Im Nachhinein jetzt schon sauer auf Ärzte

Archiv des urbia-Forums Frühes Ende.

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Forum: Frühes Ende

Manche Schwangerschaft geht leider vorzeitig zu Ende. Es kann helfen, sich hier mit anderen über das Erlebte auszutauschen; aber auch Fragen zu medizinischen Themen sind willkommen. Hilfreich können auch diese urbia-Artikel sein: Fehlgeburt und Sternenkinder.

Beitrag von schachti2005 06.01.11 - 14:17 Uhr

Hallo!



Ich hatte ja Anfang Oktober eine AS nach MA in der 10.SSW.
Die Schwangerschaft begann ja schon mit leichten Blutungen ab der 7.SSW nicht gut. Mit Utrogest verschwandern diese.
War dann auch einige Tage im KH, wo der Arzt auch US machte.
Das Herz begann da auch zu schlagen, meiner Meinung nach aber seeeeeeeeh langsam. (Warum, dass weiß ich ja jetzt. :-()
Aber was mich wirklich ärgert.
Der Arzt im KH erwähnte gegenüber der Schwester, welche beim US im Zimmer mit dabei war, das der Dottersack sehr groß wäre.
Bis gestern dachte ich mir auch nix dabei.
Dann habe ich aber gelesen, dass dies auf eine Störung (Behinderung) hinweisen würde. Und bei mir war es dann wohl so.
(Laut Befund war mit der kindlichen Anlage etwas nicht in Ordnung, wäre also behindert gewesen.)

Warum aber wies mich der Arzt im KH nicht darauf hin, sondern machte mir noch Hoffnung, da ja die Blutungen mit Utro verschwanden und das Herz schlug? :-[


Hat hier wer ähnliche Erfahrungen?



Danke inzwischen



LG Sandy

Beitrag von swety.k 06.01.11 - 14:23 Uhr

Hallo Sandy,

ich habe weder ähnliche Erfahrungen gemacht, noch hatte ich jemals eine Fehlgeburt. Antworten möchte ich Dir trotzdem, wenn das ok ist.

Der Satz "weist auf eine Behinderung hin" heißt meiner Meinung nach noch nicht "eine Behinderung liegt auf jeden Fall vor". Und weiter: Wärst Du mit der Schwangerschaft und ggf. dem Kind anders umgegangen, wenn Du vorher gewußt hättest, daß es behindert sein könnte? Denn eine Anlage für eine Behinderung bedeutet ja nicht unbedingt, daß es dann auch gleich eine Fehlgeburt gibt.

Im besten Fall hätten wirklich die Blutungen aufgehört, Du hättest eine halbwegs normale Schwangerschaft gehabt und dann vielleicht ein leicht behindertes oder doch gar nicht behindertes Kind bekommen. Insofern sehe ich im Verhalten des Arztes nichts verwerfliches. Vielleicht hat er sich auch gedacht, daß Du durch die Blutungen schon genug Streß und Angst hattest und wollte Dich nicht noch mehr beunruhigen.

Alles Gute für Dich.

Liebe Grüße von Swety

Beitrag von milka700 07.01.11 - 19:03 Uhr

Die Ärzte sehen solche Bilder tagtäglich vor sich, groß Gedanken machen ist da nicht. Was sitzt, das sitzt (in einer SS), ansonsten haben die Leute auch leider viel zu wenig Zeit für die Patienten und deren gründliche! Aufklärung.
Die Natur ist grausam, aber gerecht...

Beitrag von meandco 07.01.11 - 20:32 Uhr

a) was glaubst du was der schon hinweise gesehen hat für wer weiß was und nix ist passiert?

b) wenn alles gut gegangen wäre und er hätte dich bei der gelegenheit schonungslos drüber aufgeklärt, was alles bedenklich ist an deiner ss, würdest du jetzt auch zeter und mordio schreien.

er hat dir hoffnung gemacht und zuversicht gegeben. leider gehts manchmal trotzdem nicht gut ... ich finde er hat sich top verhalten #pro

#kerze für dein baby

lg
me