Hoher Blutdruck brauche tips..

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Forum: Geburt & Wochenbett

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Beitrag von prinzessinaqua 06.01.11 - 12:29 Uhr

Huhu ihr Lieben,
kurz zu meiner Geschichte. Ich hatte am 21.12 ein Kaiserschnitt, weil ich eine Schwangerschaftsvergiftung hatte. Gespiegelt hat es sich durch Eiweiß im Urin, sehr hohen Blutdruck (200/150 war es im OP) und natürlich ein nicht so tolles Blutbild.
Am Tag des Kaiserschnitts ist der Blutdruck dannach direkt gefallen und auch im Krankenhaus bis 24.12 stabil geblieben, 24.12 wurde ichentlassen Blutdruck war auf 140/90.

So nun seid Samstag 1.1.2011 habe ich kontroliert weil meine Hebamme das so wollte mein Blutdruck 180/120 also nicht zu spassen. Immer wieder kontroliert er ging nicht runter. Am Dienstag bin ich dann zu meinem Frauenarzt Blutdruck na klar wieder 180/115. So mein FA wollte erst abstillen aber meine hebamme hat mir ne Tablette genannt wo ich während dem Stillen nehmen kann. Diese hat er mir dann auch verschrieben und ich nehme sie seid Dienstag. Sie heißt Methyldopa STADA 250 mg und ich soll die ersten 2 tage 2 Tabletten nehmen alle 12 stunden ist dann keine Besserung auf 3 erhöhen.
Nun habe ich aber mit Kopfschmerzen teilweise probleme und bin dauer müde und mein Blutdruck geht leider kein Stück runter.
Muss auch wieder zum Arzt wen es nicht besser wird nur dann droht mir das abstillen und ich habe nun 2 Wochen gekämpft das ich endlich überhaupt Milch habe und möchte gerne weiter stillen.

Daher mene fragen an euch wer hat noch Tips gibt es vll andere Medis noch wo man zum stillen nehmen kann? Oder soll ich erstmal 3 nehmen und sehen was passiert? Vll ist es auch zu viel für mich und ich habe drum leichte Kopfschmerzen.

Über antworten und hilfen bin ich sehr dankbar.

Viele Liebe Grüße

Manu

Beitrag von simmi200 06.01.11 - 12:33 Uhr

Huhu

Bei Fragen mit MEdikamenten - Sei mri nicht böse - würde ich IMMER den Arzt fragen. Hier sid zu 90 % keine Ärzte unterwegs und du wirst tausend verschiedene Meinungen hören.
Deswegen sag ich als Krankenschwester da auch nichts zu.
Nur so viel, So extrem hoher Blutdruck ist wirklich gefährlich. Die Arterien werden arg belastet und deine Kopfschmerzen sind wahrscheinlich eher die Beifolge des hohen Drucks als wegen der Tabletten.
Ich musste auch wegen medizinsicher Sachen abstillen und gerade bei den Hohen Werten wäre mir im Moment meine (in dem Fall deine) Gesundheit wirklich wichtiger.
Bluthochdruck ist übringens ganz häufig verantwortlich für Schlaganfälle. Lass dich ordentlich behandeln, auch wenn das stillen dann nicht mehr geht. Mein Rat.
Gute Besserung und so

Simmi

Beitrag von prinzessinaqua 06.01.11 - 12:36 Uhr

Mein Arzt weiß doch bescheid und meine Hebamme auch, wollte ja nur wissen ob vll wer noch Erfahrungen hat und es noch andere Tabletten gibt ausser die wo ich nehme.
Weil es kommt ja alles von mener Vergiftung und was die Folgen sind weiß ich leider auch, bin examinierte Altenpflegerin. Ja ich weiß wegen dem Stillen wen es nichrt anders geht werde ich es auch aufhören.

Hätte aber sein können das die ein oder ander Mami das Problem kennt und mir Tips geben kann. Davor hatte ich nie Kopfschmerzen und nicht habe den hohen Blutdruck nicht mal gemerkt.

LG
Manu

Beitrag von simmi200 06.01.11 - 12:41 Uhr

Ah:-D
Ich habs so gelesen als wenn du gefragt hättest ob du noch eine nehmen sollst kannst #klatsch
Wer lesen kann ist klar im Vorteil.
Also ich kenne Methyldopa als Mittel Nr 1 während der Stillzeit. Oder alternativ Betablocker Metoprolol (dürftest du ja auch bis zum erbrechen kennen ;-))
Dann kenne ich noch die Kalziumantagonisten Nifedipin, Nitrendipin und Verapamil eingesetzt werden. ACE-Hemmer, wie Captopril und Enalapril, gehen auch nur in geringen Mengen in die Muttermilch über.

Liebe Grüße

Beitrag von miau2 06.01.11 - 13:37 Uhr

Hi,
es gibt verschiedene Medikamente, die bei Hochdruck auch stillfreundlich sind. Grund zum Abstillen sollte es nicht sein.

Einlesen kannst du dich vielleicht hiermit

http://www.embryotox.de/hypertonie.html

Wenn du die einzelnen Mittel anklickst bekommst du auch Hinweise, wie es sich mit dem Wirkstoff in der Stillzeit verhält.

Das ganze gehört in die Hände von einem Arzt, der sich damit auskennt, und der stillenden Müttern positiv gegenüber steht (letzteres ist leider oft das Problem, meine ganz persönliche Erfahrung).

Hier gäbe es z.B. einen Kardiologen, der sich speziell im Bereich "Schwangerschaft und Stillen bei Hochdruck" weitergebildet hat, also ein guter Ansprechpartner wäre - ob es derartiges (Kardiologe, Nephrologe) bei Dir gibt musst du wohl selbst nachforschen.

Viele Grüße
Miau2

Beitrag von prinzessinaqua 06.01.11 - 13:59 Uhr

Huhu,
vielen lieben Dank für die schnellen Antworten. Also das Medikament wo ich bekommen habe zählt ja zur Nummer 1 vll habe ich nun auch wirklich die Kopfschmerzen durch den Hochdruck kann gut sein. Werde nun wie der Arzt verordnet ht 3 nehmen am tag also alle 8 stunden sehen was passiert. Bei uns ist ja heute noch feiertag würde daher eh kein Arzt erreichen.
Samstag kommt meine Hebamme wieder und dann hffe ich das der dumme Blutdrzuck endlich gesunken ist. Mir machen die werte schon selber Angst und frage mich immer wieder warum mußte das so komme? Hatte ja wirklich 37 ssw kaum Probleme und mir ging es meistens gut. Dann von einem auf den anderen Tag die doofe vergiftung und nun das Nachspiel. Frage mich immer wieder wie lange das wohl adauern wird? Oder muß ich nun ein leblang medis nehmen? das zieht mich schon etwas runter. Aber ein Lächeln von unserm Sohn und ich vergesse alle doofen Gedanken.

LG
Manu

Beitrag von pollito 06.01.11 - 17:11 Uhr

Hey du,

diese Geschichte kommt mir so wahnsinnig bekannt vor ;)

Ich hatte nämlich am 06.12.2010 auch einen Notkaiserschnitt wegen Schwangerschaftsvergiftung genauer gesagt wegen dem HELLP-Syndrom...

hab dann noch während des Krankenhausaufenthalts sehr hohen Blutdruck bekommen obwohl während der SS immer alles im grünen Bereich war.

Ich musste dann also auch einen Kardiologen aufsuchen, der mir auch dieses Methyldopa verschrieb, eben nur dreimal täglich....
Ich habe dann aber für mich entschieden, dass ich abstillen möchte, weil mich diese ganze Geschichte mit der Vergiftung, dem Ks und dann eben die schlechten Bluttests und Bluthochdruck sehr stark belastet haben und jetzt seit einer Woche nehme ich diese Tabletten nicht mehr und mein Blutdruck ist wieder vollkommen normal...

Dieser Bluthochdruck soll eben von der Vergiftung und von der heftigen Entbindung kommen, dennoch glaube ich, dass es besser war abzustillen, weil es mir auch ein wenig Ruhe verschafft hat... denn ich hatte am Anfang zu wenig Milch und das hat mich dann ebenfalls sehr belastet, somit hatte ich immer nur mit Problemen zu kämpfen... aber jetzt geht es mir wesentlich besser!!!

Und deine Kopfschmerzen kommen definitiv von dem hohen Blutdruck...
Jedenfalls solltest du die Dosis natürlich unter Absprache eines Kardiologen erhöhen, denn normalerweise sollte schon nach 24 Stunden eine Verbesserung des Blutdrucks erfolgen mit dem Methyldopa...

und wenn du dennoch stillen möchtest, macht dir diese Medizin keine Probleme, denn sie ist extra für Schwangerschaft und Stillzeit gedacht...

Gute Besserung
Polllito mit Joél auf dem Arm

Beitrag von anorie 06.01.11 - 20:31 Uhr

Hallo,

leider hatte ich das Bluthochdruck Problem auch, ich habe abgestillt und siehe da der Blutdruck hat sich von alleine wieder eingependelt.

Es wurde damals wegen dem hohen Blutdruck die Geburt eingeleitet, die Medis haben bei mir nichts gebracht weder vor noch nach der Geburt.
Ich fand es sehr schade hätte gerne länger gestillt.

Ich drück dir die Daumen.

Lg Ano

Beitrag von anja570 07.01.11 - 00:25 Uhr

Hallo,

Methyldopa ist das Mittel erster Wahl in der SS und auch in der Stillzeit.

Ich wurde in der letzten SS damit eingestellt, nehme es jetzt noch, mein Jüngster wird noch in der Nacht gestillt.

Die Kopfschmerzen kommen wahrscheinlich vom Bluthochdruck, wichtig ist aber auch, ausreichend oder besser viel zu trinken. Sie kommen bestimmt nicht von den Tabletten, zumindest ich hatte keine als ich eingestellt wurde, nehme derzeit 2 pro Tag, was keine hohe Dosis ist.
Ich hatte zuerst Depressan mit einem anderen Wirkstoff, das habe ich nicht vertragen.

Denke nicht sofort ans abstillen, aber lass es kontrollieren und kläre die Dosis ab. Dafür ist aber der FA nicht der richtige Ansprechpartner, bei mir hat die Einstellung ein Internist nach einer 24-Stunden-Messung vorgenommen, zur Kontrolle bin ich deshalb regelmäßig beim HA, der mit dem Internisten zusammen arbeitet.
Mir hat bisher kein Arzt geraten, deshalb abzustillen und ich stille schon lange. :-)

Ich hatte in der letzten SS Gestose-Risiko, was sich nicht bestätigt hat. Auch nach der Geburt konnte ich die Tabletten nicht absetzen, habe eine Schrumpfniere, die Auslöser von Bluthochdruck ist, es lag nicht nur an der Hormonumstellung.

LG
Anja

Beitrag von prinzessinaqua 08.01.11 - 09:30 Uhr

Huhu ihr lieben,
nochmals vielen lieben dank für eure Tips und auch Hilfen. Leider kam gestern alles anders. Bei mir kommt keine Milch mehr mein Blutdruck ist immer weiter gestiegen und mein Puls dafür nur noch 50 schläge die Minute.
Es kam soweit das ich den kleinen von Donnerstag auf Freitag nicht versorgen konnte, weil mir dauer schwindlig war und ich nicht mehr wirklich wach wurde.
gestern dann mit meiner hebamme und meinem FA geredet weil ich einfach nur noch fertig war. Muß keine Tabletten zum abstillen nehmen weil ja eh nichts mehr da ist.
Gestern Mittag dann zum Internisten und nun habe ich Ramipril bekommen und sehe da mir geht es wieder besser undmein Blutdruck sinkt, Montag habe ich wieder Kontrolle.

Mein fazit ich habe 3 Wochen alles probiert wo es nur geht das ich stillen kann, aber wo nichts mehr ist wird leider auch nichts mehr kommen und damit muß man nun klar kommen. Manche werden sicher den Kopf schüttelen, aber mein Arzt meinte gestern zu mir: Was ist wichtiger das Stillen oder ihre Gesundheit? Wen sie umkippen oder zum pflegefall werden nützen sie niemand mehr was. Und wißt ihr was er hat recht von der seite sehe ich es nun das ich in keine depris falle.

In dem sinne allen ein schönes Wochenende.

LG
Manu mit Lars

Beitrag von anja570 09.01.11 - 02:08 Uhr

Hallo,

Du hast alles versucht und es sollte nicht sein.

Deine Gesundheit geht vor, ganz klar.

Wenn sowieso keine Milch mehr da ist und Dein Blutdruck dringend behandelt werden muss, war es sicher besser so.

Ramipril hatte mein Mann vor einigen Jahren, konnte es aber wieder absetzen.
Ich nehme Dopegyt, Wirkstoff Methyldopa.

Wünsche Dir gute Besserung und dass Dein Kleiner die Flasche schnell akzeptiert.

LG
Anja