdings bekam eine Freundin Ende August ihr Kind. Sie sind auch Hartz-4-Empfänger (immer mal wieder) und sie erzählte mir die Tage, dass das komplette Elterngeld jetzt aufs Hartz 4 angerechnet wird.

Wenn sie vor Geburt nicht gearbeitet hat,ist das auch richtig so.
Ansonsten hätte sie weiterhin die 300 Euro als Freibetrag.

Beitrag von goldie99999 05.01.11 - 19:44 Uhr

Es gibt keinen Freibetrag mehr, das Elterngeld wird ab dem 1. Januar in voller Höhe angerechnet.

Beitrag von silbermond65 05.01.11 - 19:50 Uhr

Für ALG 2-Bezieher ,die vor Geburt des Kindes gearbeitet haben ,sind auch weiterhin 300 Euro Elterngeld anrechnungsfrei !

Beitrag von xxtanja18xx 06.01.11 - 10:26 Uhr

Jetzt muss man aber nicht verstehen, wieso man bei so einer "Lebensqualität" ein Kind in die Welt setzt??

Da Sitzt ihr lieber beide daheim, als das DU arbeiten gehst und das Geld für euer Kind verdienst...ne lieber vom Staat...Das ist wie immer nur zum K*****!!!!

Wie soll das denn nur enden...Dein Mann kann nichts, hat nichts und du willst nicht...zumindet bis sie 1jahr alt ist.

Wenn man eine Familie gründet, muss man oder sollte man sich selber drum kümmern...und nicht dann uns Steuerzahler damit belasten...

Es gibt Notfälle und ausnahmen klare sache ABER bei euch war es ja so geplant....

Es wäre nur gerecht, wenn die ARGE sagen würde, das DU arbeiten musst, und dann was fehlt bezuschusst wird....

Könnt doch net beide mit dem A**** daheim bleiben...wo gibt es denn sowas??



Beitrag von marion2 06.01.11 - 11:03 Uhr

Hallo,

ihr solltet auf jeden Fall ALGII beantragen.

Auch wenn das Elterngeld angerechnet wird, dürftet ihr mehr in der Tasche haben als jetzt.

Gruß Marion

Beitrag von katrinredrose 06.01.11 - 14:22 Uhr

geh arbeiten !

Der Staat wird euch doch nicht finanzieren, wenn du nen festen job hast !

warum lässt du dich von einem schwängern, der nicht für eine familie sorgen kann ??#klatsch

Beitrag von montana82 06.01.11 - 16:29 Uhr

diese Antwort ist total überflüssig und hat nichts mit der eigentlicher Frage zu tun
deine Meinung, ob ich nun ein Kind bekommen soll oder nicht, wollte ich gar nicht wissen
ich werde höchstens acht Monate ALG II beziehen und gehe danach wieder arbeiten, obwohl ich nicht mehr in der Tasche haben werde, nur damit ich keinen ALG II beziehen muss

Beitrag von marion2 07.01.11 - 10:01 Uhr

Welcher Idiot hat dich denn geschwängert?