Wie handhabt ihr das, wenn eure Mäuse krank sind?

Archiv des urbia-Forums Allein erziehend.

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Forum: Allein erziehend

Als Alleinerziehende selbstbestimmt zu leben hat Vorteile, andererseits ist es oft sehr anstrengend, den täglichen Herausforderungen allein zu begegnen. In diesem Forum findet ihr die Hilfe und Unterstützung von Frauen, die in einer ähnlichen Situation sind.

Beitrag von stephchen24 06.01.11 - 12:20 Uhr

Ich muss einfach mal eine Frage los werden. Hab das Gefühl, dass ich die einzige bin, die es nicht organisiert bekommt. :(

Kurz zu meiner Situation: Ich gehe seit Ende Oktober wieder arbeiten. Mein kleiner Schatz geht in die Kinderkrippe, seitdem ist er sehr anfällig für Infekte. Somit war ich im vergangenen Jahr 8 Tage mit ihm krank zu Hause. Leider erwischte ihn über Weihnachten eine angehende Lungenentzündung und ihm geht es noch nicht wirklich besser...mir auch nicht, mich hat ne fette Erkältung erwischt. Nun bin ich also diese Woche auch wieder mit ihm zu Hause.
Nun rief mich heute meine Firma an, ob ich nicht den kleinen in andere Hände geben könnte um morgen arbeiten zu gehen. Wo soll er denn so krank hin? Ich meinte, dass ich mich auch nicht fühle, aber ich glaub das hat nicht interessiert...
Klar ist es in so kurzer Zeit häufig gewesen, aber was soll ich denn als Alleinerziehende machen? Kann ihn ja nicht krank in die Krippe oder sonst wohin geben. Oder?
Mich würde einfach mal interessieren, wie ihr das macht?

Liebe Grüße von der verzweifelten Stephi

Beitrag von agostea 06.01.11 - 12:25 Uhr

Ich nehme die mir zustehenden Kranktage in Anspruch. Für AE sind das 20 Tage im Jahr. Fertig. Wenn die Kinder krank sind, bleibe ich selbstverständlich bei ihnen. Da wäre mir mein Arbeitgeber Piepegal!

Gruss
agostea

Beitrag von agostea 06.01.11 - 12:25 Uhr

20 Tage im Jahr pro Kind, meinte ich.

Beitrag von ppg 06.01.11 - 13:08 Uhr

Tja, genau das ist der Grund, warum AE bei der Arbeitssuche massiv benachteidigt werden.

Hast Du kein soziales Netzwerk, Familie / Freunde / Nachbarn die mal ein zwei Tage einspringen können? Zumal das Kind ja im Augenblick ja nicht mehr sooo schwer krank ist?

Ich habe es seinerzeit geschafft ohne einen einzigen Tag Kinderkrank ( bei zwei Kindern ) durchzukommen. Ich bin zwar so manches mal auf dem Zahnfleisch gelaufen, aber es mußte eben gehen.
Andrererseits hatte ich immer einen stabilen Freundeskreis - ohne Netzwerk kannst Du als AE eigentlich gar nicht arbeiten.

Du bist vermutlich noch in der Probezeit - also kannst Du ohne Angabe von Gründen entlassen werden.

Ute

Beitrag von maschm2579 06.01.11 - 14:12 Uhr

Hallo,

meine Tochter ist chronisch krank und war zwei Jahre nicht einen Tag gesund. Sie bleibt nur zu Hause wenn sie Fieber hat oder ansteckend ist. Ansonsten muss sie gehen... ich kann nicht ständig daheim bleiben.

lg Maren

Beitrag von kati543 06.01.11 - 14:31 Uhr

Naja, du hast zwar die 20 Tage. Aber du solltest mit denen auch haushalten. Schau mal. Das Jahr hat gerade angefangen und du bist sicher schon wieder 4 Tage Kind-krank, oder? Also bau dir ein Netzwerk aus Verwandten, Bekannten, Freunden,... auf. Jetzt ist dein Kind doch sicher schon fast wieder gesund. Laß es jetzt bei jemand anderen und hebe deine restlichen 16 Tage für weitere Erkrankungen auf - denn die kommen schneller als einem lieb ist. Ich würde immer nur die akutphase zu Hause bleiben und danach weiter arbeiten.

Beitrag von lene77 06.01.11 - 17:39 Uhr

Ich habe Ende November, nach dem Ende meiner Elternzeit, wieder angefangen zu arbeiten und war im Dezember 5 Tage wegen eines kranken Kindes zu Hause.
Natürlich hätte auch die Tagesmutter den Kleinen hüten können aber mein Kurzer ist gerade drei geworden und ich bin dann schon lieber bei meinem Kind als "irgendwer" anders ...
Ist nun mal die Erkältungszeit, da kann man nichts machen. Und ich sehe auch nicht ein meine Arbeit vor meine Kinder zu stellen. Auf gar keinen Fall. Ich arbeite schon viel (Wochenende, Feiertage, Wechselschichten), meine Kinder haben jetzt schon wenig von mir, da will ich wenigstens bei ihnen sein wenn es ihnen nicht gut geht.

LG, Marlene

Beitrag von windsbraut69 07.01.11 - 07:07 Uhr

Ja, das klappt ja auch wunderbar, wenn man nur einen Monat im Kalenderjahr arbeitet und den vollen Kind-krank-Anspruch hat.

Wenn die 20 Tage allerdings für 12 Monate reichen müssen und das Kind schon Anfang Januar ne Woche krank ist, wird das auf jeden Fall knapp.

LG,

W

Beitrag von letoline 07.01.11 - 14:13 Uhr

Hallo!

Wenn mein kleiner krank ist, versuche ich IMMER es zu organisieren, das meine Schwester, der Papa zur not auch mal dir Großeltern sich um ihn kümmern können.
Ich bleibe nur Weg, wenn der kleine seine Inspektionen in Essen hat, weil da will ich ih icht alleine mit dem Papa hinschicken.
Ich bin aber auch in Ausbildung und kann es mir so gar nicht leisten zu fehlen! Irgendwie muss ich das ja dann auch nach holen.
ICh habe jetzt seid Sept. 6 tage und 2 halbe Tage gefehlt. 2 mal waren wir in Essen und 3 Tage lag ich selber flach.
Mein wird übrigens jetzt im Januar 2

lg daniela

Beitrag von polar99 07.01.11 - 14:21 Uhr

Hallo,

puh...schwere Situation, die ich noch allzu gut kenne.

Meine Maus war während der Kinderkrippenzeit auch immer kank und hatte einige Lungenentzündungen.

Wenn Du wirklich niemanden hast, musst Du halt zu Hause bleiben. Da würde Gesundheit vorgehen. Ich hab oft mit der Krippe und dem Arbeitgeber immer so verhandelt, dass die Maus nur ein paar Stunden in die Einrichtung gegangen ist, wenn sie halbwegs wieder fit war.

So kam ich wenigstens meinem Arbeitgeber auch etwas entgegen und ich brauchte nicht so viele Krankheitstage fürs Kind nehmen.

Erst jetzt mit Partner ist etwas einfacher geworden. Wenn die Maus krnak wird, arbeiten wir in entgegengesetzten Schichten, so dass einer zu Hause ist für sie.

Alles Gute

polar

Beitrag von starshine 07.01.11 - 15:10 Uhr

Ich nehme mal an, dass Du niemanden von Deiner Familie hast, der einspringen koennte. Aber wie sieht es mit dem Vater aus???

Meine Kinder sind praktisch nie krank, deshalb komme ich hoechst selten in die Situation.... ich wuerde aber auch unbedingt versuchen das Problem ueber Bekannte oder Familie zu loesen. Es stimmt nunmal, dass der Arbeitgeber dann eben Leuten den Vorrang gibt, die nicht ae sind.... und ich kann das auch irgendwie verstehen....

Beitrag von stephchen24 07.01.11 - 20:18 Uhr

Vielen Dank für eure zahlreichen Antworten...Ich werde mir Gedanken über eure Ratschläge machen.

Liebe Grüße