Punkt 12, wieder die Unfähigkeit der Menschen...

Archiv des urbia-Forums Mein Tier & ich.

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Forum: Mein Tier & ich

Welches Haustier passt zu unserer Familie? Wie oft muss ein Hund geimpft werden? Woher bekommen wir Rennmäuse? Tierliebhaber finden in diesem Forum Antworten auf alle Fragen rund um die Tierhaltung. Achtung: Über unser Forum dürfen keine Tiere weitergegeben werden.

Beitrag von germany 06.01.11 - 15:22 Uhr

Hallo,

und wieder wurde ein kleiner Junge beinahe tod gebissen, nur weil die Kontrollen einfach fehlen. Ich verstehe nicht, warum nie einer was gesagt hat wenn der Hund doch schon öfter aufgefallen ist?

http://www.rtl.de/cms/information/punkt12.html

Wenn hier ein Hund, egal welcher Rasse auffällig wäre, würde ich auch erstmal das Gespräch mit dem Halter suchen, aber wenn das nichts bringt, muss man eben das Amt einschalten. Aber ob die das schlimmste verhindern hätten können? Vielleicht hätte man den Hund schon eher dem Besitzer entzogen und er hätte niemals gebissen. Wer weiß das?

Mir tut das arme Kind Leid, dass jetzt unter dieses grausamen Verletzungen und diesem psychischen Trauma leiden muss. Ich weiß das sowas jeden tag passiert, aber es sollten alle wirklich mehr die Auegn aufhalten und sich nicht scheuen das Ordnungsamt einzuschalten wenn ein Hund mehrmals auffällig wird und der Halter sich absolut nicht an die Vorschriften hält.




lG germany


P.s. Bitte nicht wieder eine "Listenhund" Diskussion, denn das hätte jede erdenkliche Rasse sein können wie jeder weiß. Nur das die Medien es bei einem Rotti noch reißerischer gestalten müssen.

Beitrag von simone_2403 06.01.11 - 15:51 Uhr

Hallo

Ist doch vollkommen logisch das bei einem Rotti das ganze schlimm gestaltet werden muss...es sind ja Bestien #augen

Kommisar Rex würd sowas natürlich nie tun und Lassi schon mal gleich garnicht.....achja...nicht zu vergessen Huskys..das sind ja nur niedliche Snowdogs.

Rottis hingegen genauso wie Dobis werden im Grunde immer nur die "bösen" Rollen zugeschustert.Ich schweife ab.....

Du hast Recht,die Kontrollen feheln.Es sollte schon lange ein Gesetz geben das sich ein Halter eines Haustieres ausreichend informiert und eine Art Tierführerschein gemacht werden muss.Das jetzige,in dem ein Hund zum Wesenstest muss ist völlig panne.

Gruß

Beitrag von germany 06.01.11 - 16:10 Uhr

Hey,

ja, leider werden Tiere, wie Menschen häufig auch, nach ihrer Rasse bzw. ihres aussehens wegen verurteilt.b Einem Labbi oder Goldie würde natürlich auch niemand sowas zutrauen.

Leider gibt es auch noch zu viele Tierärzte, die aus einem reinrassigen Stafford mal eben einen Mix machen, damit der Besitzer den Hund halten darf bzw. den Wesenstest umgehen kann.

So war es bei einem "Bekannten". Reinrassiger Stafford und der Tierarzt sollte überredet werden damit sie als Mix durchgeht. Er wollte das die kleine "scharf" wird. Er hätte sie nie halten dürfen wegen Vorstrafen usw. Ich bin froh das ihm der Hund weggenommen wurde, weil er das mit dem Mischling nicht durchbekam. Nicht auszudenken was er aus diesem süßen Tier gemacht hätte.

Trotz der Wesenstest fehlen hier die Kontrollen. In einigen Städten scheint das sehr gut zu funktionieren, aber in anderen gar nicht. Und was bringt so ein Wesenstest, wenn der Hund durchfällt und der Halter nicht einsieht ihn mit Maulkorb und Leine zu führen?


Da liegt das Problem und da muss endlich was getan werden, bevor noch mehr Hunde im Tierheim landen, eingeschläfert werden oder bevor noch mehr unschuldige halb tod gebissen werden. Es trifft immer die falschen! Die Idioten von Besitzern müssten mal die sein, die gebissen werden!

Beitrag von simone_2403 06.01.11 - 17:29 Uhr

Zuchtkollegen von uns gebe ihre Tiere nicht ab,wenn kein polizeiliches Führungszeugnis vorgelegt wird....so weit sind die mittlerweile schon #schmoll Bislang hat jeder potenzieller Werber auch eines vorgelegt,so bleibt ihenen wenigstens (inklusive Menschenkenntnis) ein klitzekleines Stückenchen an Sicherheit.

Wenn bei mir ein durchgeknallter Typ vor der Türe stünde,bekäm der von mir auch keinen Welpen,wäre sowieso sehr schwer da wir nur auf "Vorbestellung" wölfen lassen.

Bei uns in Bayern muss der Hund mit 15 Monaten den Wesenstest absolvieren und ganz ehrlich...was da verlangt wird ist ein Witz sondersgleichen.Es wird geprüft wie der Hund auf Kindergeschrei reagiert(per Tonbandaufnahme #augen ) es latsch jemand mit Kinderwagen an dem angeleinten Hund vorbei genauso wie jemand mit einem Spatzierstock der sotut als fiele er hin #kratz#augen .Das "mit dem Stock auf den Hund losgehen" wird mittlerweile unterlassen,denn das,so von eingesessenen Veterinären ausgesagt, entspricht der Natur eines Hundes das er eventuell in Verteidigungsstellung geht und ist nicht Wesensbetreffend.

Nach mir und vielen anderen Zuchtkollegen wenn es ginge MÜSSTE ein Sachkundenachweis eines potenziellen Tiererwerbers vorliegen. Sprich,es müssten Welpenspielstunden besucht werden ebenso wie eine Hundeschule.

Solang DAS nicht passiert und Hinz und Kunz sich einen Hund anschaffen darf,wird es immer und immer wieder solche schlimmen Unfälle geben.

Viele vergessen....es ist der HINTER der Leine der das aus dem Hund macht was er ist.Kein Tier wird bösartig geboren.

lg#tasse

Beitrag von germany 06.01.11 - 17:56 Uhr

Und deswegen bin ich auch der Meinung das wirklich nur, richtige und eingetragene Züchter Hunde "vermehren" dürfen. Es sollte wikrlich ein vebrot geben, dass private Hundehalter Welpen produzieren und vor Allem diese Mischlinge, die einem die Nackenhaare zu Berge stehen lassen, würden dann ausbleiben.

Was ich teilweise so lese von Pitt Bull+ Stafford oder Stafford- Pittbull-Rottweiler Mischling usw. da krieg ich Panikattacken! Und dann schaut man sich die Leute an, die diese Welpen produziert haben, da weiß man schon bescheid und ein Welpe aus dem Wurf, kann meist nix gutes bedeuten.

Die Gefahr das da absolut aggressive Hunde bei raus kommen ist wahnsinnig hoch und das interessiert einfach keinen. Genauso ist es auch mit reinrassigen Rottis usw. Laien verpaaren einfach zwei Rottis beispielsweise, die schon vom Wesen her schwer zu händeln sind und dann passiert sowas. Mit dem falschen Halter an der Leine ist das dann eine tickende Zeitbombe.


Ich finde auch das viel krasser geprüft werden muss, wer einen Hund halten darf und wie du schon sagtest, müssen Welpenspielstunden usw. Pflicht sein. Außerdem sollten meiner Meinung nach Stachelhalsbänder und Würger vom Markt genommen werden.


Die Wesenstest hier sind genauso lächerlich. Außerdem brauhct man doch nur gute Kontakte, damit kann man einiges retten! Ich weiß das von meinem Schwager der auch einen Rottweiler hat. Wie der den Wesenstest bestehen konnte weiß ich nicht, aber ich würde niemals mein Kind mit diesem Hund alleine lassen. er ist mir nicht geheuer. Ich bekomme echt Gänsehaut bei dem Hund.

Ich kenne ein paar Rottis oder besser kannte, aber bei denen hatte ich nie so ein wiederliches Gefühl in der Magengegend.


lG germany

Beitrag von simone_2403 06.01.11 - 18:09 Uhr

Naja,Wesen und Erziehung darfst du da nicht mischen.Wie gesagt,kein Hund wird bösartig geboren.Wenn allerdings in jungen Jahren das ein oder andere Verhalten gefördert wird kann man davon ausgehen das man sich eine tickende Zeitbombe heranzieht.

Das "schlimme" an Rottis ist eben diese enorme Kieferkraft die locker bis zu 1,5 Tonnen gehen kann und die körperliche Kraft die unsere Hunde an den Tag legen können. Benny zB zog ohne mit der Wimper zu zucken meine 2 jüngsten (4 und 6 Jahre) mit dem Schlitten 2 Std durch den Wald.

Traurig finde ich,das diese,schon sehr alte Rasse,so verkannt wird.Kaum einer weis wirklich um das Wesen eines Rottweiler...

Hier ist eine nette Seite die das prima umschreibt :

http://www.welpen.de/hunde-blog/rasseportrait/rottweiler-45.html

BTW...wenn ich den Verdacht hätte das der Hund bei deinem Schwanger nicht gut aufgehoben ist,würde ich das Amt einschalten.Schon alleine wegen der Sicherheit meines Kindes und auf die Aussicht das eventuell eine erneute Prüfung statt findet.

Den Spruch...der tut doch nichts...und ein lapidares abwinken,würde ich hier niemals hinnehmen.Nicht bei einem Hund dieser Größe und der enormen Beißkraft.

lg

Beitrag von -0815- 07.01.11 - 15:33 Uhr

Dann hast du die Hetze gegen den killer Husky oder Mix verpasst, der das Baby im Kinderwagen totgebissen hat

Beitrag von maddi2704 06.01.11 - 17:09 Uhr

"Wieder griff ein Rottweiler ein Kind an unfassbar

In Köln wurde ein 5 Jähriger Junge von einem Rottweiler angegriffen und die Kopfhaut abgezogen, zum Glück konnte das Kind sein Augenlicht und Gehör behalten. Der Rottweiler soll jetzt im TH sitzen. Stellt euch mal vor es wäre euer Kind, ich habe die schrecklichen Bilder des Jungen der jetzt wie Frankenstein aussieht gerade im Fernsehen gesehen...

Solch ein Mistvieh gehört sofort eingeschläfert Und der Besitzer sollte ein Leben lang Schmerzensgeld an den Jungen zahlen, denn Narben bleiben immer und ganz zu schweigen von den psychischen Problemen..."


Diesen Beitrag habe ich in einem anderen Forum gefunden.
Zu der Schreibweise der Theardstellerin spare ich mir jedes Kommentar.

Der Besitzer wurde schon öfters von anderen Besitzern aufgefordert den Hund Maulkorb und Leine anzulegen aber der hat sich bestimmt nur Gedacht"ach redet ihr mal"#klatsch#aerger

Das dann niemand weiter gehandelt hat,finde ich allerdings auch Fahrlässig.

Beitrag von germany 06.01.11 - 17:24 Uhr

Ja, solche Kommentare hört man immer wieder, wobei das Tier da am wenigsten für kann. Glücklicherweise hat die Oma so beherzt eingegriffen, wer weiß was mit dem Kind sonst jetzt wäre. Ich hoffe nur, dass der Halter diesmal richtig bestraft wird. Das lebenslange Tierhalteverbot ist zwar schonmal ein Schritt, doch er könnte problemlos einen Hund auf fremden Namen anmelden lassen. Aber was ist das für eine Strafe??

Der Hund ist es doch der jetzt getötet werden soll. Ich weiß das die kosten der Tierheime schon hoch genug sind und sich das vermitteln eines solchen Tieres beinahe unmöglich gestaltet, doch irgendwas muss jetzt mal passieren, damit sowas nicht wieder passiert!

Beitrag von maddi2704 06.01.11 - 18:09 Uhr

Es gibt soviele die ihren Hund nicht angemeldet haben und ich habe bei uns in der Gegend auch noch keine Kontrolle mitbekommen.

Und wenn er sich einen neuen Hund vom Vermehrer holt dann interessiert es ihm auch nicht ob er ein Hund halten darf oder nicht.

Hier bei uns sind Boxer im Moment wirklich Trend und ich glaube auch das der ein oder andere sich nur einen anschafft um damit anzugeben.

Beitrag von germany 06.01.11 - 18:25 Uhr

Bei uns fanden auch noch nie Kontrollen statt. Ich hab zwei Bordeauxdogge-Boxer Mischlinge und ich werde öfter mal angesprochen ob die auch wirklich nix tun. Mein Gott, der Beste Freund von denen ist ein kleiner Pudel! Wenn meine zwei Riesen mit dem kleinen Kerl spielen sind die sogar richtig vorsichtig, dabei interessiert es meinen großen NIE wenn er mit auf den Fuß latscht, mich anrempelt oder sonstwas, aber bei einem kleinen Hund, wird der plötzlich zum Welpen..


Bei uns sind momentan übrigens Dalmatiner total im trend.

Beitrag von maddi2704 06.01.11 - 18:51 Uhr

Das sind die Vorurteile gegenüber großen Hunden.Daber sind die kleinsten meist die schlimmst.
Aber nun gut,dagegen kann man nicht viel machen.

Wenn ich mit meiner Cousine und den Hunden spazieren gehe und uns kommt jemand entgegen rufen wir sie immer ran und machen sie eigentlich immer fest oder sie müssen Beifuß laufen.Da kommt von den Leuten immer,ach der kleine hätte doch nichts getan.
Der Hund meiner Cosuine hätte mit Sicherheit auch nichts getan,jedenfalls interessiert er sich nicht für Fremde Personen aber dennoch merkt man da wieder die Unterschiede.

Beitrag von germany 06.01.11 - 18:59 Uhr

Das stimmt! Meine Spitzhündin haben damals auch alle gemieden, weil sie meinten Spitze wären hinterhältig. Sie war bei uns seit meinem 5. Lebensjahr und sie hat nie gebissen, geknurrt oder gezwickt. Sie war unglaublich lieb. Aber die Vorurteile eben!

Mich hat mal so ein kleiner Mischling grundlos ins Bein gebissen. Von der Sorte rennt hier ncoh einer rum, keine Ahnung ob das eine Rasse ist.. Kniehoch, schwarz, schlappohren, ziemlich kleiner Kopf, kurze Rute und ein Körper wie ein Faß.

Ich bin an dem vorbei und der Biss mir ohne Vorwarnung ins Bein! Der schwarze der hier rumläuft ist auch so mies. Meine Hündin hasst den auch wie die Pest.


Und die yorkie Hündin von der Vermieterin meiner Eltern ist auch so ein biest. Der trau ich keinen Meter über den Weg...


Kleine, kläffende Hunde kann ich nicht leiden, weil ich so oft damit schlechte Erfahrungen gemacht hab. Dabei gibt es aber auch durchaus gut erzogene kleine Hunde. Irgendwie sind es immer die Chis, yorkies oder Jack Russel Terrier. Franzosen usw. sind eher ruhige Vertreter finde ich.

Beitrag von maddi2704 06.01.11 - 19:05 Uhr

Ich habe auch ein Jack-Russel mix :-p
Der tut aber keine Fliege was und ist eigentlich auch sehr verträglich mit anderen Hunden und mein Neffe liebt meinen Hund abgöttisch :-)

Hier bei uns ist auch ein Mischling der alles und jeden anbellt und wenn man die Besitzer mit dem Gassi gehen sieht dann fragt man sich immer wer geht hier mit wem.
Meine Tant hat einen Yorki und bei dem muss man wirklich aufpassen wer und wie man in berührt.Eigentlich ist er ein total lieber aber er kann auch anders.Gebissen hat er noch nie jemanden und er hört auch wirklich super doch mein Neffe darf ihn nicht anfassen und wehe ein fremder möchte ihn mal streicheln.Gut,dass gehört sich ja auch nicht aber selbst wenn meine Tante dabei ist lässt er sich von keinem fremden anfassen.

Beitrag von tauchmaus01 06.01.11 - 17:21 Uhr

Weißt Du, als ich noch in Berlin am Boxi gewohnt habe und mich bei Leuten vom Ordnungsamt beschwert habe weil Hunde auf dem Spielplatz rumlaufen wurde nichts gemacht. Als ich die Hundehalter vorher drauf angesprochen habe, dass ich es nicht gut finde wenn deren Hunde auf dem Spielplatz rumlaufen, dann wurde ich dumm angemacht.
Wehe man spricht einen Hundehalter darauf an, dass man es nicht so gut findet wenn ein Hund in Augenhöhe zu meinem Kind, dieses im Gesicht beschnüffelt, dann hat man Ärger an der Backe.
Und wehe dem, der nach einer Beißattacke den Hund in die Wüste wünscht, der bekommt gleich von allen "Hundekennern" einen Vortrag über die Schuld der Halter zu hören.

Meine Tochter hatte damals, als wir in Berlin wohnten, panische Angst vor Hunden...klar, wenn mir ein Hund gegenüberstehen würde, der mit seinem Kopf auf meiner Augenhöhe wäre, dann würde ich mich auch nicht wohlfühlen. Was wurde ich fertiggemacht, von Hundehaltern mit dem SPruch "Nimm doch Dein Kind an die Leine" usw. HIer damals mit "Geh in die Hundeschule mit DEinem Kind, es MUSS sich an HUnde gewöhnen......IHR seid das Problem, die Hunde können nichts dafür usw.

Mittleweile geht es sehr gut, wir wohnen nun eher ländlich, Hunde werden hier von Leuten gehalten denen es wichtig ist, dass Hund und Mensch miteinander auskommen......

ABER.............Dein Wunsch, keine Listenhunddiskussion daraus zu machen.....sorry, aber wenn ein kleiner Hund zubeißt, dann macht das auch schlimme Wunden, aber die haben einfach nicht die Beißkraft wie Rottis, die Kiefer der "Listenhunde" sind meistens aufgrund des Körperbaus wahnsinnig stark. Das ist eben so....ebenso wenig wie Hundehalter nicht wollen dass man von Listenhund redet, kann man aber auch nicht von Lämmern reden.

Wer weiß, vielleicht wurde der Halter ja überwacht, aber es kann ja nicht jeder Halter eines Problemhundes seinen eigenen Wachmann neben sich haben.

Hunde gehören an die Leine! Ausnahmen müßen einfach mehr geschaffen werden, ausgiebige Hundeplätze, Wiesen, Teile an Seen und Wäldern...und wer keine Möglichkeit hat, seinen Hund artgerecht zu halten (dazu zählt für mich das Leben in einer kleinen Wohnung mit Gassigehen fast ausschließlich in der Stadt) der sollte eben keinen Hund haben.

Der Junge tut mir auch mehr als leid, mein Herz würde zerreissen wenn meine Kinder mal so aussehen würden nur weil ein Listenhund (!) nicht nach Vorschrift gehalten wurde.
Meistens stören sich übrigens nur die Halter von Listenhunden an diesem "Namen". Mir persönlich wäre es schnurz. Eine meiner Liebslingsrassen (so nach Optik gesehen) sind Staffs #verliebt

Hier frage ich mich WARUM rennt ein Hund auf ein Kind los und beißt es?

Mona

Beitrag von germany 06.01.11 - 18:06 Uhr

Hey,

ja, ich weiß das meist so eine Diskussion aussbricht, aber darum soll es ausnahmsweise mal nicht gehen. Ich mag den Begriff Kampfhund einfach nicht. Wenn es danach geht, sind meine Zwei auch halbe Kampfhunde, denn sie sind zur hälfte Bordeauxdogge.

Ich kenne auch solche Hundehalter, die meinen das Recht gepachtet zu haben ihre Hunde immer und überall laufen lassen zu dürfen und ich kenne die Angst, die man als Mutter hat, wenn ein Hund ein Kind beißt.Der Rotti meines Schwagers hat meinen Sohn in die Brust gezwickt und meine Nichte kurz danach. Wieso? Keine ahnung. Nach Aussage des Besitzers weil er die Spielsachen die die Kids in der Hand hatten, haben wollte. (Schwerter aus Schaumstoff) Die kleinen sind damit duch den Garten gelaufen, meine Hunde lagen neben mir, der Hund meines Schwager neben ihm. Wie aus dem nichts sprang er auf und schnappte in die Brust meines Kindes. Als ich mit meinem kleinen drin war, passierte meiner Nichte dasselbe.


Ich weiß nicht warum ein Hund einfach so auf ein Kind losgeht und auch wenn viele sagen das die Tiere das niemals grundlos tun, so ist es doch shcon oft genug vorgekommen. Ich glaube nicht, dass der kleine den Hund irgendwie provoziert hat, genauso wie der 3- Jährige der vor kurzem von 2 Rottis angegriffen udn ich glaube sogar tod gebissen wurde.


Natürlich ist die Beißkraft bei diesen Hunden enorm groß und bei einigen liegt die Hemmschwelle auch recht niedrig, also meine Zwei lassen sich nicht schnell aus der Ruhe bringen, aber andere Hunde die ich kenne, sind schnell genervt und würden wohl sicher auch schnappen wenn es sein muss.


Würde mein kind so schwer verletzt würden, würde ichd en Hund töten glaube ich. Ganz klar das jede Mutter so handeln würde, wenn sie die Chance dazu bekommt. Icxh weiß nicht was ich in so einer Situation tun würde, aber ich denke, dass man als Mutter bei sowas unheimliche Kraft entwickelt. Ich hoffe jedenfalls, dass wir von sowas verschont bleiben und das endlich die Gesetze noch merh verschärft werden.

Beitrag von sinastern 07.01.11 - 09:41 Uhr

Hi

bei deiner geschichte war es aber nicht grundlos#aha die kinder haben mit stöcken gekämpft ( für den Hund !) und der Hund hätte schon nach dem ersten schnappen angeleint werfden müssen#gruebel oder ?

Wir haben auch einen rotti der wird nemals mit meiner kleinen spielen !!!!!!
sie sehen sich täglich er darf schnupper sie darf " heide " machen ......das wars....
nie werden die beiden toben oder so......dafür sind erwacchsene da

ach und rottis haben eine hohe hemm schwelle:-)

Beitrag von germany 07.01.11 - 09:55 Uhr

Äh, nein die Kids haben nicht gekämpft, sie sind damit langsam ums Gartenhaus gegangen, weil sie sich voreinander versteckt haben. Der Hund war angeleint und lag ruhig neben seinem Besitzer. Vorher sind die Kids gelaufen und da ist er jedesmal bellend aufgesprungen,also richtung kinder und da haben wir gesagt sie sollen langsam gehen, was sie auch getan haben!

Die Kinder haben NICHTS gemacht. Sie haben weder gekämpft noch den Hund in irgendeiner Weise provoziert. Die kleinen waren damals 5 und ich verbiete denen doch nicht durch den Garten zu gehen wegen dem Hund! Komischerweise wissen meine Hunde das sie weder hinter den Kindern herlaufen dürfen, noch das sie den Kids was aus der Hand nehmen dürfen. Und das ein Rotti, der ja doch sehr groß ist, ausgerechnet zwei 5- Jährige an die selbe Stelle ind er Brust beißt finde ich schon seltsam. ich hab irgendwo noch Bilder davon.

Und dieser Rotti hat ganz sicher keine hohe Hemmschwelle! Derschreckt auch nicht davor zurück sein Futter gegen seinen Besitzer zu verteidigen und mittlerweile hat er 2 Vögel auf dme Gewissen. Meinen Ziegensittich Hahn und den Nymphensittich meiner Schwiegermutter. Beide male konnte keiner so schnell reagieren wie der Hund ins Wohnzimmer gestürmt ist, seitdem hat er Hausverbot bei uns.


Mit meinen Hunden lasse ich ihn auch nicht mehr spielen, denn für mich ist das nicht lustig, wenn meine 30kg Hündin von ihm so massiv bedrängt wird. Er schmeißt sie immer auf die Erde und beißt wirklich so lange in die Kehle bis sie quiekt und selbst dann lässt er nicht los! Kaum springt sie auf, schmeißt er sie wieder runter.


Ich mag Rottis, aber bei diesem Hund hab ich ein sau schlechtes Gefühl. Er rennt hinter allem her was sich bewegt und da ist es egal ob Kind, Hund oder Hase. Ich finde einach das sowas nicht sein darf.

Beitrag von smr 07.01.11 - 19:04 Uhr

Hallo!
Ja, ganz meine Meinung. Was bringen Gesetze oder die sog. Verordnungen, wenn keiner kontrolliert...
Der eine Anwohner, der da interviewt wurde, hatte ja den Besitzer bereits angesprochen, hätte aber meiner Meinung nach dann auch gleich das OA einschalten sollen, als er gesehen hat, daß es nichts genützt hat.
Zum Thema Listenhunde: ich hab zwei Bullterrier, bis letztes Jahr noch einen dritten, die noch nie auffällig geworden sind, die aber von der Mehrzahl der Leute gemieden werden wie die Pest. Hat auch was mit solchen zu tun, die eben ihre Hunde nicht anständig erziehen und halten.
LG Sandra

Beitrag von kyra01.01 07.01.11 - 22:12 Uhr

bei uns in der nähe wohnt auch so ein Schei.... Köter der will alles beißen was ihm zwischen die Zähne kommt... mein Hund oder kinderwagen egal... jeder beschwert sich Anzeigen über Anzeigen.... Verhaltenstst oder wie man das nennt 2 mal nicht bestanden absolute Maulkorbpflicht und die Besitzerin rennt mit 150cm und der HUnd ca 65-70 cm mit Halti durch die Stadt.... also müssen auch die Behörden mal besser eingreifen so ein Aggro Hund muss meiner meinung anch eingeschläfert werden mit so einem Gewalt potenzial.... da hilft nichts mehr...
Ich hab mir immer geschworen wenn mein Hund jemanden beißt kommt der direkt weg... und so lässt sich gut leben vll bring ich Ihm das auch rüber....

Beitrag von sternchen1000 08.01.11 - 14:11 Uhr

Wo sind denn eigentlich die ganzen "Was soll schon passieren"-"Hat dein Kind Angst, ist das deine Schuld"-und-"Man solle sich nicht so haben"-Verfechter?

Beitrag von sannymaeusl 09.01.11 - 02:26 Uhr

Da immer nur auf Rottis und Co rumgehackt wird, möchte ich euch kurz noch eine andere Seite zeigen:

http://www.freiepresse.de/NACHRICHTEN/THEMA_DES_TAGES_REGIONAL/7547065.php

Natürlich ist es schlimm, dass so etwas passiert. Aber mit Hunden ist es wie mit Menschen, man kann nicht in ihre Köpfe schauen. Aber prinzipiell bin ich als Hundehalter dafür verantwortlich wen ich an meinen Hund lasse oder nicht. Wenn ich weiß, der Hund hat nen schlechten Tag lasse ich kein Kind an ihn ran und verneine auch "Der ist süß, darf ich den streicheln?"