hatte schon letzte woche geschrieben

Archiv des urbia-Forums Ungeplant schwanger.

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Forum: Ungeplant schwanger

Was ist, wenn eine Schwangerschaft überraschend und ungeplant kommt? Hier kannst du fragen, wie andere diese Situation bewältigt haben. Grundsatz-Diskussionen um das Thema Schwangerschafts-Abbruch sind allerdings besser im Forum "Allgemeines" aufgehoben.

Beitrag von so schrecklich 06.01.11 - 10:17 Uhr

Hallo,

in vielen langen Gesprächen mit meinem Freund hat er mir deutlich gemacht, dass er kein Kind will und sich auch nicht sicher ist ob er das kann und ob die Beziehung von seiner Seite aus überleben wird...

Ich für mich habe lange nachgedacht und ich bin mit "fast" sicher, dass ich das Kind behalten möchte... aber eben nur fast! Denn ist es nicht verantwortungslos ein Kind in die Welt zu setzen, das vielleicht keinen Vater bzw. einen haben wird, der es eigentlich gar nicht wollte?!?
Kann ich so über seine Meinung hinwegtreten, obwohl ich eigentlich eine gemeinsame Entscheidung wollte? Kann ich von meinen Eltern usw. so viel an Unterstützung verlangen? Verbau ich mir nicht mein Leben dadurch?

Ich hatte immer gehofft, dass er irgendwann auch den Schritt geht und sagen kann: "Ja ist nicht geplant aber wir schaffen das zusammen!" ... irgendwie warte ich darauf. Er sagt zwar immer wieder, dass ich entscheiden muss und er beide Entscheidungen tragen wird. Aber ich weiß, dass er mir Vorhaltungen machen wird... aber ich denke auch, dass ich ihm wahrscheinlich ebenso welche machen werde, wenn ich abtreibe. Ist es also zu egoistisch mich für mein Kind zu entscheiden gegen seinen Willen?

LG

Beitrag von teilzeitmama 06.01.11 - 10:35 Uhr

Du sollst entscheiden,weil er keine Ahnung hat,in welch beschissener Lage du dich befindest... Einen schlimmeren Zwiespalt kann Frau eigentlich nicht haben...


Die Vorhaltungen wirst du aber ertragen können,denn so wie er sich ausdrückt,stellt er eure Beziehung in Frage,wenn du das Kind bekommst und das nur,weil er nicht zum Resultat eurer leidenschaftlichen Beziehung stehen möchte...

Halleluja,die Männer haben es schon leicht... Ne Frau,die ihr Kind zur Adoption frei gibt,wird geächtet und beim Mann: "der arme..."
Ist aber meist der,der den Spaß auch wollte...

Deine Entscheidung sollte auch deine sein, denn wirst du es verkraften,wenn du das Kind wegmachen lässt??? Wird er dir bleiben,auch wenn du dich gegen das Kind entscheidest???

Deinem Text entnehme ich,dass du noch sehr jung bist... Aber es gibt heutzutage eine menge Anlaufstellen,die dir helfen auch in jungen Jahren dein Kind zu erziehen...



Überlege es dir sehr gut,was du tun wirst,denn lässt du es wegmachen,ist es gesundheitlich echt risikoreich...
Behältst du es,wie wird deine Zukunft aussehen???

Beitrag von meandco 06.01.11 - 10:47 Uhr

nö ... unmengen von kindern wachsen mit vätern auf die sie nicht wollen oder gar nicht da sind .. #cool verantwortungslos ist es sich darüber keine gedanken zu machen wie man damit umgehen wird #liebdrueck

ob du das von deinen eltern verlangen kannst? die frage sagt mir, dass sie dir die unterstützung geben werden. sie bekommen die liebe eines enkels dafür #pro und du kannst sie ja fragen wenn du dir sorgen darum machst was du von ihnen verlangen kannst ...

zum kindsvater:
das ist eines der landläufigen a...l.... ich will nur wollen und nichts geben #aerger was er will ist nur das beste für ihn - alles was für ihn günstig, bequem und lustig ist ... ein richtiger mann kann auch konsequenzen tragen, das sollte keine frage sein .... lass ihn gehen und such dir irgendwann nen richtigen mann #pro

egoismus: das ist gesunder egoismus - er wird dich im leben weiterbringen. du hast nix davon wenn du jetzt für ihn oder irgendwelche prinzipien abtreibst und dir dann ein leben lang das leben schwer machst deswegen.

denn die korrekte frage lautet:
will ich das das kind oder will ich es nicht? und die hast du eigentlich mit "ich will" beantwortet so wie ich das da gelesen hab.

der rest findet sich #liebdrueck red mal mit deinen eltern #pro

lg
me

Beitrag von seluna 06.01.11 - 10:47 Uhr

Ich finde sein Verhalten egoistisch.
Er ist doch genauso schuld an der Situation.

Klar, er hat ne klare Meinung aber es geht doch nicht nur um ihn.

Meiner Meinung nach müsste er dir beistehen und die ENtscheidung müsst ihr gemeinsam treffen, er macht es sich leicht.


Gibt viele Kinder ohne Väter oder sogar ohne Mütter, das ist heute nichts unnormales.

Hast du dich schon irgendwo beraten lassen?
Hast du deine Eltern mal gefragt was sie denken?

Beitrag von rosenrot1974 06.01.11 - 11:09 Uhr

Hallo und Guten Morgen!

So eine Einstellung kann sich echt ändern... Hätte ich auch nicht gedacht...

Die Reaktion MEINES Freundes war sogar: Er will es auf KEINEN FALL und ist weg wenn ich es behalte. Punkt.

Meine Haltung war: Ich behalte es trotzdem. Punkt. (Allerdings hört sich das jetzt cooler an als ich war. Ich war voller Sorge, wollte weder eine Trennung von meinem Freund, den ich liebte, noch ein Kind ohne Vater gross werden lassen) Aber dass ich das Kind bekommen würde, war einfach KLAR. Trotz aller Widrigkeiten...

Nun ist die kleine seit fast neun Monaten da. Er ist vom ersten Tag an ein total verliebter Vater... Hatte nie (sichtbare) Probleme sich in diese Rolle einzufinden... Er sieht einfach nur stolz, glücklich und verliebt aus wenn er sie sieht... #verliebt

Das ist keine Garantie... Ich hätte auch den "schlimmsten" Fall in kauf genommen und meinem Kind das Leben geschenkt. Hört sich vielleicht ein bisschen religös an (was ich eher nicht bin), aber ich hatte Probleme (grosse Probleme) damit, über Leben und Tod zu entscheiden (bin kein militanter Abtreibungs-Gegner. Kenne Frauen, die das getan haben und verurteile sie nicht). Aber ICH PERSÖNLICH konnte das einfach nicht... Für mich war sie von Anfang an lebendig in meinem Bauch... "Wegmachen" GING einfach nicht...

Du musst die Entscheidung treffen, mit der DU leben kannst. Alles andere spielt keine Rolle! Mein persönlicher Rat ist immer pro Kind! Auch vor meiner Tochter schon...!

Alles Gute!
Rosenrot

Beitrag von hoffnung2011 06.01.11 - 12:06 Uhr

Gehe wir zu der philosphischen Frage, ob es egoistisch ist:

NEIN, NEIN und nochmals NEIN.

Wenn du zu einer Abtreibung gehst, hast DU die FOLGEN zu tragen. Körperlichen so wie die SEELISCHEN, ob es so toll ist ?!?!?!?

Wenn er dich verläßt, dann musst du im Normmalfall DU die tatäschliche Sorge tragen. Ja, er wird ja zahlen müssen aber du wirst schlaflose Nächte haben, wenn die Kids krank sind etc.

Ein Fehler passiert gemeinsam aber die Frau darf das schön mal ausbaden.

Nicht zuletzt ist die emotionale Bindung zu einem entstehendem Kind von einer Frau meistens als von einem Mann. Er kann anders reden als du, er trägt dieses Kind in bereits in sich.

Es ist am Ende egal, wie du entscheidest aber vom Egoismus zu sprechen wäre mehr als übertrieben!!!

Beitrag von hoffnung2011 06.01.11 - 12:09 Uhr

oh man, oh man oh, man.

nicht zuletzt ist die emotionale Bindung zu einem entstandenen Kind von einer Frau meistens anders als von einem Mann. Er kann anders reden als du, weil NUR DU trägst das Kind in dir!

(Korrektur)

Beitrag von lisa1408 06.01.11 - 12:46 Uhr

Hallo,

lass dich mal #liebdrueck

ich kann deine Situation sehr gut nachvollziehen! Als ich von meinem EX schwanger wurde, war das für uns beide eine riesen Überraschung. Ich bin aus allen Wolken gefallen, da ich überhaupt nicht mit einer Schwangerschaft gerechnet habe (Pille + Antibiotika). Ich ging dann zum Arzt und sah das Herz von meinem Baby am Ultraschall schlagen und damit war für mich klar, dass ich das Kind bekomme. Eine Abtreibung war kein Thema mehr für mich.

Er war über meine Entscheidung totunglücklich und hat mir von diesem Tag an das Leben zur Hölle gemacht. Zwar hab ich ihm gesagt, dass er diesen Weg nicht mit mir gemeinsam gehen muss, denn die endgültige Entscheidung lag bei mir, aber er blieb. Während der Schwangerschaft war ich so unglücklich und traurig, er hat mit anderen Frauen übers Internet Kontakt aufgenommen, hat sich auch persönlich mit ihnen getroffen... und ich hab gelitten und geschwiegen in der Hoffnung, dass nach der Geburt alles anders wird #klatsch
NICHTS HAT SICH GEÄNDERT, alles wurde nur noch schlimmer! Er hielt mir vor, dass ich sein Leben ruiniert hätte mit meiner Entscheidung usw.

Als meine Tochter 5 Monate alt war, musste ich feststellen, dass ich wieder schwanger bin. Der Schock saß mir tief in den Knochen. Ich wusste, dass ich das alleine nicht schaffe, weder psychisch noch finanziell. Ich war am Ende! Als ich ihm von der erneuten SS erzählt habe, meinte er nur "dann musst du schauen wie du mit 2 Kindern auskommst, ich hab keine Lust auf die ganze Schei*** mehr" (heute frag ich mich wirklich wie blöd ich damals sein konnte!)

Ich hab mich zu einem SS-Abbruch entschieden, ging vorher auch nicht zum Arzt, weil ich wusste, wenn ich das Herz schlagen sehe, kann ich nicht abtreiben. Er war mit bei dem Termin (wahrscheinlich um sicher zu gehen, dass ich keinen Rückzieher mache) und ich habs getan. Hab mein Baby abgetrieben.

Die Tage danach waren schrecklich! Ich hab so sehr gelitten, war so unsagbar traurig und hatte wirklich das Gefühl, dass ich mein Kind umgebracht habe. Der Verstand sagte mir, dass es die richtige Entscheidung war und ehrlich gesagt - ich würde heute in der gleichen Situation genauso entscheiden. Aber der Schmerz, der blieb.

Ich hab nach der Gebnurt meiner Tochter noch 5 Jahre gebraucht um aus dieser Beziehung auszubrechen, die Demütigungen und die Unterdrückung von ihm hinter mir zu lassen.
DAS WAR DIE BESTE ENTSCHEIDUNG DIE ICH TREFFEN KONNTE!!!!!!

Alleine mit einem Kind zu sein (wir haben nie zusammengelebt, er kam nur vorbei wann es ihm gepasst hat, deswegen war ich mit meiner Tochter eigentlich immer alleine) ist nicht immer leicht. Gerade das erste Jahr war zumindest für mich sehr anstrengend. Aber es hat sich gelohnt. Ich hatte viel Unterstützung von meiner Mutter und als meine Tochter 2,5 Jahre alt war, hab ich angefangen vollzeit zu arbeiten. Hab mein Leben selbst in die Hand genommen und so langsam den Schritt der endgültigen Trennung geschafft.

Sorry, dass es sooooo lang geworden ist, aber ich dachte mir, dass dir meine Geschichte vielleicht ein bisschen hilft da ich beide Seiten kennengelernt habe!

Ich wünsch dir viel Kraft und Energie um die, für DICH, richtige Entscheidung zu treffen!

Liebe Grüße
Lisa

Beitrag von ps.alm-139 06.01.11 - 12:54 Uhr

Hallo, ich finde es großartig, dass Du sehr verantwortungsvoll beide Seiten abwägst.#pro Ich habe dein erstes Posting gelesen und vermute mal, dass die Abtreibung ihre Spuren hinterlassen hat und Du eigentlich so etwas nicht noch mal erleben möchtest.
Ich mach Dir Mut, Dein Kind zu bekommen! Wenn du zu Deinem Freund sagst:"Ja, ich bekomm das Kind", wird er Dir (hoffentlich) sagen :" Ja, wir schaffen das zusammen." Du hast außerdem Eltern und kannst staatliche Unterstützung erhalten. Niemals wirst Du Dir durch die Entscheidung für ein Kind Dein Leben verbauen, es wird nur anders, als geplant.
Ich wünsche Dir den Mut für dein Baby und denk an Dich. #liebdrueck

Beitrag von marjatta 06.01.11 - 14:49 Uhr

mach das nicht von ihm abhängig. Und mit einem Kind verbaut man sich sein Leben nicht. Wer solche Sprüche von sich gibt, hat einfach gar keine Ahnung.

Ich habe bei uns die Entscheidung getroffen, gegen seinen Willen, denn meiner wollte partout kein zweites Kind. Er murrt, er knurrt, aber er kommt wieder, denn wir haben bereits einen Sohn. Und auch wenn er immer so abgebrüht und gefühllos tut, Gott bewahre, seinem kleinen Schatz würde etwas zustoßen. Er würde Himmel und Hölle in Bewegung setzen, um ihm zu helfen und für ihn da zu sein.

Was ich damit sagen will. Männer haben immer leicht reden. Und egal wie es ausgeht, die Arbeit bleibt in den meisten Fällen doch immer noch an den Frauen hängen.

Aber auch die Freude, die wir mit den Kleinen haben. Klar, die eigene Familie wird sich mit engagieren müssen, wenn der Vater es nicht tut. Aber so larifari die Partnerschaft wegen einer ungeplanten Schwangerschaft in Frage zu stellen, finde ich ziemlich kindisch und unerwachsen. Trotzdem überlässt er dir die Entscheidung und da würde ich mir an Deiner Stelle auch nicht reinreden lassen.

Du bist vielleicht in einigen Monaten überrascht, wenn er plötzlich doch zu allem steht und sich engagiert. Männer brauchen da manchmal einfach länger zu.

Gruß

Beitrag von jakutia 06.01.11 - 17:03 Uhr

Hallo nochmal,

wohl jede Frau wünscht sich, dass der Partner, mit dem sie eine Vertrauensbeziehung eingegangen ist, mit ihr durch Dick und Dünn geht. Was umgekehrt genauso gelten wird. Aber die Realität zeigt, dass das leider nicht immer so ist. Dieser Erfahrung tut schrecklich weh.
Das ist schon schlimm genug. Füg Dir keine weiteren Schmerzen mehr zu! Tu Dir nicht noch mal an, was heute noch schmerzhafte Gefühle auslöst, wenn Du nur zurückdenkst. Mach aus dem „fast“ ein ganzes Ja-ich-behalte-mein-Baby! Wenn Dein Freund jetzt nicht zu Dir und Eurem Kind steht, hast auch keine Garantie, dass er bleibt, wenn das Kind nicht kommt. Viele Beziehungen brechen nach dem Schwangerschaftsabbruch auseinander, gerade wenn es Grund für gegenseitige Vorwürfe gibt. Wünschte Dir, dass Dein Freund Dir folgt, nachdem Du Mut für Dein Kind gefaßt hast. Und dass er dann für dieses ein liebvoller Vater werden würde. Das kann ich Dir leider nicht vorhersagen. Vielmehr gehe ich davon aus, dass DU eine gute und treusorgende Mutter sein wirst, wenn ich so lese mit wieviel Verantwortungsbewußtsein Du Dir Gedanken über Dich und Dein Kind machst. In diesem Sinne wünsche ich Euch Beiden das Beste für 2011. Wenn Dich der Vater des Kindes nicht unterstützen sollte, dann lass Dir von Anderen ein bisschen helfen. Nur Mut! Ich denk an Dich!

Beitrag von tauchmaus01 06.01.11 - 17:57 Uhr

Hallo,

vielleicht geht es Dir mit dem Gedanken besser, dass das Kind sich für DICH entschieden hat, denn es ist nunmal da!
Nun kannst Du Dir die Frage stellen ob Du es in Dein Leben lassen möchtest, mit allen Konsequenzen.

So viele Kinder werden ohne Papa oder auch ohne Mama groß und soviele Männer wachsen in die Rolle des Papas doch noch rein und auf einmal, wenn sie das Kind auf dem Arm halten, wird ihnen bewußt was das bedeutet, Papa zu sein.

DEIN Herz hat sich doch entschieden, das Kind hat sich entschieden.......ist doch im Grunde alles klar, oder?#liebdrueck
Mein kleiner Unfall ist schon 5 Jahre alt und ich hatte auch solche Gedanken....nun, wir suchen schon Schluranzen aus, schmusen miteinander, lieben uns......das wäre auch ohne Papa gegangen...

Die Liebe zu einem Kind ist die einzig wahre Liebe, keine Liebe zu einem Mann ist so stark wie die von einer Mutter zu ihrem Kind.....so wie sich das anhörtl würdest Du ihm nie verzeihen können wenn du wegen ihm abtreibst, also hättest Du zwei Menschen verloren....und einer davon, der schon näher an Deinem Herzen war als je ein anderer Mensch zuvor.

Mona

Beitrag von salida-del-sol 06.01.11 - 18:16 Uhr

Hallo Du,
bei Deinen Zeilen kommst so viel durch von dem Kampf den Du gerade durchkämpfen mußt, aber eben auch Dein Verantwortungsbewußtsein. Sonst würdest Du Dir alle diese Fragen gar nicht stellen.
Nein, es ist nicht egoistisch, Dich für das Kind zu entscheiden, gegen seinen Willen. Denn durch diese Entscheidung würdest Du dem Kind die Möglichkeit geben, die verschiedenen Facetten des Lebens kennenzulernen. Seine Haltung ist vielmehr egozentrisch. Er hat kein Recht dazu Dir Vorhaltungen zu machen, denn zu einer Zeugung gehören immer 2 Menschen, Zwerge gibt es noch nicht im Selbstbaukasten.
Es ist nicht verantwortungslos ein Kind ohne Vater auf die Welt zu setzen. Dein Kind wird vielmehr später auf Dich stolz sein, dass Du es mit ihm alleine geschafft hast. Ein Leben ohne Vater und dessen Liebe ist nicht perfekt. Aber wer von uns hatte schon das perfekte Leben, und trotzdem genießen wir es Tag für Tag in vollen Zügen.
Mache die Entscheidung nicht von Eurer Beziehung, und wie diese weiter geht abhängig, denn eine Beziehung kann immer in Brüche gehen. Und eine Abtreibung kann auch einen tiefen Keil in Eure Beziehung treiben. Denn vermutlich könntest Du es ihm nie verzeihen, dass er Dich um dieses Kind gebracht hat. " Einen Freund reißt man sich von der Seite, ein Kind mitten aus dem Herzen." Denn Dein Kind ist Dir jetzt schon näher, als es Dir Dein Freund je sein kann.
Sei ganz lieb gegrüßt von salida-del-sol

Beitrag von nicole9981 06.01.11 - 20:40 Uhr

Hallo!

Es ist natürlich richtig dass man den Vater mit einbeziehen sollte, aber Du bist die jenige die das Kind im Bauch hat. DU musst die einer Operation unterziehen und DU musst auch mit den Folgen leben (welche garvierend sein können wenn man die Abtreibung eigentlich garnicht möchte). Für ihn geht das Leben weiter und zwar in beiden Fällen ganz ähnlich.

Es ist schade wenn Dein Kind ohne Vater aufwächst, aber das kann auch Kindern passieren die gewollt sind. Da ist keiner vor sicher. man weiß nicht was das Leben für einen bereithält. Du solltest diese Entscheidung daher einfach nur für Dich treffen. Vielleicht hilft es Dir Dich mit einer Freundin zu besprechen?! Tue dass was Du mit Dir vereinbaren kannst und nicht was Dein Freund möchte. Für ihn ist es eine bequeme Lösung, für die Frau ein Eingriff...physisch und psychisch.

LG Nicole

Beitrag von haseundmaus 06.01.11 - 21:26 Uhr

Hallo!

Ist das Baby denn trotz Verhütung entstanden? Wenn nicht, dann hattet ihr somit schon eine gemeinsame Entscheidung getroffen nämlich für ein Kind. Wenn er nicht dafür gesorgt hat, dass es nicht so weit kommt, dann hat er jetzt eben Pech gehabt. Er war immerhin beteiligt und ich find er machts sich ganz schön leicht, indem er sagt er wills halt nicht und treib du mal eben ab.

Wenn du dein Kind behalten möchtest, dann solltest du es auch bekommen. Wenn wer egoistisch denkt, dann der Vater des Kindes. Du bist mit deinem Kind jetzt schon sehr verbunden, du kannst es nicht einfach so wegmachen lassen. Was glaubst du, wie du daran zu knabbern haben wirst, wenn du es gegen deinen Willen machst? Und er sagt er weiß nicht ob eure Beziehung überleben wird.. Ja also wenn ihr so ungefestigt seid, dann fänd ichs erst recht nicht richtig dein Kind abzutreiben. Denn er wird dann sowieso irgendwann weg sein, ob ihr das Kind habt oder nicht.

Nein, also ich würde an deiner Stelle zu meinem Kind stehen. Damit übernimmst du Verantwortung, nicht indem du deinem Noch-Freund nach dem Mund redest und tust was er gerne möchte.

Manja mit Lisa Marie *18.09.2009 #verliebt

Beitrag von kyra97 06.01.11 - 22:53 Uhr

hallo du, wie gut dass du wieder schreibst! ich hab dich nicht vergessen!! du hast dich sehr um deinen freund bemüht und bist ihm auch weit entgegengekommen. eine gemeinsame entscheidung geht nicht wirklich, weil er das kind nicht will - und du eben schon.
ja, der satz den du dir wünschst, wäre klasse. er wäre auch richtig, wenn ich das mal so sagen/wagen darf ... eine richtige sicherheit gibt dir dein freund leider nicht. du spürst, dass er letztlich nur eine entscheidung wirklich möchte... und die kannst du nicht leben.
egoistisch bist du ganz sicher nicht (das haben dir ja viele geschrieben)!!
aber du darfst dir sicherheit und unterstützung holen und dich nicht weiter mit gedanken belasten, als würdest du jemandem etwas "wegnehmen" dadurch, dass du dein baby bekommst!! ich wünsch dir richtig guten rückhalt!! und eine große freunde, wenn du endlich spürst: ich DARF mein baby bekommen!

liebe liebe grüße von kyra

Beitrag von kyra97 11.01.11 - 12:35 Uhr

hallo du,

jetzt ist wieder fast eine woche vergangen seit du das letzte mal hier geschrieben hast ...
ob du die ermutigungen annehmen konntest für dich und dein baby?
ich hoffe es so sehr für dich!!
wenn du noch in irgendeinerweise hilfe brauchst, bitte melde dich doch wieder!
natürlich auch sonst!

liebe grüße von kyra #winke

Beitrag von jakutia 02.02.11 - 10:02 Uhr

Hallöchen
muss dieser Tage immer wieder an Dich denken. Wie es Dir jetzt wohl so geht? Und Deinem Freund? Konntest Du Dich dieses Mal durchringen zu einem Ja zu Deinem Baby? Würde mich freuen, wieder von Dir zu hören. Einen schönen Tag wünscht Jakutia.