Noch eine Frage zu Babybay und Co...

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Forum: Baby-Vorbereitung

Die Zeit vor der Geburt ist die Zeit des Nestbauens. Hier könnt ihr gemeinsam überlegen, wie ihr das Kinderzimmer einrichten möchtet, wo das Baby schlafen soll, welche Kleidungsstücke in die Erstausstattung gehören und vieles mehr... 

Beitrag von leeloo31 05.01.11 - 21:09 Uhr

Guten Abend zusammen! #winke

Habe bereits den Beitrag von vorhin zu dem Thema gelesen und so wurde zumindest bereits meine Frage beantwortet, für welches Babybay-Modell man sich entscheiden sollte #danke
So jetzt weiss ich für welches Modell ich mich entscheiden werde, wenn ich mir meinen Favoriten das Babybay kaufe (also dann wirds wohl das Maxi)...

Allerdings würde ich gerne Eure Erfahrungen zu möglichen Alternativen wissen... Also Babybay vs. Stubenwagen vs. ???

Wo liegen die Vor- und Nachteile im Kauf der einzelnen Varianten?

Hoffe jmd. von Euch erbarmt sich und schildert mir seine Erfahrungen bzw. seine Theorie zu dem Thema... Vielen Dank schon mal im Vorraus!!!

Lieben Gruß - leeloo31

Beitrag von m_sam 05.01.11 - 21:49 Uhr

Hallo,

ich kann nur mit Erfahrungen vom Beistellbettchen dienen. Das hatte mein Mann für das 1. Kind selbst gebaut und mittlerweile hat auch schon Nr. 3 drin geschlafen (und dazwischen auch noch das Kind einer Freundin).

Ich persönlich könnte mich für einen Stubenwagen so gar nicht begeistern. Wenn man es kennt, dass man nachts das Kind nur zu sich heranholt, stillt, bzw. direkt am Bett die Flasche gibt, dann kann man sich gar nicht mehr vorstellen, nachts extra aufzustehen.

Mein Kleiner schläft mittlerweile bei uns im Schlafzimmer im Kinderbettchen. Das stand natürlich zuerst "formschön" in einer Ecke des Zimmers. Aber nach der 3. Nacht habe ich es an meine Seite des Ehebetts geschoben, denn ich stand zwei bis drei Mal die Nacht barfuß auf dem kalten Boden neben dem Bett und habe die Flasche gegeben. Mir war kalt, ich war müde und habe schnell entschieden, dass das Bettchen an meine Seite gehört.;-)
Nun richte ich mich einfach auf, schalte das Nachtlicht ein, mache die Flasche fertig und nach dem Trinken drehe ich mich um und schlafe weiter.

Im Wohnzimmer habe ich übrigens ein Laufgitter, wo ich ihn reinlegen kann.

LG Samy

Beitrag von blumella 05.01.11 - 22:08 Uhr

Wir hatten ein kleines Kinderbett (50 cm x 100 cm), davon eine Gitterseite abgeschraubt und das ganze dann an unserem Bett befestigt.
So hatte ich das Muckel im eigenen Bett direkt bei mir und als die Nächte dann nicht mehr mit ständigem Stillen, sondern auch mal mit Schlafen verbracht wurden, haben wir die eine Gitterseite dann auch irgendwann wieder drangeschraubt.
So hat das Muckel sein komplettes erstes Jahr bei uns im Schlafzimmer verbracht und ist danach dann ins eigene Zimmer mit normalem Gitterbett in 70 cm x 140 cm umgezogen.

Beitrag von charlotte_n 05.01.11 - 22:20 Uhr

Hallo,

ich kann dir aus eigener Erfahrung das sagen:

Ich hatte eine Wiege - mein Sohn mochte sie nicht und es war schwer ihn da rein und raus zu bekommen. Also verkauft.

Danach ein babybay, das normale. Das war super, aber schnell zu klein. Auch verkauft ;-)

Jetzt beim zweiten Kind habe ich es so gemacht. Ikea-Bettchen 120x60, ein Gitter ab und eine sehr gute Matratze gekauft. Das ist jetzt unser babybay. Ist super und wird bestimmt zwei Jahre so bleiben. Solange schlief unser Großer auch neben mir. Dann haben wir auch noch das normale 140x70 Bett. Und wenn wir es nicht mehr brauchen, kann man es auch noch als Bett bei Oma und Opa nutzen.

Will dich nicht vom babybay abbringen, das ist wirklich sein Geld wert. Vorteil ist, dass es wenig Platz braucht.

Liebe Grüße,


charlotte_n + Hendrik *8.3.07 + Clemens * 5.4.10

Beitrag von maari 05.01.11 - 22:29 Uhr

Hi,

also meine Theorie ist diese:
Für die erste Zeit, die ich hoffentlich stillen werden, finde ich ein Beistellbett (welcher Marke auch immer) sehr sinnvoll. Da ich das kaum mit ins EG (Wohnzimmer / Küche) nehmen werde und mir die Liegeflächen der Stubenwagen alle recht klein erscheinen (und mir bisher kein Stubenwagen gefallen hat) wird im Wohnzimmer ein Laufgitter mit anfangs hochgestelltem Boden und Matratze etc. stehen, in der Krümel tagsüber schlafen wird. Das kann man dann später noch gut nutzen. Alternativ dazu kann am Anfang auch noch die KiWa-Tragetasche verwendet werden, dann ist man mobiler. Mir hätten ja auch diese Hängewiegen sehr gut gefallen, aber die Preise sind ganz schön happig für die Kürze der Nutzungsdauer.
Ins KiZi kommt dann etwas später ein Kinderbett, ob ein neues oder ein Familienerbstück ist noch nicht entschieden, da wir letzteres erst noch genau in Augenschein nehmen müssen (und eine neue Matratze gibt's auf jeden Fall).

LG Maari (15+4)

Beitrag von chez11 06.01.11 - 08:37 Uhr

huhu

also wir hatten beim ersten kind eine wiege, und haben uns auch diesmal dafür entschieden obwohl wir lange überlegt haben.

bei unserer großen hat nachts wenn sie mal geknuckert hat oft gut geholfen sie kurz zu wiegen, das geht beim babyby nicht, es gibt zwar welche mit wiegefunktion aber dann muss ich ja das by erst verschieben um es wiegen zu können.

da mein mann berufstätig ist werde ich wie beim ersten zum stillen eh aus dem zimmer gehen, damit mein Mann wenigstens schlafen kann da er immer 12 oder 24 stunden dienste macht.

das heist für uns wäre lediglich der vorteil das ich direkt ins bett schauen kann, fand das aber bei der wiege auch kein problem zumal man ja durch die stäbe genauso gut schauen kann.

ich denke es kommt halt auf die umstände an.

ich bin übrigens auch der meinung das man bedenken muss das man gerade diese teile nicht lange nutzt und mir da auch das preisverhältnis oft zu hoch ist.
meine große lag 3 monate in der wiege und ist dann in ihr bett umgezogen, das hat prima geklappt und ich finde man sollte sich als paar auch ein bisschen privates erhalten;-)

es gibt aber auch paare die haben ihr kleinen da über ein jahr drin, das muss jeder selbst entscheiden, würde es also vorher abwägen wie ihr es denn so geplant habt. im by können sie mit sicherheit länger liegen als in der wiege, weil in der wiege besteht ja irgendwann die gefahr das sie sich hochziehen, meine freundin hatte ihre tochter 1 jahr im by und das hat gut geklappt.

LG sabine ET-40#verliebt

Beitrag von claerchen81 06.01.11 - 09:15 Uhr

Hi,

Vorteil Beistellbett: Kind rüberziehen, stillen, fertig. Im Vergleich dazu Stubenwagen/Wiege o.ä.: Kind hochheben, in Stillposition bringen (Stuhl/ Bett?), stillen, Kind wieder ablegen, wobei Kind ggf. aufwacht.

Im Falle eines Flaschenkindes ist der Vorteil schon geringer, als Stillende wachst du selbst bei der Aktion kaum auf, wenn du erst eine Flasche machen mußt (egal wie vorbereitet) schon eher. Flaschenkinder nehmen aber auch eher einen Schnuller und lassen sich daher leichter beruhigen, sollten sie beim Ablegen in den Stubenwagen aufwachen (alles statistisch gesehen, im Einzelfall ist es anders).

Gut am Babybay finde ich, dass man es auch als Stubenwagen verwenden kann (Gitter an der Seite, Rollen drunter), das macht Sinn, wenn man es in einer Wohnung/ebenerdigem Haus verwendet. Die meisten anderen können das aber auch.

Die Empfehlung ist, das Kind im ersten Jahr bei den Eltern schlafen zu lassen. Stillt man, macht man das meist nachts noch recht lang, meist 9 Monate oder länger (sind die letzten Stillmahlzeiten, die abgewöhnt werden). Ggf. macht es tatsächlich Sinn, ein Ikea-Bett (60x120) zu kaufen, eine Seite abzuschrauben und statt By zu verwenden - günstiger und größer, v.a., wenn man das By nicht als Stubenwagen verwenden will. Ein guter Laufstall - wenn man das denn haben will, m.M.n kommt man gut ohne aus - tut es da eher.

Das Problem ist, dass du dein Kind noch nicht kennst. Unser Großer schlief nur im TT oder direkt bei mir im Bett - das Beistellbett war häufig Ablage für Spucktuch und eine Art "Rausfallschutz". Die Kleine lässt sich meist problemlos reinschieben. Sie ist viel größer als er, das Bettchen wird bald zu klein. Dann stellen wir ohnehin das Kinderbett wieder neben mich.
Beim großen hatten wir eine todschicke Hängewiege, ganz, ganz toll. Er hat nur geschrien darin. Wir haben wie verkauft, zu schade drum. Bei der kleinen versuchen wir es gar nicht erst, ich stecke sie ins TT und fertig.

So kann es halt auch kommen. Ich würde dir daher zur Ikea-Bett-Variante und Laufstall raten.

Gruß, C.

Beitrag von leeloo31 06.01.11 - 09:42 Uhr

Also erstmal vielen Dank für Eure Beiträge!!!

Also meine Theorie (da man ja wirklich nicht weiss, ob das in der Praxis auch wirklich funktioniert...) für die ersten Monate war halt folgende:

Nachts soll unser Keks neben unserem Bett nächtigen (ansonsten haben wir leider keinen Platz im SZ und es fehlt auch leider der Platz um dort das normale Kinderbett bereits aufzubauen - daher ds für den Tipp mit der Ikeavariante).

Tagsüber wollte ich eigentlich schon ganz gerne eine Art Stubenwagen nutzen (wir wohnen in einer ebenerdigen Whg. und ich denk es ist ja ganz praktisch den Keks dann auch mal mit in die Küche oder so nehmen zu können). - Laufstall hab ich mich bisher noch nicht mit befasst; nimmt aber schon viel Platz ein, oder?! Babywippe o.ä. möchte ich nicht nutzen.

Wenn das nächtliche Beistellbett nicht mehr passt (schätze mal so nach ca. 6-8 Monaten), soll der Kleine in sein Kinderzimmer umziehen, wo dann ein 70x140cm höhenverstellbares Kinderbett auf ihn wartet.

Für die (teure) Babybay-Variante spricht halt auch, dass das Bett einen hohen Wiederverkaufspreis hat und als Stubenwagen und Beistellbett für die Nacht genutzt werden kann... Hätte dann halt nicht min. 2 Möbel die gekauft und aufgestellt werden müssten...

Aber ich lass mir eure Alternativen jetzt nochmal gründlich durch den Kopf gehen, bevor ich mich entscheide... Vielleicht gibts ja auch noch mehr Theorien zu dem Thema...

Also nochmals #danke und lieben Gruß - leeloo31 mit Keks (32. SSW)