Einschlafprobleme! Was tun?

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Forum: Kleinkind

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Beitrag von monellina 05.01.11 - 21:28 Uhr

Hallo ihr Lieben!

Brauche mal dringend euren Rat.

Seit 2 wochen hat mein Sohn (25 Monate) probleme mit dem Einschlafen.
Bisher ist er immer allein ins Bett, Hasen und Teddi unterm arm geklemmt, ganz freiwillig und ohne murren. Hat auch immer durchgeschlafen.

Doch nun is alles anders. Von heut auf morgen wollt er nicht mehr in sein Bett, kam ausm Zimmer gelaufen und sagte, er will nicht schlafen.
Als ich ihn wieder zurück ins Bett legen wollte, hat er gebrüllt als ginge es um Leben und Tod.
Alles beruhigende auf ihn einreden half nichts.
Also legte ich mich mit ihm ins große Bett. da war er sofort ruhig. Doch alle 30 min schreckte er auf und brüllte. erst nach 2 std schlief er richtig tief und fest.
So geht das nun seit 2 wochen.
Wenn wir abends zu ihm sagen "komm nun gehts ins Bett", verzieht er weinerlich das Gesicht und wird ganz traurig.
Er möchte nur uns große bett und es muss jemand von uns bei ihm sein. Das einschlafen dauert meinst 1-1,5 std.
Auch sucht er immer die nähe, tastet immer nach unserer hand um sich zu vergewissern das jemand bei ihm ist.

Ich geh mal davon aus das es nur eine Phase ist, mache mir aber gedanken ob noch mehr dahinter stecken könnte?
(gleich mal vorweg: wir streiten nicht vor ihm, es laufen ausser Meister Manny und Micky Maus keine sendunden im TV und auch sonst nix böses in seiner Gegenwart)

Tagsüber ist er total gut drauf. Auch seinen Mittagsschlaf macht er.

Hoffe ihr könnt mir paar Tipps geben.

Monellina


Beitrag von blumella 05.01.11 - 23:03 Uhr

Ich würde mal sagen, dass er jetzt einfach vermehrt träumt und in seinem Alter ist ja Traum und Wirklichkeit für ihn das Gleiche.

Ich stand erst gestern wieder am Bett meiner im Schlaf weinenden Tochter, die noch dazu recht deutlich sprach, was sie gerade beschäftigt.

Genauso ist mir aufgefallen, dass sie neuerdings ganz oft von "gestern" spricht, sich also längerfristig an Dinge zu erinnern scheint, denn auch wenn alles bei ihr "gestern" war, erzählt sie auch von Dingen, die deutlich weiter zurück liegen.

Da hilft leider nur, in den Arm nehmen, trösten, in den Schlaf begleiten und hoffen, dass die Phase schnell wieder vorbei geht.